Teich & Brunnen

Teichfilter selber bauen – Anleitung

  • Teichfilter sind unverzichtbar für klares Wasser in selbst angelegten, fließenden oder stehenden Gewässern. Sie filtern Partikel aus dem Wasser, welche es andernfalls grün verfärben würden.
  • Es gibt verschiedene Kategorien von Filtern, die sich für unterschiedlich große Teichanlagen eignen. Damit Ihr Teichfilter auch Bakterien neutralisieren kann, sollte er eine UVC-Klärung beinhalten. Diese bestrahlt das Wasser bei der Filterung mit UV-Licht und tötet Keime und Bakterien ab.
  • Das Projekt ist Ihnen zu aufwendig? Kein Problem: Im zweiten Teil geben wir Ihnen Informationen und eine Kaufberatung zu fertigen Teichfiltern.

Teichfilter selber bauen

Was brauchen Sie außerdem?

Neben dem unerlässlichen Filter brauchen Sie auf jeden Fall eine passende, leistungsfähige Teichpumpe. Je nach Fischbesatz oder Laubeinfall u. ä. ist auch ein guter Schlammsauger empfehlenswert. Nicht zuletzt ist ein Kescher wichitg, mit dem sowohl abgestorbene Pflanzenteile als auch im Notfall Fische aus dem Teich genommen werden können.

Wer einen Teich hat, kennt in der Regel Probleme mit Verschmutzungen und Algen. Insbesondere, wenn Fische im Teich leben. Leider sind die handelsüblichen Filter oft unzureichend, was Ihre Größe und Leistung an geht. Deshalb erfordern sie meist sehr kurze Reinigungsintervalle.

Es ist kein großes Problem einen leistungsfähigen Teichfilter selber zu bauen, der eine ausreichende Größe hat und so weniger häufig gereinigt werden muss. Das kommt vor allem auch dem Gleichgewicht der Organismen im Filter zugute.

Die Größe des Filters hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist das Wasservolumen eine zu berücksichtigende Größe, zum anderen die Nutzung, Lage und Art der Teichanlage.

Sollten Sie zum Schluss kommen, dass Sie sich doch lieber einen Filter kaufen, erhalten Sie zum Schluss auch noch Informationen und eine Kaufberatung in Sachen Teichfilter.

Wann wird ein Teichfilter benötigt?

naturnaher Teich
Ein naturnaher Teich mit Pflanzenfilter und ohne Fische braucht keinen zusätzlichen Filter.

Für einen naturnahen Gartenteich ohne Fische wird in den meisten Fällen kein Filter gebraucht. Eine zu sonnige Lage oder viel Laub kann zeitweise zu ungünstigen Wasserwerten und/oder einer vermehrten Algenbildung führen.

Dem können Sie mit einem Pflanzenfilter, das heißt einer entsprechenden Bepflanzung beispielsweise in einem Filtergraben begegnen. Diese Lösung bietet sich besonders auch bei Schwimmteichen an.

Wem das Wasser dann noch nicht klar genug ist, der kommt allerdings um einen technischen Teichfilter nicht herum. In Fischteichen ist ein solcher Filter nahezu immer zwingend erforderlich.

Durch das Fischfutter und die Ausscheidungen der Fische wird der Gehalt an Phosphaten und Ammonium sonst schnell viel zu hoch und sogar lebensbedrohlich für die Fische.

Wie groß muss der Filter sein?

teich mit teichrosen
Die Größe ist nur eines vieler Kriterien für das richtige Filtervolumen.

Beim Kauf von handelsüblichen Teichfiltern wird meist das Volumen des Teiches schon im Namen als Kenngröße angegeben. Dies berücksichtigt allerdings keinerlei Fischbesatz.

Es gibt eine Faustregel, die ganz pauschal besagt, dass 10 % des Teichvolumens das Volumen der Filteranlage ausmachen sollte. Bei dieser überschlägigen Formel ist für die allermeisten Fälle genug Sicherheit eingebaut.

Bei einem Teichfilter im Eigenbau kann die Größe sehr gut an die tatsächlichen Anforderungen angepasst werden. Wenn man es also genauer nimmt: Mit Größe ist weniger das Außenmaß des/der Behälter/s gemeint, als vielmehr gesamte Oberfläche des Filtermaterials, die von Bakterien besiedelt werden kann, um dort Phosphate und Ammonium umzuwandeln. Die spezifische Oberfläche ist bei den meisten Filtermaterialien angegeben oder beim Hersteller in Erfahrung zu bringen.

