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Küche renovieren: 6 Tipps für eine gelungene Umsetzung

junges paar mit hund in kueche

Renovierung und Nachhaltigkeit

Noch verwendbare Ressourcen, wie etwa ein noch halbwegs modernes und funktionstüchtiges Elektrogerät, lassen sich sinnvoll verwerten, statt vieles einfach auf den Müll zu werfen, und die Umwelt zusätzlich zu belasten.

Eine alte Küche auf DIY-Basis zu renovieren ist nicht nur eine preisgünstigere Alternative zum Küche renovieren lassen inklusive komplettem Umbau und Neuanschaffung allen Inventars.

Doch wie kann das DIY-Renovieren der Küche mit möglichst überschaubarem Aufwand gelingen, wie können noch Nutzungspotentiale erschlossen werden?

Auf diese Fragen gehen wir im Rahmen der folgenden Anleitung auf Heimwerker.de ein und geben Ihnen 5 Tipps an die Hand, mit denen die Umsetzung garantiert gelingt.

1. Tipp 1: Aus klein mach groß

Indem Sie nur die Küchenmöbel renovieren und keine komplette Küche kaufen, schonen Sie Ihren Geldbeutel.

Oftmals steht noch der Küchenkorpus schon passend bereit, wenn die Küche optisch modernisiert werden soll. Es müssen nur noch wenige gestalterische Entscheidungen getroffen und einige Küchenmöbel renoviert werden, damit die Küche in einem völlig neuen Look wirkungsvoll erscheint.

Gerade dann, wenn sich die familiäre Situation ändert – etwa, wenn sich Familienzuwachs ankündigt – ist oftmals der beste Zeitpunkt, sich über eine Erweiterung der Küche Gedanken zu machen, um künftigem wachsendem Bedarf und wachsender Auslastung gerecht zu werden. Vor dem Hintergrund kann es angesichts schmalen Familienbudgets als sinnvoll erweisen, die Küche renovieren zu lassen statt sich direkt eine komplett neue anzuschaffen. Im Vergleich zu einer neuen Küche lassen sich bis zu 50 Prozent Kosten durch das Renovieren der Küche sparen.

Um keinen wertvollen Platz mehr an Verblendungen zu verschenken und maximalen Stauraum zur Verfügung zu haben, haben sich zahlreiche Anbieter am Markt darauf spezialisiert, bestehende Systeme kostenschonend zu erweitern, und dabei nicht etwa nur die Fronten auszutauschen oder die Flächen mit farbigem Acryllack umzulackieren.

Für den Rest mit einer Funktionserweiterung der Einbauelemente sorgen Anfertigungen aus Schreinerhand nach Maß. So kann eine Küche nach Maß von Schmidt Küchen bestehende Schränke bis zur Zimmerhöhe vergrößern, um die Höhe des Raums weitestgehend auszunutzen.

Zusätzlicher Stauraum kann dort entstehen, wo sonst ungenutzter, zum Reinigen schwer zugänglicher „toter Raum“ ist. In den zusätzlich gewonnenen Reserveflächen lassen sich dann diejenigen Dinge verstauen, die nicht täglich gebraucht werden, aber trotzdem in der Küche verfügbar sein sollen.

2. Tipp 2: Küchenfronten und Möbelgriffe austauschen

Neue Türen verändern die gesamte Optik.

Küche günstig renovieren: Wenn Sie nur Küchenfronten und Möbelgriffe ersetzen, sparen Sie bares Geld.

Am einfachsten und günstigsten kann das Renovieren der Küchen gelingen, wenn nur die Küchenfronten und Möbelgriffe ersetzt werden. Entscheidend für den ersten Eindruck in der Küche sind ihre Fronten.

Dabei ist gerade eine Küchenrenovierung der ideale Job für Heimwerker. Obwohl Schränke, Arbeitsplatte und Geräte meist täglich beansprucht werden, werden Küchen im Schnitt erst nach 20 Jahren ausgetauscht.

