Verriegelung

Ein Tresor für Zuhause: 5 Sicherheitsschränke im Überblick

  • Ein Tresor ist ein Produkt, bei dem Sie lieber nicht auf zu günstige Schnäppchen vertrauen sollten. Je besser die Qualität Ihres neuen Tresors, desto geschützter sind auch Ihre Wertgegenstände.
  • Für welche Art von Tresor für Zuhause Sie sich entscheiden, hängt auch von Ihrem Zuhause ab. Ein Wandtresor ist geschützter als ein freistehender Safe, ist in einer Mietwohnung aber selten realisierbar.
  • Es gibt viele Möglichkeiten, Ihren Safe zu verschließen. Egal, ob ein Tresor mit Zahlenschloss oder Fingerabdruck, die Methode entscheidet nicht über die Qualität des Tresors.

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Ob Bargeld, Schmuck, Wertsachen oder vertrauliche Unterlagen, es gibt viele Dinge, die unter Verschluss gehören. Die Vorzüge eines Geldtresors für Zuhause lernt man leider erst im Ernstfall kennen. Wenn der Familienschmuck fehlt, die Wertpapiere den Besitzer gewechselt haben oder das geliebte Erinnerungsstück weg ist.

Doch Sicherheitsschränke schützen nicht nur die eigenen Wertsachen. Ebenso können darin gefährliche Dinge aufbewahrt werden, die bei unsachgemäßer Anwendung anderen Schaden zufügen. Das gilt für Giftstoffe, die vor den Kleinkindern verschlossen werden, ebenso wie für Waffen, die gesichert aufbewahrt werden müssen.

Auf Heimwerker.de stellen wir Ihnen die wichtigsten Arten von Sicherheitsschränken für das eigene Zuhause vor und klären Sie über ihre Vor- und Nachteile auf.

1. Mit guter Beratung zum sichersten Tresor für Zuhause

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Sparen Sie bei einem Geldtresor für Zuhause nicht am falschen Ende. Höhere Qualität bringt meist auch einen höheren Preis mit sich.

Die Aussage „Qualität hat ihren Preis“ ist sicher nicht mehr für alle Bereiche zutreffend. Gerade in der Unterhaltungselektronik haben viele Produkte durchaus die Bezeichnung „gut und günstig“ verdient. Anders sieht es jedoch aus, wenn nicht nur die Herstellungskosten entscheiden, sondern vor allem auch die Materialwahl und die Präzision bei der Herstellung. Materialkosten lassen sich kaum senken und stetige Qualitätskontrollen kosten den Hersteller viel Zeit und damit Geld.

Jeder sollte sich daher bewusst sein, dass ein guter und vor allem sicherer Tresor für Zuhause nicht beim Discounter zu finden sein wird. Wer seine Wertsachen sicher aufbewahren möchte, muss mit einer entsprechenden Investition rechnen, die sich nach der Größe und Sicherheit des Tresors richtet. Ein doppelwandiger Tresor benötigt nun mal die doppelte Menge an Material. Dafür bietet er mehr Schutz und ist in vielen Fällen höher versichert.

Hinweis: Bei der Qual der Wahl werden Sie jedoch nicht alleine gelassen. Ausschlaggebend sind für Sie vor allem zwei Ansprechpartner: Ihr Versicherungsvertreter und die Beratung des Tresor-Händlers. Ihren Ansprechpartner der Hausratversicherung sollten Sie in erster Linie fragen, inwieweit die Sicherheitsklasse eines Tresors den Versicherungswert beeinflusst.

Mit dieser Information und der Vorstellung, welche Werte Sie in Ihrem neuen Tresor oder Wertschutzschrank einlagern möchten, hilft Ihnen die fachkundige Kaufberatung des Händlers sicher weiter. Natürlich sollten Sie sich auch selbst belesen, welche Bauform am besten auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Einige Onlinehändler, wie tresore.de, kombinieren hierbei die Informationsquelle im eigenen Shop mit einer telefonischen Beratung durch ein Service-Team. Der Tresorkauf ist eine Vertrauenssache und daher ist es wichtig, dass sich der Händler nicht nur auf den Verkauf beschränkt, sondern ebenso berät und Sie beim Kauf begleitet. Diese Leistungen sollten Sie vor der Investition auf jeden Fall in Anspruch nehmen.

