Tauchpumpe Vergleich 2019

Die besten Klar- & Schmutzwasserpumpen im Vergleich.

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Kaufberatung zum Tauchpumpe Test bzw. Vergleich 2019

  • Tauchpumpen sind kleine Kraftpakete, die eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten aufweisen. Wenn Sie einen eigenen Pool, einen Teich oder eine Zisterne haben, sollten Sie zur Förderung von Wasser auf eine Tauchpumpe setzen.
  • Damit Sie die richtige Tauchpumpe für Ihr Wassermedium auswählen können, ist auf den Verschmutzungsgrad zu achten. Ist das Wasser relativ sauber, reicht eine Klarwasserpumpe. Bei gröberen Verschmutzungen raten wir eine Schmutzwasserpumpe an.
  • Da eine Tauchpumpe unterhalb der Wasseroberfläche arbeitet, ist es von Vorteil, wenn sie einen Schutzmechanismus besitzt, der das Gerät vor dem Trockenlaufen bewahrt. Achten Sie beim Kauf daher – neben dem Einsatzgebiet – auch auf das Vorhandensein eines Schwimmerschalters.

tauchpumpe test

Wasser ist die Quelle unseres Lebens – diesen Satz kennt wahrscheinlich jeder. Und obwohl diese Aussage mittlerweile einen langen Bart besitzt, hat sie an Brisanz und Wahrheitsgehalt nichts eingebüßt. Wasser ist eine Naturgewalt und lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad zähmen. Der lebenswichtige Rohstoff sorgt auf der ganzen Erde nicht nur für die Nahrungsgrundlage sämtlicher Lebewesen, er verursacht in unregelmäßigen Abständen – durch Fluten und Überschwemmungen sowie deren Begleiterscheinungen – viel Chaos und Leid.

Ob Hochwasser durch heftige Regenfälle, wie im Frühjahr 2016 in großen Teilen Europas, oder einen Wasserrohrbruch ausgelöst werden: Der entstandene Schaden ist zumeist hoch und die nötigen Aufräumarbeiten beschwerlich.

Wenn Sie in einem Überschwemmungsgebiet wohnen, einen Brunnen oder eine Zisterne besitzen oder anderweitig Wassermengen per Pumpe befördern müssen, empfiehlt sich die Anschaffung einer Tauchpumpe.

Damit Sie in Zukunft nur noch beim Duschen und Baden nasse Füße bekommen, haben wir Ihnen im folgenden Tauchpumpen-Vergleich 2019 eine umfassende Kaufberatung zusammengestellt.

1. Was kennzeichnet ein Tauchpumpe?

Setzen Sie auf Nachhaltigkeit!

Wer einen großen Garten mit vielen Beeten und Grünflächen sein Eigen nennen kann, der weiß, wie viel Arbeit, Zeit und Geld für die optimale Instandhaltung des Grüns sowie für die Bewässerung der Flächen zusammenkommt. Eine ökologisch nachhaltige Alternative stellt da die Nutzung einer Regenfasspumpe dar.

Wie der Name schon vermuten lässt, fördert diese spezielle Tauchpumpe Regenwasser aus einer Regentonne. Dieses Wasser kann im Anschluss zur Bewässerung Ihres Gartens und zum Rasensprengen genutzt werden. Zusätzlich können Sie mit einer Regenfasspumpe auch ein Hauswasserwerk speisen.

Eine Tauchpumpe macht ihrem Namen sprichwörtlich alle Ehre, denn sie kommt genau da zum Einsatz, wo eine Pumpe direkt in Wasser eingelassen werden muss. Technisch gesehen gehört sie zur Kategorie der Kreiselpumpen, die zu den nicht selbstansaugenden Pumpen gehören. Diese Pumpenart besitzt ein offenes Schaufelrad und ist tendenziell sehr robust und im Stande, große Mengen an Wasser umzuwälzen.

Damit die Wasserpumpe arbeiten kann, muss sie zunächst komplett in das flüssige Medium Ihrer Wahl eingelassen werden. Am Gehäuse, welches unbedingt komplett wasserdicht sein sollte und zumeist aus Kunststoff oder Edelstahl besteht, befindet sich eine Ansaugöffnung.

