Sonnen- & Sichtschutz

Sonnenschutz Fenster: 7 Tipps für den nachträglichen Sonnenschutz

  • Erst die passenden Fenster verleihen einem Haus oder einer Wohnung ein anregendes Flair. Je höher der Lichteinfall im Wohnbereich, desto freundlicher wirken die eigenen vier Wände.
  • Doch im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, kann der Segen des ungefilterten Sonneneinfalls bei großen Fenstern schnell zum Fluch werden. Die Wärme dringt in die Räume und führt zum unangenehmen Hitzestau.
  • Bei einer hohen Außentemperatur nützt dann auch kein Lüften mehr. Dem gilt es, mit einem passenden Sonnenschutz für Fenster vorzubeugen.

Sonnenschutz Fenster

Sonnenschutz

Ein Sonnenschutz bremst den Lichteinfall und trägt dazu bei, dass die Zimmertemperatur trotz großer Wärme im Außenbereich angenehm kühl bleibt. Er kann als Hitze- und als Lichtschutz im dienen. Viele Produkte sind zudem optisch ansprechend und bieten neben dem praktischen Nutzen auch einen dekorativen Effekt.

Bei Neubauten wird der Sonnenschutz gezielt eingeplant, doch bei älteren Gebäuden ist das nachträgliche Montieren spezieller Vorrichtungen der einzige Weg.

Auf dem Markt gibt es unterschiedlichste Lösungen für die Nachrüstung eines Sonnenschutzes – vom einfachen Rollo, über Plissees bis zum hochwertigen Lamellen-Vorhang. Einige davon sind für Laien einfacher durchführbar als andere.

Doch welche Arten von Sonnenschutz gibt es? Für welche Gegebenheiten ist welcher Schutz vor der sonne am besten geeignet? Und was muss man bei der Anbringung beachten? Dieser Artikel auf Heimwerker.de erklärt Ihnen Schritt für Schritt, was es zu beachten gibt.

1. Welche Formen des Sonnenschutzes gibt es?

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Ein Plissee ist ein in Falten gelegtes Raffrollo und ein sehr beliebter Sonnenschutz für Fenster.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten, um Räume mit großen Fenstern vor zu viel Licht zu schützen: zum einen Sonnenschutz für Fenster von außen, zum anderen Sonnenschutz für Fenster von innen.

Für die Innen-Installation gibt es unter anderem:

  • Rollos
  • Fensterfolie
  • Lamellensysteme
  • Plissees

Sie bestehen in der Regel aus Textilen Materialien, Holz, Kunststoff oder Aluminium. Welches Material das Beste ist, hängt einerseits von der Anwendungsart ab, andererseits vom persönlichen Geschmack. Ein innen angebrachter Sonnenschutz zeichnet sich neben seiner Funktionalität vor allem durch seine dekorativen Eigenschaften aus.

Die Auswahl an Designs und Farben ist schier grenzenlos. Ebenfalls schicke Lösungen gibt es für den Sonnenschutz der Fenster außen:

  • Markisen
  • Jalousien
  • Fensterläden
  • Segel
  • Großlamellen
  • Rollläden
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Ein außen angebrachter Sonnenschutz kann das Erscheinungsbild eines Hauses stark beeinflussen.

Jedes Produkt verleiht der Immobilie einen individuellen Charakter – von mediterran bis futuristisch.

Variantenreichtum bieten die unterschiedlichen Lösungen auch beim Thema Sichtschutz und Lichtdurchlässigkeit. Die lichttechnischen Kennzahlen werden in die Werte Reflexion, g-Wert (Energiegesamtdurchlasswert), Transmission, Absorption, Tageslichtquotient und weitere Details unterteilt.

Durch diese Eigenschaften ergeben sich von transparent bis blickdicht unterschiedliche Stufen, die dementsprechend verschiedenartige Qualitätsmerkmale aufweisen. Bevor Sie sich für eine Sonnenschutz-Komponente entscheiden, lohnt es sich, umfassende Informationen zu sammeln.

Dafür konsultieren Sie entweder das Internet oder Sie lassen sich von einem Experten im Fachhandel beraten. Je nachdem, wie Ihre Immobilie aufgebaut ist, sind auch Kombi-Lösungen aus Innen- und Außeninstallationen möglich.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Formen des Sonnenschutzes genauer vor.

