Teichfilter Vergleich 2018

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Kaufberatung zum Teichfilter Vergleich bzw. Test 2018

  • Teichfilter sind unverzichtbar für klares Wasser in selbst angelegten fließenden oder stehenden Gewässern. Sie filtern Partikel aus dem Wasser, welche es andernfalls grün verfärben würden.
  • Es gibt verschiedene Kategorien von Filtern, die sich für unterschiedlich große Teichanlagen eignen. Bei Fischbesatz verringert sich die Leistungsfähigkeit bzw. die Wassermenge, für die sich der Filter eignet.
  • Damit Ihr Teichfilter auch Bakterien neutralisieren kann, sollte er eine UVC-Klärung beinhalten. Diese bestrahlt das Wasser bei der Filterung mit UV-Licht und tötet Keime und Bakterien ab.

Teichfilter Test

Für viele ist der Garten ein Naherholungsgebiet, um der Hetze, dem Stress und dem Lärm des Alltags zu entfliehen. Ein Garten macht glücklich – vor allem, wenn er ein Hingucker ist. Wasser in Form eines Teiches oder Bachlaufs fördert dies noch.

Aber nicht nur der Garten möchte gehegt und gepflegt werden, sondern auch der Teich. Am besten bewerkstelligen Sie das mit einem Filtersytem aus Teichfilter und Teichpumpe. Doch aufgepasst bei der Filterwahl: Der beste Teichfilter ist auf Ihr Gewässer abgestimmt. Welcher Filter zu welcher Teichgröße passt, erfahren Sie in unserem Teichfilter-Vergleich 2018 – genau so das Zubehör, das den besten Filter auszeichnet.

1. Auch ein Gartenteich braucht Zuwendung

Ein Filter ist keine Pumpe – aber beide sind empfehlenswert

Teichfilter und Teichpumpen erfüllen verschiedene Zwecke und dürfen nicht gleichgesetzt werden: Eine Pumpe soll Bewegung ins Spiel bringen, das Wasser umwälzen und es mit Sauerstoff anreichern. Der Filter ist für die Wasserqualität zuständig und dafür, dass Bakterien und Keime nicht im Teichbecken verweilen können. Dies wird in der Regel durch UV-Lampen und UVC-Vorklärer im Filter erreicht. Teichfilterpumpen bestehen aus einem Teichfilter-Komplettset mit Filter und Pumpe.

Damit Sie Ihr eigenes Wasseridyll im Garten auch lange genießen können, benötigen Sie nicht nur eine Teichpumpe, die die Fische mit Sauerstoff versorgt, sondern auch ein gutes Filtersystem. Es gewährleistet, dass das Wasser länger rein bleibt und hält die Algenpopulation in Schach. Somit schafft das richtige Filtersystem für Ihren individuellen Teich die besten Voraussetzungen für eine nachhaltig hohe Wasserqualität.

2. Teichfilteranlage: Welche ist die richtige für Sie?

Sie können vier Kategorien von Filtern unterscheiden: Druckfilter, Schwerkraft- oder Durchlauffilter, Unterwasserfilter und Modulfilter. Welcher der richtige für Ihren Teich ist, ist abhängig von vorwiegend drei Faktoren: der Art Ihres Teiches, seiner Größe und der Größe des in ihm lebenden Fischbestandes.

Nur wenn Sie diese Dinge berücksichtigen, realisiert Ihr Teichfilter Ihre Garten-Oase. Mehr dazu erfahren Sie in der folgenden Tabelle.

Typ
Druckfilterdruckfilter Durchlauffilterdurchlauffilter Unterwasserfilterunterwasserfilter Modul-Filtermodulfilter
Beschreibung
  • kann unsichtbar im Boden außerhalb des Teichs versenkt werden
  • leitet Pumpendruck durch den Filter hindurch

 geeignet für Teiche bis zu 30 m³
 auch für Bachläufe geeignet
auch bei Fischbesatz geeignet

  • der Filter ist am höchsten Punkt des Durchlaufs angebracht
  • steht in den meistens Fällen außerhalb des Wassers, das drucklos zurück fließt
  • wird durch eine Pumpe im Wasser mit Wasser versorgt

 geeignet für Teiche bis zu 140 m³
auch bei Fischbesatz geeignet

  • mit einigen Wasserspielen kombinierbar
  • Wasser wird angesaugt und im Filter gereinigt
  • über das integrierte Wasserspiel gelangt das Wasser wieder in das Teichbecken

 geeignet für dekorative Teiche bis zu 5 m³
auch bei Fischbesatz geeignet

  • erweitert einen Durchlauf- oder Druckfilter
  • können bieleibig erweitert werden
  • enthält mehrere Schwämme (Filterschichten) unterschiedlicher Feinheit

geeignet für große Teiche, Schwimmteiche und Seen mit vielen Fischen
 flexibel dank Erweiterungen

1 m³ entspricht 1.000 Liter Wasser. Filter müssen immer zusammen mit einer Teichpumpe betrieben werden, die das Wasser in den Filter pumpt.