Beispielberechnung:

Sie haben einen Koiteich mit ca. 20.000 Litern und etwa 10 Kilogramm Fisch darin. Im Maximum verfüttern Sie 5 % des Gewichts Ihrer Kois, also 500 g Fischfutter.

Je 100 g Fischfutter entstehen ca. 4 g Ammoniak (Ammonium), also insgesamt 20 g.

Je 1 g Ammoniak brauchen Sie 4 Quadratmeter Filteroberfläche, also mindestens 80 Quadratmeter.

Diese Zahl verdoppeln Sie sicherheitshalber und setzen also mindestens 160 Quadratmeter Oberfläche an Filtermaterial ein.

Ein mittelgrober Schaumstoff hat beispielsweise 450 Quadratmeter Oberfläche je Kubikmeter.

Kois
Große Fische wie Kois bringen über das Futter und ihren Stoffwechsel viel Ammoniak in den Teich.

Da sie verschiedene Filtermaterialien einsetzen von grob bis zu ganz feinem Material, können Sie für den beschriebenen Fall also auf jeden Fall mit einer großen Regentonne als Behälter auskommen. Bei der 10 % Faustregel wären es zwei IBC-Container.

Alle diese Rechnungen sind jedoch recht grob und nicht auf den individuellen Fall abgestimmt. Auch ist die Fischmenge hier der Einfachheit halber sehr niedrig angenommen und entspricht nur etwa 10 halbwüchsigen Kois. Nur eine fachgerechte Beratung kann im Einzelfall Gewissheit bringen.

Sicher ist, dass eine zu große Filteranlage nicht schadet im Gegensatz zu den zu kleinen Anlagen.

Auf jeden Fall sollten sie den Zuwachs an Fischen – sei es durch Wachstum oder Vermehrung – von Anfang an großzügig einplanen.

Teichfilter Bauanleitung

Material Werkzeuge
  • Behälter (Regentonnen oder IBC-Container)
  • Flexible Rohre (Teichschlauch<), Schlauchklemmen, Schlauchtülle und Klemmverbinder
  • Filtermedien (Filterbürsten, Helix, Filterschaum mittel und fein)
  • UVC-Lichtfilter
  • Bohrmaschine mit Bohrkrone
  • Schraubendreher
  • Schaufel und Erdstampfer
  • Säge und Bohrmaschine für Verblendung
  • Lasurpinsel

Ein- oder mehrstufiger Filter?

Abhängig von dem erforderlichen Volumen kann der Filter in einem Behälter oder in mehreren Behältern in Reihe gebaut werden. Die einzelnen Behälter sind immer gleich im Aufbau, nur die Filtermaterialien wechseln.

Bauanleitung Teichfilter – ein Prinzip für alle Größen

Das Prinzip eines Filters wird an diesem Beispiel deutlich. Das Wasser kommt unten im Behälter an und steigt dann durch verschiedene Filtermaterialien nach oben zum Überlauf.
Das Prinzip eines Filters wird an diesem Beispiel deutlich. Das Wasser kommt unten im Behälter an und steigt dann durch verschiedene Filtermaterialien nach oben zum Überlauf.

Ein solcher Filter ist leicht zu bauen. In die Behälter werden am oberen Rand mit einer Bohrkrone in der passenden Größe Löcher gebohrt. Bei dem Material aus der Materialliste sind es 32 mm. Das erste Loch wird kurz unter dem Rand gesetzt. Das zweite gegenüber jedoch um etwa 5 cm tiefer.

An der höher gelegenen Öffnung wird der Schlauch mit dem ankommenden Wasser angeschlossen. Innen wiederum ein Stück des Teichrohres (Teichschlauch) angebracht. Es sollte so lang sein, dass es mittig durch das Filtermaterial geführt etwa 10 cm über dem Boden endet.

Die niedrigere Öffnung gegenüber gewährt den Überlauf in den nächsten Behälter (bei einem Filter aus mehreren Behältern) oder als Rücklauf in den Teich fungiert. Hier wird demzurfolge nur außen angeschlossen.

Zum Anschließen des Teichschlauches wird an der Wasser einführenden Seite ein Klemmverbinder angebracht, der auf der Innenseite eine Schlauchtülle eingeschaubt bekommt. Auf diese wird der im Behälter benötigte Teichschlauch mit einer Schlauchschelle befestigt.

