Karneval- & Halloween-Deko

Karneval feiern und Sicherheit

Unfallfreie Karnevalsumzüge für die ganze Familie

karneval-sicherheit-1Der Karneval gehört zu den lustigsten Jahreszeiten der Republik, denn zu keinem anderen Zeitpunkt wird so viel gefeiert und getrunken wie zu den Faschingsumzügen. Allerdings ist es leider auch so, dass mit zunehmenden Alkoholgenuss der Leichtsinn seinen Lauf nimmt. Beschädigungen, Zerstörungen oder sogar Unfälle mit Verletzungen von Mensch und auch Tier können die Folge der unachtsamen Ausgelassenheit sein.

Dabei ist es nicht schwer, ein paar Sicherheitsregeln zu beachten, mit denen sich Unfälle vermeiden lassen. Und da der Heimwerker generell gerne alles selber macht, wird er sicherlich auch daran interessiert sein, selbst für seine Sicherheit zu sorgen.

Wir geben Ihnen daher im Folgenden wichtige Hinweise an die Hand, wie sie sich selbst und Ihre Kinder bei einem Karnevalsumzug schützen können.

Augen auf beim Bonbonhagel

Sicherheit beim Karneval fängt schon beim Werfen der Kamellen an. Sicherlich lässt es sich nicht immer vermeiden, dass etwas vor dem Wagen landet. Aber generell sollte beim Schmeißen darauf geachtet werden, dass die Süßigkeiten möglichst nicht unterm Wagen landen.

Denn wenn es um Süßigkeiten geht, entwickeln Kinder schnell einen Feuereifer, der sie gedankenlos nach den Wurfgeschossen hechten lässt. Die Geschwindigkeit der heranrollenden Reifen können sie zudem oftmals nicht richtig einschätzen.

Aber auch Tiere könnten neugierig werden, was da so für Leckereien unter die Wagen kullern, wie z. B. Hunde von unaufmerksamen Herrchen oder Frauchen. Aber auch Tauben oder andere freilaufende Wildtiere, die große Menschenansammlungen gewöhnt sind, könnten sich zum Aufpicken der Kamellen vor die Reifen begeben.

Wenn man im Publikum steht

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Fliegende Bonbons werden zu harten Geschossen.

Wer schon auf die Idee kommt, seinen Hund mit zum Faschingszug zu nehmen, sollte auch dafür sorgen, dass er stets an der Leine ist. Schnell kann er nämlich ausbüchsen, um nach den geworfenen Süßigkeiten zu schnappen und somit schlimmstenfalls unter die Räder kommen.

Am besten, man nimmt den Hund erst gar nicht mit oder bleibt mit ihm zu Hause, denn allein schon vom Lärmpegel her ist das bunte Faschingstreiben nichts für feine Hundeohren.

Kinder kann man in der Regel nicht anleinen, daher sollte man mit ihnen schon vor dem Karnevalsbesuch über die Risiken reden. Bitte den Kindern begreiflich machen, dass der Aufenthalt in der Nähe eines Karnevalwagens gefährlich sein kann. Mindestens genauso wichtig ist, die Kinder niemals aus den Augen zu lassen. Für Erwachsene, die Kinder mitführen, sollte generell gelten: Finger weg vom Alkohol.

Achtung: Kinder greifen übermütig nach Bonbons. Hier besteht die Gefahr, dass Zugmitglieder auf die kleinen Finger treten. Haben Sie also stets ein Auge auf vorbeiziehende Leute und andere Kinder, die den Zug schauen.

Versicherungen für Karnevalsvereine

Wer einen Rosenmontagsumzug veranstaltet oder als Verein an einem solchen teilnimmt, für den ist eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung obligatorisch. Bevor diese abgeschlossen wird, sollte mit dem Versicherungsanbieter geklärt werden, welche Schäden abgedeckt werden und wie hoch die Deckungssumme ist. Viele Versicherer locken mit günstigen Angeboten, aber ob ein ausreichender Schutz gegeben ist, kann nur im direkten Gespräch mit dem Anbieter geklärt werden.

Manchmal werden zum Ziehen von Wagen auch Pferde eingesetzt, für die im Regelfall die Tierhalter-Haftpflicht aufkommt. Allerdings muss der Veranstalter dafür sorgen, dass ausschließlich Pferde eingesetzt werden, die für die lauten und chaotischen Umzüge geeignet sind.