 

Achtung: Sind Teichfische vorhanden, reduziert sich die empfohlene max. m³-Angabe ungefähr um die Hälfte – bei Kois beträgt die empfohlene Teichgröße nur noch ¼ des Ausgangswertes.

Hier finden sie die Vor- und Nachteile eines Druckfilters gegenüber eines Durchlauffilters im Überblick:

  • sehr leistungsstark
  • Filter kann etwas entfernt vom Wasser stehen
  • Filter kann eingegraben werden
  • nur für kleine bis mittelgroße Teiche geeignet

Sobald Sie Probleme mit Schwebealgen haben, sollten Sie einen UVC-Klärer vor Ihren Filter setzen – wenn Ihr Filter nicht bereits ein solches System enthält. Dieser beseitigt die Keime und Algen im Teich noch effektiver, sodass der Befall schnell vorüber ist.

Koiteich

3. Kaufberatung: So finden Sie Ihren persönlichen Teichfilter-Testsieger

3.1. Wie groß darf's denn sein?

Wie Sie es bereits der Tabelle mit den verschiedenen Teichfilter-Arten entnehmen konnten, ist nicht jeder Filter für jede Teichgröße geeignet. Achten Sie beim Kauf auf die empfohlene Größe des Teichbeckens und dessen Wassermenge, damit Ihr Teichfilter auch effektiv ist.

Durchlauffilter
Das Prinzip eines Durchlauffilters ist denkbar einfach: Wasser läuft durch verschiedene Filterschichten wie Sand, Kies oder Schwammgewebe und wird gereinigt.

Wenn Sie Goldfische & Co. in Ihrem Teich ihre Bahnen kreisen lassen, dann müssen Sie jedoch die angegebene Wassermenge, für die der Filter geeignet ist, halbieren. Durch die Fische befindet sich eine viel höhere Biomasse im Wasser, Futterreste und Exkremente trüben schnell das kühle Nass, wenn es nicht ordentlich gefiltert wird. Haben Sie gar einen Koi-Teich, dann müssen Sie von einem Viertel der eigentlich angegebenen Wassermenge ausgehen – Kois sind sehr empfindliche Lebewesen.

Für einen kleinen bis mittleren Fisch-Teich von max. 30 m³ empfehlen wir Ihnen einen Druckfilter. Wenn Sie einen kleinen Zierfischteich haben und auch etwas für Ihr Auge beim Blick auf Ihre Teich-Oase möchten, empfehlen wir Ihnen einen Unterwasserfilter mit einem angeschlossenen Wasserspiel.

Bei größeren Teichen sollten Sie zu einem Durchlauffilter greifen – am besten in Kombination mit einem Bachlauf, über den Sie das gefilterte Wasser wieder in den Teich zurückführen.

3.2. Das richtige Teichzubehör: Was muss der beste Teichfilter können?

temperaturanzeige-teichfilter
Mit einer Temperaturanzeige können Sie die Wassertemperatur immer überwachen.

Wenn Sie sich für einen Druckfilter entscheiden, ist ein Teichfilter-Set günstig, am besten mit integrierter Pumpe. Die Geräte sollten rund 50 Hertz Leistung erbringen. Dabei lohnt sich zudem ein Blick auf die Leistung, die davon auf die Pumpe entfällt – hier gibt es große Unterschiede: Ob die Pumpe 25 Watt oder sogar 40 erbringt, ist vor allem wichtig, wenn Sie Fische in Ihrem Teich schwimmen haben. Je mehr Fische, desto höher sollte die Pump-Leistung sein.

Wenn die Pumpe nicht integriert ist, müssen Sie auf die Größe der Anschlüsse achten: Sie sollten bei Pumpe und Filter identisch sein. Außerdem sollten Sie darauf achten, wie viele Verbindungsadapter an den Filter angeschlossen werden können. An manche Filter können Sie 2 Schläuche und an andere 3 Schläuche anbringen. Im Normalfall sollten Ihnen aber 2 Schlauchanschlüsse genügen.

Ideal wäre es auch, wenn Ihr Filter über eine Verschmutzungsanzeige verfügt. Dadurch haben Sie immer im Blick, wann es Zeit für eine Filterreinigung ist.