Beim Austausch der Küchenfronten gibt es zwei Möglichkeiten. Verfügt die Einbauküche über genormte Maße, kann auf vorproduzierte Küchenfronten zurückgegriffen werden. Solche lassen sich in zahlreichen Farben und aus vielen Materialien finden. Andernfalls müssen die Küchenfronten nach Maß gefertigt werden, die so das neue Design bestimmen. Dazu passend können auch neue Griffe für die Tür anmontiert werden. Sie sind leicht austauschbar und kosten nicht viel. Der Effekt jedoch, den solche kleinen Details erzielen können, ist nicht zu unterschätzen.

Altmodische Designs aus Messing oder im Antik-Look können durch geradlinige Formen aus gebürstetem oder hochglanzpoliertem Edelstahl ersetzt werden. Im Zusammenspiel mit schlichten weißen Fronten wirkt die Küche dann gleich viel moderner.

Auch eine Umgestaltung der Wände kommt beim Küche renovieren in Betracht: Verflieste Wände können beispielsweise mit stoß- und kratzfestem Fliesenlack bestrichen werden. Die hochglänzenden, schnell trocknenden Lacke sorgen für eine stoß- und schlagfeste Oberfläche für alle Wandfliesen im Küchenbereich. Alternativ zur klassischen Wand aus Fliesen kann beim Küche renovieren aber auch eine Milchglasplatte als Spritzschutz hinter dem Herd mittels eines Montage-Kraftklebers angebracht werden.

Fehlt Ihnen noch das passende Material und Werkzeug, um die Küche komplett zu renovieren, inklusive Fliesen und allem drum und dran? Dann werfen Sie doch einen Blick in unsere Kaufberatungen auf Heimwerker.de, zum Beispiel zum Thema Fliesenlack. Haben Sie das passende Produkt für Ihren Bedarf ermitteln, können Sie es bequem und günstig direkt über unsere Vergleichstabelle kaufen und zu sich nach Hause liefern lassen.

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3. Tipp 3: Prioritäten setzen

Zentrale Arbeitsflächen sparen Wege.

Zentrale Arbeitsflächen sparen Wege.

Wer preiswert renovieren möchte, sollte Prioritäten setzen. So schont etwa ein neuer Anstrich an den Wänden und Küchenfronten den Geldbeutel und setzt frische Akzente, bestimmte Teile dagegen sind jedoch reif für den Austausch, um künftig Kosten einsparen zu können. Dies trifft etwa auf den total verkalkten, tropfenden Wasserhahn zu oder den alten Geschirrspüler, der zu viel Strom verbraucht.

In punkto Stromversorgung sollte bedacht werden, dass unbedingt ausreichend Steckdosen vorhanden sind. Der Trend bei Küchen geht dahin, dass die Anzahl der verwendeten Kleingeräte immer weiter steigt. So kann etwa beim Austausch der alten Arbeitsplatte beim Renovieren der Küche eine innovative, strombetriebene Platte zum Einsatz kommen, auf der auch gleich das Mobiltelefon aufgeladen werden kann.

Auf einigen Herstellerseiten finden sich digitale 3-D-Küchenplaner, mit deren Hilfe die einzelnen Küchenelemente bereits in der Planungsphase hin- und hergeschoben werden können. Dabei kann etwa bereits berücksichtigt werden, dass Vorratshochschränke und Kühlschrank zusammengestellt werden, um lange Laufwege und langes Suchen vermeiden. In dem ökonomischen Sinn sollten etwa auch

  • Koch- und Wasserstelle möglichst nahe beieinanderliegen
  • die Wege zwischen Hauptarbeitsfläche und Wasserstelle möglichst kurz sein
  • Abstellflächen für schwere Einkäufe direkt neben dem Vorratsbereich für Entlastung sorgen.

4. Tipp 4: Es werde Licht

Lampen in der Abzugshaube ersparen eine zusätzliche Beleuchtung am Herd.

Lampen in der Abzugshaube ersparen eine zusätzliche Beleuchtung am Herd.

Besondere Effekte mit vergleichsweise wenig handwerklichem Aufwand und Geschick lassen sich in einer neugestalteten Küche auch mit punktuellen LED- Lichtquellen erzielen, die sich unter Hängeschränken oder an Küchenregalen anbringen lassen.