2. Sicherheitsstufen von Safes und der versicherte Wert

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Große und kleine Tresore für Zuhause besitzen verschiedene Sicherheitsstufen, die sich dementsprechend versichern lassen.

Ein wichtiger Hinweis vorweg: Auch wenn die Europanormen EN 1143-1 und EN 14450 eine klar definierte Prüfnorm zum Einbruchschutz angeben, so gibt es jedoch keine feste Regelung, welche Geldsummen oder Werte von der eigenen Versicherung geschützt werden. Daher ist das eingangs erwähnte Gespräch mit dem Versicherungsvertreter bereits vor dem Kauf so wichtig.

Die in der Tabelle genannten Versicherungswerte sind nur ein Richtwert und binden die Versicherung für Tresore für Zuhause nicht.

Bauart Sicherheitsklasse Prüfnorm / Einbruchschutz Versicherbar bis
(gewerbliche / private Nutzung)
Sicherheitsschrank Sicherheitsstufe 1 EN 14450
Sicherheitsschrank Sicherheitsstufe 2 EN 14450
Wertschutzschrank Grad 0 EN 1143-1 10.000 € / 40.000 €
Wertschutzschrank Grad 1 EN 1143-1 20.000 € / 65.000 €
Wertschutzschrank Grad 2 EN 1143-1 50.000 € / 100.000 €
Wertschutzschrank Grad 3 EN 1143-1 100.000 € / 200.000 €
Wertschutzschrank Grad 4 EN 1143-1 150.000 € / 400.000 €
Wertschutzschrank Grad 5 EN 1143-1 250.000 € / 500.000 €
Wertschutzschrank Grad 6 EN 1143-1 375.000 € / 750.000 €

Tipp: Kalkulieren Sie bereits vorher, welche Werte Sie in Ihrem neuen Safe für Zuhause einlagern möchten und informieren Sie sich bei Ihrer Hausratversicherung, welche Sicherheitsklasse nötig ist, um diesen Wert zu versichern. Mit dieser Information finden Sie Ihren benötigten Tresor.

3. Welcher Tresor passt zu Ihrem Zuhause?

Unterschieden werden Tresore – neben ihrer Sicherheitsstufe – in der Art der Aufstellung beziehungsweise Befestigung. Es gibt Wandtresore, Bodentresore, Möbeltresore und auch frei stehende Modelle. Welche Bauform für Sie sinnvoll ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren und nicht zuletzt auch vom Preis ab.

3.1. Freistehende Wertschutzschränke

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Freistehende Wertschutzschränke sollten groß und schwer oder verankert sein.

Was frei steht, kann leider auch frei abtransportiert werden. Wertschutzschränke müssen daher fest verankert werden oder so groß und schwer sein, dass ein Abtransport unmöglich beziehungsweise nur sehr schwer umsetzbar ist.

Der VdS (Verband der deutschen Schadenversicherer) empfiehlt eine feste Verankerung für Tresore bis 1000 kg. Ohne Einhaltung dieser Empfehlung kann der Versicherungsschutz erlöschen.

Diese Auflagen schränken den privaten Nutzen ein. Kleine Wertschutzschränke müssen verankert werden und benötigen dafür einen festen Platz auf dem Fußboden, einem fest stehenden Schrank oder eine Nische im Mauerwerk.

Große Wertschutzschränke, die die Gewichtsanforderung von mindestens 1000 kg erfüllen, werden aufgrund ihrer Größe selten im privaten Bereich benötigt. Abgesehen von dekorativen alten Modellen möchten wohl auch die wenigsten ein großen Panzerschrank im Wohnzimmer stehen haben.