1.1. Flächenvorhang und Plissee

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Gardinen dämpfen das Licht und neugierige Blicke.

Fenster, Glastüren und verglaste Panoramafronten sind die Lichtlieferanten in den Räumen.

An die Grundlichtversorgung werden zwei Ansprüche gestellt: Sie sollen perfekte Lichtmengen zu jeder Tageszeit einlassen und Blickschutz nach außen gewähren.

Der halb transparente Gardinenstore mit zweiseitig begrenzendem Vorhang wurde schon vor Jahren von Schals ergänzt.

Moderne Flächenvorhänge mit eingearbeiteten Ornamenten werden auch als starre Elemente eingesetzt.

Tipp: Reizvoll sind Kombinationen von glatten Flächen mit gefalteten oder gerafften Materialien. Farben, Strukturen und Texturen beeinflussen Lichtdurchdringung und Blickdichte.

Plissees funktionieren ähnlich und sind auf Einzelflächen wie Fenster beschränkt. Unterschiedliche Falt- und Führungstechniken verbinden optische Attraktivität mit komfortabler Bedienbarkeit.

1.2. Lamellen und Shutter

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Holzfensterläden sorgen für interessante Lichtspiele.

Holzfensterläden adeln die Fenster und Türen in historischen Gebäuden nicht nur von außen.

Auch der Sonnenschutz sollte nicht vernachlässigt werden, das heißt auch, die Eleganz herrschaftlicher Architektur in die eigene Wohnung zu holen. Shutter sind von innen montierte Holzfensterläden.

Die Lamellenelemente lassen sich klappen oder schieben. Das Verstellen der Lamellenneigung regelt den Lichteinfall stufenlos.

Schattenspiele und blickdichte Verschlussstellungen schaffen eine einzigartige und exklusive Wohnatmosphäre. Je nach Bausituation sind abgestimmte Kombinationen mit Schrankverblendungen möglich.

Shutter werden, ob ihres eleganten und mondänen Auftritts oft in strahlend weißer Lackierung favorisiert. Effektvolle Produkte zum Thema Sonnenschutz lassen sich auf knutzen.de entdecken, dadurch können einzigartige Lichtverhältnisse in Szene gesetzt werden.

Tipp: Weitere besondere Effekte bis hin zum gediegenen Landhausstil erzeugen transparent bearbeitete Holzoberflächen mit sichtbaren Maserungen und Texturen.

1.3. Jalousie und Rollo

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Jalousien sind besonders flexibel und lassen sich der Sonneneinstrahlung besonders anpasst.

Die zeitlosen Klassiker Jalousie und Rollo haben sich dank moderner Fabrikationsmethoden, Fertigungstechniken und Materialentwicklungen in der Beliebtheit ganz oben gehalten.

Die universell einsetzbaren Lichtschutzlösungen realisieren auch heute noch eine so einfache und geniale Idee. Lichteinfall wird durch Höhenveränderung am Entstehungsort geregelt.

Vorhängelösungen sind schnell montiert. Rollos bestehen aus einfarbigen oder strukturierten Dekoren. Insbesondere in Fensterreihen erzeugen sie durch unterschiedlich hohen Aufzug immer wieder für individuelle Helligkeit und Optik.

Die Montage direkt im Rahmen von Fenster oder Tür macht ihren Aufzug vom Öffnungszustand unabhängig. Doppelrollo und Jalousien gestatten mit verstellbaren Lamellen aus Blech oder Holz zusätzliche Feinjustierungen.

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1.4. Markise und Sonnensegel

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Markisen bieten Schutz vor Sonne und Regen.

Eine Markise macht aus einer Terrasse eine geschützte Verlängerung des anliegenden Raums. Die flexible und mobile Einsetzbarkeit zeigt gerade in einer Übergangszeit, wie dem Frühjahr ihre Vorteile.

In sonnigen Stunden beschattet sie das erste Jahresfrühstück im Freien. Wenn der Frühling kurzfristig seine typischen Wetterkapriolen verfällt, reagiert die einholbare Markise in Windeseile.

Diese Flexibilität haben findige Entwickler auch auf Markisen für seitliche Konstruktionsformen übertragen. Senkrechte Markisenmodelle schützen nicht nur vor Sonne, sondern auch von neugierigen Blicken, unerwünschten Duftschwaden und störendem Luftzug.

