Gartenmöbel

Sitzbank und Gartenbank bauen: Bauanleitung für Schaukelbank und Holzbank

holzbank selber bauen

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Wer einmal das entspannte Sitzen in einer Hollywoodschaukel genossen hat, kommt von dieser äußerst beruhigenden Schaukelbewegung nur schwer wieder los. Leider benötigt eine Hollywoodschaukel sehr viel Platz und ist im Winter auch nur schwer zu verstauen.

Unsere Schaukelbank hat zwar nicht die ausladende Bewegung einer Hollywoodschaukel, aber auch auf ihr kann man gemütlich entspannen. Durch ihre knappen Maße passt sie fast überall hin. Und zu zweit ist sie im Garten auch schnell in die Sonne oder in den Schatten gestellt. Auf den breiten Armlehnen finden Getränke oder ein Buch Platz, ohne dass ein Beistelltischchen dazugestellt werden muss.

Die Gartenbank ist aus fertig gehobelten Fichte-Kanthölzern gebaut. Falls Sie die angegeben Dimensionen bei Ihrem Händler nicht bekommen, können Sie  die Bauteile auch auf ähnliche Maße anpassen. Alle Metallteile sollten aus Edelstahl sein, damit sie nicht rosten.

Bei der Bauweise haben wir gezielt auf Dübel verzichtet, um den Einsatz von Maschinen und Werkzeug so gering wie möglich zu halten. Alle Verbindungsstellen sollten zusätzlich zu den Schrauben noch mit einem wasserfesten Kleber oder Leim gesichert werden.

Schaukelbank bauen

Material- und Werkzeugliste

Maschinen

  • Tischkreissäge
  • Stichsäge
  • Evtl. Bandschleifer
  • Akkuschrauber
  • Evtl. Kantenfräse

Werkzeug

  •     Evtl. Zwingen
  •     Raspel
  •     Feile
  •     Bohrer 8 mm
  •     Bohrer 6 mm
  •     Bohrer 4,5 mm
  •     Kegelsenker
  •     Eisensäge
  •     Gabelschlüssel 13 mm

Materialien

(Pos. | Anz. | Bezeichnung | Länge | Breite | Dicke | Material | Bemerkung)

  • 1. 2 Querstück 440 90 40 Fichte
  • 2. 4 Bein 480 90 40 Fichte
  • 3. 2 Fuß 580 90 40 Fichte
  • 4. 2 Armlehne 480 100 20 Fichte
  • 5. 2 Strebe Gestell 1340 105 25 Fichte
  • 6. 4 Standklotz 80 80 10 Fichte
  • 7a. 2 Sitzfläche lang ca. 574 100 20 Fichte 1x 18 Grad
  • 7b. 4 Sitzfläche kurzca. 470 100 20 Fichte 1x 18 Grad
  • 8a. 4 Lehne langca. 522 100 20 Fichte 1x 18 Grad
  • 8b. 2 Lehne kurzca. 418 100 20 Fichte1x 18 Grad
  • 9. 2 Streben Sitzgestell 1220 105 25 Fichte
  • 10. 23 Sitzleisten 1220 36 36 Fichte
  • 11. 4 Aufhänger 260 30 3 VA
  • 12. 4 Schrauben M860 VA
  • 13. 4 Schrauben M880 VA
  • 14. 24 Karosseriescheiben M8 D=24 VA
  • 15. 8 Stoppmuttern M8 VA

Oberflächentipp

Um das Holz vor Verwitterung und Vergrauen zu schützen, sollte die Fläche mit einer Lasur oder einem Lack behandelt werden. Andernfalls können UV-Strahlen und Regenwasser die Pigmente aus dem Holz waschen und es kommt zum Vergrauen der Oberfläche. Holz verfault an den Stellen, an denen Wasser stehen bleibt und dadurch ins Holz eindringen kann.

Feuchtes Holz bietet dann einen idealen Lebensraum für die zerstörerischen Pilze. Ein deckender Anstrich kann den Verfall hinauszögern. Noch besser ist es jedoch, wenn jede Verbindungsstelle zusätzlich zu den Schrauben noch geklebt wurde.

Tipp: Wenn die Bank einen wettergeschützten Platz unter einem Vordach bekommt und im Winter mit einer Plane abgedeckt wird, werden Ihnen Ihre Gartenmöbel auch nach Jahren noch Freude bereiten.