Hinweis: Große Wertschutzschränke werden hauptsächlich in Firmen und Bürogebäuden benötigt und genutzt. Hier stehen die Räumlichkeiten zur Verfügung und werden große Tresore benötigt, um viele wichtige Unterlagen zu sichern.

3.2. Möbeltresore

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Möbeltresore eignen sich besonders für Mietwohnungen, Hotelzimmer und öffentliche Büroräume.

Wie der Name bereits sagt, werden Möbeltresore in bestehende Möbel verbaut und sind somit versteckte Tresore. Gerade in Mietwohnungen fehlen häufig die Möglichkeiten, einen Tresor fest in das bestehende Mauerwerk zu installieren. Hierfür stehen Möbeltresore als Alternative zur Verfügung.

Der Diebstahlschutz wird bei dieser Art von Tresoren natürlich nicht nur vom Tresor selbst bestimmt, sondern zu einem großen Teil vom Einbau und dem genutzten Möbelstück.

Grundsätzlich lässt sich dazu sagen, dass mit roher Gewalt und sogar ohne besonderes Werkzeug jeder Schrank zerlegt und der Safe mitgenommen werden kann. Der verdeckte Einbau erfordert hierbei jedoch einen nicht unerheblichen Aufwand, der mit Lärm und und einem nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand verbunden ist.

Darauf setzt ein Möbeltresor und prädestiniert ihn für den Einsatz, wo randalierender Lärm leicht bemerkt wird oder die Zeit zum Ausbau des Tresors nicht zur Verfügung steht. Häufig sind Möbeltresore daher in Hotelzimmern, öffentlich zugänglichen Büros und in Mietwohnungen zu sehen.

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3.3. Wandtresore

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Wandtresore können sicher verankert werden und bieten so mehr Schutz für Eigenheimbesitzer.

Der sicherste Bereich eines Tresors für Zuhause ist in den meisten Fällen die Tür. Hier gibt es viele Kanten, die das Stahlblech verstärken, stabile Schließmechanismen, die extra geschützt werden und Sicherheitsscharniere. All diese Teile bringen zusätzliches Material ein, sind von außen nicht zu erkennen und bieten daher einen erhöhten Schutz.

Wie öffne ich einen Tresor? Oder wo setzen die richtigen „Panzerknacker“ an? Da, wo es gerade Flächen und weniger Materialverstärkungen gibt – an den Seitenflächen, den Boden oder der Rückwand. Um diese Angriffsziele zu vermeiden, werden Wandtresore in das Mauerwerk eingelassen und dort zusätzlich mit Tresor-Verankerungen gesichert.

So kombinieren sie den Schutz der Seitenwände und des Bodens mit einem festen Einbau, der einen Abtransport unmöglich macht oder zumindest drastisch erschwert.

Gerade für Eigenheimbesitzer ist der Wandtresor die beste Wahl, da hier frei entschieden werden kann, wo eine Wand für den Einbau geöffnet wird. Bewohnern einer Mietwohnung bleibt diese Möglichkeit meist untersagt.

Tipp: Trotz der massiven Befestigung und damit hohen Sicherheit eines Wandtresors, sollte man zusätzlich auch auf kleine Tricks zurückgreifen und den Wandtresor verdeckt einbauen oder hinter ein Bild verstecken. Was nicht gesehen wird, lädt nicht zum Einbruch ein und schützt zusätzlich.

3.4. Bodentresore sind rundherum geschützt und gut versteckt

Während bei einem Wandtresor mitunter die Rückwand noch leicht zugänglich sein kann und die Einbautiefe begrenzt ist, sowie jeder andere Tresor schnell zu finden ist, bieten Bodentresore selbst mit einer Sicherheitsstufe 1 oder 2 oder einem Widerstandsgrad 0 bereits einen besonderen Schutz.

Durch einen Einbau im Boden sind Bodentresore bereits von fünf Seiten mit Beton umschlossen und damit perfekt geschützt. Aber auch bei einem Dielenboden bieten sie eine besondere Sicherheit. Unter dem Bett, einem leichten Schrank, der sich verschieben lässt oder einem Teppich, sind sie gut versteckt und kaum ein Einbrecher hat die Zeit unter jeden Schrank oder Teppich zu sehen, ob dort eventuell eine kleiner Bodentresor ist verborgen ist.