Hinweis: Für den Einsatz weiter draußen bietet sich das Sonnensegel an. Es schützt einen Freiplatz mitten im Garten oder kann auch die den zarten Jungpflänzchen im Obst- und Gemüsebeet den geschätzten Schatten geben.

2. Wo lässt sich ein Sonnenschutz überall anbringen?

Es gibt viele Stellen am Haus, an denen ein Sonnenschutz nachträglich angebracht werden kann. Ob ein Sonnenschutz für schräge Fenster, dem Balkon oder am Wintergarten: die Möglichkeiten sind vielfältig – ebenso wie die Optionen des Sonnenschutzes sowie die Arten der Anbringung.

Entscheidend bei der Wahl des Sonnenschutzes ist zudem die Fensterart. Handelt es sich um Doppel- oder Einzelfenster, Giebelfester, Schiebefenster, eine Panoramafensterfront mit Balkon- bzw. Terrassentür oder um einen Sonnenschutz für Dachfenster?

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Velux Fenster sind nicht unbedingt günstig, bieten jedoch häufig einen integrierten Sonnenschutz.

Bei außergewöhnlichen Fensterformen schränkt sich die Auswahl bereits stark ein und viele Jalousien oder Rollläden sind nicht mehr verwendbar.

Für das Einzelfenster stehen aufgrund seiner simplen Form hingegen zahlreiche Optionen bereit. Im Innenbereich erfüllen Jalousien und Rollos ebenso ihren Zweck wie Faltstores. Für die externe Anbringung sind Fensterläden, Rollladen oder Sonnensegel sinnvolle Maßnahmen.

Je breiter die Fenster, umso großzügiger dürfen die Elemente in der Größe sein. Für Balkon und Terrasse bewähren sich Sonnensegel und Markisen, die sehr flexibel in puncto Breite sind.

Am Wintergarten sind derlei Produkte nicht optimal – laut wissenschaftlichen Studien steigt die Temperatur bei Verwendung von Markisen in einem Wintergarten um 22,5 Prozent an. Weit weniger ist dies beim Benutzen von Rollläden mit Vollprofil der Fall.

Lamellensysteme lassen sich bei Bedarf sowohl innen als auch außen anbringen und sind somit recht flexibel. Für eine erhöhte Lichtdurchlässigkeit im geschlossenen Zustand sollten sie mit einer Lichtschiene ausgestattet sein. Dann liegt der Temperaturanstieg nur noch bei rund acht Prozent.

3. Schrauben, Kleben, Klemmen – welche Montageform darf es sein?

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Den Sonnenschutz der Fenster innen anzuschrauben ist selten eine gute Wahl.

Bevor es mit dem Befestigen des Plissees, Rollos oder der Jalousie losgeht, müssen Sie klären, wie dieser angebracht werden soll. Innenlösungen werden entweder am Fenster, an der Wand oder an der Decke befestigt.

Dafür sind spezielle Träger nötig, die unterschiedlich Verwendung finden. Je nach Produkt werden diese entweder verschraubt, geklebt oder geklemmt.

Besonders materialschonend sind Klemmträger, denn sie benötigen weder Bohrungen noch hinterlassen sie Kleberrückstände. Sie lassen sich hervorragend an Kunststofffenstern befestigen, können aber an Holzfenstern nur beschränkt eingesetzt werden.

Sie kommen vorwiegend bei innen installierten Sonnenschutz-Elementen vor und sind besonders praktisch für die Verwendung in Mietwohnungen.

Gebohrter und geklebter Sonnenschutz (Plissee, Rollo, Jalousie oder Lamellen-Vorhang) sollte nur dann gewählt werden, wenn Sie Eigentümer der Immobilie sind oder das Vorhaben mit dem Vermieter abgesprochen wurde. Sonst kann das Beseitigen der Schäden an Fenster oder Mauerwerk nachträglich hohe Kosten verursachen.

4. Welcher Sonnenschutz ist der richtige?

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Besser ist es, einen Sonnenschutz für Fenster innen ohne Schrauben zu verwenden.