Der in dem Behälter hängende Teichschlauch wird mit den Filtermaterialen so fixiert, dass es unten etwa in der Mitte des Behälters bleibt. Das schmutzige Wasser kommt unten an und wird beim Aufsteigen gefiltert. Ein Teil setzt sich am Boden des Behälters ab.

Ganz unten wird erst grobes Material (z. B. Filterbürsten) eingefüllt, dann etwas feineres Material (etwa Säcke mit Helix), dann grober, mittlerer und feiner Schaumstoff (Filtermatten).

Bei einem mehrstufigen Filter werden die Schichten auf mehrere Behälter verteilt, doch auch dabei wird das Innenleben von grobem zu feinem Filtermaterial aufgebaut. Die verschiedenen Höhen ermöglichen guten Durchfluss.
Bei einem mehrstufigen Filter werden die Schichten auf mehrere Behälter verteilt, doch auch dabei wird das Innenleben von grobem zu feinem Filtermaterial aufgebaut. Die verschiedenen Höhen ermöglichen guten Durchfluss.

Wenn Sie einen mehrstufigen Filter bauen, dann verteilen Sie die Filtermaterialien von grob nach fein auf die verschiedenen Behälter. Die Behälter stellen Sie mit einem leichten Gefälle (beispielsweise den ersten Behälter am höchsten Punkt, jeden weiteren zehn Zentimeter tiefer stehend) auf.

Rund um die Teichfilteranlage

teich im winter
Ganz offensichtlich kein Fischteich, der müsste auch im Winter offenes Wasser haben.

Es lohnt sich vielfach einen UVC-Filter zwischen das wasserführende Rohr zu setzen, so werden beispielsweise Fadenalgen wirksam bekämpft.

Der Umsatz der Teichpumpe sollte nicht zu gering, aber auch keinesfalls zu hoch sein, da die Bakterien auch eine gewisse Zeit brauchen, um das Ammoniak umzuwandeln.

Das gefilterte Wasser wird so wieder in den Teich geführt, dass es mindestens 15 cm über der Wasseroberfläche austritt und so zur Sauerstoffversorgung beiträgt.

Zur Tarnung sind Steine eine beliebte Lösung.

Tipp: Filteranlagen sind optisch nicht unbedingt reizvoll. Von daher sollten Sie sich schon im Vorfeld Gedanken machen, wie und wo sie diese am besten verstecken ohne lange Rohrverbindungen zu brauchen. Ob es nun ein kleines Gartenhäuschen wird oder nur ein Sichtschutzelement, bleibt den Gegebenheiten und dem persönlichen Geschmack überlassen.

Häufige Fragen

Teichfilter selber bauen – welches Filtermaterial?           

Die Frage nach dem richtigen Filtermaterial ist eine Wissenschaft für sich. Wir konnten hier nur ein Beispiel für einen funktionalen, üblichen Aufbau von Filtermaterial geben. Im Internet und besonders bei Fachberatern lässt sich zu diesem Thema jede Menge mehr erfahren. Insbesondere bei speziellen Anforderungen.

Teichfilter selber bauen aus Regentonnen?

Regentonnen gibt es verhältnismäßig günstig und das Material ist für eine Anwendung im Außenbereich gedacht und für Bewässerung. Zwei eindeutige Pluspunkte. Es gibt Regentonnen in verschiedenen Größen und Formen (rund, eckig usw.) sowie zweckgerechtes Anschlussmaterial zum verbinden usw. Von daher sind sie in vielen Fällen eine gute Möglichkeit.

Teichfilter selber bauen für Kois?

Großer Schwimmteich
Großer Schwimmteich

Wer einen Koiteich plant, der braucht eine leistungsfähige Filteranlage, denn diese Fische sind oder werden groß, haben einen nicht unerheblichen Futterumsatz und verursachen eine entsprechende Ammoniakbelastung.

Da Ammoniak gleichzeitig schon in relativ geringer Konzentration lebensgefährlich für FIsche ist, muss bei einem Fischteich auf jeden Fall ein sehr effektiver Filter eingesetzt werden, der auch im Hochsommer die starke Belastung noch zuverlässig abbaut.

Gerade deshalb sind hier selbstgebaute Teichfilter eine sehr gute Möglichkeit für vergleichsweise wenig Geld genug Leistung und lange Reinigungsintervalle zu erreichen.

Teichfilter selber bauen – Bilder?