Nachteilig ist jedoch, dass der Boden beim Einbauen des Tresors für Zuhause „beschädigt“ wird, sodass sich diese Variante kaum in Mietwohnungen umsetzen lässt. Eigenheimbesitzer haben hier jedoch alle Möglichkeiten und wer bereits beim Hausbau einen Bodentresor einplant, erspart sich nicht nur zusätzliche Arbeit, sondern kann auch sehr leicht eine massive Verankerung umsetzen.

3.5. Waffenschrank und Waffentresore

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Ein Waffenschrank stellt nicht nur besondere Sicherheitsanforderungen, sondern ist auch gesetzlich vorgeschrieben.

Wie Waffen und Munition gelagert und vor allem gesichert werden müssen, ist im Waffengesetz festgehalten. Hier ist angegeben, welche Sicherheitsstufe ein Waffenschrank besitzen muss und ob eine Verankerung erforderlich ist. Prinzipiell ist eine Verankerung natürlich ratsam, auch wenn diese nicht vorgeschrieben ist.

Da es natürlich schwer ist, stets über Änderungen informiert zu sein, ist es beim Kauf eines Waffenschrank ratsam, sich umfassend zu informieren und beraten zu lassen. Der Tresorhändler Ihres Vertrauens ist Ihnen hierbei sicher behilflich. Er erklärt welche Grundlagen erfüllt sein müssen und berät Sie bei der Auswahl der richtigen Größe.

In Anbetracht der nötigen Sicherheit wäre es sogar ratsam, die Installation und Verankerung in professionelle Hände zu geben. Ein Waffenschrank schützt schließlich nicht nur vor dem Verlust des Eigentums, er soll vor allem den Zugang zu den Waffen für unberechtigte Personen verhindern.

4. Verschiedene Schlossvarianten mit Vor- und Nachteilen

Grundlegend muss vorweggenommen werden, dass die Schlossvarianten nicht die Verriegelung und damit die Sicherheit der Tresortür beeinflussen. Egal ob Sie einen Tresor für Zuhause mit Schlüssel, einen Tresor mit Zahlenschloss oder einen Tresor mit Fingerabdruck bevorzugen, der Schließmechanismus bleibt gleich und lediglich der „Antrieb“ in Form des Schlosses wird verändert.

Daher ist es häufig sogar möglich denselben Safe in unterschiedlichen Schlossvarianten zu kaufen oder das Schloss nachträglich zu tauschen. Inwieweit das möglich ist, hängt vom gekauften Tresor ab. Die Vor- und Nachteile der Schließvarianten beziehen sich auf die eigenen Gewohnheiten und dem individuellen Anwendungsfall.

Schloss-Typ Vor- und Nachteile
Doppelbartschloss

tresor-doppelbartschloss

    Vorteile
  • keine Gefahr einen Code zu vergessen
  • keine Einrichtung oder Programmierung nötig
  • leichter Zugang für mehrere Personen durch mehrere Schlüssel
    Nachteile
  • sichere Aufbewahrung des Schlüssels erforderlich
  • mechanische Beschädigung des Schlüssels möglich
  • ein entdeckter Schlüsseltresor zieht bei Einbrechern meist die Suche nach dem Schlüssel nach sich
  • Änderung des Zugangs nur durch ein neues Schloss möglich
  • weitere Zugänge benötigen zusätzliche Schlüssel
mechanisches Zahlenschloss

tresor-zahlenkombinationsschloss

    Vorteile
  • Code kann bei Bedarf weitergereicht werden
  • es wird kein Schlüssel benötigt der abhanden kommen kann
  • Code kann jederzeit geändert werden
    Nachteile
  • Code kann heimlich weitergegeben werden
  • Code darf nicht vergessen oder muss sicher aufbewahrt werden
  • Fehler bei der Codeänderung möglich
elektronisches Zahlenschloss

