Jalousien & Rollladen

Rollläden nachrüsten: 4 Tipps für moderne Rollläden

  • Einen Außenrollladen nachzurüsten oder veraltetet Rollläden zu modernisieren ist heutzutage kein Problem mehr. Mittlerweile lassen sich Rollläden sogar bequem vom Smartphone aus bedienen.
  • Eine weniger luxuriöse Variante ist es, einen Rollladenmotor nachzurüsten. Auch hier müssen Sie den Rollladen nicht mehr manuell mit einen Gurt hoch- oder herunterlassen.
  • Rollläden mit Lichtschienen sorgen für zusätzlichen Komfort. An heißen Tagen können Sie Hitze abhalten, lassen dabei aber auch genug Tageslicht ins Innere des Hauses.

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Anpassung – Kein Problem

Fenster sind heutzutage nicht mehr nur flach und eben. Sie haben Rundbögen, eckige und spitze Glasscheiben und vieles andere mehr. Dahingehend müssen sich Rollläden flexibel anpassen. Heute lässt sich angebotener Sichtschutz an jedes Bedürfnis anpassen. Auch ein nachträglicher Einbau eines Rollladens ist jederzeit gegeben – der kleine Rollladenkasten macht es möglich.

Rollläden erfüllen mehrere Funktionen. Neben dem Sicht- und Sonnenschutz halten sie die Wärme im Haus und machen Einbrechern den Einstieg schwer. Sie halten Schlagregen von der Fensterfläche fern und wirken schalldämpfend.

Wichtigster Bestandteil ist der Rollpanzer, der, wenn er nicht gebraucht wird, im Rollkasten verschwindet. Leider ist er oft gar nicht so leicht dazu zu bewegen. Vor allem die älteren Modelle aus Holz oder Stahlblech, zwecks Wärmeschutz ausgeschäumt. PVC-Rollpanzer sind eine modernere Erscheinung.

Rollläden, die in die Jahre gekommen sind, können etwas schwerfällig sein. Dann wird das Auf und Ab mühsam, was bei wechselhaftem Wetter besonders lästig ist. Mittels Motorisierung und Steuerungstechnik jedoch werden sie schneller, schlauer und selbstständiger.

Erfahren Sie in der folgenden Kaufberatung auf Heimwerker.de alles über moderne Rolläden und wie Sie diese effizient nachrüsten.

1. Elektrischer Rollläden mit Motor – Antrieb per Knopfdruck

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Rollläden mit Motor lassen sich einfach per Knopfdruck bedienen.

Will man nicht die kompletten Rollläden austauschen, kann man sich die Arbeit zumindest von einem Antrieb abnehmen lassen.

Etwas aufwändiger zu installieren ist der Rohrmotor für den Rollladenkasten. Er wird auf die Welle gesteckt. Qualitätskriterien sind vor allem ein leiser Betrieb und dazu eine gute Scheibenbremse für punktgenaues Abstoppen auch von schweren Rollpanzern, sowie selbstverständlich automatisches Stoppen vor Hindernissen.

Zur Stromversorgung muss ein Kabel gelegt werden. Stand der Steuerungstechnik ist dagegen kabellose Bedienung, per Funksignal.

Tipp: Eine leichter nachzurüstende Variante ist der Gurtantrieb, der in der bestehenden Wandaussparung für den Gurtwickler montiert wird. Strom kommt von einer Steckdose in der Nähe, bedient wird per Taste oder Sensor am Gerät selber beziehungsweise drahtlos.

2. Einfache Steuerung mit programmierbaren Rollläden

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Mit Smart-Home-Funk-Rollläden programmieren Sie Ihre Rollläden am Handy oder Tablet.

Motorisierung ist die eine Seite, intelligente Steuerung die andere. Man möchte zum Beispiel nicht jedes Mal selber aufstehen, wenn an Tagen mit „durchwachsenem“ Wetter plötzlich wieder die Sonne blendet.

