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Akku-Schleifer & Hobel

Akku-Dreieckschleifer-Test: Black+Decker Mouse BDCD18-QW

Testbericht Black+Decker 18V Akku-Dreieckschleifer Mouse BDCD18-QW

Test Black+Decker 18V Akku-Dreieckschleifer

Mit immer besser werdenden Technologien erobern Akku-Werkzeuge die Werkstätten und verdrängen sogar viele Kabelwerkzeuge. Dank Li-Ionen-Technik und Akku-Kapazitäten von bis zu 4 Ah oder mehr, sind Leistungsgrenzen kaum noch gesetzt.

Ihren besonderen Vorteil spielen Akku-Werkzeuge jedoch dann aus, wenn das Werkzeug klein und vor allem flexibel einsetzbar sein soll. Hier bieten sie den Vorteil, dass sie gedreht und gewendet werden können, ohne dass ein störendes Kabel im Weg ist. Interessant wird es jedoch, wenn besonders leistungshungrige Werkzeuge benötigt werden oder die Arbeit damit besonders zeitintensiv ist. Dem zweiten Punkt unterliegen vor allem Schleifwerkzeuge.

Black+Decker hat mit seinem 18V Akku-Dreieckschleifer(genannt Mouse®) ein besonders handlichen Schleifer entwickelt, der sich flexibel einsetzen lässt. Wir werden im Test sehen, ob er den großen Brüdern ebenbürtig ist und wie ausdauernd der Akku-Einsatz ist.

Inhaltsübersicht:Test Black+Decker 18V Akku-Dreieckschleifer Mouse®

 

Technische Daten

(Herstellerangaben)

  • Schleifform - Dreiecksschleifer
  • Akku-Technik - 18V, 1,5 Ah
  • Ladeleistung - 400 mA
  • Geschwindigkeitsstufen - nicht verstellbar
  • Leerlaufdrehzahl (Schwingungen) - 12000 min -1
  • Schleifplatte - 92 x 130 mm
  • Papieraufnahme - Klettfix
  • Schwingkreis - 1 mm
  • Schleiffunktion - kreisend
  • Gesamtvibrationen - 7,3 m/s²
  • Schalldruck - 68,2 dB(A)
  • Schallleistung - 79,2 dB(A)

Verpackung und Lieferumfang der Black+Decker Schleifmaus

Die kleine Mouse® wird mir in einem kleinen handlichen Karton geliefert, der bereits erahnen lässt, dass das Werkzeug nicht so groß sein kann.

Kleine, stabile und sehr sinnvolle Verpackung.
Kleine, stabile und sehr sinnvolle Verpackung.
Als weniger sinnvoll erachte ich die beigelegte Tasche.
Als weniger sinnvoll erachte ich die beigelegte Tasche.

Ein Blick in den Karton bestätigt dies und offenbart auch etwas, was ich nicht erwartet hätte. Eine Tasche für die Schleifmaus. Ich muss gestehen, dass mir ein kleiner Koffer lieber wäre. Prinzipiell und erst recht bei einem Schleifwerkzeug. Dieses kann zwar nach jedem Einsatz gereinigt werden, aber irgendwo rieselt immer alter Schleifstaub raus und man kann sich vorstellen, wie die Tasche bereits nach dem zweiten Einsatz aussieht. Davon abgesehen, dürfte es mit der Zeit einige Kratzer am Werkzeug geben, wenn alle Einzelteile lose in der Tasche gelagert werden. Da ist mir der Karton tatsächlich lieber, der durchaus stabil genug wäre, um das Werkzeug dauerhaft darin zu lagern. Sicher und gut geschützt sitzt die Schleifmaus darin allemal. Die Tasche nehme ich als Bonus dazu.

Weiterhin im Karton befindet sich die Bedienunsanleitung, der Akku, ein kleines Ladegerät, verschiedene Schleifblätter und ein auswechselbarer Fingerschleifer, der mein besonderes Interesse weckt. Damit dürfte die Mouse® von Black+Decker noch ein wenig flexibler werden. Ich bin gespannt, wie sich der kleine Aufsatz schlägt.

Für den ersten Einsatz liegen Schleifblätter beziehungsweise Schleifgitter bei, die für den Test ausreichend sein sollten. Eigentlich nicht nur ausreichend – ich mag die Schleifgitter, die sich nicht so schnell zusetzen und damit einen zügigen Arbeitsfortschritt versprechen. Zur Verfügung stehen drei Schleifgitter mit einer Körnung von 80, 120 und 240. Die Körnung der zwei Gitter für den Fingerschleifer ist leider nicht zu lesen, nach eigener Einschätzung würde ich mich auf Korn 180 festlegen.