Karneval am Arbeitsplatz

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Viele Menschen beim Karnevalsumzug: Achten Sie auf Ihre Wertgegenstände.

Das Feiern des Faschings macht auch vor dem Arbeitsplatz nicht Halt. Aber hier lauern Stolperfallen, die gegebenenfalls Abmahnungen nach sich ziehen können. Was immer zu Karneval am Arbeitsplatz veranstaltet werden soll, muss mit dem entsprechenden Vorgesetzten abgestimmt werden. Denn dort gilt die Betriebsordnung selbstverständlich auch in der närrischen Jeckenzeit, und diese hat zu jeder Zeit oberste Priorität – ganz gleich, was der Rest der Republik macht.

Kein Chef muss das Feiern am Arbeitsplatz erlauben, da er den Anspruch erheben darf, dass zu jeder Zeit in seinem Betrieb wirtschaftlich und effizient gearbeitet wird.

Zum Thema Schlips abschneiden

Grundsätzlich ist das Abschneiden einer Krawatte zunächst einmal eine Sachbeschädigung. Wenn der Geschädigte sch darüber brüskiert, dass ihm der teure Schlips abgesäbelt wird, ist er nicht etwa ein Spielverderber, sondern in erster Linie jemand, der Schadensersatzansprüche stellen darf.

10 Regeln für einen sicheren Karnevalsumzug

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Kinder auf Umzugswagen sollten stets von Erwachsenen begleitet und beobachtet werden.
  1. Achtung: Langfinger unterwegs! Man muss nicht gleich mehrere hundert Euro mit sich herumtragen, um es mal ordentlich Krachen zu lassen, denn zur Not stehen überall Geldautomaten. Je weniger Bargeld bei einem Klau abhanden kommt, umso besser.
  2. Wird das Portemonnaie geklaut, sind oft auch wichtige Dokumente weg. Wer den Führerschein oder den Videothekenausweis nicht braucht, sollte diese ruhig zu Hause deponieren. Die Wiederbeschaffung ist nämlich oftmals teuer.
  3. Brustbeutel und Innentaschen können im dichten Treiben Gold wert sein. Die Kleidung also dementsprechend wählen. Wer sich sein Kostüm selber macht, sollte hier an ein paar extra "Geheimfächer" denken.
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    Kinder sammeln die Bonbons – achten Sie auf die kleinen Finger.
  4. Bonbons sind hart, daher sollte man nicht in der Flugbahn der Kamellen stehen. Regenschirme können Abhilfe schaffen. Schützen Sie vor allem Ihr Kind.
  5. In der Gruppe ist man stark: An Karneval sollte man immer mit mehreren Freunden unterwegs sein. Zum einen können diese bei Reibereien mit anderen alkoholisierten Partygästen deeskalierend eingreifen, zum anderen werden "Einzelfahrer" in der Regel schneller Opfer von Diebstählen oder körperlichen Übergriffen.
  6. Wer stark alkoholisiert ist, sollte darauf verzichten, Krawatten abschneiden zu wollen. Schnell kann man die Bereitschaft seines Gegenübers falsch einschätzen. Zudem könnte so mancher Zeitgenosse ein Problem damit haben, wenn angetrunkene Personen vor ihrer Nase mit einer Schere herumfuchteln.
  7. Um Ärger mit dem Chef zu vermeiden, sollte jede Karnevalsaktion im Betrieb mit ihm abgesprochen sein. Wer das nicht beachtet, kann sogar schon für ein Glas Sekt eine Abmahnung bekommen. Auch sollten Kollegen, die sich dem Rummel entziehen wollen, am Arbeiten nicht gehindert werden.
  8. Wer eine Party im großen Stil veranstaltet, an Umzügen aktiv teilnimmt oder sogar einen veranstaltet, sollte sich gut versichern lassen. Für Einsteiger ist ein persönliches Beratungsgespräch beim Versicherungsanbieter unumgänglich.
  9. Werden Pferde vor den Zugwagen gespannt? Dann ist Vorsicht geboten, denn die Tiere können austreten und nach Bonbons suchende Personen verletzen.
  10. Bei brennbaren Kostümen sollte man sich nicht in die Nähe rauchender Menschen begeben.
 

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