Schritt 1: Leisten zusägen

Auf dem Holz das Maß anzeichnen.
Auf dem Holz das Maß anzeichnen.
Holz richtig zusägen
Holz zusägen

1.1 Sägen Sie zunächst alle Leisten auf das in der Materialliste angegebene Maß ab. Die Pos. 7 + 8 werden aus drei einzelnen Brettern mit jeweils 20 mm Dicke verleimt. Dadurch lässt sich auf einfache Art und Weise eine Schlitz- und Zapfenverbindung herstellen.

1.2 Die 20 mm dicken Bretter werden auf einer Seite mit einer Schräge von 18° Grad angeschnitten. Um den Schwung der Rückenlehne und des Sitzes aufzuzeichnen, müssen Sie zunächst im Abstand von 50 mm Rasterlinien auf ein Brett der Rückenlehne und ein Sitzbrett einzeichnen.

1.3 Mit Höhenmarkierungen werden die Kreuzungspunkte zwischen Rasterlinien und Schwung angezeichnet. Wenn Sie diese Kreuzungspunkte jetzt miteinander verbinden, haben Sie eine Linie, an der Sie die genaue Kontur der Bretter ausschneiden können.

Schritt 2: Schwung nachschleifen

Die Armlehnen der Gartenbank werden geschliffen.
Die Armlehnen der Gartenbank werden geschliffen.
Die Kontur wird auf das zweite Brett übertragen.
Die Kontur wird auf das zweite Brett übertragen.

2.1 Mit einer Stichsäge und einem scharfen Kurvensägeblatt werden die Bretter entlang der Linie gesägt. Schneiden Sie auch gleich die Armlehnen (Pos. 4) mit aus. Mit Raspel und Feile oder mit einem Bandschleifer wird der Schwung nachgeschliffen, bis keine Unebenheiten mehr vorhanden sind. Benutzen Sie die beiden ersten Bretter als Schablone, um auf den anderen den Schwung anzuzeichnen.

2.2 Durch den dreischichtigen Aufbau der geschwungenen Teile können die Lehne und die Sitzfläche mit Schlitz und Zapfen verbunden werden. Bei den Lehnen gehen die beiden äußeren Bretter durch. Das mittlere springt um die Brettbreite (100 mm) nach oben zurück. Dadurch entsteht ein Schlitz, in den das mittlere Brett der Sitzflächen eingesteckt werden kann.

2.3 Bei den Sitzflächen ist das mittlere Brett um 100 mm länger und die beiden Äußeren stehen zurück. Diesen dreischichtigen Aufbau müssen Sie schon beim Übertragen der Kontur auf die anderen Bretter beachten. Die Konturen werden wieder mit der Stichsäge ausgeschnitten, geschliffen werden Sie allerdings erst wenn die Bretter miteinander verleimt sind.

Schritt 3: Bretter verkleben

Zwingen sorgen für den richtigen Sitz, bis der Leim trocken ist
Zwingen sorgen für den richtigen Sitz beim Trocknen.
Hier beginnt schon der Bau des Untergestells.
Hier beginnt schon der Bau des Untergestells.

3.1 Die Bretter werden mit wasserfesten Leim oder PU-Kleber miteinander verbunden. Falls Sie nicht über ausreichend Zwingen verfügen, können Sie die Bretter zum Spannen auch miteinander verschrauben. Die Schrauben sollten später von Außen nicht sichtbar sein.

3.2 Die Innenfläche von Sitz und Lehne ist später gänzlich verdeckt und eignet sich daher zum Schrauben. Achten Sie darauf, dass die Schrauben nicht auf den Positionen der Löcher für die Aufhängung sitzen. Während der Kleber trocknet, kann mit dem Bau des Untergestells begonnen werden.

3.3 Markieren Sie zunächst die Einzelteile der beiden Seiten mit einem Schreinerdreieck.

Schritt 4: Beine aussägen

Ausschnitte für die Beine schneiden.
Die Beine bekommen Ausschnitte.
Benutzt wird eine Stich- oder Kreissäge.
Benutzt wird eine Stich- oder Kreissäge.

4.1 Die vier Beine (Pos. 2) werden auf der Innenseite so ausgesägt, dass die Querstreben (Pos. 5) eingesteckt werden können. Diese Ausschnitte können Sie entweder mit einer Tischkreissäge oder einer Stichsäge schneiden. Das Arbeiten mit der Tischkreissäge ist die genauere Variante. Dabei wird ein Anschlag so eingestellt, dass mit ihm der obere Schnitt gesägt wird und der andere kommt auf die Position des unteren Schnittes.

4.2 Dazwischen wird das Material mit mehreren Schnitten herausgesägt. Die Höhe des Sägeblattes entspricht der Dicke der Streben. In den Querstücken (Pos. 1) werden die 8 mm Löcher für die Aufhängung der Sitzfläche angezeichnet und gebohrt. Die sichtbaren Kanten des Untergestells mit einer Kantenfräse oder einem Handhobel abrunden.

