Dach

Dachformen: 3 mögliche Dachformen für den Dachausbau

Anbau an ein Einfamilienhaus

Die Vorzüge eines Satteldachs

Satteldächer fügen sich in nahezu jede Umgebung harmonisch ein. Praktisch ist das Satteldach als Dachform ohnehin – nicht zuletzt dank diverser Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Dachformen, so dass sich etwa in der Draufsicht T- oder L-Formen ergeben.

Das Satteldach ist immer noch die beliebteste Dachform auf deutschen Einfamilienhäusern. Kein Wunder, schließlich vermittelt der Klassiker mit seinen beiden Dachseiten einen sympathischen und soliden Eindruck.

In diesem Artikel auf Heimwerker.de erfahren Sie, welche verschiedenen Arten von Dächern zur Auswahl stehen und welche Dachformen als Anbau und für den Dachausbau infrage kommen, wenn nach dem Kaufen des Hauses die Fläche unter dem Dach in Wohnraum verwandelt werden soll.

1. Welche Dachform eignet sich besonders gut zum Dachausbau?

In der folgenden Tabelle stellen wir Ihnen drei unterschiedliche Dachformen und ihre Vor- und Nachteile vor. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche Dachformen und Dacharten sich zum Dachausbau eignen.

Art Eignung für den Dachausbau
Satteldach

Beton-Garage mit Automatik-Tor, Satteldach, Dachrinne

  • bietet gute Voraussetzungen für einen Ausbau
  • allerdings nur sofern ein ausreichend steiler Neigungwinkel gegeben ist
Walmdach

Haus mit rotem Backstein und rotem Walmdach

  • ist leider etwas ungünstiger für die Gewinnung neuen Wohnraums
  • die Schrägen an allen vier Hausseiten vermindern bei Walmdächern den nutzbaren Raum
Mansarddach

mansarddach

  • ist hingegen grundsätzlich ausbaufähig
  • Masarddächer haben eine prinzipiell raumschaffende Abkantung

2. Achtung: Die Wahl der Dachform ist endgültig

Vor der endgültigen Wahl der Dachform, egal ob Satteldach oder Schleppdach, sollten Bauherren jedoch folgendes bedenken, wie die Experten von Tondachziegelherstellern betonen: Steht der Dachstuhl erst einmal, kann das Dach äußerlich nur noch in Details verändert werden.

Daher gilt es, die folgenreiche Entscheidung gut abzuwägen. Schließlich soll das Hausdach nicht nur als Schutzschild, sondern auch als optischer Blickfang fungieren.

Tipp: Um dies zu gewährleisten, sollte die Architektur der Dachform möglichst gut mit dem jeweiligen architektonischen Stil des Hauses harmonieren.

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3. Moderne Dachformen für das Haus: 3 Arten von Dächern

Satteldach, Walmdach oder Mansarddach? Welche Dachform ist für wen die richtige? Nachfolgend stellen wir Ihnen drei verschiedene Dachformen und ihre Architektur näher vor.

3.1. Walmdach und Krüppelwalmdach: Markant und unverwüstlich

Eine weitere markante Dachform verkörpert das Walmdach bzw. Krüppelwalmdach. Dank der kleinen Giebeldachflächen ist das Haus vierseitig vor Wind und Wetter geschützt. Doch auch verschiedene andere Dachformen können überzeugen.

Bungalow mit Garten

Das Walmdach ist eine beliebte Dachform für Bungalows.

3.2. Mansarddach: Optisches Highlight mit Altbaucharme

Eine speziell für urbane Wohngegenden typische und nicht sonderlich außergewöhnliche Dachform ist das so genannte Mansarddach. Dessen Form symbolisiert nicht nur Eleganz, sondern verfolgt auch ein praktisches Ziel: Durch die Stufigkeit der Dachfläche besitzt der Innenraum entsprechend hohe Wohnräume an der Dachseite.

Somit ist diese, vor allem bei Altbauten zu bewundernde Dachform, nicht nur ein optisches Highlight, sondern hat auch einen praktischen Vorzug für die Bewohner.

mansardendach

Bei einem Mansarddach handelt es sich um eine besonders elegante Dachform, die aus der französischen Barockzeit stammt.

3.3. Zeltdach: Für das Eigenheim mit mediterranem Flair

Romantisch muten dagegen mediterrane Häuser mit einem Zeltdach an. Charakteristisch hierfür sind die leicht geneigten, gleichförmigen Dachseiten, durch die das Zeltdach eine besonders ruhige und behagliche Ausstrahlung erhält.

Pyramidendach

Ein Zeltdach, auch unter der Dachform-Bezeichnung Pyramidendach bekannt, findet sich in Deutschland häufig auf Kirchen und Türmen.

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4. FAQ: Fragen und Antworten rund um Hausdachformen

Was es sonst noch zum Thema Dachformen für das Haus zu wissen gibt, haben wir abschließend für Sie in diesem Kapitel zusammengefasst.

4.1. Wo finde ich eine Übersicht aller Dachformen?

Suchen Sie eine vollständige Übersicht aller Dachformen, werden Sie bei Eingabe der entsprechenden Suchbegriffe im Netz leicht fündig. Die häufigsten Dachformen haben Sie bereits in diesem Artikel auf Heimwerker.de kennengelernt.

4.2. Unterscheiden sich die Kosten für Dachformen?

Zum Teil unterscheiden sich die Kosten für Dachformen tatsächlich sehr stark voneinander. Die günstigste Dachform ist beispielsweise das Flachdach. Allerdings sind bei dieser Art von Dach die Instandhaltungskosten höher als bei anderen Dachformen. Für weitere Informationen und eine umfangreiche Kaufberatung wenden Sie sich an einen Experten.

4.3. Kann man den Platz unter dem Dach bei allen Dachformen als Wohnraum nutzbar machen?

Je nach Form und Größe ist es möglich, den Dachboden auszubauen und darin Wohnraum zu schaffen. In unserer Tabelle in Kapitel 1 können Sie nachlesen, welche Dachformen für den Ausbau besonders geeignet sind. Eine Anleitung zum Dachboden ausbauen finden Sie auf Heimwerker.de!

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