Durch diese Öffnung strömt Wasser ein, welches anschließend durch einen Schlauch Ihrer Wahl an einen anderen Ort befördert werden kann. Dieses Prinzip teilen alle Tauchpumpen. Ein Elektromotor im Inneren des Gehäuses, angetrieben mit Strom oder Benzin, sorgt dafür, dass Wasser zum Schaufelrad der Unterwasserpumpe befördert wird.

Tauchpumpen dienen somit in erster Linie der Entwässerung von größeren Wassermengen, wie man sie in Pools, großen Aquarien, Teichen und unter Umständen in Kellerräumen vorfinden kann. Damit unterscheiden Sie sich von Hauswasserwerken und Hauswasserautomaten, die vorsorglich der Bewässerung und Eigenwasserversorgung dienen.

Die Vor- und Nachteile einer Tauchpumpe haben wir für Sie auf den Punkt gebracht:

  • vielseitig einsetzbar
  • sehr robust und wasserdicht
  • schnelle Hilfe bei vollgelaufenem Keller
  • einfache Inbetriebnahme
  • Stromkosten entstehen

2. Welche Tauchpumpen-Typen gibt es?

So zahlreich die Einsatzgebiete der Tauchpumpe sind, so vielfältig sind auch die Varianten des Geräts. Besonders im Katastrophenschutz kommen Tauchpumpen zum Einsatz wie:

Flachsauger
Mit einem Flachsauger lassen sich Wasserstände bis auf wenige Millimeter absaugen.
  • Turbinentauchpumpen (angetrieben durch Treibwasser)
  • Unterwassermotorpumpen (sehr schmal, besonders für schmale Brunnenrohre geeignet)
  • Flachsauger (fördern selbst bei sehr niedrigem Wasserstand)
  • Tauchmotorpumpen (überzeugen durch eine große Förderleistung)

Im privaten Rahmen ist jedoch eine Fördermenge von bis zu 80.000 l/h nicht zwingend erforderlich. Wenn Sie also weder zur Feuerwehr, noch zum Katastrophenschutz gehören, reichen Fördermengen im Bereich zwischen 1.000 bis 18.000 l/h aus. Eine Auswahl an gängigen Marken und Herstellern, wie Gardena, Einhell, Kärcher und T.I.P., finden Sie in unserem Tauchpumpen Test.

Zudem stellen wir Ihnen im Folgenden die drei gängigsten Tauchpumpen-Typen genauer vor:

Typ Beschreibung
Klarwasserpumpe
  • möglichst nur in sauberen, reinen Flüssigkeiten zu verwenden
  • können nur geringe Mengen Schmutz im Wasser verkraften
  • geeignet für Pools, Zisternen, Regentonnen
  • notfalls auch für Entwässerung bei Überschwemmung im Haus nutzbar

 

Schmutzwasserpumpe
  • kann auch in verunreinigtem Wasser eingesetzt werden
  • robust gegen Schmutzpartikel, auch bei schlammigem Wasser
  • ideal für Trockenlegung bei Hochwasser und vollgelaufenen Kellern
  • verbrauchen relativ viel Strom

 

Tauchdruckpumpe
  • zählen meist zu den Klarwasserpumpen – vornehmlich für sauberes Wasser ohne viel Schmutz geeignet
  • erzeugen hohen Druck – werden bevorzugt im Garten eingesetzt, um lange Strecken zu überwinden
  • große Förderhöhe – ideal für Anschluss von Rasensprengern, Gartenschläuchen oder Gartenduschen

 

Wenn Sie einen sehr engen Brunnen oder eine Zisterne besitzen und eine Tauchpumpe zum Entleeren verwenden wollen, empfiehlt sich die Nutzung einer Tiefbrunnenpumpe. Durch ihre schmale und kompakte Form passen diese Spezialisten auch in enge Schächte.

3. Kaufkriterien für Tauchpumpen: Darauf müssen Sie achten

3.1. Klare Sicht?

tauchpumpe überschwemmung
Manchmal steht der Feind im eigenen Badezimmer. Wenn die Waschmaschine ausläuft, kann eine Tauchpumpe helfen.

In erster Linie sollten Sie sich bewusst machen, welche Flüssigkeit Sie abpumpen wollen. Dient Ihr günstiger Tauchpumpen-Testsieger dazu, einen Pool oder Gartenteich zu entleeren, reicht eine Klarwasserpumpe in der Regel aus.

