Hausbau

Fertighaus kaufen – Beratung zu Fertighaus-Kosten und mehr

  • Fertighäuser gibt es in verschiedensten Varianten. So ist es möglich, ein Fertighaus in Massivbauweise zu bauen. Diese Bauweise ist unter anderem für ihre hohe Schalldämmung und Wärmespeicherung bekannt.
  • Der größte Vorteil eines Fertighauses ist der geringe Zeit- und Arbeitsaufwand. Das Aufbauen der fertigen Elemente geschieht meist in weniger als 14 Tagen.
  • Nachteilig ist für Viele der geringe Eigenanteil beim Grundriss. Dieser ist vorgegeben und bietet nicht viel Freiraum für Veränderung.

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Auch, wenn das Haus nur symbolisch für ein Heim – egal ob Mietwohnung oder eigener Besitz – steht, bietet ein Eigenheim viele Vorteile. Für viele steht sicherlich die Freiheit und die eigene Schaffenskraft im Vordergrund. Doch ein Eigenheim ist auch eine gute Altersvorsorge.

Niemand weiß, wie teuer die Mietpreise in dreißig Jahren sein werden oder was die zukünftige Rente noch wert ist. Eines ist jedoch gewiss – keine Miete zahlen zu müssen, entlastet das Einkommen beziehungsweise die Rente und sichert den Lebensstandard. Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter, bei denen Sie Fertighäuser kaufen können, um auf lange Bauzeiten zu verzichten.

Auf Heimwerker.de erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Fertighaus. Wir klären über Vor- und Nachteile auf und verraten Kosten, Bauzeiten und Co.

1. Hauskauf oder ein Haus selber bauen?

Ein Hauskauf bietet gegenüber dem Hausbau viele Vorteile: Es ist kein Bauantrag nötig, bei einem guten Zustand des Hauses hat man nur einen geringen Arbeitsaufwand, außerdem kann man das fertige Haus vor dem Kauf „begehen“.

Begehen bedeutet, dass die Interessenten jeden Raum in seiner Größe und Form betrachten können. So können sie die Räume gedanklich einrichten und abwägen, ob das Haus ihren Vorstellungen entspricht. Perfektion ist allerdings selten zu finden.

Oft müssen Abstriche bei Raumaufteilung, Zimmergröße, Grundstücksgröße oder in anderen Bereichen gemacht werden. Selten treffen Haus und Grundstück exakt die eigenen Vorstellungen.

Nicht zu vergessen sei der regionale Aspekt: Es ist schwer, das perfekte Haus zu finden. Noch schwieriger ist es, ein perfektes Haus genau an dem Standort zu finden, wo man gerne leben möchte.

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Ein Hausbau ist natürlich mit mehr Arbeit verbunden – lässt aber auch reichlich Freiraum für Ihre Kreativität.

Einen besonderen Vorteil bietet der Hauskauf bei der finanziellen Planung. Entspricht das geplante Objekt einem modernen Haus und stehen nur wenige Reparaturen oder Umbauarbeiten an, lassen sich die anfallenden Kosten relativ gut und exakt berechnen.

Mit jeder Umbauarbeit steigt jedoch das Risiko versteckter und unbedachter Kosten. Auch die Zeit, die man bis zum Einzug benötigt, verlängert sich oft mit großen Umbauarbeiten.

Egal ob Massivhaus oder Fertighaus – ein neues Haus zu bauen, bedeutet zwar mehr Aufwand, doch man hat eine größere Gestaltungsfreiheit. Das betrifft vor allem die Auswahl des Grundstücks, die Art, wie man bauen möchte und natürlich die Raumaufteilung.

Wer sein Haus selbst gestalten möchte, muss auch die Verantwortung dafür tragen und steht vor einer großen Planungsaufgabe. Dabei helfen jedoch Planungshilfen wie Hauskataloge zum Stöbern. Diese bieten viele Anregungen. Darüber hinaus können sich Bauherren in Hausbau-Foren über Erfahrungen mit unterschiedlichen Baufirmen austauschen.

Tipp: Wer mit dem Hausbau in Eigenregie überfordert ist, kann sich jederzeit Hilfe holen und den gesamten Hausbau in geübte Hände legen. Auch mit dem Bauträger läuft nichts ohne die Zustimmung des Bauherrn ab, denn dieser bestimmt letztendlich über sein Eigenheim.

2. Massivhaus oder Fertighaus, worin liegen die Unterschiede?

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Für ein Fertighaus werden bereits gefertigte Komponente zusammengesetzt.

