Haus- & Grund-Versicherung

Hausratsversicherung bei Einbrüchen

Hausratsversicherungen gegen 160.000 Einbrüche im Jahr

Die Hausratversicherung gilt neben der Haftpflicht als wichtigste Versicherung und die Zahlen belegen das eindrucksvoll. Über 160.000 Einbrüche gab es 2015 in Deutschland und die Versicherungen zahlten im Schnitt über 3.000 Euro an die Geschädigten aus. Neben dem Einbruch sind Wetterkatastrophen ein großer Verursacher von Schäden, insbesondere Wasser im Zuge von Gewittern.

Hausratversicherungs-Typen: Wie funktioniert es in 2016?

1. Wohnort

Hausratversicherung – Ein Vergleich lohnt sich

Zunächst unterscheiden sich alle Arten der Hausratversicherung durch den Wohnort. Orte mit hohen Risiken durch Einbrüche oder starke Unwetter sind deutlich teurer in der Versicherung als friedliche Städtchen. Schon der Grundschutz hier kann um das Dreifache divergieren! Die Versicherungen haben ein Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen „ZÜRS Geo“ entwickelt. Diese werden auch als “Zürs”-Zone bezeichnet.

2. Zimmer, Quadratmeter und Art der Unterkunft

Nicht alle; aber viele Versicherer wollen von Ihnen wissen, wie viele Zimmer Sie haben? Wie viele Quadratmeter hat Ihre Wohnung? Wohnen Sie in einer Etagenwohnung oder in einem freistehenden Haus? Jede dieser Entscheidungen macht Ihre Versicherung teurer. Nur Vorsicht, sind zu wenig Quadratmeter oder Zimmer angegeben, sinkt bzw. erlischt die Haftung für Schäden oder wird verringert!

3.Typ: Standard und Premium

Die Versicherungen bieten regelmäßig drei Typen zur Versicherung an: Einen Standardschutz gegen Schäden, Zusatzelemente und Premiumschutz. Viele Policen bieten etwas zusätzlich an, wenn mehr als der Standardschutz genommen wird. So ist bei der Allianz Reisegepäck mitversichert. Tatsächlich ist bei vielen Versicherungen Hausrat versichert, wenn er nur vorübergehend außerhalb des Haushalts ist, so z. B. im Kfz, wobei Wertsachen und Elektronik hier oft ausgeschlossen werden.

Ich brauche Premium, denn…

  • ich bin sehr reich – Ihr Mobiliar ist mehr wert als das der Queen.
  • ich habe sehr viele Kinder (in Deutschland heißt das mehr als 1,7), denn das führt zu mehr und teurerem Hausrat.
  • ich wohne direkt am Rhein an einer überhängenden Uferklippe knapp über dem Wasserspiegel.
  • ich bin Triathlet und mein teuerster Besitz ist mein Mountainbike.

Premium brauche ich wirklich nicht, denn…

  • ich wohne im fünften Stock in einer Etagenwohnung in einer Kleinstadt.
  • ich wohne allein und bin nie zu Hause.
  • wir sind genügsam.

4. Kostenunterschiede zu den Wohnorten und Klassen

Die Kostenunterschiede sind teils gewaltig. Kommt der Münchner mit knapp über dreißig Euro für den Standard Schutz aus, zahlt der Premium Kunde in Köln gerne über 500 Euro. Goldene Regel: Der Standard sollte unter 120 Euro im Jahr kosten.

Im Premium Schutz geht die Kostenschere erst recht weit auf. Das lohnt sich trotzdem, wenn jemand viel und teuren Hausrat zu versichern hat. Hier lohnt sich der Gang zu einem unabhängigen Versicherungsmakler, wie Friendsurance, der Ihnen sogar einen “Schadensfrei-Bonus” anbieten kann, bei dem Sie Ihre eingezahlten Versicherungsbeiträge im Falle der Schadensfreiheit zurück erhalten.

Die Versicherer sind alle recht klar und gleichartig in ihren Kategorien zum Versicherungsschutz und alle großen Marken der Versicherungsbranche bieten diese Versicherung an. Oft lohnt sich die Überlegung, das gemeinsam mit der Haftpflichtversicherung abzuschließen.

5. Raub ist mitversichert! Nicht aber Taschendiebstahl!

Raub und Überspannungsschäden sind heute mitversichert. Geben Sie keinen zu geringen Wert für Ihren Hausrat an, überprüfen Sie das nach ein paar Jahren.