Wohnen Sie jedoch in einem Hochwasser- oder Überschwemmungsgebiet oder befördern öfter schlammige oder verschmutze Wassermengen, dann sollten Sie besser auf die Vorzüge einer Schmutzwasserpumpe setzen. Ein Blick auf die Herstellerangaben verrät Ihnen zudem, welche Körnung die Pumpe fördern kann.

Im Schnitt schaffen die Pumpen in den meisten Tauchpumpen-Tests eine Körnung zwischen 20 und 35 mm. Die Körnung oder Korngröße gibt an, welchen Durchmesser die Schmutzpartikel im Wasser maximal haben dürfen.

Nichts für Hitzeliebhaber! Unabhängig davon, für welche Tauchpumpe Sie sich auch entscheiden sollten: die meisten Geräte sollten nicht mit Flüssigkeiten in Kontakt kommen, die eine Temperatur über 35 °C aufweisen. Außerdem schaden Salzwasser und säurehaltige Flüssigkeiten dem Gehäuse sowie den Einzelteilen.

3.2. Abwärts bitte

tiefbrunnenpumpe
Eine Tiefbrunnenpumpe ist sehr schmal gebaut – ideal für enge Schächte.

Wenn Sie eine Tauchpumpe kaufen, ist diese durchaus dazu konzipiert, unter Wasser arbeiten zu können. Jedoch darf die Tauchtiefe nicht beliebig gewählt werden. Bevor Sie das Gerät versenken, sollten Sie unbedingt die Differenz zwischen der eigentlichen Pumpe und der Oberfläche des Wassers kennen.

Jede Tauchpumpe in unserem Vergleich weist eine maximale Tauchtiefe auf, die in Metern angegeben wird. Diese Angabe differiert im Durchschnitt zwischen sieben und neun Metern und sollte auch nicht überschritten werden. Andernfalls wird nicht ausreichend Wasser durch den Gartenschlauch an die Oberfläche gefördert.

Wenn Sie einen sehr tiefen Brunnen entwässern wollen, sollten Sie besser eine Tiefbrunnenpumpe nutzen. Diese können mitunter eine Tauchtiefe von über 20 Metern erreichen.

3.3. Welche Förderhöhe sollte eine Tauchpumpe haben?

Die Angabe der Förderhöhe ist essentiell für die Wahl der besten Tauchpumpe. Diese besagt, welche Höhenunterschiede – gemessen von der Wasseroberfläche bis zur Austrittsstelle – die Pumpe überwinden muss. Die Rechnung dabei ist denkbar einfach: Je weiter der Weg ist, den das geförderte Wasser überbrücken muss, desto mehr Power braucht die Pumpe. Achten Sie daher auf die angegebene Nennleistung in Watt.

Förderhöhe
Die maximale Förderhöhe einer Pumpe hängt maßgeblich von ihrer Leistungsaufnahme in Watt ab.

Zudem sinkt die maximale Fördermenge mit steigender Förderhöhe. Der Grund dafür liegt im Reibungsverlust, der beim Transport durch den Wasserschlauch entsteht.

3.4. Liter pro Stunde: Was muss eine Tauchpumpe leisten?

Der Blick auf die Herstellerangaben verrät: Eine der wichtigsten Angaben ist die maximale Fördermenge. Dieser Wert (in Litern pro Stunde angegeben) weist darauf hin, wie viel Liter Wasser Ihre Gartenpumpe in einer Stunde umsetzen kann. Damit Sie das richtige Modell für Ihre Zwecke ausfindig machen können, sollten Sie ungefähr die Ausmaße kennen, die Sie befördern wollen.

Für einen Pool, den immerhin über 660.000 deutsche Haushalte vorweisen können, einen Teich oder gar einen Kellerraum sollten es schon mindestens 9.000 l/h sein. Geringe Fördermengen eignen sich eher für den Haushalt. Je größer das Areal ist, desto höher sollte jedoch auch die Fördermenge sein.

4. Darauf sollten Sie bei der Anwendung von Tauchpumpen achten

schwimmerschalter
Der Schwimmerschalter verhindert ein Trockenlaufen der Tauchpumpe.

Wenn Sie sich zum Kauf einer Tauchpumpe entscheiden, sollte der Faktor Sicherheit ebenfalls eine Rolle spielen. So wird gewährleistet, dass das Gerät während des Pumpvorgangs keinen Schaden nimmt. Die einfachste Variante dafür ist eine Tauchpumpe mit Schwimmerschalter. Dieser ist entweder im Gerät integriert oder befindet sich außerhalb des Gehäuses.