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    Vorteile
  • Code kann bei Bedarf weitergereicht werden
  • es wird kein Schlüssel benötigt der abhanden kommen kann
  • Code kann jederzeit geändert werden
  • verschiedene Varianten der Software möglich, die sich an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen lassen
    Nachteile
  • Code kann heimlich weitergegeben werden
  • Code darf nicht vergessen oder muss sicher aufbewahrt werden
  • benötigt eigene Spannungsversorgung
biometrischer Fingerprint (Fingerabdruck)

    Vorteile
  • einfache und komfortable Bedienung
  • kein Schlüssel nötig
  • kein Code nötig
  • verschiedene Berechtigungen möglich
  • kein Missbrauch möglich
  • Kombinationen mit weiteren Sicherungen möglich
    Nachteile
  • Weitergabe der Berechtigung nur direkt am Tresor möglich
  • Verletzungen am Finger können Komplikationen hervorrufen
  • benötigt eigene Spannungsversorgung

Dieser Beitrag entstand mit Bildern und in enger Zusammenarbeit mit der Firma Wilken Tresore GmbH, welche sich bereits seit 1992 als überregionales Unternehmen auf den Einbruch- und Feuerschutz spezialisiert hat.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit.

5. Braucht man einen feuerfesten Tresor für Zuhause?

Ein feuerfester Tresor für Zuhause schützt den Inhalt bei einem Brand und stellt so sicher, dass wichtige Unterlagen auch nach einem Brandfall noch erhalten bleiben. Gerade bei Versicherungsunterlagen kann das in einem solchen Bedarfsfall sehr dienlich sein.

Beachten sollten Sie aber, dass es unterschiedliche Güteklassen im Brandschutz gibt, die sich auf die Temperaturänderung im Innenraum und Dauer der Feuersicherheit beziehen. Bei einem Safe sollten Sie auch auf das Gewicht und die Montage achten, denn freistehende kleine Tresore für Zuhause könnten beispielsweise einfach abtransportiert werden. Ein Mini-Tresor für Zuhause mag zwar platzsparender sein, doch die Sicherheit leidet darunter.

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Feuerfeste Tresore und Geldkassetten schützen ihr Hab und Gut nicht nur vor Diebstahl, sondern auch vor Feuer und sogar Wasser.

5.1. Feuerfeste Dokumentenbox

Jeder hat wichtige Unterlagen, die entweder einen materiellen oder einen ideellen Wert haben. Meist sind sie nach Verlust nur schwer oder auch gar nicht zu ersetzen. Eine feuersichere Dokumentenbox schützt Ihre Unterlagen und Dokumente, wie Zeugnisse, Urkunden, Policen, Wertpapiere, Bargeld etc.

Eine Kassette ist preiswerter und zweckmäßiger als ein Bankschließfach, sie schützt vor Hitze, Rauch und Löschwasser. Die Dokumentenbox schützt Papiere dabei ungefähr eine halbe Stunde lang vor Feuer, gemessen bei einer Außentemperatur von 843°C. Viele Modelle sind für Dokumente bis zu einer Größe von DIN A4 geeignet, so finden alle wichtigen Unterlagen im feuerfesten Innenraum Platz.

5.2. Geld und Wertgegenstände sicher aufbewahren

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Ein feuerfester Safe schützt ihre Gegenstände nicht nur vor Diebstahl, sondern auch vor einem Brand.

In jedem Haushalt gibt es wichtige Unterlagen, die vor Diebstahl und Zerstörung durch Feuer geschützt werden sollten: Versicherungspolicen, Geburtsurkunden, Familienstammbücher, Testamente, Nachlässe, Aktien, Wertpapiere, Finanzunterlagen und andere wertvolle oder schwer zu ersetzende Dokumente.

Auch Gegenstände mit ideellem Wert brauchen Feuerschutz: Erbstücke, Fotos, Sammlungen, Andenken und Erinnerungsstücke.

