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Hauswasserwerk Vergleich 2018

Die besten Eigenwasserversorgungsanlagen im Vergleich.

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Kaufberatung zum Hauswasserwerk Vergleich bzw. Test 2018

  • Hauswasserwerke eignen sich besonders gut für kurze dosierte Wasserentnahmen für Haus und Garten. Für die Entnahme großer Wassermengen wie bspw. bei der Bewirtschaftung großer Rasenflächen oder der Befüllung eines Pools eignen sich hingegen Hauswasserautomaten besser.
  • Sie können mit Ihrem Hauswasserwerk auch Trinkwasser vom öffentlichen Versorger beziehen, um damit das gesamte Haus zu versorgen. Das kann notwendig werden, wenn der vom Versorger gelieferte Druck nicht ausreichend ist. In diesem Fall können Sie das Hauswasserwerk zur Druckerhöhung des Leitungssystems einsetzen.
  • Wollen Sie ausschließlich Ihren Garten mit Brauch- oder Regenwasser aus einer Regentonne oder Zisterne versorgen, lohnt es sich, ggf. über den Kauf einer Gartenpumpe oder Regenfasspumpe nachzudenken.

Bewässerung des Rasens

Die Versorgung mit Wasser ist weltweit ein wichtiges Thema. Jeder Mensch braucht es - egal ob zum Kochen, Duschen, Trinken oder zum Waschen. Da ohne Wasser kein Leben existieren kann und der menschliche Körper durchschnittlich selbst zu ca. 65 Prozent aus Wasser besteht, sind wir darauf angewiesen, unsere Speicher immer wieder voll aufzufüllen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern sind in Deutschland alle bewohnten Gebäude an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. Da die Preise für Wasser in den letzten Jahrzehnten aber stark angestiegen sind, sollte sich jeder Eigenheimbesitzer fragen, ob es zumindest für Brauchwasser nicht eine preiswertere Alternative gibt.

Für alle, die hier auf Dauer sparen und der Umwelt etwas Gutes tun wollen, könnte die Anschaffung einer Eigenwasserversorgungsanlage, auch Hauswasserwerk genannt, von Interesse sein. Mit den richtigen Modellen können Sie Regen- oder Brunnenwasser problemlos für Ihre Waschmaschine, Toilettenspülung oder die Bewässerung Ihres Gartens nutzbar machen. Damit Sie erfahren, was ein Hauswasserwerk alles können sollte, welche Vor- und Nachteile es hat und worauf Sie beim Kauf achten müssen, haben wir in unserem Hauswasserwerk Test 2018 die besten Hauswasserwerke (inkl. Hauswasserwerk Testsieger und Preis-Leistungstestsieger) und die wichtigsten Informationen für Sie zusammengetragen.

  • umwelt- und ressourcenschonend
  • unabhängige Wasserversorgung
  • langfristige Ersparnisse gegenüber der öffentlichen Versorgung
  • Schonung von Waschgeräten
  • wartungsaufwendig

1. Was ist ein Hauswasserwerk und wie funktioniert es?

hauswasserwerk test
preiswertes Modell eines Hauswasserwerkes von Einhell

Hauptwasserwerke sind Anlagen zur Eigenversorgung mit Trink- und Brauchwasser. Dabei wird aus einem Reservoir Wasser in ein Leitungsnetz gepumpt. Hierzu eignet sich in erster Linie die Wasserentnahme aus Brunnen und Gewässern. Bei reiner Brauchwasserverwendung kann auch Niederschlagswasser aus einer Zisterne zum Einsatz kommen. Hauswasserversorgungsanlagen werden insbesondere bei Liegenschaften oder Gehöften verwendet, die nicht an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen sind. Besonders häufig werden Sie auch in Gartenkolonien und Schrebergärten eingesetzt.

Prinzipiell besteht ein Hauswasserwerk aus drei bis max. vier Komponenten:

  • einer Pumpe
  • einem Druckbehälter
  • einem Manometer
  • einem Sicherheitsventil

1.1. Welche Pumpen finden Verwendung?

Kreiselpumpen

Kreiselpumpen nutzen die Zentrifugalkraft aus, um Wasser zu fördern. Über ein Saugrohr wird das Wasser in die Pumpe gesaugt und mittels eines rotierenden Pumpenrads auf einer spiralförmigen Bahn nach außen getragen. Durch den dadurch zunehmenden Druck nach außen innerhalb der Pumpe kann das Wasser in den Druckbehälter befördert werden.