Er fungiert als Schutzmechanismus und sorgt dafür, dass die Wasserpumpe abschaltet, wenn sie kein Wasser mehr ziehen kann. Daher beugt er einer Überhitzung sowie dem Trockenlaufen der Pumpe vor. Wenn Ihre Wasserpumpe für den Garten keinen Schwimmer hat, können Sie diesen jederzeit nachrüsten.

Das folgende Video zeigt Ihnen, wie Sie dafür vorgehen müssen:

Ein weiterer Vorteil des Schwimmers: Sie können Ihn nach Bedarf auch darauf einstellen, dass die Pumpe erst ab einem gewissen Wasserpegel ihre Arbeit aufnimmt. So verhindern Sie unter Umständen das Überlaufen einer Regentonne. Neben dem Schwimmer kann eine Gartenpumpe mit integriertem Druckschalter diese ebenfalls vor dem Trockenlaufen bewahren.

5. FAQ zum Thema Tauchpumpe

5.1. Hat die Stiftung Warentest Tauchpumpen getestet?

Teichpumpe
Entfernen Sie die Teichpumpe vor dem ersten Frost aus dem Wasser.

Bisher hat die Stiftung Warentest noch keinen Tauchpumpen-Test durchgeführt. Auch das Hauswasserwerk, eine Fäkalienpumpe bzw. Abwasserpumpe oder eine Teichpumpe sucht man vergeblich. In Bezug zur Teichpumpe veröffentlichte das Prüfinstitut jedoch eine Meldung in der Ausgabe 11/2006, die sich mit dem Winterfest machen eines Gartenteichs befasste. Wenn Sie stolzer Besitzer eines Gartenteichs sind, können Sie dort nützliche Hinweise zur Vermeidung von Frostschäden finden.

5.2. Wie pflegt und reinigt man eine Tauchpumpe?

Im Regelfall sind Tauchpumpen sehr robust und wartungsarm. Dennoch sollten auch diese Geräte ungefähr einmal im Jahr gründlich gereinigt werden. Zunächst sollten Sie die Pumpe dafür vom Stromnetz lösen und das Gerät aus dem Wasser ziehen.

Anschließend können Sie das Gehäuse, welches nur mit wenigen Schrauben versehen ist, öffnen und die Pumpe in Ihre Bestandteile zerlegen. Jetzt können Sie den Filter säubern sowie alle Schläuche und Elemente mit reinem Wasser abwaschen. Verzichten Sie auf scharfe Reiniger oder Essig, um das Material zu schonen.

5.3. Kann man mit einer Tauchpumpe ein Hauswasserwerk speisen?

hauswasserwerk
Mit einem Hauswasserwerk speisen Sie Ihren Haushalt mit Nutzwasser auf nachhaltige Art und Weise.

Das kann man durchaus. Eine Tauchpumpe ist sogar eine gute Option, um mit einem Hauswasserwerk verbunden zu werden. Letzteres nutzt z.B. Regenwasser und versorgt damit auf nachhaltige Art und Weise einen Haushalt mit Nutzwasser.

Durch die Verwendung einer Tauchpumpe kann das Wasser direkt und ohne Umwege aus der Zisterne, dem Brunnen oder dem Regenfass gezogen werden. Dadurch minimiert sich auch der Geräuschpegel innerhalb Ihres Hauses, da sich die Pumpe außerhalb befindet. Durch die Nutzung eines Schwimmerschalters können Sie zusätzlich bestimmen, wann die Tauchpumpe den Pumpvorgang einstellen soll.

5.4. Ist eine Tauchpumpe frostsicher?

Tendenziell würden wir Ihnen davon abraten, dass Sie Ihre Tauchpumpe während der kalten Jahreszeit im Teich oder im Brunnen belassen. Friert das Gewässer zu, kann es durch die Ausdehnung des Gehäusematerials zu Schäden am Gerät führen. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, ziehen Sie die Pumpe aus dem Wasser, bevor es zufrieren kann und lagern Sie das Gerät an einem frostfreien Ort. Dafür empfiehlt sich entweder der Keller, die Garage oder ein Schuppen.

Zusätzlich kann man die Kreiselpumpe in ein mit Wasser gefülltes Gefäß geben. So beugen Sie einem Festsetzen der rotierenden Einzelteile vor.

 

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