Mit zusätzlichen Wandbeleuchtungen können selbst die entlegensten Winkel erreicht und ausgeleuchtet werden. Idealerweise verfügen die Einbauleuchten über einen einstellbaren Dimmer, mit dem die Helligkeit im Raum an die gewünschte Atmosphäre, die jeweilige Tätigkeit wie auch den aktuellen Gemütszustand anpassbar wird.

Gerade für Anbauleuchten unterhalb der Schränke empfehlen sich dabei Halogen- oder Leuchtstofflampen, da sie das Licht direkt nach unten werfen und über einen seitlichen Blendschutz verfügen. Ausreichendes Ausleuchten der Arbeitsflächen ist das A und O einer durchdachten Beleuchtungskonzeption, um Unfälle zu vermeiden.

Während höhenverstellbare Pendelleuchten ideal sind, um den Essbereich in der Küche vom Kochbereich optisch zu trennen, sind flexible Stangen-, Seil-, oder Schienensysteme besonders geeignet, für ausreichende Grundbeleuchtung in der Küche zu sorgen.

Einzelne Lichtakzente lassen sich am besten mit Spots und Strahlern realisieren, die Atmosphäre schaffend einzelne Möbelstücke oder sonstige Punkte im Raum besonders ins rechte Licht setzen können.

5. Tipp 5: Ideen zum Küche renovieren online planen

Für den Bereich „Küche“ gibt es spezielle Tools, die sich ausschließlich auf die Planung von Küchen und Miniküchen beschränken. Die Programme sind entweder als Online-Tool für Ihren Webbrowser oder als Installationsvariante verfügbar. Bei den meisten Online-Planern bedarf es keiner Installation, da diese direkt auf einer Website eingebettet sind und man bequem im Browser arbeiten kann. Bei der Installationsvariante laden Sie den Küchenplaner als Setup-Datei herunter und installieren Ihn wie ein gewöhnliches Programm auf Ihrem Rechner, somit steht Ihnen das Programm auch im Offline-Betrieb zur Verfügung.

5.1. Ein paar Schritte zur neuen Küche

Eine Planungssoftware erspart Komplikationen.

Eine Planungssoftware erspart Komplikationen.

Strukturell sind die meisten Planer ähnlich konzipiert. Ein Assistent führt Sie durch verschiedene Abschnitte, bei denen Sie nach Ihren persönlichen Wünschen die Details der Küche festlegen können. Zunächst werden häufig die Grundmaße, sowie eventuelle Schrägen des Raumes festgelegt.

Anschließend folgen Farben der Wände und Bodenbeläge, bevor man letztendlich die Möbel für die neue Küche zusammenstellt. Küchenmöbel wie Wandschränke, Unterschränke, Tische usw. können entweder als beliebige Mustermöbel eingeplant werden, oder man verwendet direkt die konkrete Einrichtung eines Herstellers. Meist sind es große Möbelhäuser, welche eigene Tools entwickeln, um dort Ihre Produkte zur Planung bereit zu stellen.

5.2. Von der Planung in die Realität

Der Küchenplaner zeigt während der Planung den Grundriss der Küche mit allen festgelegten Elementen an. Somit können Sie beim Küche renovieren eine bestimmte Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte festlegen und dabei besser den Überblick behalten. Manche Einrichtungsplaner sind zudem in der Lage den Raum schon während der Planung dreidimensional anzuzeigen, sodass man eine direkte Vorstellung von der neuen Küche bekommt. Ist die Planung abgeschlossen so besteht die Möglichkeit das Ergebnis der Küchenplanung abzuspeichern, falls man später noch Änderungen durchführen möchte. Darüber hinaus bieten die Planer häufig die Möglichkeit eine Materialliste, sowie den Grundriss der Küche auszudrucken, welche dann beim Kauf der Möbel und der späteren Einrichtung helfen.

6. Tipp 6: Abfalleimer in Arbeitsplatte integrieren

Ein unverzichtbares Accessoire in der Küche ist der Abfalleimer. Bei den meisten Küchenarbeiten, sowie beim anschließenden Reinigen der Küche fällt Abfall und Dreck an, welcher beseitigt werden muss. Standardmäßig sind Abfalleimer meist unter der Spüle untergebracht oder in einem entsprechenden Unterschrank. Eine innovative Lösung für die Platzierung des Mülleimers ist jedoch die Versenkung direkt in der Arbeitsplatte.