In der Regel finden je nach Druckanforderungen sogenannte ein- oder mehrstufige Kreiselpumpen Verwendung. Viele Kreiselpumpen sind zugleich auch Tauchpumpen. Das bedeutet, dass sie direkt ins Wasser eingetaucht werden. Tauchpumpen eignen sich deshalb so gut für Hauswasserversorgungsanlagen, weil sie im Gegensatz zu anderen Pumpen deutlich weniger Lärm produzieren. Auch sind die Betriebskosten geringer und ihr damit verbundener Wirkungsgrad ist im direkten Vergleich höher. Finden keine Tauchpumpen Verwendung, wird das Wasser über einen Ansaugschlauch in die Pumpe befördert. Um - insbesondere bei der Verwendung von Regenwasser - das Wasser bereits vor dem Ansaugen zu filtern, empfiehlt es sich, am vorderen Ende einen Vorfilter zu installieren.

Hauswasserwerk Funktion
AWM 7m-Ansaugschlauch mit Saugfilter für Grobschmutz und Rückschlagventil.

Eine hochwertige Wasserwerkpumpe sollte außerdem einen Mechanismus zur Trockenaufsicherung aufweisen. Damit bei der automatischen Abschaltung kein Wasser aus der Leitung in den Tank zurückfließen kann, verfügen gute Pumpen außerdem über ein Rückschlagventil. Für hochwertige Qualität spricht außerdem, wenn Ihr Hauswasserwerk aus Edelstahl besteht. Vor allem Ihre Pumpe sollte für eine lange Lebensdauer aus Chrom-Nickel-Stahl, Edelstahl und Stahlguss hergestellt sein.

Tipp: Trockenaufsicherung bedeutet, dass die Pumpe sich selbstständig abschalten kann, wenn die häufig im Vorratstank verbaute Elektrode einen zu niedrigen Wasserstand meldet. Dadurch kann eine Überhitzung und eine damit verbundene Beschädigung des Geräts vermieden werden.

1.2. Druckbehälter

Wichtiger Bestandteil vom Hauswasserwerk ist der Druckbehälter. Er ist häufig als Hydrophore oder Membranbehälter verbaut. In ihm befindet sich ein Gas, dass vom einströmenden Wasser zusammengepresst wird und sich daraufhin einem voreingestellten Maximalwert nähert (Maximaldruck). Sobald dieser Wert erreicht wird, schaltet sich die Pumpe ab. Entnehmen Sie nun durch eine Zapfstelle Wasser, kann sich das Gas erneut ausdehnen bis zu einem bestimmten Minimalwert, ab dem, wenn er erreicht worden ist, die Pumpe erneut anspringt. Diese Werte können Sie auch individuell über den Druckschalter einstellen.

Überwacht und reguliert wird dieser Prozess automatisch durch einen Druckwächter, der das Gerät u. a. vor hohen Druckstößen schützt. Kleinanlagen verfügen hingegen nicht zwingend über einen Druckbehälter. Bei ihnen reicht es, wenn sie mit einem Druck- und Strömungswächer ausgestattet sind.

1.3. Manometer und Sicherheitsventil

Zur ständigen Kontrolle des Drucks ist unabhängig von der Anlagengröße häufig ein Manometer verbaut. Darüber hinaus kann ein Sicherheitsventil vorhanden sein. Sicherheitsventile sind immer dann vorgeschrieben, wenn der Betriebsdruck des Druckbehälters den Förderdruck um mehr als 10 Prozent übersteigt. Wird die unzulässige Grenze im Druckbehälter überschritten, wird das Gas durch das Sicherheitsventil in die Atmosphäre oder eine Sammeleinrichtung abgegeben. Durch diese Maßnahme können sowohl Unfälle als auch schwerwiegende Schäden am Gerät vermieden werden.
Hauswasserwerk Rasen

2. Welche Hauswasserwerk-Typen gibt es?

Prinzipiell ist ein Hauswasserwerk ein spezielles Nischenprodukt, das nicht in verschiedene Typen eingeteilt wird. In ihrer Funktionsweise relativ ähnlich sind allerdings sogenannte Hauswasserautomaten. Von vielen Menschen werden die Begriffe Hauswasserwerk und Hauswasserautomat nicht unterschieden, sondern in einer Kategorie zusammengefasst. In unserem Hauswasserwerk Vergleich erklären wir Ihnen, warum das nicht korrekt ist, wo es Unterschiede zwischen beiden Gerätetypen gibt und welche Technik wann zu empfehlen ist.

