Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort Kompressor im Deutschen „Verdichter“ – und genau das machen diese Geräte: Sie saugen Luft an, pressen sie dichter zusammen und speichern sie in einem Druckbehälter, dem sogenannten Kessel.

 

Die Luft darin nimmt ein kleineres Volumen ein als im normalen, ausgedehnten Zustand, dafür besitzt sie einen höheren Druck. Entlässt man sie aus dem Kessel, dehnt sie sich aus und setzt dabei Energie frei. Und genau diese Energie lässt sich für den Betrieb verschiedenster Werkzeuge und weitere technische Anwendungen nutzen.

 

Der Druckluftkompressor hält in immer mehr Werkstätten Einzug, da er sich vielfältig einsetzen und nicht nur beim Aufpumpen von Reifen nutzen lässt. Mit vielen unterschiedlichen Druckluftwerkzeugen lassen sich inzwischen fast alle elektrischen Handwerkzeuge ersetzen.

 

Doch welcher besondere Grund steckt dahinter? Worin liegen die Unterschiede zu elektrischen Werkzeugen und warum greifen viele lieber zu Druckluftwerkzeugen? Der Grund wird deutlich, wenn der Aufbau und die Preise zwischen Elektro- und Druckluftwerkzeugen verglichen werden. Doch auch die Sicherheit und die Folgekosten spielen eine große Rolle.

 

Einen besonderen Status nehmen Silentkompressoren ein. Sie arbeiten sehr leise, sind jedoch in der Anschaffung recht kostspielig. Daraus hat sich die inzwischen weit verbreitete Variante des Selbstbaus aus Kühlschrankkompressoren ergeben. Verdichter aus alten Kühlschränken sind leicht zu bekommen und auch der Bau eines solchen Kompressors benötigt keine besonderen Fertigkeiten.