Kaufberatung zum Tauchdruckpumpe Test bzw. Vergleich 2022

Das Wichtigste in Kürze
  • Die meisten Tauchdruckpumpen kommen in einem Brunnen, in einer Zisterne oder in einem Schwimmbecken zum Einsatz.
  • Zu den wichtigsten Leistungsmerkmalen einer Tauchdruckpumpe gehören die Förderhöhe, die über 40 Metern liegen sollte, die Tauchtiefe, die über 10 Metern liegen sollte, und die Fördermenge, die im besten Fall bei über 6.000 Litern pro Stunde liegt.
  • Die besten Tauchdruckpumpen sind mit einem Schwimmschalter und/oder einem integrierten Druckschalter ausgestattet. Filter sind bei einigen Herstellern üblich, ein Befestigungsseil hingegen eher nicht.

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Immer dann, wenn Sie Wasser nach oben befördern müssen, sind Tauchdruckpumpen das richtige Hilfsmittel. Mit ihrer hohen Leistung pumpen sie das Wasser aus bis zu 60 Metern Tiefe nach oben. Viele Hausbesitzer haben heute ein Hauswasserwerk. Damit senken sie ihre Wasserkosten, weil sie Brunnen- oder Regenwasser nutzen. Für die Gartenbewässerung ist die Tauchdruckpumpe ebenso hilfreich. Wenn Sie die Tauchdruckpumpe in einer Zisterne verwenden, brauchen Sie eine Tauchdruckpumpe mit Schwimmerschalter. Sie schaltet automatisch ab, wenn ein bestimmter Wasserpegel erreicht ist. So werden Schäden an der Pumpe durch Leerlauf verhindert.

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Von einer Hauswasserpumpe wie dieser unterscheidet sich eine Tauchdruckpumpe, die direkt ins Wasser kommt, rein optisch bereits deutlich.

Doch worauf kommt es an, wenn Sie eine Tauchdruckpumpe kaufen möchten. Die Hersteller weisen ihrerseits die klassischen Kaufkriterien aus, also die Größe (Höhe, Länge, Breite), die Förderhöhe, Durchmesser, Gewicht, Material und Design. In diversen Tauchdruckpumpen-Tests im Internet konnte die Redaktion von Heimwerker.de darüber hinaus noch viele Tipps recherchieren, die in den Tauchdruckpumpen-Vergleich und die folgende Kaufberatung 2021 / 2022 eingeflossen sind.

Neben einem Hinweis auf den Einsatzbereich – im Brunnen, in der Zisterne oder im Schwimmbecken – sind vor allem die maximale Förderhöhe (über 40 m), die maximale Tauchtiefe (über 10 m) und die maximale Fördermenge (über 6.000 l/h) entscheidende Werte in diversen Tauchdruckpumpen-Tests im Internet.

Praxistipp der Heimwerker.de-Redaktion: Eine Tauchdruckpumpe für das Hauswasserwerk muss für den Dauerbetrieb geeignet sein. Ist das nicht der Fall, kann eine Zeitschaltuhr helfen, dass die Pumpe nicht ständig läuft. Im Dauerbetrieb kann eine dafür ungeeignete Pumpe überhitzen und schlimmstenfalls kaputt gehen.

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Eine Tauchdruckpumpe lassen Sie – am besten an einem dafür geeigneten Befestigungsseil – direkt ins Wasser.

1. Was ist eine Tauchdruckpumpe?

Tauchdruckpumpen sind Tiefbrunnenpumpen, die in das zu befördernde Medium eintauchen. Sie eignen sich zur Gartenbewässerung genauso wie zum Leerpumpen des Pools, einer Zisterne oder eines vollgelaufenen Kellers. Dabei lassen sich drei Arten unterscheiden:

Tauchpumpen-Typ Merkmale
Elektrische Tauchpumpe

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  • Antrieb mithilfe eines Elektromotors
  • Motor in einem wasserdichten Gehäuse eingekapselt, spannungsführende Teile sind gut isoliert und abgedichtet
  • Schaufelrad außerhalb des Motorgehäuses befördert die Flüssigkeit über einen Schlauch
Hydraulische Tauchpumpe

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  • Hydraulik ist wesentlich leistungsfähiger als der Elektromotor
  • große Fördermenge
  • große Förderhöhe
  • flexible Einsatzmöglichkeiten
  • kompaktes Design
  • einfach zu handhaben
  • sehr sicher
  • Einsatz häufig auf Baustellen
Tauchpumpe mit Benzinmotor