Die Bedienungsanleitung ist einem handlichen A5 Format und beinhaltet Sicherheitsrichtlinien, technische Daten, sowie Hinweise zur Verwendung des Werkzeuges. Da der Schleifer lediglich über einen einzelnen Schalter verfügt, kann die Anleitung entsprechend kurz gehalten werden. Bereits die Bilder in der ersten Umschlagseite erklären schnell und einfach alle benötigten Informationen.

Akku- und Ladetechnik

Schleifgeräte werden häufig für einen längeren Einsatz benötigt und daher verunsichert mich ein wenig die Angabe auf dem mitgelieferten Akku. Li-Ion 18 V – gut! 1,5 Ah – gut und ausreichend? Beim heutigen Stand der Technik bieten ebenso große beziehungsweise kleine Akkus bereits mehr Kapazität und damit mehr mögliche Arbeitszeit. Warum also nur 1,5 Ah? Aber ok, noch weiß ich nicht, ob die 1,5 Ah nicht vielleicht doch ausreichend sind – wir werden es bald sehen.

Kleines aber ausreichende Ladegerät mit 400 mA.
Kleines aber ausreichende Ladegerät mit 400 mA.

Ebenso klein, wie der Akku fällt leider auch das Ladegerät aus. Mit schmalen 400 mA benötigt es rechnerisch immerhin zwischen vier und fünf Stunden, um einen 1,5 Ah Akku zu laden. Der Bedienungsanleitung konnte ich dazu leider keine Angaben entnehmen, was durchaus einen Grund haben kann.

Der Black+Decker Dreickschleifer gehört einer Akku-Familiean, sodass der Akku und auch die Ladegeräte verschiedener Modelle genutzt werden können. So stehen mir – Dank weiterer Werkzeuge – beispielsweise noch deutlich leistungstärkere Ladegerät von Black+Decker zur Verfügung. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass ein schneller Ladevorgang zwar mitunter praktisch sein kann, aber nie gut für den Akku ist. Daher möchte ich das kleine Ladegerät auch nicht abwerten. Wer durchweg arbeiten muss, sollte sich einen zweiten Akku zulegen und kann optional noch auf ein größeres Ladegerät zurückgreifen.

Mir sind aus eigenem Besitz drei verschiedene Ladegeräte von Black+Decker bekannt. Hier ein paar Beispiele, wie lange der Ladevorgang (rein rechnerisch) damit dauern kann. Hiernach kann jeder für sich entscheiden, ob er unbedingt ein größeres Ladegerät benötigt. Bei einem 1,5 Ah Akku sehe ich den Bedarf nicht unbedingt, so lange eine Wechselakku zur Verfügung steht.

 

Akku 1,5 Ah

Akku 2 Ah

Akku 4 Ah

Ladegerät 400 mA

5 h

6,5 h

13 h

Ladegerät 1 A

2 h

2,5 h

5,25 h

Ladegerät 2 A

1 h

1,25 h

2,5 h

Der erste Eindruck des 18 V Akku-Dreieckschleifer Mouse® BDCDS18

„Kleine Maus“ trifft es eigentlich ziemlich gut. Der Dreieckschleifer BDCDS18 ist trotz des Akkus recht handlich und mit unter einem Kilogramm auch nicht zu schwer. Mit eingesetztem Akku ist das Gewicht relativ gut ausbalanciert und der Schleifer ist im hinteren Bereich nur leicht schwerer.

Eine etwas ungünstige Schalterposition.
Eine etwas ungünstige Schalterposition.

Farblich passt er in das typische Programm von Black+Decker und leuchtet im kräftigen Orange mit abgesetztem Schwarz. Jede schwarze Fläche ist jedoch nicht nur farblich abgesetzt, sondern tatsächlich schwarz gummiert. An Griffigkeit mangelt es der Mouse® ganz sicher nicht.

Was man jedoch im ersten Moment sucht, ist der Ein- und Ausschalter, der sich unter einer Gummiabdeckung befindet. Sicher bietet es Vorteile, den Schalter staubfrei zu halten, aber ob das in dieser Position auf Dauer gut geht? In normaler Handhaltung muss mit dem Daumen ziemlich weit nach hinten „gegriffen“ werden, um ihn zu betätigen. In dieser Position bedient man den Schalter automatisch mit dem Daumennagel, was auf Dauer zu Beschädigungen der Gummiabdeckung führen kann.

