Mausefalle Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Mausefalle Test bzw. Vergleich 2019

  • Mäuse bedienen sich nicht nur an Lebensmittelvorräten im Keller oder in der Küche, sie knabbern auch Kabel und Isolierungen an und übertragen Krankheiten und Parasiten.
  • Wenn Sie feststellen, dass es auf Ihrem Dachboden oder im Keller scharrt, sollten Sie so schnell wie möglich handeln: Neben Mäusegift sind Mausefallen die effektivste Variante, die Schädlinge zu bekämpfen.
  • Wenn Sie eine Mausefalle kaufen möchten, haben Sie die Wahl zwischen Schlag- und Lebendfallen. Lebendfallen gelten als besonders human, Schlagfallen sind in der Regel effizienter.

Mausefalle Test

Maus im Haus: Der Alptraum vieler Deutscher! In einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2016 gaben rund zehn Prozent der Befragten an, Angst vor Mäusen bzw. Ratten zu haben. Doch auch, wer nicht an Murophobie leidet – der übersteigerten Angst vor den kleinen Nagern – freut sich in der Regel wenig, wenn es in der Speisekammer piepst und die Lebensmittelvorräte schrumpfen.

wühlmausfalle

Die Frage ist: Was tun gegen Mäuse im Keller oder auf dem Dachboden? Das Töten der Tiere mit der klassischen Schlagfalle gilt vielen als zu brutal, der Tod durch Mäusegift soll zwar schmerzfrei sein, am Ende muss der kleine Nager aber trotzdem abdanken. Mit einer Lebendfalle können Sie die Maus fangen und sie anschließend wieder freilassen – die humanste Variante.

Egal, für welchen Typ Mausefalle Sie sich am Ende entscheiden, in unserem Mausefallen-Vergleich 2019 erklären wir Ihnen, worauf es beim Kauf ankommt und welche Alternativen es zur Falle gibt. Außerdem geben wir Ihnen nützliche Tipps und Tricks rund ums Thema "Mäuse bekämpfen" mit auf den Weg.

1. Mäuse im Haus – Was nun?

Einmal ins Innere Ihrer Wohnung gelangt, knabbern Mäuse nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Kabel und Isolierungen an und können dadurch große Schäden verursachen. Sie vermehren sich massenhaft, verunreinigen das Haus und übertragen im schlimmsten Falle auch Krankheiten und Parasiten.

Vor allem dann, wenn es draußen kalt ist, suchen sie Unterschlupf in warmen, beheizten Gebäuden, in denen sie sich nachts auf die Suche nach etwas Fressbarem begeben.

Für uns ist es meist gar nicht so leicht, den Tieren auf die Schliche zu kommen – oft bleiben sie über längere Zeit hinweg unentdeckt. Anzeichen gibt es aber trotzdem.

So können Sie zum Beispiel auf folgende Dinge achten:

  • Kratz- und Scharrgeräuschemaeuseplage
  • zerfetzte, angenagte Gegenstände
  • Mäusekot
  • Schmierspuren

Wenn Sie sicher sind, dass sich in Ihrem Haus Mäuse eingenistet haben, gibt es mehrere Möglichkeiten, gegen die Schädlinge vorzugehen:

  • Mäusegift: Ein sehr verbreitetes Mittel gegen Mäuse, ob im Garten oder in der Wohnung, ist Mäusegift. In der Regel wird das Gift in Form eines Fraßköders verabreicht. Die Wirkstoffe im Köder verhindern die Blutgerinnung – die Mäuse verbluten also innerlich. Die Wirkung tritt etwas verzögert, also nicht unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme, ein. Der Nachteil: Die im Mäusegift enthaltenen Stoffe können auch für Menschen und andere Tiere schädlich, mitunter sogar tödlich sein.