2.1. Hauswasserwerk

Hauswasserwerke haben im Gegensatz zu Hauswasserautomaten einen Druckbehälter, in dem Wasser gespeichert wird. Im Inneren des Druckbehälters vom Hauswasserwerk wird durch Stickstoff oder Luft der nötige Druck aufgebaut. Bei Erreichen des optimalen Drucks schaltet sich die Pumpe automatisch ab. Insbesondere bei der Entnahme von kleinen Wassermengen hat ein Hauswasserwerk den Vorteil, dass es sich aufgrund des vorhandenen Druckbehälters nicht ständig einschalten muss. Erst mehrere kleine Wasserentnahmen führen zur selbstständigen Einschaltung der Pumpe, die daraufhin den vorigen Druck wiederherstellt. Durch Einschalt- und Abschaltdruck können allerdings Druckschwankungen im gesamten Leitungssystem entstehen.

2.2. Hauswasserautomat

Ein Hauswasserautomat funktioniert hingegen ähnlich wie eine Gartenpumpe. Der Hauptunterschied liegt jedoch darin, dass sich der Automat selbstständig einschaltet, sobald Wasser entnommen wird. Bei der Gartenpumpe funktioniert dies über die Betätigung eines manuellen Einschaltknopfes. Im Gegensatz zum Hauswasserwerk wird bei der Entnahme von Wasser sofort der volle Druck geliefert. Auch wenn die Entnahmestelle geschlossen wird, bleibt die Pumpe noch kurze Zeit aktiv, um einen Gegendruck herzustellen bevor sie sich abschaltet. Diese Nachlaufzeit ist speziell bei geringen Wasserentnahmen wichtig.

2.3. Was ist besser? Hauswasserwerk oder Hauswasserautomat?

Ob für Sie ein Hauswasserwerk oder ein Hauswasserautomat besser geeignet ist, hängt von der Verwendung und der vorhandenen Wassermenge ab. Sollte Wasser nur in geringen Mengen zur Verfügung stehen, ist ein Hauswasserwerk die bessere Wahl. Wird aber z. B. konstanter Druck im Leitungssystem benötigt oder wollen Sie große Wassermengen auf einmal entnehmen, wären Hauswasserautomaten die bessere Alternative.

Vorteile Nachteile
Hauswasserwerk:
  • umweltfreundlicher
  • eindeutig leiser
  • geringerer Stromverbrauch
  • geringerer Verschleiß
  • Druckschwankungen
  • teurere Ersatzteile
  • geringerer Druck als beim Automat
Hauswasserautomat:
  • konstanter Druck
  • weniger wartungsintensiv
  • keine Schwankungen im System
  • höherer Stromverbrauch
  • höherer Geräuschpegel
  • geht auch bei kleinen Mengen an

3. Kaufkriterien für Hauswasserwerke: Darauf müssen Sie achten

Da es sehr viele unterschiedliche Marken und Hersteller gibt, die Hauswasserwerke anbieten, sollten Sie dringend einige Dinge beachten. Im Hauswasserwerk Test haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern. Wo Sie Ihr Hauswasserwerk letztlich erwerben - ob im Internet oder direkt beim Fachhändler - spielt dabei keine große Rolle. Der Online-Kauf hat den Vorteil, dass Sie eine umfassende Auswahl haben. Kaufen Sie Ihr Hauswasserwerk im Bauhaus oder in einem anderen Baumarkt, erhalten Sie hingegen eine kompetente Kaufberatung durch eine Fachkraft. Neben Markenprodukten von Gardena, Einhell, Grundfos, Metabo, TIP, Schwarzbach, Wilo oder Güde finden Sie auch No-Name-Produkte und solche von weniger namhaften Herstellern.

Tipp: Bevor Sie sich für ein Hauswasserwerkmodell entscheiden, sollten Sie sich grundsätzlich über den Verwendungszweck im Klaren sein, damit die vorhandenen Funktionen Ihren Ansprüchen gerecht werden.