Die Bezeichnung Fertighaus bedeutet, dass das neue Ein- oder Mehrfamilienhaus in Komponenten – meist Wandelementen – geliefert und auf der Baustelle zusammengesetzt wird.

Ob es sich hierbei um ein Massivhaus, um die Ständerbauweise oder um ein Block- beziehungsweise Schwedenhaus handelt, wird mit der Bezeichnung nicht festgelegt.

Die meisten Fertighäuser bestehen jedoch aus Holzelementen, da sich diese Bauweise besonders anbietet. Aus diesem Grund setzen viele Menschen ein Fertighaus mit der Holz-Ständerbauweise gleich.

Dennoch können die gelieferten Wandelemente ebenso aus Beton, Poroton oder aus einem anderen Material bestehen. Es gibt also durchaus Fertighäuser in Massivbauweise.

„Zeit ist Geld“ – dieses Sprichwort betrifft auch den Hausbau. Wer während des Hausbaus in einer Mietwohnung lebt, trägt eine doppelte finanzielle Belastung, denn es werden sowohl Miet- als auch Baukosten fällig.

Daher ist es sinnvoll, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Mit einem Fertighaus ist das kein Problem. Nach der Erstellung der Bodenplatte oder des Kellers können die Wandelemente angeliefert und aufgestellt werden, was zumeist nur wenige Tage in Anspruch nimmt.

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Mit einem Fertighaus können Sie auf lang anhaltende Maurer- und Putzarbeiten verzichten.

Ein wetterbedingter Stillstand auf der Baustelle wird so zu einem seltenen Problem. Auch die Folgearbeiten können zügig ausgeführt werden. Da die Bauelemente bereits fertig angeliefert werden, entfallen Maurer- und Putzarbeiten auf der Baustelle.

Das heißt auch, dass die Bauelemente bereits bei der Anlieferung getrocknet sind, sodass auch kaum eine Trocknungsphase nötig ist. Je nach Art und Umfang der Fertigbauweise können Teile der Installation sogar bereits in den Wandelementen enthalten sein.

Wer ein Fertighaus baut, sollte sich jedoch bewusst sein, dass spontane Änderungswünsche während der Bauphase oder spätere Umbauarbeiten nur schwer umzusetzen sind. Ein Haus nach Fertigbauweise sollte daher gut geplant sein.

3. Vor- und Nachteile der Fertigbauweise im Überblick

  • enorme Zeiteinsparung durch vorgefertigte Bauteile
  • relativ trockener Hausbau auf der Baustelle, keine langen Trockungszeiten
  • auch in Massivbauweise möglich, so gute Schalldämmung und Wärmespeicherung
  • individuelle Grundrisse beschränkt, oder mit höheren Kosten verbunden
  • nachfolgende Umbauarbeiten schwer umzusetzen, da alle Wandelemente miteinander verbunden sind
  • schnelle Änderungen sind auf der Baustelle nicht mehr möglich
  • Kran wird benötigt, dessen Zufahrt und Standplatz muss gewährleistet werden

4. Welche Ausbaustufen gibt es bei Fertighäusern?

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Ein Rohbau versteht sich ohne Fenster, Türen oder eingedecktes Dach.

Der Begriff „Fertighaus“ bezieht sich lediglich auf die Bauweise und sagt wenig über das genutzte Bausystem oder die Ausstattung der Immobilie aus.

Entscheidend sind die Vereinbarungen zwischen Bauherr und Hausbaufirma. Hierzu seien ein paar Begrifflichkeiten erklärt:

4.1. Selbstbauhaus

Das Selbstbauhaus ist ein dehnbarer Begriff. Einerseits bedeutet er, dass das Haus komplett selbst gebaut wird, andererseits wird die Bezeichnung Selbstbauhaus auch verwendet, um dem Käufer zu vermitteln, dass er gerne unterstützend selbst Hand anlegen kann.

Genaue Absprachen sind hier enorm wichtig. Als Fertighaus steht ein Selbstbauhaus zumeist nur für den eigenen Innenausbau beziehungsweise der Hilfe des Bauherren. Es macht wenig Sinn, fertige Wandelemente auf der Baustelle zu fertigen und diese anschließend aufzustellen. Der Zeitvorteil eines Fertighauses wäre in diesem Fall nicht mehr gegeben.

4.2. Fertighaus-Rohbau

Ein Rohbau besteht lediglich aus den Wänden und dem Dachstuhl des Hauses. Weder der Einbau der Fenster und Türen, noch das Eindecken des Daches gehören dazu.

Ob ein Keller beziehungsweise die Bodenplatte zum Rohbau gehören, ist nicht definiert.