hausmaus

  • Mäuseschreck: Ultraschall gegen Mäuse? Gibt es tatsächlich! Viele Marken bzw. Hersteller bieten sogenannte Tierschreckgeräte an, die mithilfe von Ultraschalltönen Mäuse und andere unliebsame Besucher vertreiben sollen.
  • Katzen: Insbesondere in ländlicheren Gegenden werden zur Mäuseabwehr häufig Katzen eingesetzt. Wenn Katzen Mäuse fangen, ist das für gewöhnlich eine recht blutige Angelegenheit, weswegen die Stubentiger zur Bekämpfung von Mäusen in der Wohnung eher weniger geeignet sind. Wer hauptsächlich Mäuse im Garten bekämpfen möchte und sowieso gerne ein Haustier hätte, der könnte aber tatsächlich über die Anschaffung einer Katze nachdenken.
  • Mausefalle: Der Klassiker der Schädlingsbekämpfung: eine Mausefalle aufstellen. Die Mausefalle wird mit einem Köder bestückt, der das Tier anlocken soll. Je nach Fallen-Art wird der Nager dann entweder lebend gefangen (Lebendmausefalle) – oder dem Tier wird das Genick gebrochen (Schlagfalle). Mehr zu den verschiedenen Arten von Mausefallen erfahren Sie auch im folgenden Kapitel.

mäuse lebendfalle

2. Welche Arten von Mausefallen gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Mausefallen unterschieden: der Schlagfalle und der Lebend-Mausefalle. In folgender Tabelle erklären wir Ihnen noch einmal ausführlicher, wie die beiden Varianten funktionieren.

Kategorie Beschreibung
Schlagfalle

mäusefalle

  • Schlagfallen sind besonders effektiv und kommen deswegen sehr häufig zum Einsatz.
  • Sie bestehen aus einer Holz- oder Plastikunterlage, auf der ein Metallbügel angebracht ist, den Sie mithilfe einer kräftigen Feder nach hinten spannen können. Anschließend bestücken Sie die Falle mit einem Köder.
  • Sobald die Maus den Köder berührt, schnappt der Bügel zu und bricht dem Tier das Genick oder das Rückgrat.
  • Schlagfallen werden häufig dafür kritisiert, mit dem Tierschutzgedanken nicht vereinbar zu sein. Oft durchleben die Mäuse schwere Qualen, bevor der Tod sie erlöst.
Lebendfalle

lebendfalle maus

 

  • Lebendfallen für die Maus bestehen aus einem (meist hölzernen) Untergrund, auf dem ein kleiner Metallkäfig angebracht ist.
  • Die Lebendfalle wird, ebenso wie die Schlagfalle, mit einem attraktiven Köder bestückt.
  • Sobald die Maus den Käfig betritt und über den Köder herfällt, wird ein Mechanismus ausgelöst und die Zugangsluke fällt zu – die Maus sitzt in der Lebendfalle fest.
  • Die gefangene Maus kann nun draußen wieder freigelassen werden: Um eine Rückkehr des Tiers zu verhindern, sollte es mind. 100 Meter vom Haus entfernt ausgesetzt werden.
  • Vorsicht beim Freilassen: Verängstigte und in die Enge getriebene Tiere können mitunter angriffslustig werden und zubeißen.

3. Kaufberatung für Mausefallen: Darauf sollten Sie achten!

3.1. Die Maße

Mäuse in der Mietswohnung?

Als Mieter müssen Sie nicht dafür sorgen, dass Mausefallen aufgestellt werden – egal, wie günstig eine Mausefalle ist, Mängelbeseitigung ist Sache des Vermieters. Diesen müssen Sie selbstverständlich über den Schädlingsbefall informieren, damit ein Schädlingsbekämpfer beauftragt werden kann.

Wie die Stiftung Warentest in einer Meldung von September 2012 berichtet, können vor allem die Ausscheidungen der Nager gesundheitsschädlich sein. Zudem sollten Sie Mäusekot nicht mit dem Staubsauger entfernen, um die möglicherweise darin enthaltenen Viren nicht in die Raumluft zu wirbeln.

Nachdem Sie sich für eine Variante (Schlag- oder Lebendfalle) entschieden haben, sollten Sie sich überlegen, wie groß die Falle sein soll bzw. darf.

Wer größere Nager, z. B. Ratten, fangen möchte, der sieht sich am besten nach einer speziellen, meist großzügiger bemessenen Rattenfalle um. Mausefallen sind hier oft zu klein, um die Tiere aufzunehmen bzw. zu schwach, um ihnen das Genick zu brechen.