Kann.... genaueres wird leider erst ein Langzeittest zeigen. Aber unbequem ist die Schalterposition bereits jetzt, da der Schleifer beim Einschalten nicht sicher gehalten werden kann. Zum Betätigen muss der ansonsten gute Griff gelöst und der Daumen weit nach hinten gestreckt werden. Meines Erachtens ist das ein wenig ungünstig gelöst.

Interessant finde ich, dass der kleine Schleifer einen eigenen Staubbehälter mitbringt. Mir würde es zwar besser gefallen, wenn dieser einen runden Anschluss besäße, damit alternativ auch ein Sauger angeschlossen werden kann, aber schließlich nutzt man Akku-Werkzeuge, um mobil zu sein. Ein Saugschlauch würde die Mobilität aufheben. Daher ist die Variante der integrierten Staubsammlung auf jeden Fall von Vorteil, auch wenn, in dieser speziellen Form kein anderer Sauger angeschlossen werden kann. Etwas klein wirkt der Staubbehälter aber schon, der sich obendrein nicht öffnen lässt. Offenbar kann der Schleifstaub lediglich ausgeklopft und aus der kleinen Anschluss ausgeschüttet werden.

Leicht abzunehmen aber kein Standard-Anschluss.
Leicht abzunehmen aber kein Standard-Anschluss.
Recht klein und leider nicht zum Öffnen gedacht.
Recht klein und leider nicht zum Öffnen gedacht.

Praktischer Test der Schleifmaus von Black+Decker

Nachdem der Akku vor dem ersten Einsatz vollständig geladen wurde, kann der Schleifer mit einem Schleifgitter bestückt werden und seine erste Schleifarbeit aufnehmen. Auffällig ist, dass das Schleifgitter doch deutlich größer als die Klettfläche ist und rundherum ein gutes Stück übersteht. Einerseits verhindert das zwar Beschädigungen der Klettfläche, andererseits lassen sich so Innenecken nur schwer sauber ausarbeiten. Kommt es hierauf jedoch an, muss das Schleifgitter etwas versetzt angebracht oder ein wenig beschnitten werden.

Die Mouse® lässt sich gut führen, kippt jedoch leicht nach hinten.
Die Mouse® lässt sich gut führen, kippt jedoch leicht nach hinten.
Sicherer ist die Führung mit dem vorderen Griffstück.
Sicherer ist die Führung mit dem vorderen Griffstück.

Mit dem Einschalten meldet sich der Schleifer mit dem typischen Brummen und Vibrieren eines Schwingschleifers. Nicht unbedingt leise, aber einen Gehörschutz erachte ich nur bei längerer Arbeit als angebracht. Auch die Vibrationen beim Schleifvorgang bleiben im normalen Bereich und fallen weder negativ noch besonders positiv auf. Damit bewegt sich der Dreickschleifer im üblichen Rahmen.

Eine gute Absaugung lässt wenig Schleifstaub im Schleifgitter.
Eine gute Absaugung lässt wenig Schleifstaub im Schleifgitter.

Beim Aufsetzen der Schleifmaus macht sich jedoch die kleine Abweichung der Gewichtsverteilung – mehr als gedacht – bemerkbar. Nicht übertrieben stark, aber das Übergewicht im hinteren Bereich sorgt doch dafür, dass die Schleiffläche mitunter schief aufgesetzt wird oder man beim Schleifen nach hinten abkippt. Greift man den Schleifer jedoch weiter vorne am großen "Knubbel", befindet sich die Hand direkt über der Schleiffläche und die Black+Decker Mouse® lässt sich perfekt über die Fläche führen. Der Materialabtrag ist dabei gut und entspricht den Erwartungen.

Ebenso erwartungsgemäß setzt sich das Schleifgitter nur minimal mit Schleifstaub zu. Hilfreich ist hierbei natürlich auch, dass die Schleifplatte sehr viele Löcher zu Absaugung besitzt, was nicht unbedingt üblich ist. Auf dem Bild ist aber auch zu sehen, dass viel Schleifstaub von außen am Staubsack haftet, was ein Zeichen für eine nicht so effektive Staubabsaugung zu sein scheint.

