Kaufberatung zum BMX Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein BMX wirkt auf den ersten Blick so klein wie ein Kinderfahrrad, dabei handelt es sich bei einem BMX um ein Sportgerät auf zwei Rädern. Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn und eine gehörige Portion Mut sind nötig, um ein BMX zu fahren.
  • Wer ein BMX kaufen möchte, sollte auf die Radgröße, das Rahmenmaterial, das Bremssystem und das Gewicht das BMX-Rades achten. Das sind die wichtigsten Grundinformationen zur Verarbeitung des speziellen Fahrrads.
  • Wer bereits einige Runden auf dem BMX-Fahrrad gedreht ist, kann nach BMX-Zubehör fahnden, wie etwa einen drehbaren Lenker namens 360°-Rotor, einem Kettenschutz und Pegs, die beim Freestylen nützlich, beim Rennen hingegen gefährlich sind.

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Die Beliebtheit des BMX-Rads wächst beständig, vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist es sehr begehrt. Aus dem einstigen Kult, der in den 60er-Jahren in den USA entstanden ist, hat sich eine Sportart entwickelt. Sie bringt Bewegung in den Alltag und macht auch noch Spaß. Mit dem richtigen BMX-Fahrrad für Anfänger lässt es sich einfach nur durchs Gelände brausen oder schnell die atemberaubendsten Tricks lernen. Mittlerweile sind auch viele Erwachsene begeisterte Anhänger dieses Sports und nehmen sogar an Turnieren teil.

Auf welchen BMX-Rädern die Profis von heute einst angefangen haben, verraten sie in diversen BMX-Tests im Internet. Was sie hierbei zu Gewicht, Preis, Radgröße, Farbe, Ausstattung und Bremssystem erklären, hat die Redaktion von Heimwerker.de in dieser Kaufberatung 2021 für Sie zusammengestellt.

1. Was ist laut Berichten von Nutzer in diversen BMX-Tests im Internet der Unterschied zum normalen Fahrrad?

Was kostet ein BMX-Rad?

Ein günstiges BMX-Rad für Anfänger gibt es schon für unter 200 Euro. BMX-Räder für Fortgeschrittene sind im Preissegment bis 500 Euro zu haben. Der Preis in € für ein BMX-Rad für Profis hat nach oben kaum Grenzen.

Das typische BMX-Rad hat einen stabilen Rahmen, den hohen BMX-Lenker und Trittstangen an den Seiten der Räder, die sogenannten BMX-Pegs.

Im Bereich BMX für Profis haben sich unterschiedliche Disziplinen und BMX-Arten entwickelt, wie: das BMX Race (mit den dazugehörigen BMX-Race-Bikes), das BMX Freestyle, das BMX Park, das BMX Dirt, das BMX Vert, das BMX Street und das BMX Flatland. Für viele User ist BMX nicht nur ein Rad: Es ist ein Lifestyle.

Das BMX-Fahrrad ist mehr Sportgerät als Fahrrad, was auch ein Blick in die folgenden Vor- und Nachteile zeigt:

    Vorteile
  • kann rückwärts fahren
  • hat ein geringes Gewicht
  • Tricks und Stunts lassen sich leicht damit durchführen
  • Optik ist modern und ansprechend
    Nachteile
  • nicht nach StVO zugelassen
  • unkomfortabel bei längeren Touren

2. Was ist beim Kauf eines BMX-Rades zu beachten?

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Ein BMX-Bike hat einen niedrigen Rahmen und einen hohen Lenker .

BMX-Räder gibt es in verschiedenen Ausführungen. Neben der Größe in Zoll sind auch Erweiterungen, BMX-Zubehör und die Verfügbarkeit von BMX-Ersatzteilen wichtig, wie etwa Bremsen, ein BMX-Sattel oder ein Rotor, der das Drehen des Lenkrads um 360 Grad ermöglicht.

Ein typisches BMX-Bike hat einen niedrigen Rahmen und einen hohen Lenker, der um die eigene Achse drehbar ist. BMX-Räder für Stunts, Tricks und Sprünge haben sogenannte Pegs. Dabei handelt es sich um Fußstützen, die an den Naben befestigt sind. Damit lassen sich Drehungen auf einer Stelle, ein Sprung nur auf dem Hinterrad oder das Grinden realisieren.

Je nach Anwendungsbereich sind unterschiedliche Lenker besser geeignet. Weitere, besondere Merkmale der Ausstattung sind individuelle Kettenblätter, stylische Ventilkappen oder schicke Pedale. Die Auswahl ist hier in vielen Shops sehr groß, sodass der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind. Da viele BMX-Fahrrad-Rahmen äußerlich sehr ähnlich aussehen, machen die kleinen Details den Unterschied.