Es gibt im Internet zahlreiche Bilder und Anleitungen. Das Prinzip für einen Durchflussfilter ist im Groben jedoch immer dasselbe. Kleine Abwandlungen gibt es natürlich, genau wie viele unterschiedliche Filtermaterialien.

Unsere Anleitung hier zielt darauf ab, dass Sie das Prinzip kennenlernen und danach eine eigene, individuell passende Umsetzung selber planen können. Die Materialliste nennt Produkte, die dafür üblicherweise Verwendung finden. Der Aufbau ist selbst für weniger passionierte Heimwerker leicht zu bewältigen.

Teichfilter selber bauen – IBC-Container?

frosch im teich
Amphibien ziehen von selbst ein.

Für sehr große Fischteiche sind IBC-Container keine schlechte Wahl, allerdings sollten sie oben  aufgeschnitten werden. Der Filterprozess beziehungsweise die Bakterien brauchen viel Sauerstoff. Der ausgeschnittene Teil kann wie ein Deckel aufgelegt werden, wenn Sie auf die Schnittkante ein Dichtung kleben. Der Container wird am besten anschließend mit beispielsweise einer UV-Schutzfolie abgedeckt.

Bedenken Sie jedoch, dass die Handhabung eines so großen Containers nicht immer nur praktisch ist. Unter Umständen sind Sie mit einem mehrstufigen Filter aus einigen Regentonnen besser dran, wenn eine solche Filteranlage auch deutlich mehr Raum in Anspruch nimmt.

Teichfilter selber bauen – kleiner Teich?

Für einen kleinen, gut bepflanzten Teich ohne Fischbesatz ist kein Filter erforderlich. Auch, wenn Sie einige Moderlieschen in Ihrem kleinen Teich gefunden haben, besteht nicht automatisch die Notwendigkeit einen Filter zu bauen.

Bei einem Besatz mit Goldfischen, hohem Eintrag von organischem Material u. ä. kann es dennoch notwendig werden. Dann kommen Sie aber mit einem viel kleineren System aus. Etwa einer abgedeckten Mörtelwanne, die nach dem gleichen Prinzip gebaut, gefüllt und angeschlossen wird, wie oben in der Anleitung beschrieben.

Teichfilter selber bauen – Kies?

Kies als Filtermaterial?
Kies als Filtermaterial?

Früher wurde häufig Kies als Filtermaterial verwendet. Die Gesamtoberfläche von Kies kann allerdings mit modernen Filtermaterialien nicht mithalten. Noch dazu ist Kies schwer und auch nicht leicht zu reinigen.

Auf der anderen Seite ist Kies ein natürliches Material und trägt nicht zur allgegenwärtigen Kunststoffbelastung bei. Wer also genug Raum, Kraft und Muse hat, kann sich alternativ zu beispielsweise Helix auch Filterkies besorgen. Allerdings bitte darauf achten, dass der Kies weder die Wasserhärte mit Kalkauslösung noch die Qualität durch Verunreinigungen mit Schwermetallen belastet.

Doch lieber einen Teichfilter kaufen?

Es ist nicht einfach den richtigen Teichfilter zu finden. Schließlich gibt es eine Menge Produkte auf dem Markt, die ganz unterscheidliche Funktionen haben. Man sollte vor dem Kauf genau darüber nachdenken, welchen Zwecke der Filter erfüllen soll. Besitze ich einen kleinen Teich und benötige vielleicht ein inneres Filtersystem oder habe ich mehr als 2500 Liter und denke über eine komplette Teichfilteranlage nach? Ist mein Gartenteich viel der Sonne ausgesetzt? Sollen damit hauptsächlich die Algen bekämpft werden oder ist ein klares Wasser das Ziel? Das alles sind Kriterien die Sie vorher bedenken müssen.

Damit Ihnen jedoch die Wahl ein bisschen leichter fällt, stellen wir Ihnen verschiedene Teichfilter vor.

Teichfilter Super Maxi von Aquarel

außenfilter für bis zu 50.000 Liter VolumenIst für jeden Gartenteich bis zu 25, 000 Liter mit Fischbesatz geeignet. Dabei kann er entweder als Außenfilter oder vollkommen versteckt als Innenfilter versenkt werden. Das komplette Filtersystem läßt sich problemlos reinigen und montieren und ist dabei ideal für eine biologische Filterung Ihres Teichwasser bis 50.000 Liter Volumen (ohne Fischbestand).