Beim Abnehmen und Leeren zeigt sich aber, dass die Staubtrennung sogar sehr gut funktioniert. Im Verhältnis zur Größe des Staubbeutels wird ordentlich Schleifstaub aufgefangen. Da sich der Auffangbehälter nicht öffnen lässt, kann dieser jedoch nur durch die kleine Öffnung ausgeklopft werden, was wenig effektiv ist. Klar im Vorteil ist, wer im Freien Druckluft einsetzen kann. Hat man diese Möglichkeit nicht, ist der Staubsack kaum richtig zu reinigen. Aus meiner Sicht eher unpraktisch umgesetzt. Die Größe des Auffangbehälters muss als Kompromiss betrachtet werden. Natürlich kann ein so kleiner Staubsack nicht viel Staub aufnehmen und auch die Filterleistung lässt dadurch schnell nach, aber möchte man an einer kleinen handlichen Akku-Schleifmaus wirklich etwas größeres? Damit würden die Vorzüge der kompakten Bauweise wieder zunichte gemacht werden. Daher begnüge ich mich mit dem Aufnahmevolumen und leere den Staubbehälter einmal mehr.

Der kleine Filter kann ordentlich Staub aufnehmen.
Der kleine Filter kann ordentlich Staub aufnehmen.
Dennoch bleibt eine Staubbelastung im Umfeld nie aus.
Dennoch bleibt eine Staubbelastung im Umfeld nie aus.

Man sollte beim Schleifen nie vergessen, dass eine Staubabsaugung kaum zu 100 % funktionieren kann und eine Staubmaske getragen werden muss. Wie das zweite Bild zeigt, fliegt trotz recht guter Staubtrennung noch viel Schleifstaub durch die Werkstatt und hinterlässt seine Spuren. Aber selbst Schleifgeräte mit einem richtigen Staubsaugeranschluss bieten selten einen höheren Wirkungsgrad. Wird über den Rand des Werkstückes geschliffen, fällt der Schleifstaub herunter und die Saugöffnungen haben keine Chance, ihn aufzunehmen. Das ist nicht zu ändern und daher an der Staubaufnahme auch nichts zu bemängeln.

Noch mehr Eindruck hinterließ die Akku-Leistung. Die Schleifarbeiten im ersten Test zogen sich mit kleinen Unterbrechungen etwa 30 min hin. Da die Schleifmaus selbst keine Akku-Anzeige besitzt, habe ich den Akku anschließend in den Autosense Akkuschrauber von Black+Decker gesteckt, welcher mir noch immer einen dreiviertel vollen Akku anzeigt. Eine überraschend gute Leistung 

Black+Decker Schleifmaus mit Fingerschleifer

Der Schleiffinger kann schnell und einfach eingesetzt werden.
Der Schleiffinger kann schnell und einfach eingesetzt werden.

Bereits beim Schleifaufsatz des MultiEvos gefiel mir die auswechselbare Spitze der Schleifplatte. Den Vorteil sah ich darin, dass diese aufgrund des schnelleren Verschleißes ausgetauscht werden kann und keine komplette neue Schleifplatte nötig ist. Mit dem Fingerschleifer offenbart sich aber ein weiterer Vorteil. Eine Schraube lösen, Spitze abnehmen und durch den Fingerschleifer ersetzen – schon wird jede noch so kleine Ecke erreicht und auch schmale Zwischenräume können geschliffen werden.

Hier finde ich es sogar sehr praktisch, dass das Schleifpapier größer als die Schleifplatte ist. So lassen sich Innenradien gut schleifen und der Schleiffinger wird dabei nicht beschädigt.

Ebenso verhindert die etwas angehobene Position des Fingers, dass aus Versehen die große Schleifplatte ohne Schleifpapier auf dem Material aufliegt und durch die entstehende Reibungswärme beschädigt wird. Zur Sicherheit kann die Schleifplatte auch mit Schleifpapier bestückt werden. Die Schleifgitter bieten zwar nicht diese Möglichkeit, aber Black+Decker bietet auch Schleifpapier an, bei dem die trapezförmige Spitze separat ausgetauscht werden kann.

Insgesamt gefällt mir die auswechselbare Spitze und der Einsatz des Fingerschleifers sehr gut. Er hat eine sinnvolle Größe, bietet einen guten Abtrag und erweitert die Möglichkeiten der Schleifmaus erheblich.

Mit Fingerschleiferkönnen Zwischenräume geschliffen werden.
Mit Fingerschleiferkönnen Zwischenräume geschliffen werden.
Selbst Radien können gut bearbeitet werden.
Selbst Radien können gut bearbeitet werden.