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  • 4-Takt-Benzinmotor treibt sie an
  • unabhängig vom Stromnetz
  • flexibel einsetzbar
  • muss regelmäßig betankt werden

2. Was ist vor dem Kauf einer Tauchdruckpumpe laut Tests im Internet zu beachten?

Bei der Auswahl der besten Tauchdruckpumpe für Ihre Anwendung spielen einige Kriterien eine wichtige Rolle. Es gibt verschiedene Modelle, die sich etwa in der Leistung stark unterscheiden, beispielsweise Tauchdruckpumpen mit 4 bar, Tauchdruckpumpen mit 5 bar oder Tauchdruckpumpen mit 6 bar. Das macht sich natürlich auch am Preis bemerkbar. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie sich im Vorfeld einige Fragen beantworten.

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    Es ist sinnvoll, die wichtigsten Fragen vor dem Kauf einer Tauchdruckpumpe zu beantworten.

    Wo kommt die Pumpe zum Einsatz? Davon hängen bestimmte Messgrößen ab, beispielsweise die Abmessungen oder die Eintauchtiefe. Für einem Pool, in dem Sie stehen können, ist die Eintauchtiefe geringer als bei einem Brunnen.

  • Wie lange ist die Pumpe im Einsatz? Nicht alle Pumpen sind für den Dauereinsatz geeignet. Hier kann beispielsweise eine Tauchdruckpumpe mit integriertem Schaltautomat richtig sein.
  • Wie schnell muss die Pumpe das Wasser befördern?
  • Ist das Wasser verschmutzt?
  • Brauchen Sie eine Tauchdruckpumpe mit 230-Volt-Anschluss oder eine Niedervolt-Tauchdruckpumpe mit 12V oder mit 24V?

Ein Blick in die Produkt-Kategorie der Tauchdruckpumpen zeigt diese unterschiedlichen Pumpen:

Tauchdruckpumpen-Typ Eigenschaften
Tiefdruckpumpe

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  • eignet sich für Klarwasser
  • Förderhöhe > 50 m
  • für Wassertiefe
Klarwasserpumpe

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  • eignet sich für Klarwasser
  • zum Einsatz bei der Gartenbewässerung geeignet
  • große Förderhöhe
  • ordentlicher Wasserdruck
Entwässerungspumpe

vollautomatische-tauchdruckpumpe

  • pumpt den Pool leer
  • für Überschwemmungen geeignet
  • flachsaugend
  • als vollautomatische Tauchdruckpumpe erhältlich
Tauchdruckpumpe für Schmutzwasser

tauchdruckpumpe-mit-schwimmerschalter

  • saugt auch stark verschmutztes Wasser an
  • Korngröße maximal 30 mm
  • eignet sich auch für Klarwasser
  • geringe Förderhöhe
  • weniger Druck

Praxistipp der Heimwerker.de-Redaktion: Tauchdruckpumpen sind zwar für den Einsatz unter Wasser gedacht. Dennoch sind sie nicht für jedes Einsatzgebiet gut geeignet. Für einen Teich benutzen Sie besser eine Teichpumpe. Sie lässt das Wasser optimal zirkulieren und sorgt für ein gesundes Teichklima. Eine Tauchdruckpumpe mit 5 bar würde die Biosphäre des Teiches negativ beeinflussen.

3. Größe, Höhe, Material – worauf kommt’s an bei einer Tauchdruckpumpe?

Je nachdem, wo Sie Ihre Tauchdruckpumpe einsetzen wollen, spielen auch die Abmessungen eine wichtige Rolle. Wenn es eng wird, zählt jeder Zentimeter. Es gibt kleinere Modelle mit Durchmessern von 15 bis 18 cm. Die größeren liegen bei Länge und Breite zwischen 18 und 25 cm. Die Höhe variiert nicht so stark und liegt zwischen 40 und 55 cm bei den gängigen Modellen.

3.1. Was bedeutet die Förderhöhe?

Die besten Tauchdruckpumpen

Die besten Tauchdruckpumpen in unserem Tauchdruckpumpen-Vergleich kommen auf über 40 Meter Förderhöhe.