Einige Filter zeigen Ihnen zusätzlich ebenfalls die Wassertemperatur an. Dieses zusätzliche Tool werden Sie vor allem bei Durchlauffiltern finden. Die Messung der Wassertemperatur müssen Sie bei ungeheizten Teichen zwingend vornehmen, wenn die Tage kälter werden, um die Teichpumpe nicht zu spät aus dem Wasser zu entfernen.

Zudem sollten Sie beim Kauf einer Teichpumpe auf die angegebene Kabellänge achten. Sie sollten eine Außensteckdose in der Nähe haben und die genaue Entfernung ausmessen. Beachten Sie, dass ein Durchlauffilter direkt am Wasser stehen muss, während ein Druckfilter auch in einiger Entfernung vom Wasser im Boden eingegraben sein kann.

Entfernen Sie die Pumpe im Winter nicht, dann kann es durch die Wasserumwälzung dazu kommen, dass der gesamte Teich zufriert und Ihre Fische sterben. Ohne Pumpe bleibt das Wasser bei einem Teich, der mindestens 80 cm tief ist, am Boden konstant bei 4 °C und Ihre Fische überleben den Winter.

3.3. Am besten integriert: UVC-Klärung

filter
Hier sehen Sie einen offenen Filter und einen mit integrierter UVC-Klärung.

Durch die sogenannte UVC-Klärung wird die Wasserqualität Ihres Teiches gesteigert. Sie neutralisiert Schwebeteilchen, die das Wasser grün verfärben, und tötet durch Bestrahlung mit UV-Licht Keime und Bakterien ab.

Wenn Sie einen Fischteich besitzen, empfehlen wir Ihnen, einen UV-Teichfilter zu kaufen, der eine UVC-Klärung integriert hat. So unternehmen Sie Ihr bestes, um den Fischen ein langes und zufriedenes Leben zu garantieren.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Teichfilter

4.1. Mit dem Teichfilter zur Oase: Welches sind die beliebtesten Hersteller?

Pontec und OASE sind beliebte Marken unter den Teichfiltern. Dabei sind sie nicht teurer als z. B. T.I.P., dessen Produkte auch recht beliebt sind. Je nach Filterart finden Sie hier sowohl Produkte im oberen Preissegment als auch im mittleren.

Hier finden Sie die beliebtesten Hersteller und Marken im Überblick:

  • Pontec
  • SunSun
  • Oase
  • T.I.P.
  • Berlan
  • Einhell

4.2. Welche Filtermaterialien sind empfehlenswert?

Gibt es bei der Stiftung Warentest einen Teichfilter-Test?

Die Stiftung Warentest hat keinen Teichfilter-Test durchgeführt. Lediglich Wasserfilter wurden getestet – mit einem nüchternen Ergebnis: Kein Filter ist empfehlenswert. Alle neun getesteten Produkte konnten die Wasserhärte nicht wie versprochen verringern.

Grundsätzlich sollte das Filtersystem unterschiedliche Schwämme und Filtermaterialien enthalten: von grob zu fein. Der Vorfilter sollte eine UVC-Klärung sein, danach folgt meistens ein sehr grober Filter, der den größten Dreck auffängt. Hierbei kann es sich um einen grobporigen Schwamm oder aber um Lavasplitt, gewürfelte Schwämme, Bürsten, zerstoßene Austernschalen oder um groben Sand handeln.

Wie feinporig die Schwämme bzw. Filtermaterialien sind, wird meistens in PPI angegeben. Das bedeutet ″Pixel per Inch″ und gibt mit steigendem Wert eine steigende Feinporigkeit der Filter an.

4.3. Wann sollte der Filter abgeschaltet werden?

Wenn die Tage kälter werden, sollten Sie immer die Wassertemperatur Ihres Fischteiches im Blick haben. Der Filter wird von einer Pumpe angetrieben und diese sorgt für eine Wasserumwälzung. Damit Ihre Fische aber draußen überwintern können, muss das Wasser stehen. Nur so kann sich das schwerere, 4 °C warme Wasser am Teichboden absetzen und die Fische vorm Erfrieren schützen. Am besten schalten Sie Ihr Filtersystem ab, wenn die Temperatur mehrere Tage lang unter 6 °C liegt.

 

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Kommentare
  • Hey das ist ja mal ein Interessanter Beitrag zum Thema Teichfilter. Habe wirklich was mitgenommen und gelernt. Das Thema Teichfilter ist ja auch sehr Umfangreich.

    Danke!!!!
    Biscane 30.06.2016 07:37:07 antworten
  • Sehr guter und umfangreicher Artikel. Gerade wenn es im Teich Probleme mit Algen gibt, sollte man seinen Teichfilter mal untersuchen und diesen ggf. austauschen.
    Florian 24.05.2013 15:21:01 antworten
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