4.3 Die Einzelteile der Seiten werden miteinander verschraubt. Zeichnen Sie die Positionen der Schraubenlöcher an und bohren Sie die Löcher (d = 6 mm) in den Füßen (Pos. 3), den Querstücken (Pos. 1) und den Streben (Pos. 5) vor.

Schritt 5: Streben verschrauben

Streben werden eingesetzt.
Streben werden eingesetzt.
Schrauben, wo sie nicht sichtbar sind.
Schrauben, wo sie nicht sichtbar sind.

5.1 Verschrauben Sie die Streben und Beine miteinander. Dann werden die Beine mit den Querstücken verschraubt und die Füße noch von unten mit den Beinen verbunden. Unter den Füßen können Sie noch vier dünne Auflagen (Pos. 6) festschrauben, die das Kippeln des Gestells verhindern sollen. Spannen Sie die beiden Seitenteile der Sitzfläche aus und entfernen Sie Leimreste mit einem Stemmeisen.

5.2 Die gewölbte Fläche wird mit einem Bandschleifer oder mit Raspel und Feile geglättet. Die Aussparungen für die beiden Streben (Pos. 9) werden wie zuvor an den Beinen mit der Tischkreissäge ausgesägt. Auch hier die sichtbaren Kanten abrunden. Zeichnen Sie die Löcher (8 mm) für die Aufhängung an und bohren Sie diese.

5.3 Falls Sie keinen Bohrständer oder eine Ständerbohrmaschine besitzen, kann eine Dübelschablone dabei helfen, die Löcher gerade zu bohren. Verschrauben Sie die Seiten mit den Streben zur Unterkonstruktion für die Sitzfläche. Runden Sie die Kanten und bohren Sie die Schraubenlöcher in die Sitzleisten und beginnen Sie mit dem Festschrauben an der unteren Kante der Sitzfläche.

Schritt 6: Abstandsklötze auflegen

Flachstahl zuschneiden
Caption
Eine Kontermutter für die Stabilität
Eine Kontermutter für die Stabilität

6.1 Um bei wechselnder Wölbung einen möglichst gleichmäßigen Abstand zwischen den Leisten zu erreichen, werden verschiedene Abstandsklötze verwendet. Der Abstand beträgt im Mittel ca. 8 mm an der Vorderkante der Leisten. Nach circa der Hälfte sollten Sie die restlichen Leisten mit Abstandsklötzen auflegen und kontrollieren ob der Abstand passt.

6.2 Falls nicht, können Sie jetzt dünnere oder dickere Abstandsklötze verwenden, ohne dass dies später zu erkennen ist. Die Aufhänger werden von einem Flachstahl abgeschnitten, gebohrt, mit einer Feile gerundet und dann im Schraubstock mit einem Gummihammer gebogen. Schrauben Sie die Aufhänger zunächst an die Sitzfläche.

6.3 Zwischen Holz und Metall sollte jeweils eine Karosseriescheibe unterlegt werden. Zwei gekonterte Muttern oder eine Stoppmutter verhindern, dass sich die Schrauben durch die Schaukelbewegung lösen können. Die Armlehne wird ausgerichtet und von unten verschraubt oder mit etwas Kleber auf dem Querstück angebracht.

Konstruktionsskizze als PDF:

Bauanleitung mit freundlicher Genehmigung von Festool.

Holzbank mit Rückenlehne bauen

Holzbank bauen mit Rückenlehne
Gemütliche Sitzbank mit Rückenlehne im Design-Rustikal.

Gemütlich auf dem Balkon oder Terrasse sitzen und den Tag ausklingen lassen – diese Holzbank lädt zum Verweilen ein und kann mit Polsterauflagen und Kissen noch gemütlicher gestaltet werden. Durch ihr rustikales Aussehen, passt sie zu verschiedenen Einrichtungsstilen und lässt sich auch von Heimwerkern mit wenigen Vorkenntnissen nachbauen.