Ein solcher Tresor ist auch ideal, um Geld feuerfest aufbewahren zu können. Besonders Betriebe haben wichtige Unterlagen zu schützen. Firmenbesitzer, die ihre Unterlagen bei einem Brand oder durch Diebstahl verloren haben, stehen vor ernsthaften Schwierigkeiten. Daher gilt es, wichtige Dokumente zu schützen.

Bei einem Wohnungs- oder Bürobrand wird der Inhalt gewöhnlich isolierter Metallkassetten völlig zerstört. Daher raten wir, einen feuerfesten Tresor oder eine feuerfeste Geldkassette zu verwenden.

5.3. Tresor und Safe

Sicherheit durch Mindestgewicht für Tresore

Auch der einfache Abtransport des gesamten Tresors muss verhindert werden. Dagegen hilft oft allein schon ein bestimmtes Mindestgewicht. Wenn ein Tresor als Gesamteinheit schwerer als 1000 kg ist, wird das einfache Entwenden als Ganzes schon sehr erschwert. Dieses Gewicht sollte der Geldschrank allerdings schon von selbst mitbringen. Bei der Aufstellung des besten Tresors für Zuhause muss dann allerdings darauf geachtet werden, dass der Boden diesen auch tragen kann.

Wann immer man zu Hause oder in Geschäftsräumen Bargeld und Wertgegenstände aufbewahren muss, kann man sich mit einem Tresor oder Safe sicherer fühlen. Doch ein wirklich sicherer und guter Tresor für Zuhause ist auch entsprechend teuer. Wir stellen Ihnen gängige Modelle und ihre entscheidenden Vorteile genauer vor.

Tresore und Safes müssen so beschaffen sein, dass sie Einbrechern vor Ort einen möglichst hohen Widerstand entgegensetzen und den Diebstahl ihrer Inhalte so effektiv verhindern können. Damit dies gewährleistet ist, müssen das Material, die Schlösser und Riegelwerke möglichst hochwertig sein.

5.4. Sichere Befestigung als Wandsafe oder Bodentresor

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Besonders sicher wird es, wenn Sie den Tresor mit einer Alarmanlage kombinieren, die bei einem Diebstahl Sie oder die Polizei informiert.

Wenn die Böden keine schweren Tresore tragen können, muss der Wertschutzschrank zumindest ausreichend sicher in den Boden oder die Wand verankert werden. Zertifizierte Tresore sind für eine sachgerechte Befestigung vorgerüstet.

Wichtig ist, dass die Befestigung sachgerecht und mit geeignetem Installationsmaterial ausgeführt wird – Anleitungen zur Befestigung liegen den meisten Safes allerdings bei. Dennoch sollte der Heimwerker sich hierbei besser auf geschultes Fachpersonal verlassen, das auch eine korrekte Montagebestätigung ausstellen kann.

Die Sicherheit der Tresorbefestigung hängt natürlich auch davon ab, wie stabil die Wand oder der Boden ist, in der/dem der Safe verankert wird. Altbauwände sind dabei beispielsweise oft nicht sicher genug. Empfholen wird eine stabile Bodenplatte aus Beton.

Tipp: Die Qualität der Verarbeitung von Safes sieht man daher am besten an den verliehenen Zertifikaten, beispielweise der VdS-Prüfsiegel.

Besonders sicher ist es, wenn man den Wandsafe oder Tresor mit der Überwachung durch eine Alarmanlage kombiniert. Dann wird bereits beim Beginn des Versuchs eines Tresoraufbruchs oder der Tresor-Mitnahme ein Alarm ausgelöst, lange bevor die Hindernisse überwunden werden.

6. FAQ: Heimwerker.de beantwortet häufig gestellte Fragen

Welcher Tresor für Zuhause eine Empfehlung wert ist, haben wir in diesem Ratgeber umfassend erläutert. Zum Abschluss widmen wir uns nun häufig gestellten Fragen, die in dem Zusammenhang auftreten.

6.1. Wir sicher ist Geld in einer abschließbaren Geldkassette aufgehoben?

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Geldkassetten schützen vor Gelegenheitsdieben.