  • Räder und Felgen: Die meisten BMX-Laufräder haben einen Durchmesser von 20 Zoll. Einige Modelle, die sogenannten BMX-Cruiser, sind BMX-Räder mit 24-Zoll-Rädern. Die Felgen sind meist aus eloxiertem Aluminium, sodass sie abriebfest und korrosionsbeständig sind.
  • Griffe am Lenker: Die BMX-Griffe haben nicht nur eine wichtige Funktion, sie sind auch Designelement. Deshalb gibt es sie nicht nur in verschiedenen Härtegraden oder mit unterschiedlichen Profilen. Die Hersteller bieten BMX-Griffe in großer Farbauswahl an. Damit lässt sich der Bike-Look total verändern.

Tipp der Heimwerk.de-Redaktion: Einige Shops haben einen Custom-BMX-Konfigurator. Damit können sich BMX-Fans ihr ganz individuelles Bike zusammenstellen, von Hand zusammenbauen und liefern lassen. Ein BMX-Custom-Bike ist für alle Fahrer ideal, die ein Bike wollen, das genau auf ihre Bedürfnisse und ihren Fahrstil abgestimmt ist.

2.1. Welche Rahmengröße ist die richtige?

Die Rahmengröße richtet sich in erster Linie nach der Körpergröße. Mithilfe der folgenden Übersicht wird die Auswahl leichter:

Körpergröße in cm Radgröße in Zoll
100 bis 120 cm BMX mit 16 Zoll
115 bis 140 cm BMX mit 18 Zoll
135 bis 160 cm BMX mit 18 Zoll und langem Oberrohr
155 bis 170 cm BMX mit 20 Zoll und langem Oberrohr
165 bis 190 cm BMX mit 21 Zoll und langem Oberrohr

Das erwähnte Oberrohr ist die Verbindung von Steuerrohr und BMX-Lenker mit dem BMX-Sattel.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Die sogenannten BMX-Big-Wheels haben größere BMX-Laufräder mit einer Größe von 26 oder 29 Zoll. Sie sind ideal zum Cruisen geeignet. Für die ganz Kleinen gibt es Mini-BMX-Räder.

2.2. Welches Material hält den Stunts stand?

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Je stabiler das Material ist, desto eher hält das BMX-Rad auch Stunts und Tricks stand.

BMX-Fahrräder gibt es hauptsächlich aus drei Materialien: Aluminium, Chrom-Molybdän-Stahl und High-Tension.

  • Aluminium zeichnet sich durch seine Stabilität und das geringe Gewicht (in kg) aus. Es ist vor allem bei Fahrern beliebt, die temporeich im Race-Bereich fahren.
  • High-Tension und Chrom-Molybdän-Stahl machen das Rad schwerer. Doch da der Rahmen bei den verschiedenen Tricks, Stunts und Sprüngen sehr stark beansprucht wird, ist das notwendig.

Das Gewicht eines BMX-Rades liegt laut diversen BMX-Tests im Internet in der Regel bei zehn bis 15 Kilogramm. Die Gewichtsunterschiede resultieren aus der Größe und dem Material des BMX-Rahmens.

Ein High-Tension-Rahmen ist schwerer als ein Rahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl oder aus Aluminium. Der Trend geht eindeutig zu leichteren Rädern. Sie fallen in die Kategorie der besten BMX-Räder – für Stunts und Tricks.

2.3. Welche Bremssysteme gibt es für BMX-Räder?

Im Leistungssport sind die BMX-Räder meistens ohne Bremsen. Doch für Anfänger sollte das Rad wenigstens eine Vorderbremse haben. Zu unterscheiden sind zwei Bremssysteme: U- und V-Bremsen.

Bremsen-Typ Merkmale
U-Bremsen

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  • greifen u-förmig um das Rad
  • bieten keine optimale Bremsleistung
  • liegen eng am Rahmen an
  • gehen nicht so leicht kaputt bei einem Sturz oder wenn das Rad irgendwo hängen bleibt
V-Bremsen oder Cantileverbremsen

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  • klassische Fahrradbremse
  • hauptsächlich beliebt bei BMX-Race-Bikes
  • mit Seilzug, der seitlich in einem Rohrwinkel geführt ist
  • Bremskraft nicht so leicht zu dosieren

Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Scheibenbremsen sind mittlerweile sehr beliebt bei herkömmlichen Fahrrädern. Im BMX-Sport werden sie nicht verwendet.