7890-20 UVC-Filter-Set CF 8000 S von Gardena

Gardena-FiltersystemDieses Filtersystem überzeugt durch eine effektive 6-Phasen-Reinigung, für mühelos klares Wasser. Das umfangreiche Filtermaterial, sowie eine spezielle Wasserführung, garantieren eine intensive biologische und mechanische Teichwasserklärung. Im kompletten System ist ebenfalls ein 3 Meter Verbindungsschlauch enthalten.

Druckfilter

DruckfilterEin Druckfilter wird meistens als komplettes Filtersystem mit UV- Bestrahlung angeboten und ist für Gartenteiche mit einer Größe von 3000 Litern geeignet. Im Gegensatz zu üblichen Filtersystemen kann der Druckfilter höherem Druck standhalten und eignet sich ideal um Wasser, mit dem sogenannten Rückspülsystem, an einen höher gelegenen Wasserfall zu pumpen. Der Filter kann in der Nähe des Teiches vergraben werden und wird lediglich, mit der im Wasser untergebrachten Pumpe, verbunden. Das komplette Druckfiltersystem liegt, je nach Größe des Gartenteichs, bei etwa 350 €.

Teichheizer

TeichheizerWer seine Fische unter optimalen Bedingungen durch den Winter bringen möchte, der greift zu einem Teichheizer. Dort wird das Wasser konstant um die 8 Grad Wassertemperatur gehalten, die Fische befinden sich trotzdem in der Winterruhe und der Teichfilter kann auch bei starken minus Temperaturen genutzt werden. Somit hat man die Möglichkeit das ganze Jahr seinen Teich in voller Pracht zu genießen. Eventuell haben Sie auch Ihren Gartenteich zu flach gebaut und möchten Ihre Fische nicht jeden Winter aufs neue Umquartieren. Mit einer Teichbeheizung halten Sie Ihren Teich den ganzen Winter über eisfrei. Jedoch sollten Sie sich über die entstehen Kosten im klaren sein, denn eine Teichheizung benötigt eine Menge Energie.

Filtermaterial »Herz« von Söll

Söll GmbH entwickelt neue Filtertechnik für Gartenteiche

Die Söll GmbH ist ein weltweit tätiger Spezialist für die naturnahe Pflege und Aufbereitung von Wasser. Nun haben Entwicklungsexperten des Unternehmens das Filtermaterial für Gartenteiche so konstruiert, dass sich darauf eine vielfache Menge von Mikroorganismen entwickeln kann. Gleichzeitig hält das Material deutlich mehr Schlamm und Partikel zurück und garantiert so ein klares und sauberes Teichwasser in bislang unerreichter Qualtität. „Die langjährige Erfahrung und das Wissen aus der Mikrobiologie haben es möglich gemacht, einen neuen Filterschaum zu entwickeln, der den bislang bekannten deutlich überlegen ist,“ sagt Thomas Willuweit, Geschäftsführer von Söll.

Wie funktioniert die neue Filtertechnik?

Die Firma Söll hat sich die Natur zum Vorbild genommen. Durch die besondere Geometrie verfügt der Filter über mehr Oberfläche, dass wiederrum mehr Raum für die Ansiedlung der wasserklärenden Mikroorganismen bringt. Das Teichwasser verteilt sich optimal im Material und durchfließt es besonders langsam ohne Druck. Durch die reduzierte Fließgeschwindigkeit des Wassers, kann die Mikrobiologie ihre Wirkung effektiver erhöhen und es entsteht ein klares und tiefenfiltriges Teichwasser.

Vorteile durch das Filtermaterial »Herz«

Mit wenigen Handgriffen, können Sie den alten Schaum Ihres Filters durch das neue Söll-Material „Herz“ ersetzen und dadurch schnell, einfach und preiswert, die Leistungsfähigkeit Ihres bisherigen Filters deutlich erhöhen. Da das Material deutlich effektiver ist, können auch kleinere Filter und weniger leistungsstarke Pumpen zum Einsatz kommen, die wiederrum den Stromverbrauch reduzieren.

Quelle: lifepr.de


christiane baldwin

Christiane Baldwin

Als Onlineredakteurin verbinde ich für heimwerker.de meine DIY-Leidenschaft mit meinem Beruf – in Home Office und Werkstatt. Mein britischer Mann und unser kleiner spanischer Hund unterstützen mich bei meinen Bau- und Bastelprojekten mit Tatkraft und Humor.