3.1. Wie hoch sollte die Pumpleistung sein?

Generell gilt, dass mehr Watt nicht gleichbedeutend mit einer besseren Pumpe sind. Abhängig vom Einsatzzweck sollte die Pumpleistung daher an Ihre Bedürfnisse angepasst sein. Je mehr Verbraucher Sie an ihr Wassersystem angeschlossen haben, desto höher sollte die Leistung sein. Für ein System mit nur einem Verbraucher sollte eine Pumpe mit 500 Watt Leistung reichen. Wollen Sie gleichzeitig für mehrere Verbraucher Wasser ziehen, sollten Sie auf eine höhere Wattzahl achten. Bei drei Verbrauchern lohnen sich ca. 1.000 Watt. Sollten Sie noch mehr Verbraucher angeschlossen haben, dürfen es gerne auch 1.300 Watt sein.

3.2. Welche Fördermenge benötige ich?

profi hauswasserwerk
Profi Hauswasserwerk von Gardena.

Auch die Fördermenge sollte für Ihre Kaufentscheidung ein wichtiges Kriterium sein. Sie gibt an, wie viel Liter Wasser pro Stunde von der Pumpe transportiert werden können. Auch hier entscheidet letztlich der Einsatzzweck. Mit wenigen Berechnungen anhand der unten dargestellten Tabelle können Sie feststellen, ob ein Hauswasserwerk für Ihren bestimmten Verwendungszweck geeignet ist oder nicht. Sollte Ihnen beispielsweise die gleichzeitige Nutzung einer Badewanne (15 l/min), Spülmaschine (8 l/min), Waschmaschine (10 l/min) und von drei Beregnern (3 x 10 l/min) wichtig sein, berechnen Sie die benötigte Fördermenge wie folgt:

Addieren Sie die entsprechenden Werte, so dass sich in unserem Beispiel 63 l/min ergeben. Die benötigte Fördermenge beträgt im Durchschnitt 40 Prozent des ermittelten Ergebnisses. Das bedeutet, dass in unserem Fallbeispiel ein Wasserbedarf von 25,2 l/min ermittelt werden konnte. Umgerechnet auf eine Stunde (multipliziert mit 60) ergibt das eine benötigte Fördermenge von 1.512 l/h.

Gerät Liter pro Minute Liter pro Stunde
WC-Spülkasten 4 l/min 240 l/h
Spülmaschine 8 l/min 480l/h
Waschbecken 6 l/min 360 l/h
Dusche 10 l/min 600 l/h
Waschmaschine 10 l/min 600 l/h
Beregner 10 l/min 600 l/h
Badewanne 15 l/min 900 l/h

3.3. Was sagt die max. Förderhöhe aus?

Die Förderhöhe eines Hauswasserwerkes sagt aus, wie groß der Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche (z. B. Gartenbrunnen) und der Wasserentnahmestelle maximal sein darf. Das bedeutet, dass wenn bspw. Wasser aus einem 7 Meter tiefen Brunnen angesaugt wird und im Anschluss noch 10 Meter nach oben weitergeleitet werden muss, die Förderhöhe 17 Meter betragen würde. Um Reibungsverluste zu berücksichtigen, ist dieser Wert um 15 Prozent zu erhöhen, so dass sich insgesamt 19,55 Meter ergeben. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie sich daher unbedingt vorher überlegen, welche Strecke Ihr Wasser mindestens zurücklegen muss. Da die meisten Pumpen über eine max. Förderhöhe von 40-50 Meter verfügen, spielt dieses Kriterium isoliert betrachtet für Sie aber eine eher untergeordnete Rolle. Beim privaten Gebrauch für das eigene Haus dürften nur die Wenigsten an die Grenzen der Geräte stoßen.

3.4. Max. Förderdruck

Der maximale Förderdruck hängt mit der maximalen Förderhöhe zusammen. Beim Medium Wasser gilt die Faustregel, dass 1 bar in etwa einer Förderhöhe von 10 Metern entspricht. Sollte der Hersteller also bspw. lediglich Förderdruck oder Förderhöhe angeben, so können Sie sich die fehlende Angabe leicht selbst ausrechnen.