Mäuse hingegen werden von zu großen Fallen schnell abgeschreckt – das trifft insbesondere auf Lebendfallen zu, die generell größer sind als Schlagfallen. Achten Sie also darauf, dass das von Ihnen präferierte Modell zum Mäusefang nicht überdimensional groß ist. Eine klassische Lebendfalle für Mäuse ist etwa fünf bis sechs Zentimeter breit und hoch sowie zehn bis fünfzehn Zentimeter lang – genug Platz für eine gängige Hausmaus.

3.2. Hygienische Aspekte

guenstige mausefalle
Mausefallen aus Plastik lassen sich leichter reinigen als solche aus Holz.

Wer die Mausefalle wiederverwenden möchte, der sollte bedenken, dass der Fang seine Spuren hinterlässt: An Schlagfallen setzt sich in der Regel das Blut der Maus fest. Und auch Lebendfallen können mit Kot oder Urin verschmutzt sein – hier erschrecken sich die Tiere oft so stark, dass sie vor lauter Angst Wasser lassen.

Wird die Falle anschließend nicht gereinigt, so kann sie nicht erneut genutzt werden: Die Mäuse riechen ihre Vorgänger und ergreifen die Flucht.

Prinzipiell lässt sich Plastik leichter reinigen als Holz. Letzteres nimmt Flüssigkeiten und Geruch stärker auf und ist häufig nicht wiederverwendbar. Deswegen setzen mittlerweile viele Hersteller auf Plastik-Fallen.

Tipp: Verwenden Sie zum Reinigen der Falle nichts als warmes Wasser – Spülmittel schreckt die Tiere ab.

Wühlmausfalle

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Mäusebekämpfung

4.1. Was kommt in die Mausfalle?

Wer eine lästige Maus fangen möchte, dem mögen als mögliche Köder zunächst Speck und Käse in den Sinn kommen. Tatsächlich bevorzugen Mäuse aber häufig süße Speisen, die besonders fettig sind.

Fakt ist: Die beste Mausefalle nützt nichts, wenn der kleine Nager nicht anbeißt. Deswegen haben wir Ihnen im Folgenden eine Liste mit möglichen Ködern zusammengestellt.

Probieren Sie es mit:

rattenfalle

  • Nuss-Nougat-Creme
  • Schokolade
  • Erdnussbutter
  • Butter
  • Walnüssen
  • Apfelstückchen
  • gebratenem Speck
  • Würstchen

4.2. Wie spannt man eine Mausefalle?

Bevor Sie eine Schlagfalle spannen, sollten Sie zunächst den Köder auf dem kleinen Federblech platzieren – so beugen Sie möglichen Verletzungen vor.

maeuse fangen
Die humanere Variante: Eine Lebendfalle.

Beim Aufbau sollte der Stift zunächst von der Feder wegzeigen. Dann ziehen Sie den Metall-Schnapper bzw. -Bügel in Richtung des Stifts. Während das Metallstück, das nachher die Maus fangen soll, mit einer Hand zurückgehalten wird, legen Sie mit der anderen Hand den Stift darüber.

Der Schnapper muss so lange festgehalten werden, bis die Falle sicher gespannt ist. Dazu wird der Stift in das Loch der Metallplatte am anderen Ende gesteckt. Sobald der Stift sicher befestigt ist, können Sie die Falle loslassen.

Wie Sie eine Mausefalle spannen und aufstellen, können Sie sich auch in folgendem Video ansehen:

4.3. Wo stellt man den Mäuseköder am besten auf?

lebendfalle maus

Bevor Sie eine Mausefalle aufstellen (egal ob Hausmausfalle, Wühlmausfalle oder Rattenfalle), ist es wichtig, die "Schädlingszone" ausfindig zu machen. In der Regel handelt es sich hierbei um den Bereich zwischen dem Nest und den Futterquellen. Wichtige Anhaltspunkte sind z. B. Köttel, Schmierspuren und angenagte Gegenstände – hin und wieder sichtet man sogar die Maus selber.

Sobald die Schädlingszone identifiziert ist, kann die Falle platziert werden. Da Mäuse in der Regel nicht quer durch Räume laufen, ist es sinnvoll, die Falle an Wänden bzw. Fußleisten aufzustellen. Gleichzeitig sollte sie nicht im Weg stehen – sonst könnte es womöglich zu Unfällen kommen.

 

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