Werkzeug:

  • Dremel Kompaktsäge DSM20 mit Parallelanschlag , Gehrungswinkel-Vorsatz DSM840 und Mehrzweck-Karbid-Trennscheibe DSM 500
  • Dremel 3000 mit EZ SpeedClic Schleifscheiben SC411
  • Dremel Heißklebepistole und 7-mm-Holz-Klebestifte GG03
  • Akkuschrauber
  • Selbstschneidende Senkschrauben

Baumaterialien

(Anzahl | Material | Maße | Verwendung)

  • 6 Gerüstbretter 69,5 cm Armlehnen und Seitenteile
  • 6 Gerüstbretter 112,5 cm Rückenlehne, Sitzfläche und Front
  • 1 Brett 112,5 x 8,5 cm Oberseite der Rückenlehne
  • 2 Bretter 66 x 6,5 cm Oberseite der Armlehnen
  • 2 Bretter 5 x 62,5 cm Traghölzer der Sitzfläche
  • 2 Bretter 6,7 x 5 cm Traghölzer der Front
  • 2 Bretter 42 x 5 cm Traghölzer der Rückenlehne
  • 2 Bretter 66 x 5 cm Füße

Bretter zusägen

Holzbank mit Rückenlehne - Abb. 1: Bretter zuschneiden
Abb. 1: Mithilfe des Parallelanschlags gelingen lange, gerade Schnitte.

Zunächst werden die Bretter auf die in der Tabelle angegebenen Maße zurechtgeschnitten.

Hierzu werden die Maße auf beiden Seiten der Bretter angezeichnet und die Trennscheibe der Kompaktsäge auf eine Schnitttiefe von 20 mm eingestellt.

Die Nutzung eines Parallelanschlags hilft beim Sägen gerader Linien und der Gehrungswinkel-Vorsatz bei diagonalen Schnitten. Achten Sie darauf, dass die Markierungen auf der Vorder- und Rückseite der Bretter identisch sind, da sie von beiden Seiten sägen müssen (Abb. 1).

Tipp: In den meisten Baumärkten können Sie sich die Bretter auf die erforderlichen Maße sägen lassen.

Seitenteile und Armlehne

Für das linke Seitenteil der Holzbank werden drei Gerüstbretter mit 69,5 cm Länge nebeneinander gelegt. Quer auf ihren kurzen Seiten und bündig zur Kante wird das Fußstück 66 x 5 cm mit selbstschneidenden Senkschrauben festgeschraubt (Abb. 2).

Der Fuß sollte sich auf der Außenseite der Bank befinden (Abb. 3).

Für die Armlehne stellen Sie danach das Seitenteil hochkant, positionieren Sie das Brett mit den Maßen 66 x 6,5 cm bündig zur Innenkante auf der schmalen Seite des Seitenteils und schrauben es fest (Abb. 4).

Für das Seitenteil für die andere Seite der Bank wiederholen Sie diesen Schritt.

Holzbank mit Rückenlehne - Abb. 2: Fuß festschrauben
Abb. 2: Fußleiste außen am Seitenteil montieren.
Holzbank mit Rückenlehne - Abb. 3: Detailansicht des Fußteils
Abb. 3: Detailansicht der montierten Fußleiste.
Holzbank mit Rückenlehne - Abb. 4: Armlehnen auf Seitenteil befestigen
Abb. 4: Die Armlehne wird jeweils auf dem Seitenteil fixiert.
Holzbank mit Rückenlehne - Abb. 5: Traghölzer auf Seitenteil montieren
Abb. 5: Die Traghölzer L-förmig auf dem Seitenteil befestigen.

Traghölzer befestigen

Holzbank mit Rückenlehne - Abb. 6: Rückenlehne an Seitenteil montieren
Abb. 6: In einem Neigungswinkel von 13° die Rückenlehne an den Seiten montieren.
Holzbank mit Rückenlehne - Abb. 7: Kanten schleifen
Abb. 7: Raue Kanten mit der Schleifscheibe glatt schleifen.

Im nächsten Schritt werden die Sitzfläche und die Frontabdeckung gebaut.

Dafür messen Sie die Position der Traghölzer aus, die sich – gemessen von der Unterseite des Seitenteils aus – in einer Höhe von 36 cm auf der Innenseite des Seitenteils befinden werden.

Verschrauben Sie das Tragholz für die Sitzfläche so auf den Seitenteilen, dass es quer zu den Längstbrettern liegt und bündig mit der Hinterkante abschließt.

Anschließend wird das Tragholz für die Vorderseite mit den Maßen 6,7 x 5 cm  in einem Winkel von 90° neben dem vorderen Ende des Tragholz für die Sitzfläche befestigt.

Beide Hölzer sollten ein "L" bilden, das kurze Tragholz für die Vorderseite stellt dabei das kurze L-Stück dar (Abb. 5).

Wiederholen Sie diese Arbeitsschritte auf der Innenseite des zweiten Seitenteils - das Tragholz für die Front wird hier spiegelverkehrt montiert.