Wer zur Miete wohnt, für den ist das Thema des äußeren Sonnenschutzes meist ausgeschlossen. Denn in der Regel verbietet es der Vermieter, Veränderungen an der Hausfassade vorzunehmen.

Wenn Absprachen mit ihm nicht möglich sind, bleibt nur noch ein von innen zu montierender Sonnenschutz übrig.

Doch welcher eignet sich am besten? Das hängt vom Verwendungszweck des jeweiligen Zimmers ab.

In Arbeitszimmern mit Computerplatz empfiehlt sich ein Sonnenschutz mit einem niedrigen Gesamtenergiedurchlass, denn im Büro ist die Raumtemperatur aufgrund der Wärmeabstrahlung des Rechners generell etwas höher. Geeignet sind hier dunkle Rollos, Jalousien und Lamellen.

Tipp: Für angenehmes Arbeiten ist zudem ein Sonnenschutz mit hohem Blendschutz von Vorteil. Im Schlafzimmer sehr beliebt sind sogenannte „Tag & Nacht“-Plissees. Sie sind mit zwei Stoffschichten ausgestattet, die frei einstellbar sind.

Ein Stoff fungiert tagsüber als Sichtschutz, ist dabei hell, transparent und lichtdurchlässig. Die zweite Schicht ist ein Sichtschutzstoff und dient zum Verdunkeln des Raums. Bei der Vielzahl von Sonnenschutz-Elementen für die Innenanbringung finden Sie ganz leicht für jeden Raum das passende Stück.
Wenn Sie Eigentümer sind und frei entscheiden können, dann nutzen Sie besser einen Sonnenschutz für die Außenmontage. Diese Präferenz hängt mit bauphysikalischen Faktoren und den Bestandteilen der Sonnenstrahlen zusammen. 50 Prozent der Strahlen haben eine Wellenlänge zwischen 800 nm und 2500 nm.

Diese werden „nahe Infrarot-Strahlen“ genannt und von herkömmlichen Fenstern problemlos durchgelassen. Doch eben diese Strahlen sorgen für die Erwärmung der Zimmertemperatur, denn das Mobiliar absorbiert die Strahlen und gibt sie als „fernes Infrarot“ wieder ab. Die Wellenlänge verändert sich dabei und liegt zwischen 5000 nm und 50000 nm.

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Der Sonnenschutz für Fenster lässt sich in vielen Fällen mit moderner Technik ausstatten.

Konventionelles Fensterglas ist nicht in der Lage, diese Frequenz durchzulassen. Die Strahlen gelangen nicht mehr ins Freie und ein Hitzestau ist die Folge. Diesen Vorgang kann ein außen angebrachter Sonnenschutz von vornherein verhindern.

Zusätzlichen Komfort und Sicherheit bieten Markisen mit Motor oder automatisch aufrollbare Sonnensegelsysteme. Diese können mit einer Fernbedienung ausgestattet werden, welche die individuelle Einstellung per Hand ermöglicht. In Kombination mit einem Sonnen- und Windwächter wird der Sonnenschutz automatisch gesteuert.

So fährt beispielsweise der Sonnenschutz bei Sonne automatisch aus, bei Regen oder aufkommenden Wind (ab 40 km/h) wird das Markisen- bzw. Segeltuch automatisch eingerollt. Damit wird z. B. die Terrasse oder der Wintergarten vor zu starker Hitzeeinwirkung und Folgeschäden durch Regen und Wind effektiv geschützt.

Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, den an die Haussteuerung angebundenen Sonnenschutz mittels App zu steuern. Das ist dann möglich, wenn die Jalousien und Rollos mit einem Motor ausgestattet und an die Haussteuerung angebunden sind. Die Anschaffung ist jedoch meist kostenintensiver als die von Rollos oder Jalousien im Innenbereich. Dennoch lohnt sich die Investition in eine professionelle Lösung, denn sie sind leistungsstark, elegant und langlebig.

5. Was gilt es zu beachten?

Es gibt Details, die bei der Planung gern übersehen werden, jedoch im wahrsten Sinn des Wortes über Sein oder Nichtsein entscheiden: Werden sie nicht berücksichtigt, gibt es an der gewünschten Stelle keinen Sonnenschutz.