Je nach Einsatzgebiet brauchen Sie eine Tiefdruckpumpe, die eine große Förderhöhe aufweist – beispielsweise Wasser aus einer Zisterne zu holen. Profi-Tauchdruckpumpen schaffen bis zu 50 Meter Förderhöhe oder sogar mehr.

Entscheidenden Einfluss hat dabei die Motorleistung, die für eine große Förderhöhe nicht weniger als 800 Watt betragen sollte. Damit eine Tauchdruckpumpe das Wasser aus großer Tiefe nach oben befördert, muss sie tief in das Wasser eintauchen.

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Um Wasser aus einer Zisterne an die Oberfläche zu pumpen, muss die Förderhöhe größer sein als bei einem Gartenpool.

3.2. Welches Material ist für eine Tauchdruckpumpe geeignet?

Tauchdruckpumpen sind in der Regel aus Edelstahl oder aus schlagfestem Kunststoff hergestellt. Eine gute Verarbeitungsqualität ist dabei sehr wichtig, da die Pumpe je nach Eintauchtiefe einem hohen Druck ausgesetzt ist. Schließlich soll sie auch in 20 oder 30 m Eintauchtiefe noch einwandfrei funktionieren, obgleich die meisten Tauchdruckpumpen in Tests im Internet auf 10 Meter maximale Tauchtiefe kommen.

Tauchdruckpumpen aus Kunststoff fallen häufig in die Kategorie der günstigen Tauchdruckpumpen, obgleich Sie sie nur selten in Discountern wie Aldi oder Lidl finden werden. Wenn Sie eine günstige Tauchdruckpumpe aus Kunststoff kaufen möchten, sollten Sie diese Vor- und Nachteile von Tauchdruckpumpen aus Kunststoff berücksichtigen:

    Vorteile
  • geringes Gewicht
  • einfach in der Handhabung
  • sehr robust und alltagstauglich
  • ideal für Garten, Pool und Keller
    Nachteile
  • nicht für den Dauereinsatz
  • Material leidet bei härteren Einsätzen
  • Lebensdauer kürzer als bei einer Edelstahl-Tauchdruckpumpe

Wählen Sie das Material, das mit für den Einsatzzweck am besten geeignet ist. Für den Dauereinsatz einer Tauchdruckpumpe, die dazu noch an einer schwer zugänglichen Stelle im Einsatz ist und nicht beaufsichtigt werden kann, ist das Material am besten sehr robust und aus Edelstahl. Ist sie für normale Arbeitseinsätze vorgesehen, ist eine Kunststoff-Tauchdruckpumpe ausreichend. Diese sind durch das geringere Gewicht außerdem auch leichter zu handhaben.

Praxistipp der Heimwerker.de-Redaktion: Eine Tauchdruckpumpe mit integriertem Druckschalter kann automatisch erkennen, wann Wasser gebraucht wird. Diese sehr effiziente Pumpe ist vielseitig im Garten und im Haushalt einsetzbar. Sie hilft Energie zu sparen.

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Tauchdruckpumpen aus Kunststoff sind günstiger als Edelstahl-Modelle.

4. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Tauchdruckpumpen-Vergleich

4.1. Was ist beim Installieren der Tauchdruckpumpe zu beachten?

Das Kabel der Tauchdruckpumpe sollte mindestens 7 m lang sein. Dann muss die Steckdose nicht in unmittelbarer Nähe sein. Noch besser ist eine Kabellänge von 10 m. Wenn Sie zum Beispiel Ihre Tauchdruckpumpe an den Rasensprenger anschließen, sollten Sie die folgenden Schritte befolgen:

  1. Zunächst die Pumpe für ein bis zwei Minuten ins Wasser legen, damit die Luft aus dem Gerät vollständig entweichen kann.
  2. Anschließend erfolgt der Anschluss an das Stromnetz.
  3. Mit dem passenden Anschlussrohr schließen Sie die Pumpe an die zu versorgenden Maschinen an. Das notwendige Anschlussmaterial gehört normalerweise zum Zubehör der Pumpe dazu.
  4. Jetzt die Pumpe einschalten und einen Probedurchgang machen. Wenn sie richtig funktioniert, können Sie mit der Abpumparbeit beginnen.

Wenn Sie die Tauchdruckpumpe in einer Zisterne installieren, benutzen Sie unbedingt ein Seil, um die Pumpe ins Wasser abzulassen. Das verhindert zum einen, dass die Pumpe oder die Zisterne beim Einbringen der Pumpe beschädigt wird. Zum anderen lässt sich die Tauchdruckpumpe mit dem Seil auch sehr leicht wieder aus dem Wasser hochziehen.