Bauherren sollten sich die Angebote der Baufirmen deshalb genau durchlesen. Wortlaute, wie beispielsweise „fertig ab Bodenplatte“ bedeuten, dass der Keller oder die Bodenplatte selbst beschaffen werden müssen. Das verursacht zusätzliche Kosten.

4.3. Fertighaus-Ausbauhaus

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Der Begriff “schlüsselfertig” bedeutet nicht, dass Sie direkt einziehen können.

Wer vieles in Eigenleistung schaffen möchte, um die Kosten zu senken, sollte ein Ausbauhaus wählen. Ein Ausbauhaus ist ein Fertighaus, dessen Innenausbau noch bevorsteht. Für den Innenausbau ist hier der Bauherr zuständig.

Bei Ausbauhäusern gibt es keine Vorschriften, welche Leistungen der Hersteller und welche der Bauherr erbringen muss. Deshalb sind auch hier genaue Absprachen und Verträge nötig. In der Regel stellt aber der Hersteller den Rohbau inklusive Fenster, Türen, Dach, Dämmung und Außenputz bereits fertig. Fehlen sollten lediglich Installationsarbeiten, der Innenputz und Renovierungsarbeiten.

4.4. Schlüsselfertiges Fertighaus

Der Begriff „schlüsselfertig“ ist rechtlich nicht definiert. Baufirmen haben also einen sehr großen Interpretationsspielraum. Aus diesem Grund sollten sich Bauherren die Baubeschreibung ihres künftigen Eigenheims genau durchlesen.

Nur so wissen sie wirklich, ob mit schlüsselfertig tatsächlich bezugsfertig gemeint ist oder ob ihnen noch der gesamte Innenausbau bevorsteht.

5. Fertighaus-FAQ: Die drei häufigsten Fragen

5.1. Wie viel kostet ein Fertighaus?

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Einfache Fertighäuser beginnen mit einem Preis von etwa 120.000 €.

Diese Frage lässt sich nicht konkret beantworten, da die Antwort von vielen Faktoren abhängt. Wichtig sind hier zum Beispiel die Ausstattung oder der Grad der Fertigstellung.

Ein zweistöckiges Massivhaus für eine große Familie kostet selbstverständlich mehr, als ein Fertighaus Bungalow mit drei Zimmern. Dazu kommen gewünschte Extras wie Wintergarten oder Keller.

Einfache Fertighäuser können Sie ab 120.000 € kaufen. Nach oben sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt, jedoch kosten aufwendigere Fertighäuser meist über 250.00 €.

5.2. Wie lange hält ein Fertighaus?

Es halten sich noch immer viele Gerücht über die angeblich kurze Lebensdauer von Fertighäusern. Diese sind mittlerweile jedoch unbegründet und richten sich auch hier nach der Bauweise und vielen weiteren Faktoren wie der Qualität der Baustoffe, eventuelle Mängel bei der Konstruktion aber auch der Wartung von Eigentümern.

Hinweis: Experten rechnen damit, dass Massivhäuser zwischen 70 bis 120 Jahren halten, während Häuser mit tragenden Holzkonstruktionen etwa 45 – 100 Jahre halten.

5.3. Wie lange dauert es ein Fertighaus zu bauen?

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Das Aufstellen der vorgefertigten Elemente geschieht in unter zwei Wochen.

Zwischen der Bestellung eines Fertighauses und der tatsächlichen Abnahme vergehen meist mehrere Wochen. Zuvor müssen Sie sich jedoch mit der Bürokratie beschäftigen: Wie für jedes andere Hause benötigen Sie auch für ein Fertighaus eine Baugenehmigung. Diese erhalten Sie meist in einigen Wochen, oder je nach Behörde nach einigen Monaten.

Die tatsächliche Bauzeit hängt dann von dem gewünschten Fertighaus ab. Benötigen Sie etwa einen Keller, werden weitere Vorarbeiten wie etwa Erdarbeiten notwendig. Für diese sollten Sie etwa mit 4-5 Wochen rechnen.

Handelt es sich bei Ihrer Konstruktion um ein Fertighaus mit Bodenplatte, dauert das Aufstellen der fertigen Wandplatten höchstens 14 Tage.

6. Fazit zum Fertighaus

Auch, wenn die Fertigbauweise das Wort „fertig“ beinhaltet, ist damit nicht ein fertiges Haus gemeint. Ebenso ist damit kein bestimmter Baustil gemeint.

Ob Bungalow, Einfamilienhaus, Mehrfamilien- oder Architektenhaus mit maßgeschneiderter Planung – Bauherren haben die Wahl. Durch vorgefertigte Wandelemente ist der Fertigbau allerdings in kürzester Zeit umsetzbar.