Um solche Fauxpas zu vermeiden, sollten Sie bei den Vorbereitungen folgende Punkte unbedingt bedenken:

Sonnenschatz-Art Tipps
Für Sonnenschutz Fenster innen Jalousien und Rollos besitzen für die Justierung meist einen Seilaufzug, der zusätzlich zu der Sonnenschutzbreite etwa 20 Millimeter benötigt. Rechnen Sie diese auf jeden Fall beim Abmessen mit auf die Gesamtbreite des Sonnenschutzes hinzu.Achten Sie zudem auf bauliche Besonderheiten: Sind die Decken und Wände stofflich dazu geeignet, Bohrungen durchzuführen? Lassen sich die Fenster bzw. Terrassentüren noch vollständig öffnen, wenn der Sonnenschutz an Wand oder Decke angebracht ist?
Für Sonnenschutz Fenster außen Beobachten Sie das Windverhalten auf Ihrem Grundstück. Es gibt Gebiete, die regelmäßig hohen Windstärken ausgesetzt sind. Zwar regeln strenge Bestimmungen den Windwiderstand von Sonnenschutzprodukten, jedoch ist ein außen installierter Schutz bei dauerhafter Belastung keine optimale Maßnahme.Des Weiteren gibt es einige Regeln bei der Anbringung von Markisen zu beachten. So gilt es, die Rand- und Achsabstände einzuhalten und die Bauteildicke sowie -breite zu beachten. Dafür gibt es besondere Vorschriften, die Rissbildung und ein Abplatzen des Baustoffes vermeiden sollen.

6. Sonnenschutz – gut für den Umweltschutz und Gesundheit

Da Markisen, Jalousien & Co. die Sommerhitze draußen halten, gelten sie als energieeffiziente Lösung. Klimaanlagen oder Ventilatoren – beides sind zuweilen große Stromfresser – werden so überflüssig.

Auch wird der menschliche Körper geschont, denn mithilfe des richtigen Sonnenschutzes werden sanfte Temperaturabstufungen zwischen Innen- und Außenbereich geschaffen.

Dem Körper bleiben krasse Temperaturwechsel erspart, wie es etwa beim Einsatz von Klimaanlagen in Räumen häufig der Fall ist. Diese natürliche Lösung verhindert Erkältungen und Kreislaufprobleme.

Deshalb ist ein Sonnenschutz vor allem für ältere Menschen, aber auch für Familien mit kleinen Kindern zu empfehlen.

Das nachträgliche Anbringen eines Sonnenschutzes verlangt eine ausgiebige Planung unter Berücksichtigung vieler Punkte. Holen Sie ruhig die Meinung eines Fachmanns ein und bereiten Sie die Montage intensiv vor. Für spontane Heimwerker-Aktionen ist die Sonnenschutzinstallation nicht geeignet.

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Wie bei Autos, kann Sonnenschutzfolie an Fenster vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

7. Sonnenfolie richtig verlegen

Sonnenschutzfolie außen oder innen verlegen? Hier wird auch oft diskutiert und viel falsches aus Unwissenheit den Folien nachgesagt. Eine Innenverlegung ist einer Außenverlegung immer vorzuziehen…..wenn es aus Sicherheitsgründen des Glases machbar ist. Eine innen verlegte Folie hat eine aus verständlichen Gründen viel längere Haltbarkeit als eine Außenfolie.

Außenfolie ist ständig der Witterung ausgesetzt.Ebenfalls ist eine Innenfolie erheblich günstiger als eine spezielle Außenfolie.Haltbarkeit der Innenfolie mind. ca. 15 – 20 Jahre ohne das die Folie gravierend an Leistung verliert. Eine Außenfolie hat je nach Verlegeart (Senkrecht- oder Dachverglasung) eine Haltbarkeit von ca. 10 – 12 Jahren.

Auf Dachfenstern oder “Über Kopf Verglasungen” und je nach Witterungseinflüssen erheblich weniger. Hier sollte unbedingt auf Qualitätsfolien geachtet werden damit nicht schon nach ca. 3 Jahren eine Folie “ausgelaugt” ist. Speziell für Dachfenster, Wintergartendächer u.s.w. gibt es Spezialfolien die erheblich länger haltbar sind.

Diese “Kynar” Folien werden aus Fluoren hergestellt und sind extrem haltbar. Die Folien bieten einen sehr hohen Sonnen-und UV-Schutz und sind zudem Teflon beschichtet. Diese Teflon Beschichtung läßt anfallenden Schmutz und Dreck mit dem nächsten Regen abfließen.