4.2. Welche Marken und Hersteller haben sich im Bereich der Tauchdruckpumpen etabliert?

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Einen Tauchdruckpumpen-Testsieger weist die Stiftung Warentest nicht aus.

Zu den etablierten Marken im Bereich der Tauchdruckpumpen gehören Al-ko, Einhell, Gardena, Güde, Kärcher, Masko, Metabo und T.I.P. Seitens der Stiftung Warentest gibt es keinen Hinweis auf einen Tauchdruckpumpen-Testsieger. Die Verbraucherschützer haben noch keinen Tauchdruckpumpen-Test unternommen.

Wir raten Ihnen unsererseits vom Kauf günstiger Tauchdruckpumpen im Angebot ab. Sie haben in unserem Tauchdruckpumpen-Vergleich die besseren Vergleichsoptionen, die der stationäre Handel Ihnen beispielsweise nicht bieten kann.

4.3. Was bedeutet Tauchdruckpumpe mit schwimmender Entnahme?

Eine Tauchdruckpumpe mit schwimmender Entnahme saugt das Wasser etwa 10 cm unterhalb der Wasseroberfläche an. Dieser Ansaugpunkt ist ideal, weil dort das gesammelte Regenwasser ganz klar und sauber ist. Es ist fast auszuschließen, dass die Pumpe hier Verunreinigungen ansaugt.

4.4. Was kann eine Tauchdruckpumpe mit Druckschalter?

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Für eine Zisterne ist eine Tauchdruckpumpe mit Druckschalter die beste Wahl.

Eine vollautomatische Tauchdruckpumpe ist eine Tauchdruckpumpe mit integriertem Schaltautomat. Diese Pumpe kann im Dauerbetrieb laufen. Die Tauchdruckpumpe mit Druckschalter schaltet sich automatisch ein oder aus, je nach den vorgenommenen Einstellungen. Die meisten Tauchdruckpumpen haben nur einen Schwimmerschalter eingebaut. Für den Betrieb als Tauchdruckpumpe in der Zisterne lässt sich die Automatisierung noch nachrüsten.

4.5. Wie effizient arbeiten Tauchdruckpumpen?

Die Effizienz einer Tauchdruckpumpe hängt davon ab, wie viel Druck sie aufbauen kann. Viele Tauchdruckpumpen arbeiten mit 5 bar. Kostengünstigere Modelle sind Tauchdruckpumpen mit 3 bar oder Tauchdruckpumpen mit 4 bar. Wenn Sie Wasser aus großen Tiefen befördern wollen, brauchen Sie eine Tauchdruckpumpe mit 6 bar. Sie befördert das Wasser aus einem Brunnen mit 60 m Tiefe nach oben.


Quellenverzeichnis

1a-Pumpen.de. (o. D.). Welche Pumpe benötige ich für meinen Brunnen? Abgerufen am 18. Dezember 2021, von https://www.1a-pumpen.de/allgemein/welche-pumpe-fuer-meinen-brunnen/

Donner, C. (o. D.). 8 Dinge, die du beim Kauf einer Tauchpumpe beachten solltest. tauchpumpe-tests.de. Abgerufen am 18. Dezember 2021, von https://tauchpumpe-tests.de/ratgeber/8-dinge-die-du-beim-kauf-einer-tauchpumpe-beachten-solltest/#

GartenSpring-Redaktion. (o. D.). Tauchpumpe für Zisternen: Test & Empfehlungen. gartenspring.de. Abgerufen am 18. Dezember 2021, von https://www.gartenspring.de/tauchpumpe-zisterne-test/

GartenTipps.com. (o. D.). Tauchdruckpumpe-Vergleich 2021. Abgerufen am 18. Dezember 2021, von https://www.gartentipps.com/vergleich/tauchdruckpumpe/

Umweltbundesamt. (2020, 3. November). Regenwassernutzung. umweltbundesamt.de. Abgerufen am 18. Dezember 2021, von https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/garten-freizeit/regenwassernutzung

Zisternenprofi.de. (o. D.). Aufgen auf beim Pumpenkauf. Abgerufen am 18. Dezember 2021, von https://www.zisternenprofi.de/augen-auf-beim-pumpenkauf