Black+Decker – Mehr als nur eine Akku-Familie

Akku-Familien, bei denen ein Akku in verschiedenen Werkzeugen verwendet werden kann, liegen momentan hoch im Trend. Sie ersparen schließlich den Bedarf an unterschiedlichen Akkus und Ladegeräten. Desweiteren steht mit jedem Neukauf ein weiterer Akku zur Verfügung oder das neu erworbene Werkzeug wird ohne Akku und Ladegerät deutlich günstiger.

Der Schleifteller ist mit dem Schleifaufsatz des MultiEvo kompatibel.
Der Schleifteller ist mit dem MultiEvo-Schleifkopf kompatibel.
 

Der Black+Decker 18V Akku-Dreieckschleifer Mouse® BDCD18-QW gehört einer solchen Akku-Familie an und der Akku ist mit vielen weiteren Geräten von Black+Decker, wie Akku-Schraubern, Heckenscheren oder Rasentrimmern kompatibel.

Doch Black+Decker geht noch einen Schritt weiter und kombiniert weitere Teile. So ist die Schleifplatte der Schleifmaus zwar nicht baugleich mit der Schleifplatte des Multi-Evo Schleifkopfes, die Spitze lässt sich dennoch bei beiden austauschen und ist identisch. Das bedeutet, dass sich der Schleiffinger nicht nur mit der Mouse® BDCD18, sondern zusätzlich auch am Schleifkopf des MultiEvos (getestet, siehe Bild) oder dem kabelgebundenen Compact-Mouse Schleifer (nicht getestet) genutzt werden kann.

Weiterhin besitzen beide Schleifplatten dieselbe Größe, sodass keine zwei Vorräte an Schleifpapier nötig sind. Einzig die Anzahl der Absaugöffnungen unterscheidet sich, was sich jedoch manuell am Schleifpapier bearbeiten lässt.

Unabhängig von der Austauschbarkeit einzelner Teile oder des Akkus aber gut auf dem Bild zu sehen, ist der Vorteil der Bauform. Absolut sicher lässt sich der Dreieckschleifer von Black+Decker auf dem Akku abstellen. Es ist beim Ausschalten daher nicht nötig zu warten, bis der Schleifteller still steht. Selbst im laufenden Betrieb könnte er so abgestellt werden, wobei sich die Schwingungen dann natürlich auf die Werkbank übertragen werden.

Fazit: Black+Decker 18V Akku-Dreieckschleifer Mouse® BDCD18-QW Test

Der Dreickschleifer BDCD18 – kurz Mouse® – von Black+Decker verspricht einen kleinen handlichen Schleifer, der sich dank Akku-Betrieb mobil einsetzen lässt. Diesen Zweck erfüllt der Akku-Schleifer ohne erkennbare Mängel und zur vollen Zufriedenheit. 

Testbericht Black+Decker 18V Akku-Dreieckschleifer Mouse®

Die äußerliche Erscheinung strahlt Qualität und gute Verarbeitung aus und an Griffigkeit, ist der Schleifer dank vieler gummierter Flächen kaum zu übertrumpfen. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch die Gummiabdeckung unter der sich der Kippschalter zum Ein- und Ausschalten befindet. Diese schützt zwar ganz sicher vor dem Eindringen von Staub, erschwert aber die Bedienung und ist etwas ungünstig positioniert.

Günstig positioniert ist dagegen der große rundliche Griff mit dem sich die Schleifmaus gut über die zu bearbeitende Fläche führen lässt. Das Schleifergebnis ist hierbei nicht zu beanstanden und der Abtrag entspricht dem eingesetzten Schleifmittel.

Sehr gut ist, dass die Schleifmaus von Black+Decker eine eigene Staubabsaugung mitbringt. Der Auffangbehälter ist zwar nicht sehr groß und lässt sich leider nur umständlich leeren, arbeitet dafür über recht effektiv und nimmt mehr Schleifstaub auf, als gedacht.

Ein besonderer Vorteil ist der aufsetzbare Schleiffinger, der das Einsatzgebiet deutlich vergrößert und sich gut einsetzen lässt. Insgesamt reicht das aber nicht, um aus einen wirklich guten Schleifer einen perfekten Schleifer mit fünf Sternen zu machen. Es gibt ein paar kleine Kritikpunkte, dafür aber auch einen soliden Dreieckschleifer, der überzeugt und sich keine großen Patzer erlaubt. Eine Kaufempfehlung erhält der BDCD18 damit auf jeden Fall.

 

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