Tipp: Die Fenster brauchen so gut wie nicht mehr gereinigt werden…und dürfen es auch nicht. Es würde sonst die Teflon Beschichtung zerstört werden. Sollte der Regen die Reinigung nicht schaffen so reicht ein Abspritzen der Folien mit einem Wasserstrahl (Gartenschlauch).

7.1. Wann muss eine Folie außen verlegt werden?

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Informieren Sie sich vor Kauf unbedingt, ob Ihre Sonnneschutzfolie außen oder innen angebracht werden soll.

Die neueren Gläser (jünger als 10 Jahre) sind meistens aus Doppelglas….gefüllt wird Argon Gas. Dies läßt ein Beschichten der Scheiben von innen mit einer Folie nur bei sehr kleinen Scheiben zu. ( etwa ca.1 qmtr.Fensterfläche) Sind die Scheiben größer sollte man aus Sicherheitsgründen des Glases eine spezielle Folie von außen verlegen.

Unter ungünstigen Umständen könnte es sonst bei hochabsorbierenden Folien (Absorbition der Folie= Aufnahme der Energie der Sonne und Umwandlung in Wärme) zu einem Spannungsriss in der Scheibe führen. Hochabsorbierend sind Folien mit ca. 40 % bis 50% und höherer Absorbition. Nicht hoch absorbierend sind unter 40% bis sogar unter 30% Absorbtion.

Durch die Absorption wird der Scheibenzwischenraum erhitzt und das Glas dehnt sich…je höher die Absorption um so stärker die Wärmeentwicklung bei Sonneneinstrahlung. Diese Überhitzung des Scheibenzwischenraumes führt unter Umständen zu einem Riss im Glas. Besonders dunkle Folie (z.B. schwarze Autofolien dürfen nie auf ein Fensterglas) entwickeln eine sehr große Hitze bei Sonneneinstrahlung.

Für Doppelstegplatten und Kunststoffscheiben gibt es spezielle Folien!!! Bitte danach fragen. Übrigens bieten Folien im Winter noch eine , wenn auch kleine; zusätzliche Dämmung. Nicht zu vergessen ist der Splitterschutz der Scheiben der durch die Folie enststeht.

7.2. Kann man die Folie selbst verlegen?

Bis zu einer gewissen Scheibengröße (kleine Scheiben) geht es durchaus wenn man nicht gerade ungeschickt ist. Bei größeren Scheiben und speziellen Folien wird es schon schwieriger…da sollte der Fachmann ran. Es gibt eine Menge Regeln und viele andere Dinge zu beachten beim Kauf von Folien.

Deshalb sollten Sie sich unbedingt beraten lassen. Eine fachkundige Firma wir eine optimale Lösung für Sie mit Folien finden…an denen Sie viele , viele Jahre Freude haben. Der Vorteil der Folie ist ihr enormer Sonnen- und UV-Schutz, die Haltbarkeit, der Preis, die Verarbeitung, die Wartungsfreiheit und eine Durchsicht von innen nach außen ist immer gegeben. Auch lässt sich eine Folie wieder rückstandsfrei von der Scheibe entfernen.

Autor: Siegfried Bühner, Experte für baulichen Sonnenschutz und Projektmanager beim Sonnensegel-Hersteller Pina GmbH.

Bildnachweise: adobe.stock/Melanie, adobe.stock/Rattanachat, adobe.stock/japolia, adobe.stock/Mira Drozdowski, adobe.stock/Photographee.eu, adobe.stock/Petra Beerhalter, adobe.stock/Александр Поташевstock.adobe/Jürgen Fälchle, stock.adobe/Rosalie P., stock.adobe/Rattanachat, stock.adobe/Laurent (Pictarena), stock.adobe/yunava1, stock.adobe/U. J. Alexander, Titelbild: Pixabay, cuncon, CC0 Public Domain, Flächenvorhang: Pixabay, dadogi, CC0 Public Domain, Shutter: Pixabay, somorgado, CC0 Public Domain, Jalousie: Pixabay, DevilsApricot, CC0 Public Domain, Markise: Pixabay, cocoparisienne, CC0 Public Domain (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)