6.1. Problemloser Einbau mit dem Der Ergo-Master

Der Ergo-Master ist ein Abfalleimer, der bereits dafür vorgesehen ist, in die Küchenarbeitsplatte eingebaut zu werden. Sie müssen also nur noch ein Loch in die Arbeitsplatte schneiden. Sie können den Ergo-Master in drei verschiedenen Größen (5/11/13 Liter) online bestellen.

6.2. Vorgehensweise

Zunächst sollte man sich für das passende Material entscheiden, welches den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Einen 5 Liter Eimer gibt es aus verschiedenen Materialien wie Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff, so dass für jeden Heimwerker etwas dabei sein sollte. Bei der Wahl des Eimers ist auch darauf zu achten, dass dieser einen Henkel besitzt, um ihn später aus seinem Platz herausheben zu können. Für die Montage des Eimers in der Arbeitsplatte eignet sich ein Ring aus Aluminium oder Edelstahl, der mit z.B. Epoxidharz in die Platte eingeklebt wird. Der Eimer passt genau in den Ring hinein und kann mit einer Abdeckplatte verschlossen werden, um z.B. unangenehme Gerüche zu vermeiden.

Fazit: Diese Lösung des Abfalleimers ist praktisch, kostengünstig und elegant zugleich. Bei anfallenden Arbeiten auf der Arbeitsplatte, können Abfälle ohne Umwege direkt in den Abfalleimer geschoben werden. Das Material ist in jedem Baumarkt zu haben und die Umsetzung sollte für jeden Heimwerker keine allzu große Hürde darstellen. Falls die Arbeitsplatte in der eigenen Küche keine gewöhnliche Holzplatte ist, sondern aus z.B. Granit besteht, so wendet man sich am besten an einen Steinmetz, um sich dort zunächst Informationen zur Bearbeitung einzuholen.

7. FAQ: Fragen und Antworten rund ums Küche sanieren

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit unseren Tipps und Ideen zum Thema Küche renovieren und streichen bei der Umsetzung Ihrer eigenen Pläne behilflich sein. Zum Abschluss unseres Ratgebers beantworten wir nun Fragen, die sich in dem Zusammenhang häufig stellen.

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Eine Küche zu renovieren ist eine günstigere Alternative zu komplettem Umbau und Neuanschaffung allen Inventars.

7.1. Darf man in einer Mietwohnung die Küche renovieren?

Bevor Sie Renovierungspläne schmieden, sollten Sie auf jeden Fall Rücksprache mit dem Vermieter Ihrer Wohnung halten. Ist dieser in Ihre Pläne nicht eingeweiht, können Ihnen beim Auszug hohe Kosten entstehen, wenn Sie alles in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen müssen. Wir empfehlen von daher, in Mietwohnungen nur Änderungen durchzuführen, die sich bei einem späteren Auszug auch wieder ohne großen Zeit- und Kostenaufwand rückgängig machen lassen. Unwiderrufbare Änderungen sind nur in Absprache mit dem Vermieter vorzunehmen.

7.2. Welche Kosten kommen beim Küche renovieren in etwa auf mich zu?

Das kommt ganz darauf an, was gemacht werden soll und lässt sich nur schwer pauschal beantworten. Wollen Sie beispielsweise eine neue Küchenzeile einbauen, müssen Sie mit Kosten zwischen 900 € und 3.000 € rechnen, je nach Art, Ausführung und Größe. Abhängig vom Umfang der Renovierungsarbeiten und der gewünschten Qualität des Endergebnisses können die Gesamtkosten für eine Renovierung sowohl unter unter 1.000 €, aber auch weit über 20.000 € liegen.

Bildnachweise: Adobe Stock/rh2010, Pixabay/PIRO4D, Pixabay/StockSnap, 'bosch-ergonomische-kueche': Bosch, 'bosch-ergonomische-kueche': Bosch, Adobe Stock/slavun (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)