Vorderseite und Sitzfläche anschrauben

Nun wird die Front der Sitzbank an den Seitenteilen fixiert: Stellen Sie die Seitenteile auf die Rückseite und legen Sie die Gerüstbretter mit einer Länge von 112,5 cm auf die kurzen Traghölzer und schrauben sie fest.

Für die Sitzfläche wird die Gartenbank aufrecht hingestellt. Danach legen Sie die Bretter auf die Traghölzer und verschrauben die Sitzfläche auf beiden Seiten.

Rückenlehne für Gartenbank bauen

Als Nächstes erhält die Sitzbank eine Rückenlehne. Die Gerüstbretter 112,5 cm werden nebeneinander auf Stoß gelegt. Positionieren Sie die Traghölzer mit den Maßen 42,5 x 5 cm so auf Ihnen, dass sie an den Seiten und am oberen Rand bündig liegen, und schrauben Sie sie fest.

Zum Schluss wird die schmale Oberseite 112,5 x 8,5 cm auf der Oberkante der Rückenlehne festgeschraubt.

Im letzten Schritt wird die Rückenlehne in dem gewünschten Neigungswinkel, z. B. 13°, auf der Holzbank ausgerichtet von innen mit den Seitenteilen verschraubt (Abb. 6).

Kanten schleifen und Holzschutz auftragen

Als Finish werden die Schraubenlöcher mit Porenfüller gefüllt (Abb. 7) und raue sowie scharfe Kanten zusammen mit den Resten des Porenfüllers abgeschliffen.

Damit die selbst gebaute Sitzbank mit Rückenlehne auch die Witterung übersteht und ihr rustikales Design lange erhalten bleibt, tragen Sie auf alle Teile einen geeigneten Holzschutz auf.

Mit freundlicher Genehmigung von Dremel.

einfache, originelle Gartenbank selber bauen

Bauanleitung für eine Sitzbank

Sitzbank bauen
So einfach wie originell.
Holzbank bauen Schritt 1
Beide Bretter nebeneinander legen und die gewünschte Rundung anzeichnen.
Sitzbank bauen Schritt 2
Rundung und Innenkreise aussägen.
Sitzbank bauen Schritt 3
Sitzfläche und Kanten abschleifen.
Sitzbank bauen Schritt 4
Verbindungsleisten einseitig vormontieren, dann die Sitzfläche verbinden.

Wer für seinen Garten oder Balkon eine Sitzbank bauen will, muss kein Schreinermeister sein. Mit einer cleveren Idee kann man mit geringem Aufwand und minimalen Vorkenntnissen ganz einfach eine dekorative Sitzbank selber bauen.

Ein sehr kreatives und zugleich simples Beispiel stellen wir hier vor.

Werkzeuge und Material:

  • Zwei alte Bretter, ca. 20 x 150 x 3 cm
  • Zwei große, stabile Pflanzkübel
  • Zwei Olivenbäume (oder andere Sorten)
  • Zwei Holzleisten ca. 36 cm lang
  • Zirkel oder ein Faden mit Schraube
  • Stift
  • Acht Holzschrauben, 4 x 50 mm
  • Schleifer oder Schleifpapier
  • Säge
  • Akkuschrauber

Wer für seine Bank einen runden Abschluss sägen möchte, wie er auf den Beispielbildern zu sehen ist, legt die Bretter nebeneinander und zeichnet mit einem Zirkel oder mithilfe eines Fadens an beiden Enden über die ganze Breite eine Rundung.

Danach wird an gleicher Stelle ein kleinerer Kreis aufgezeichnet, der später als Öffnung für die Baumstämme dienen soll. Der Stammdurchmesser der Pflanzen und ein wenig Platz zum Gießen sollten dabei mit eingeplant werden.

Anschließend werden die Rundungen mit der Stichsäge ausgesägt und gründlich abgeschliffen. Die Verbindungsleisten werden nun an einem der beiden Bretter festgeschraubt, damit im letzten Schritt nur noch das Gegenstück fixiert werden muss.

Zum Schluss die Bretter parallel auf die zwei Pflanzgefäße legen, sodass die Löcher für die Bäume sauber abschließen und von unten mit der Leiste auch am zweiten Brett festschrauben.

Dieser Schritt ist für eine Person etwas fummelig, am besten man holt sich jemanden dazu, der die Bretter während des Schraubens hochhält oder stellt Böcke unter, um die Sitzbank bequemer zusammenschrauben zu können.

 

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Kommentare
  • gefällt sehr gut
    rudi 21.02.2014 21:06:51 antworten
  • gelungene Konstruktion
    rudi 21.02.2014 21:05:41 antworten
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