Wer kleinere Geldbeträge einfach und kurzfristig vor Gelegenheitsdiebstahl sichern möchte, verwendet oft eine Geldkassette. Gut geeignet sind Geldkassetten zum Beispiel für Kaffeekassen oder Flohmarktstände. Da Geldkassetten sich aber einfach transportieren und mitnehmen lassen, ist die Sicherheit natürlich nur relativ.

Es gibt Geldkassetten in vielen verschiedenen Größen und Formen. Besonders beliebt sind Geldkassetten mit Münzfächern oder Zähleinsätzen. Hochwertige Stahlkassetten werden nahtlos aus einem Stück gefertigt. Abgeschlossen werden die Geldkassetten mit Zylinderschlössern.

Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass sich die Schlösser mit etwas Geschick, auch oft mit sehr einfachen Hilfsmitteln wie einer Büroklammer, öffnen lassen.

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6.2. Welche Sicherheitsstufen gibt es bei Geldkassetten?

Für den Versicherungsschutz gibt es europaweit einheitliche Sicherheitsklassen, nach denen Geldkassetten eingestuft werden. Die Prüfnormen für die verschiedenen Kassettentypen sind VdS und VDMA. Die Prüfplakette ist dann im Inneren der Geldkassette befestigt.

Hinweis: Die handelsüblichen transportablen Geldkassetten werden allerdings in der Regel keine Sicherheitseinstufung haben, daher gibt es dann bei Verlust auch keinen Versicherungsschutz.

6.3. Worauf ist beim Kauf einer feuerfesten Geldkassette und eines feuerfesten Tresores zu achten?

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Ein feuerfeste Safe hält Temperaturen von rund 800 °C für mindestens eine halbe Stunde stand.

Bei der Auswahl einer feuerfesten Geldkassette für Bargeld in Euro und anderen Währungen gibt es einige Kriterien, die unbedingt erfüllt werden sollten. Daran erkennt man, ob es sich bei dem Produkt um ein schlechtes oder ein gutes Fabrikat handelt, das im Fall der Fälle wichtige Dokumente auch wirklich vor Feuer schützt.

  1. Die Kassette sollte nicht nur feuer-, sondern auch wasserfest sein, damit der Inhalt nicht durch Löschwasser geschädigt wird.
  2. Hochwertige Geldkassetten bieten zudem einen Schutz vor Rauch.
  3. Die Dokumentenbox sollte ihren Inhalt mindestens eine halbe Stunde lang bei Außentemperaturen von über 800 °C schützen können.
  4. Lange Herstellergarantien untermauern das Versprechen von hochwertiger Qualität.
  5. Ein Sicherheitszylinderschloss sorgt für einen zusätzlichen Diebstahlschutz.

Feuerfeste Tresore bestehen aus massiven Materialien. Möchten Sie einen feuerfesten Tresor für Zuhause kaufen, sollte auf folgende Eckdaten geachtet werden, die der Tresor auf jeden Fall erfüllen muss:

  1. Der Tresor sollte nicht nur feuer-, sondern auch wasserfest sein. So schützen Sie den Inhaltauch vor Löschwassereinsätzen.
  2. Feuerfeste Tresore müssen einen zusätzlichen Schutz vor Rauch bieten.
  3. Der Tresor muss den Inhalt nach Herstellerangaben bei Außentemperaturen von über 800 °C mindestens eine halbe Stunde lang schützen können.
  4. Achten Sie auf eine lange Herstellergarantie.
  5. Ein Sicherheitszylinderschloss dient als zusätzlicher Diebstahlschutz.

Bildnachweise: adobe.stock/Pixel-Shot, adobe.stock/alswart, adobe.stock/Александр Овсянников, adobe.stock/alexlmx, adobe.stock/Mediteraneo, adobe.stock/alswart, shutterstock/heller, legacy/unbekannt, stock.adobe/fotofabrika, stock.adobe/Freedom Studio, stock.adobe/Zerbor, stock.adobe/zilvergolf (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)