Küchenzeile & EBK

Küchenarbeitsplatte aus Granit, Keramik, Glas oder Holz

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Mögliche Materialien
  • Kunststoff (Schichtstoff und Laminat)
  • Holz
  • Stein (z.B. Granit oder Marmor)
  • Kunststein (Quarz- und Mineralwerkstoff)

Bei der Einrichtung einer Küche spielen viele Aspekte eine Rolle. Neben der Auswahl der Einbaugeräte wie Backofen und Spülmaschine geht es dabei auch um die Wahl des Materialies für die Küchenarbeitsplatte. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Küchenarbeitsplatte in Betonoptik?

Oder stellen Sie sich doch eine Küchenarbeitsplatte nach Maß zusammen, indem Sie verschiedene Materialien wie Granit oder Eiche für die Küchenarbeitsplatte auswählen und miteinander verbinden. Eine riesige Auswahl an Küchenarbeitsplatten finden Sie bei Ikea.

Neben optischen Fragen geht es auch um die praktische Anwendbarkeit sowie um die Reinigung der Arbeitsfläche. Außerdem spielt bei den Überlegungen sicherlich auch der Preis eine nicht unbedeutende Rolle.

1. Naturstein und Kunststein

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Arbeitsplatten aus Stein passen in den rustikalen und in den modernen Einrichtungsstil.

Die edelste Optik zum dann allerdings auch hohen Preis bieten Küchenarbeitsplatten aus Naturstein. Am häufigsten kommt dabei Granit als Material für die Küchenarbeitsplatte zum Einsatz. Dies hat vor allem mit der Härte dieses Gesteins zu tun. Es ist dadurch äußerst strapazierfähig und außerdem wasserabweisend.

Die Dichte des Materials sorgt dafür, dass sich praktisch keine Keime einnisten können, was diese Variante vor allem für Allergiker interessant macht. Weiterhin sorgt eine Küchenarbeitsplatte aus Granit für eine einmalige Optik und Haptik, die allerdings auch ihren Preis hat.

Noch edler wird es, wenn für die Arbeitsplatte in der Küche Marmor verwendet wird. Allerdings ist Marmor deutlich anfälliger als Granit was Nässe betrifft, da Wasser in den Stein eindringt und unschöne Flecken hinterlässt. Dem lässt sich durch die Verwendung von Kunststein aus dem Weg gehen.

Ob Quarzkomposit oder Keramik: Küchenarbeitsplatten aus Kunststein sind in jedem Fall deutlich pflegeleichter und weniger anfällig als Naturstein. Aufgrund des aufwändigen Herstellungsverfahrens liegen allerdings auch Platten aus Kunststein im oberen Preissegment.

Hinweis: Eine weitere Gemeinsamkeit von Natur- und Kunststeinplatten ist, dass beide aufgrund ihres hohen Gewichts einen entsprechend stabilen Unterbau benötigen.

2. Arbeitsplatten aus Echtholz und Glas

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Holz ist empfindlich aber auch antibakteriell.

Wenn Naturstein sich als zu teuer erweist, bedeutet das nicht dass auf Natürlichkeit und Einzigartigkeit der Arbeitsplatte verzichtet werden müssen.

Küchenarbeitsplatten aus Natur- oder Massivholz setzen optisch einen mindestens ebenso so ansprechenden Akzent wie Steinplatten. In imprägnierter Form sind sie außerdem genauso hygienisch und wasserabweisend. Allerdings ist beim Einsatz von Holz Vorsicht bei der Arbeit in der Küche geboten.

Holzplatten sind weder stoß- noch kratzfest und erst recht nicht hitzebeständig. Entsprechend sorgsam muss mit einer Küchenarbeitsplatte aus Holz umgegangen werden, damit sie nicht in kürzester Zeit verkratzt oder schon bald Brandflecken aufweist. Die Imprägnierung muss außerdem regelmäßig erneuert werden.

  • sehr natürliche Optik
  • hygienisch und antibakteriell
  • wasserabweisend
  • nicht stoß- und kreatzfest
  • muss regelmäßig imprägniert werden

Deutlich kühler und moderner wirken dagegen Arbeitsplatten aus Glas. Diese sind nicht nur kratzfest und hitzebeständig, sondern lassen sich außerdem auf Wunsch individuell bedrucken und so noch klarer ins Design der übrigen Küche einfügen. Allerdings zählen auch Glasplatten eher zu den teureren Ausführungen.

3. Günstigere Alternativen aus Schichtstoff- und Laminatplatten

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Lange Arbeitsplatten sind sehr aufwändig, daher sollte eine günstigere Materialwahl getroffen werden.

Arbeitsplatten für die Küche lassen sich allerdings auch günstiger erwerben. Besonders pflegeleicht sind Schichtstoff- und Laminatplatten. Allerdings sind diese, genau wie Arbeitsplatten aus Fliesen, nicht kratz- und stoßfest.

Dafür muss bei der Reinigung nicht auf die Inhaltsstoffe der Reiniger geachtet werden. Dies verhält sich bei Betonplatten anders, weil diese von säurehaltigen Reinigungsmitteln angegriffen werden.

Und schließlich gibt es noch den preislichen Mittelweg einer Arbeitsplatte aus Edelstahl, die in Sachen Hygiene und Leichtigkeit der Pflege ebenfalls zu überzeugen weiß.

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