Boden & Fliesen

Korkboden verlegen: Die 7 Vorteile des Korkbodens

  • Kork ist besonders elastisch und weich, bleibt dabei aber auch strapazierfähig. Das macht Ihn ideal für Menschen mit Gelenkproblemen, aber auch für das Kinderzimmer.
  • Auch als Unterlage für Bodenbeläge wie Parkett oder Laminat kann Kork dank seiner hervorragenden trittschalldämmenden Eigenschaften genutzt werden.,
  • Ein weiteres Plus: Beim Kork handelt es sich um ein vollständig natürliches Material, dass zu 100% recycelt werden kann und somit die Umwelt nicht belastet.

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Ein Korkboden sieht nicht nur toll aus, er bietet auch viele Vorteile. Neben einer angenehmen Fußwärme und einer tollen Trittschalldämmung, ist auch der ökologische Vorteil für viele willkommen.

Die Verlegung von Kork ist dabei so einfach wie vielfältig. Kork-Bodenbeläge gibt es in vielen Formen und Varianten und jeder kann sich nach seinem Geschmack entscheiden, ob er seinen Boden lieber massiv gestaltet, dünn verklebt oder wie Laminat mit Klick-Mechanismus verlegt.

Dank dieser Vielfalt, ist jeder in der Lage sich seinen Wunschbodenbelag selber zu verlegen. Dabei gibt es Kork in vielen unterschiedlichen Designs und auch farbige oder gemusterte Böden stellen kein Problem dar.

Auf Heimwerker.de erfahren Sie alles wissenswerte über den unterschätzten Bodenbelag.

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Kork ist ein natürlicher Baustoff, der sich vollständig recyceln lässt.

1. Kork, der ökologische Bodenbelag

Natürliche Materialien für die eigenen vier Wände liegen im Trend. Beim Bodenbelag denken die meisten dabei sofort an Parkett oder Holzdielen.

Doch Parkett muss nicht immer aus Holz sein. Eine natürliche, robuste Alternative ist Kork. Kork-Parkett ist so strapazierfähig, dass es sich für alle normal bis stark beanspruchten Wohnräume eignet. Außerdem erhalten Sie Korkböden ebenso in Holzoptik.

Korkfußböden sind ökologisch besonders wertvoll, denn der Rohstoff für den Bodenbelag wird gewonnen, ohne die Korkeiche zu verletzen.

So kann ein einziger Baum zehn bis fünfzehn Mal Kork liefern, bevor er von Natur aus abstirbt.

Tipp: In Form von quadratischen Korkplatten oder als Korkboden mit Klicksystem wird Kork zur Selbstverlegung in gut sortierten Bau- und Heimwerkermärkten angeboten.

2. Besondere Vorteile von Korkboden

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Kork ist weich und dennoch strapazierfähig – ideal für ein Kinderzimmer.

Durch seine luftgefüllten Zellen ist Kork besonders elastisch und federt Tritte ab. Das wirkt nicht nur schalldämmend, sondern entlastet auch Rücken und Gelenke.

Im Kinderzimmer und überall, wo man gern barfuß läuft, kommt die gute Dämmung von Kork zum Tragen: Der Boden wirkt immer angenehm warm.

Darüber hinaus ist das Naturmaterial antistatisch, sodass die im Winter oftmals gefürchteten kleinen Stromschläge beim Anfassen von Türklinken ausbleiben.

Für Heimwerker besonders praktisch ist Korkparkett, das ohne Leim verlegt werden kann und anschließend sofort begehbar ist.

Hinweis: Die Pflege des Korkbodens richtet sich danach, wie die Oberfläche versiegelt wurde, beispielsweise mit Wasserlacken. Meist reicht es, regelmäßig zu fegen oder abzusaugen und bei stärkeren Verschmutzungen nebelfeucht zu wischen.

Haben wir Sie noch nicht überzeugt? Im folgenden listen wir auf Heimwerker.de noch einmal die Vor- und Nachteile von Kork übersichtlich für Sie auf:

  • gute Isolationseigenschaften (geringere Energiekosten)
  • sehr gute Geräuschdämpfung
  • weicher Bodenbelag (gelenkschonend)
  • für Allergiker geeignet
  • strapazierfähig und somit gut für Kinder- oder Gewerberäume
  • umweltfreundlich und vollständig recyclebar
  • wasserundurchlässig
  • nicht in jeder Form mit Fußbodenheizung kompatibel
  • dehnt sich aus (Dehnungsfuge beim Verlegen notwendig)

3. Kork als Unterlage und Trittschalldämmung

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Kork eignet sich dank seiner Stabilität und Trittschalldämmung auch ideal als Unterlage für Parkett oder Laminat.

Rollkork als Unterlage für Bodenbeläge rückt mehr und mehr in das Bewusstsein der Umbauer und Modernisierer. Elastisch, stabil, tragfähig und trittschalldämmend sind die positiven Eigenschaften von Rollkork.

Der Rollkork besteht aus einem dauerelastischen, verrottungsfesten Verbundmaterial aus Korkgranulat. Den größten Vorteil aber stellt die hervorragende Trittschallverbesserung dar, die mit Rollkork unter Bodenbelägen erreicht werden kann und je nach Stärke zwischen 15 db und 19 db variiert.

Rollkork ist als Unterlage für schwimmend zu verlegende Böden, wie Fertigparkett und Laminat, geeignet. Die Stärke des Rollkorks richtet sich nach der Art des zu verlegenden Bodens. Standardmaße reichen von 2 mm bis maximal 6 mm.

4. Anleitung: Korkboden verlegen

Kork auf Fußbodenheizungen

Wichtig bei Fußbodenheizungen: Der Wärmedurchlasswiderstand des Rollkorks beträgt 0,041 m2 K/W bei 2 mm, bei 4 mm beträgt der Wert 0,076 m2 K/W.

Der Untergrund muss fest, trocken, riss- und staubfrei sein. Anschließend wird der Untergrund grundiert und eine geeignete Spachtelmasse aufgebracht.

4.1. Korkboden Parkett vollflächig verleimen

Tragen Sie Kontaktkleber auf die Unterseite der Korkplatten und den Untergrund auf. Sobald der Kleber transparent geworden ist, etwa nach einer Stunde, beginnen Sie an einer Wand mit dem Einlegen der Platten. Mit einem Gummihammer werden die Korkplatten fest angeklopft, um den Kleber zu binden.

Tipp: Platten können Sie einfach nach Belieben mit dem Teppichmesser zuschneiden. Zum Schluss empfiehlt sich eine Versiegelung, um den Kork vor Schmutz und Schäden zu schützen.

4.2. Kork Fertigparkett leimlos verlegen

Kork Fertigparkett wird nicht mit dem Untergrund verleimt, sondern schwimmend verlegt. Hier wird beim Verlegen in einer Ecke des Raumes begonnen. Hier sollten Sie die Dehnungsfuge nicht vergessen. Nutzen Sie Verlegkeile, um einen gleichmäßigen Abstand von etwa einem Zentimeter einzuhalten.

Die nächsten Dielen werden schräg mit der Längs- und Kopfseite eingeklickt. Zum einrasten wird ein Hammer und Schlagholz verwendet. Zuschnitte führen Sie mit einer Feinsäge durch.