Boden & Fliesen

Bodenbelag verlegen: 4 Tipps für die einfache Fußbodenverlegung durch Renovierungsböden

fussboden verlegen

Warum Fußboden verlegen mit Renovierungsböden?

Da Renovierungsboden aus Vinyl besteht, besitzt er die selben Vorzüge des Vinyl-Bodenbelags. Trittschalldämmend, weich, pflegeleicht und widerstandsfähig, das sind die besonderen Vorzüge. Dabei gibt es Renovierungsböden in vielen Designs und sie lassen sich in jeden Einrichtungsstil integrieren. Ein Renovierungsboden ist von einem üblichen Bodenbelag nicht zu unterscheiden.

Wer in Eigenregie einen Fußbodenbelag verlegen möchte oder gar einen Teppich, braucht in der Regel einiges an Heimwerker-Kenntnissen. Außerdem ist zu bedenken, dass es viel Arbeit und Zeit bedeutet und mitunter mit hohen Kosten verbunden ist, den gesamten Fußboden zu erneuern.

Daher bietet sich die Verlegung eines Renovierungsbodens an. Dieser ist so dünn – etwa 2 mm, dass er sich problemlos auf den alten Bodenbelag verlegen lässt. Das spart Zeit, Geld und viel Arbeitsaufwand.

Doch was genau ist ein Renovierungsboden und wie kann man ihn als Bodenbelag verlegen? In dieser Anleitung auf Heimwerker.de erfahren Sie, warum die Verlegung dieses Bodenbelags so einfach ist und worauf Sie bei der Reinigung und Pflege achten müssen.

1. Bodenbelag verlegen: Für welche Räume ist Renovierungsboden geeignet?

Ein neuer Renovierungsboden eignet sich für alle Räume innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses. Für Feuchträume, wie Küche oder Bad gibt es spezielle Vinyl-Renovierungsböden, die auf nahezu allen Bodenbelägen verlegt werden können. Besonders einfach ist es, Vinyl-Click-Bodenbelag zu verlegen. Vinyl-Click-Bodenbelag verlegen Sie schwimmend.

So bedecken sie sowohl alte Fliesen als auch Estrich oder unschöne Holzböden und verleihen dem Raum neuen Glanz, ohne dass vorherige Beläge kostspielig entfernt werden müssen.

Tipp: Gerade in Mietwohnungen ist die schwimmende Verlegung ein großer Vorteil. Völlig rückstandslos lässt sich so der Renovierungsboden wieder entfernen.

2. Wie geht man bei der schwimmenden Verlegung für Renovierungsboden vor?

Junger Mann mit Cuttermesser in der Hand beim Bodenverlegen

Das einfachste Mittel zum Zuschneiden des Renovierungsbodens ist ein Cuttermesser.

Wie beim PVC oder Laminat lässt sich auch der Renovierungsboden schwimmend in Bahnen verlegen. Als Werkzeuge werden nur Messmittel, ein Cuttermesser und optional ein Metalllineal oder eine Metallschiene benötigt.

Die einzelnen Stücke ähneln den Laminat-Paneelen und werden ebenso in einer Ecke beginnend mit einer Dehnungsfuge verlegt. Allerdings muss der Renovierungsboden nicht mit einem Klickmechanismus verbunden werden.

Dank selbstklebender Streifen werden die Stücke nur aneinander gesetzt und mit dem Klebestreifen verbunden – Sie müssen keinen extra Kleber dafür kaufen. So ergibt sich eine dichte geschlossene Fläche, die aber keine Verbindung zum Untergrund hat und dementsprechend rückstandslos wieder entfernt werden kann. Im Anschluss daran können Sie die Sockelleisten anbringen.

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3. Video-Anleitung: Fußbodenbelag verlegen

In dem folgenden Video wird anschaulich dargestellt, wie Sie Renovierungsboden auf dem Fußboden einfach selber verlegen:

4. Reinigung und Pflege: 2 Tipps, damit der Boden lange hält

Boden wischen

Wischen Sie den Renovierungsboden einmal wöchentlich bzw. bei Bedarf auch häufiger.

Als ebenso einfach wie die Verlegung erweisen sich auch die Reinigung und Pflege des Renovierungsbodens, denn er ist schmutzabweisend und wegen seiner leicht abwaschbaren Oberfläche hygienischer als andere Bodenbeläge.

Für die einfache tägliche Reinigung reicht Fegen oder Saugen. Wöchentlich oder bei Bedarf sollte der Renovierungsboden feucht gewischt werden. Es empfiehlt sich, neutrale Reiniger zu verwenden um das Material nicht unnötig zu belasten.

Vorsicht ist bei „scharfen“ Reinigern geboten: Sie können die Oberfläche angreifen und zu Verfärbungen führen. Auch unnötige Belastungen durch scharfe Gegenstände sollten vermieden werden. Möbel, Tische und ganz besonders Stühle sollten daher immer mit Möbelgleiter ausgestattet werden.

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5. FAQ: Fragen und Antworten rund ums Fußbodenbelag verlegen

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit der vorgestellten Anleitung zum Vinyl-Bodenbelag verlegen Ideen und Inspirationen liefern. Zum Abschluss dieses Artikels auf Heimwerker.de möchten wir noch auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Verlegen von Vinyl-Bodenbelag bzw. Renovierungsboden eingehen.

5.1. Welche alternativen Bodenbeläge gibt es neben Renovierungsboden?

Es muss nicht unbedingt Renovierungsboden sein: Es kommen eine Vielzahl an alternativen Materialien infrage, die Sie zur Fußbodenverlegung nutzen können.

Sie können:

  • PCV-Bodenbelag verlegen
  • OSB-Platten als Bodenbelag verlegen
  • CV-Bodenbelag verlegen
  • Linoleum-Bodenbelag verlegen
  • Kork-Bodenbelag verlegen

5.2. Bodenbelag verlegen lassen oder selber verlegen?

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wenn Sie den Bodenbelag verlegen lassen, kommen Kosten auf Sie zu, die je nach Anzahl der Räume und zu verlegendem Bodenbelag relativ hoch ausfallen können, vor allem, wenn Sie einen Design-Bodenbelag verlegen möchten. Wenn Sie hingegen einen PVC-Bodenbelag selber verlegen oder gar OSB-Platten als Bodenbelag verlegen, opfern Sie zwar Zeit und Kraft, sparen dafür aber bares Geld.

5.3. Wie teuer ist es, Vinyl-Bodenbelag verlegen zu lassen?

Der Preis für das Verlegen von Vinyl-Bodenbelag ist selbstverständlich viel günstiger als die Kosten für das Verlegen von Design-Bodenbelag. Grundsätzlich können Sie bei Vinyl-Bodenbelag mit Kosten von 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter Bodenbelag rechnen. Für eine versierte Kaufberatung wenden Sie sich an einen Fachhandel Ihrer Wahl.

Bildnachweise: Adobe Stock/Dagmar Breu, Adobe Stock/Sonja, Adobe Stock/jozsitoeroe (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)