Fischfinder Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Fischfinder Test bzw. Vergleich 2019

  • Ein Fischfinder erkundet das Wasser mithilfe von Schallwellen und gibt Auskunft über die Tiefe und Beschaffenheit des Wassers. Außerdem zeigt er an, wo sich ein potenzieller Fang befindet.
  • Eine hohe Sendeleistung, der passende Frequenzbereich und ein Display mit hoher Auflösung sind wichtige Kategorien bei der Entscheidung für einen Fischtracker.
  • Auch der beste Fishfinder muss richtig angebracht und eingestellt werden, um ein zuverlässiges Ergebnis zu liefern. Am besten lässt sich das Ablesen während der Nutzung lernen.

Fischfinder Test

Angeln: Entspannung pur von jedem Stress des Alltags. Millionen Deutsche haben dieses Hobby schon längst für sich entdeckt. Doch der Stress kann schnell wieder kommen, wenn kein Fisch beißen möchte. Vielleicht haben Sie daher auch schon einmal überlegt, einen Fischfinder zu kaufen.

In unserem Fischfinder-Vergleich geben wir Ihnen eine Kaufberatung, damit Sie Ihren persönlichen Fischfinder-Testsieger finden. Unter anderem verraten wir Ihnen, wo Sie in Europa kostenfrei angeln können und was die Stiftung Warentest zu Fischen sagt.

1. Wie funktioniert ein Fischfinder?

Erfindung des Echolots

Echolote wurden anlässlich des ersten Weltkrieges entwickelt und seitdem eingesetzt, um die Meerestiefe zu bestimmen und Objekte wie zum Beispiel U-Boote im Wasser zu ermitteln.

Fischfinder machen sich die in der Schifffahrt sehr bekannte Methode des Echolots zunutze. Dabei wird ein Schallsignal ausgesendet und gemessen, wie lange das Echo benötigt um zurückzukehren. Ein Fischfinder gibt Ihnen damit Auskunft über das Wassers und wo sich Fische befinden.

Fischfinder sind für den Gebrauch auf einem Angelboot ausgerichtet. Sie geben die Wassertiefe und Beschaffenheit des Bodens an. So wird Ihnen die Fahrt in unbekannte Gewässer und ein möglicher Fang erleichtert.

2. Kaufkriterien für Fischfinder: Darauf müssen Sie achten

2.1. Sendeleistung

Die Sendeleistung in Watt ist eines der wichtigsten Kriterien in jedem Fischfinder-Test. Mit ihr wird angegeben, wie genau die Ortung ist. Hier gilt: Je höher die Leistung, desto besser funktioniert am Ende die Ortung. 

Fischfinder SendeleistungDie Sendeleistung wird in der Regel in Watt angegeben. Ein gutes Gerät sollte dabei zwischen 500 und 4.000 Watt liegen. Eine gute Wattleistung geht auch mit höheren Kosten einher. Diese Investition zahlt sich aber in trüben Gewässern und bei schlechten Bedingungen aus, da die Bodenbeschaffenheut detailreicher wiedergegeben wird.

2.2. Frequenzbereich

Beim Frequenzbereich müssen Sie sich entscheiden: Möchten Sie lieber ein besonders detailreiches Bild oder möglichst weite Entfernungen messen?

Fischfinder Farbdisplay
Ein Farbdidplay mit hohem Kontrast, hier bei einem Modell von Lowrance, erleichtert das Ablesen auch an sonnigen oder sehr nebligen Tagen.

Im Frequenzbereich um 50 Kilohertz (kHz) kann der Fishfinder bis auf den Meeresboden senden, auch bei besonders tiefen Gewässern, und Aussagen über die Bodenbeschaffenheit wie zum Beispiel die Bodenhärte machen. Bei einem Frequenzbereich um 200 kHz sind die Schallwellen kürzer und die Bilder werden damit besonders detailreich.

Fischtracker mit dem Dual Beam System decken beide Ansprüche ab. Sie können in zwei verschiedenen Frequenzen senden. Solche Geräte beginnen preislich erst bei 200 €, können Ihnen aber besonders gut bei der Fischsuche helfen.

2.3. Display

Für ein angenehmes Ablesen der Werte sind eine hohe Displayauflösung und gute Kontraste wichtig. Möchten Sie einen günstigen Fischfinder erwerbendann verzichten Sie auf ein Farbdisplay. Auch in Schwarz-Weiß lassen sich die Ergebnisse des Echolots gut erkennen. Achten Sie dann aber auf genügend Graustufen, um ein kontrastreiches Bild zu bekommen.

Besonders praktisch sind auch Geräte, die mit einer Fischfinder-App arbeiten. So wird das Signal direkt auf Ihr Handy übertragen und kann dort abgelesen werden.