3.5. Was bedeutet Ansaughöhe?

Im Gegensatz zur Förderhöhe beschreibt die Ansaughöhe nicht den Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche und der Wasserentnahmestelle, sondern lediglich den Unterschied zwischen dem Hauswasserwerk und der Wasseroberfläche des Brunnens oder der Zisterne. Bei einer max. Ansaughöhe von acht Metern darf sich die Pumpe also nicht mehr als acht Meter über dem Brunnen befinden. Ist der Unterschied größer als die angegebene max. Ansaughöhe, schafft es die Pumpe nicht mehr, das Wasser anzusaugen. Für einen solchen Fall sollte man ggf. über die Anschaffung einer Tiefbrunnenpumpe nachdenken, da die max. Ansaughöhe einer Hauswasserpumpe bei ca. 8-9 Metern endet.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Hauswasserwerk

4.1. Was kostet ein Hauswasserwerk?

hauswasserwerkt guenstig
Günstiges Hauswasserwerk von T.I.P.

Günstige Hauswasserwerke gibt es schon für unter 100 Euro zu erwerben. Nach oben ist der Preis hingegen relativ offen. So können Sie für teurere Exemplare leicht auch mehrere hundert Euro ausgeben. Der Preis hängt dabei von vielen Faktoren ab, die Sie vor Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen und mit Ihren Ansprüchen abgleichen sollten. Eine wichtige Einflussgröße stellt bspw. das Gehäusematerial dar. In der Regel besteht dieses aus Edelstahl oder Kunststoff. Auch die Herkunft des Produktes (Markenhersteller oder No-Name) und die damit verbundene Herstellungsqualität spielt natürlich eine wichtige Rolle. Weiterhin kann der Wirkungsgrad der Pumpe aber auch die Größe des Druckkessels Einfluss auf den Preis nehmen. Sollten Sie z. B. große Mengen Wasser zwischenspeichern wollen, benötigen Sie einen großen Kessel, der hohen Druck halten und somit zwingend eine gute Qualität aufweisen muss. Je größer der Kessel ist, desto seltener springt die Pumpe an, was zum einen energiesparend ist und zum anderen die Pumpe schont. Für den normalen Hausgebrauch reichen in der Regel aber Hauswasserwerke mit einem Volumen von bis zu 24 Liter aus.

Tipp: Hauswasserwerke aus Kunststoff sind meist günstiger als solche aus Edelstahl. Dafür sind sie weniger lange haltbar, auch wenn sie problemlos einige Jahre schadlos überstehen können.

4.2. Warum baut mein Hauswasserwerk keinen Druck auf?

Um ordnungsgemäß zu funktionieren, sind Hauswasserwerke auf einen bestimmten Druck angewiesen. Nur, wenn der erforderliche Druck aufgebaut werden kann, sind sie in der Lage, Wasser zu den benötigten Abnahmestellen zu leiten. Im Normalfall reichen die voreingestellten Drücke aus, um ein reibungsloses Arbeiten des Hauswasserwerkes zu garantieren. Sollte trotz dieser Voreinstellungen der benötigte Wasserdruck jedoch nicht mehr aufgebaut werden können, ist es möglich, dass mehrere Ursachen der Auslöser dafür sind. Einige davon kann man selbst beheben. Sollten aber alle Versuche der Selbsthilfe fehlschlagen, ist die Hinzuziehung eines Fachmannes anzuraten. In unserem Hauswasserwerk Test haben wir nachfolgend die häufigsten Gründe, warum Hauswasserwerke keinen Druck aufbauen, für Sie zusammengestellt:

Ursache Lösungsvorschlag
loses Pumpenrad Eine mögliche Ursache dafür, dass Ihr Hauswasserwerk keinen Druck mehr aufbaut, kann ein gelockertes oder falsch sitzendes Pumpenrad sein. Um zu kontrollieren, ob das Problem tatsächlich damit zusammenhängt, sollten Sie die Pumpe öffnen. Nun überprüfen Sie, ob das Pumpenrad ordnungsgemäß auf der Achse sitzt. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie es nachziehen und wieder ordnungsgemäß auf der Achse fixieren.
Die Pumpe saugt Luft Bei einem hochwertigen Hauswasserwerk dürfte das normalerweise nicht passieren, da eine Trockenlaufsicherung das verhindern sollte. Diese ist aber nicht bei allen Geräten in der Ausstattung enthalten. Sollte das Problem also auftauchen, können mehrere Ursachen dafür verantwortlich sein, bei denen Sie wie folgt vorgehen können:

  • Pumpenspitze hängt nicht tief genug im Wasser: Wenn Sie bspw. aus einer Regenwasserzsiterne Wasser pumpen, sollten Sie bei Auftreten dieses Problems nach längeren Trockenperioden überprüfen, ob die Ansaugöffnung der Pumpe noch im Wasser hängt. Ist dies nicht der Fall, können Sie die Pumpenspitze tiefer stellen.
  • Der Anschluss der Pumpe ist undicht: In diesem Fall sollten Sie eine neue Dichtung einsetzen.
  • Eine Muffe ist undicht:. Hat eine undichte Muffe das Problem hervorgerufen, müssten Sie alle Muffen überprüfen und gegebenenfalls festziehen.
defekte Dichtungen Mit der Zeit werden Dichtungen zunehmend porös, was zum Austritt von Wasser aus dem Pumpsystem führen kann. Nimmt dieser Prozess stetig zu, kann es sein, dass der benötigte Wasserdruck nicht mehr hergestellt werden kann. Das dadurch bedingte häufige Schalten und der hohe Arbeitsaufwand für die Pumpe führen neben des zu geringen Wasserdrucks außerdem zu einem schnelleren Verschleiß. Um dieses Problem zu beheben, sollten Sie defekte Dichtungen austauschen. Generell ist eine regelmäßige Kontrolle der Dichtungen zu empfehlen, um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieses Problems zu minimieren.
defektes oder undichtes Rückschlagventil Es besteht die Möglichkeit, dass das Rückschlagventil komplett defekt oder aber nur die Dichtungen hinter oder vor dem Ventil betroffen sind. Auch hier hilft nur der Austausch der defekten Teile. Wem solche Handwerkerarbeiten liegen, der kann die Teile selbst austauschen, wer handwerklich weniger begabt ist, sollte hingegen einen Fachmann beauftragen.
Defekte Membran Liegt keine der o. g. Ursachen vor, ist es wahrscheinlich, dass ein defekter Druckkörper oder eine defekte Membran der Auslöser des Problems ist. In einem solchen Fall sollten Sie sich Ersatz besorgen, die Reparaturarbeiten aber nicht selbst durchführen, sondern sie einem Fachmann überlassen.

4.3. Wie schließe ich ein Hauswasserwerk richtig an?

Beim Aufbau muss das Hauswasserwerk auf einem geraden und festen Untergrund stehen. Zunächst befestigen Sie die Saugleitung bis der Anschluss dicht ist. Anschließend montieren Sie die Druckleitung, indem Sie die Dichtungs- und Verbindungsstücke in den Pumpenausgang schrauben. Nun verschrauben Sie den Winkelnippel auf den Verbindungsnippel und befüllen das Hauswasserwerk nach Lösen der Einfüllschraube bis zum Überlauf mit Wasser. Zuletzt öffnen Sie den Verschluss der Druckleitung und schließen die Pumpe an den Stromkreis an.

Ausführlichere Informationen inkl. einer detaillierten Darstellung der einzelne Arbeitsschritte erhalten Sie im Beispielvideo zur Inbetriebnahme des AL-KO HWF 1300 INOX.

4.4. Hat die Stiftung Warentest Hauswasserwerke bereits getestet?

Hauswasserwerke stellen ein Nischenprodukt dar, dass von der Stiftung Warentest noch nicht getestet worden ist. Da Hauswasserwerke aber u. a. für die Gartenbewässerung eingesetzt werden und daher außerdem der Kauf guter Bewässerungsanlagen für Sie von Interesse sein könnte, haben wir überprüft, ob aktuelle Tests zu modernen Bewässerungsanlagen durchgeführt wurden. In der Tat gibt es einen Test zu historischen Rasensprengern von 1966, der aus heutiger Sicht aber eher amüsant als nützlich ist (Ausgabe 05/1966).

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keine Hauswasserwerke getestet und entsprechend auch keinen Hauswasserwerk Testsieger gekürt.

4.5. Wo kann ich für mein Hauswasserwerk Ersatzteile bestellen?

Hauswasserwerk Ersatzteile oder Zubehör fürs Hauswasserwerk erhalten Sie in der Regel direkt beim Hersteller des jeweiligen Produktes. Aber auch viele Baumärkte bieten zumindest bei Markenprodukten entsprechende Ersatzteile an. Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, sollten insbesondere Bauteile wie Dichtungen regelmäßig überprüft und ausgetauscht werden.

 

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