2.4. Sind BMX-Räder für ein bestimmtes Geschlecht?

Die meisten BMX-Räder sind unisex. Es gibt aber auch spezielle BMX für Damen, BMX für Herren und BMX für Kinder, wobei sich die Modelle für Damen und Herren oder Jungen und Mädchen hauptsächlich im Design, speziell bei den Farben unterscheiden.

Je nach gewünschter Marke gibt es manche Modelle nur in einer einzigen Farbe. Einige Hersteller haben jedoch eine sehr große Farbpalette zu bieten. Neben den sehr beliebten Farben Schwarz und Blau gibt es beispielsweise auch schwarz-rote BMX-Räder.

3. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den BMX-Vergleich

3.1. Brauchen Biker auf dem BMX-Rad Schutzkleidung?

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Schutzkleidung ist auf dem BMX-Rad Pflicht. Der Helm ist das Minimum. Besser wären noch Handschuhe und Knieschoner.

Alle, vom BMX-Anfänger über den BMX-Fortgeschrittenen bis hin zum BMX-Profi, sollten Schutzkleidung tragen, wenn sie auf ihren Bikes unterwegs sind. Besonders wichtig ist der Helm, damit der Kopf im Fall eines Sturzes gut geschützt ist. Weitere BMX-Schutzkleidung sind Handschuhe, spezielle Crash-Pants und ein Knöchelschutz.

3.2. Was ist ein BMX-Dirt-Jump und woraus ist eine BMX-Rampe?

Bei einem Dirt Jump handelt es sich um einen Sprung über einen Erdhügel mit dem BMX-, Mountain- oder Dirt Bike. Eine BMX-Rampe ist hingegen ein Hilfsmittel, das Stunts, Tricks und Sprünge ermöglicht.

Wer sich im Garten einen privaten BMX-Park bauen möchte, braucht dazu unbedingt auch eine BMX-Rampe. Damit lassen sich coole Kunststücke, vor allem Sprünge, realisieren.

3.3. Welches sind die bekanntesten Marken und Hersteller?

In Deutschland und Österreich gibt es BMX-Räder im Fachhandel, online und mittlerweile auch bei Aldi, Lidl und Co. Die bekanntesten, aber nicht unbedingt die teuersten Hersteller sind: GT Bicycles, Cult, KinK BMX, WeThePeople, Radio Bikes, Mongoose und Bumper.

In diversen BMX-Fahrrad-Tests im Internet berichten Nutzer davon, dass günstige BMX ausreichen, um zu testen, ob der Sport an sich Spaß bereitet. Wer ein professionelles BMX kaufen möchte, kann sich via BMX-Konfigurator das Wunsch-BMX mit Zubehör selbst kreieren. Von Seiten der Stiftung Warentest gibt es keine Tipps zur Wahl eines bestimmten BMX-Fahrrads. Die Verbraucherschützer haben keinen BMX-Test durchgeführt und infolgedessen auch keinen BMX-Testsieger gekürt.

3.4. Wie stark müssen BMX-Reifen aufgepumpt sein?

Je nach Größe des Rads ist der Druck auf den Reifen ein wenig anders. Wer beispielsweise ein BMX-Rad mit 20 Zoll fährt, sollte das Vorderrad auf 2,5 bar und das Hinterrad auf 3,0 bar aufpumpen. Wer Tricks macht, kann ruhig etwas mehr Luft draufgeben. Das sind die Insider-Tipps der Nutzer in diversen BMX-Rad-Tests im Internet.

3.5. Für wenig eignet sich ein BMX und in welcher Größe?

Wenn die Größe stimmt, eignet sich ein BMX für Frauen, Männer und Kinder und für alle jene, die genügend Mut und Körperbeherrschung haben, um Stunts und Tricks durchzuführen. Die optimale Größe eines BMX-Rades hängt in erster Linie von der Körpergröße ab. Deshalb sind BMX für Damen meist etwas kleiner als BMX für Herren.

Wichtig bei einem BMX für Kinder: Am besten geeignet sind Freestyle-BMX-Räder. Damit lassen sich Kunststücke oder Sprünge machen und auch kleine Ausfahrten sind möglich. Rahmen und Gabel sollten sehr robust sein, damit sie den besonderen Belastungen standhalten. Das Rad sollte nicht zu schwer sein. Um das Verletzungsrisiko gering zu halten, sollte das Rad weder Ständer noch Klingel oder Gangschaltung haben.

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