2.4. Richtung der Schallwellen

Downscan Imaging Sidescan Imaging
Downscan Imaging Sidescan Imaging
Auf sehr hohen Frequenzen wird auch der Bereich direkt unter dem Boot erfasst werden. Hier werden die Schallwellen zusätzlich seitlich ausgesendet. So wird nicht nur die Tiefe, sondern auch der genaue Standort der Fische ermittelt werden.
besonders geeignet für Seen und Flüsse besonders geeignet für tiefe Gewässer wie Meere

2.5. Marken und Hersteller

Hersteller von Fischfindern haben sich in den meisten Fällen auf Angelzubehör und Bootszubehör spezialisiert. Die Marke Lowrance beispielsweise setzt auf Elektronik für das Boot und bietet verschiedene Fischfinder an. Andere hochwertige Marken sind z.B. Garmin und Humminbird. Einige Hersteller sehen Sie hier im Überblick:

  • Deeper
  • Garmin
  • Humminbird
  • iBobber
  • Lixada
  • Lowrance
  • Lucky
  • Lychee
  • Wcan

Fischfinder mit GPS für unbekanntes Gewässer

4. Wie liest man einen Fischfinder?

Um ein hilfreiches Ergebnis von Ihrem Fischfinder zu erhalten, müssen Sie schon beim Montieren des Geräts einiges beachten. Halten Sie sich an die folgenden Tipps:

  • Der Fischfinder muss so senkrecht wie möglich am Boot montiert werden.
  • Das Gerät sollte nicht zu nah am Propeller montiert werden, da dieser die Ergebnisse beeinflussen kann.
  • Auch an scharfen Kanten kann das Ergebnis durch Luftzirkulation beeinflusst werden.
  • Das Echolot muss mittig unter dem Boot platziert werden.

dank Echolot mehr Erfolg beim AngelnAngeln ist auf Platz drei der Sportarten mit den meisten Vereinsmitgliedern in Deutschland. 3,8 Millionen Hobby-Angler gibt es hierzulande, von denen 94 % Männer sind.

Danach geht es zunächst daran, dass Sie den Fischfinder richtig einstellen. Das sollte für Einsteiger erstmal im Vordergrund stehen. Bekommen Sie ein ordentliches Bild, können Sie sich mit einem Handbuch an das Entziffern der Bilder machen. Am besten lässt sich das Interpretieren der Bilder während der Nutzung erlernen.

5. Angeln in Europa

Europa Kosten Angelschein
Die Preise für einen Angelschein pro Jahr schwanken in Europa. In einigen Ländern wird kein Angelschein benötigt, hier ist es entsprechend kostenlos.

Neben den heimischen Gefilden locken in ganze Europa Gewässer, die zum Angeln einladen. Beachten Sie dabei aber, dass Sie in einigen Ländern – wie auch in Deutschland – einen Angelschein benötigen. Dafür muss eine Anglerprüfung abgelegt und eine jährliche Gebühr gezahlt werden.

In einigen europäischen Ländern ist das Angeln ohne Schein möglich und dementsprechend auch kostenlos. Dazu zählt beispielsweise auch das Angel-Eldorado Norwegen. Hier können Sie eine Vielzahl von Fischen jagen, zum Beispiel Lachs, Kabeljau oder Forelle.

Und welcher Fischfinder eignet sich für Norwegen? Da die Fjorde an den Küsten sehr tief sind, eignet sich hier ein Fischfinder mit einem Frequenzbereich von circa 50 kHz. Außerdem kann Ihnen ein Fischfinder mit GPS helfen, sich im unbekannten Gewässer zurechtzufinden.

6. Welche Echolot-Typen gibt es noch?

Neben Fischfindern werden in der Seefahrt noch andere Typen der Echolote verwendet, um die Meeresumgebung zu erkunden.

  • Fächer-Echolot: Dieser wird besonders zur Vermessung von Flussmündungen und Flachküsten verwendet. Die Geräte senden Strahlenbündel aus und können so ein sehr detailreiches Bild des Grunds erstellen.
  • Flächen-Echolot: Mit ihnen wird die Gewässersohle vermessen, also der tiefste Wasserboden von fließenden Gewässern. Hierfür nutzen sie einen sogenannten Geber mit sehr geringem Öffnungswinkel.
  • Sediment-Echolot: Mit Sedimentecholoten wird die Beschaffenheit des Bodens untersucht. Sie dringen sehr tief in den Boden ein, da sie mit einem niedrigen Frequenzbereich arbeiten.

guter Fang dank Fischfinder

7. Fischfinder bei der Stiftung Warentest

Einen Fischfinder-Test hat die Stiftung Warentest noch nicht durchgeführt. Sie hat sich aber schon oft die Qualität verschiedener Arten an Fischen angesehen. Besonders spannend: Bei Tests von Lachs wurde mehrmals festgestellt, dass Zuchtlachs und Discounter-Ware nicht schlechter ist als Wildlachs.

 

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