Zeitgemäße Steuerungen sind flexibel programmierbar und so macht es durchaus Sinn, einen Rollladen mit Zeitschaltuhr nachzurüsten. Sie arbeiten nach einem festen Zeitplan, fahren die Rollläden (ebenso die Markisen, Raffstores, Jalousien) passend zur Jahreszeit und zu Tagesablauf der Bewohner herauf und herunter oder täuschen zu Urlaubszeiten Anwesenheit vor.

Zusätzlich reagieren sie auf Wetteränderungen, holen bei Böen die Sonnensegel und Markisen ein, fahren die Rollläden im Sommer herunter, wenn es dem Temperaturfühler im Wohnzimmer zu heiß wird.

Gesteuert und programmiert werden kann je nach System vom PC oder sogar vom Handy aus. Was das Ganze ungefähr kosten wird, muss von Fall zu Fall bestimmt werden. Fachleute sollten sich die Situation vor Ort ansehen, zum Beispiel feststellen, ob nutzbare Kabelschächte vorhanden sind, und können dann den Aufwand einschätzen.

Lohnen tut sich so ein Smart-Home-Rollladen jedoch auf jeden Fall. So können Sie zum Beispiel noch im Urlaub die Rollläden zu Hause programmieren. Hier noch einmal alle Vor- und Nachteile der Smart-Home-Funk-Rollläden im Überblick:

  • übersichtliches Menü
  • geringerer Programmier-Aufwand
  • Kontrolle von Unterwegs
  • oft mehr manuelle Funktionen
  • durch die Internet-Verbindung angreifbar
  • nur mit Internet funktionsfähig

3. Rohrmotoren: neue Generation

Antriebslose Rollläden kosten die Hausbewohner Kraft und Nerven. Unnötiger Frust, denn Rohrmotoren sind vom Fachmann schnell montiert. Sie bringen selbst schwere Rollpanzer auf Trab. Es sind sogar mittlerweile Modelle mit Funkempfänger und Zeitschaltfunktion im Antriebsgehäuse erhältlich.

Schnelle Montage: Der Rollladen wird heruntergelassen, der Rollladenkasten geöffnet, dann der Gurtwickler demontiert. Nach Anbringung von Antriebslager und Gegenlager wird der Motor in die Achtkantwelle geschoben.

Die Walzenkapsel wird in die Welle eingesteckt, nachdem Achtkantwelle auf den Adapter aufgeschoben wurde. Die Befestigungsferden werden an der Welle angebracht.

Der Rollladenkasten wird wieder geschlossen. Jetzt müssen nur Empfänger und Funkzentrale miteinander bekannt gemacht und die Schaltbefehle gespeichert werden.

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Die Montage eines Rohrmotors ist vom Fachmann schnell erledigt.

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4. Mit Lichtschienen die Hitze aus Räumen verbannen

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Rollläden mit Lichtschienen sorgen für angenehme Licht- und Temperaturverhältnisse.

Wettertechnisch kann man es niemandem Recht machen. Entweder, es regnet zu oft, es ist zu kalt oder es ist zu heiß.

Viele sehnen sich nach dem Sommer, doch sobald die Temperaturen ansteigen, wird es auch in vielen Wohnungen und Häusern unangenehm. Dagegen versucht so mancher, sich mit Hilfe von Klimaanlagen zu schützen.

Das klappt zwar, aber es reißt auch ein Loch in den Geldbeutel, denn die Energiekosten sind extrem hoch.

Die einfachste und günstigste Möglichkeit ist es wohl, die Rollläden herunterzulassen. Das hält zwar die Hitze ab, aber auch das Tageslicht. Wer den ganzen Tag im Dunkeln sitzt, dem kann das schnell aufs Gemüt schlagen.

Tipp: Ein Mittel gegen den Hitzestau bieten Lichtschienen. Dabei fällt zudem genügend Tageslicht in die Räume, die die Lichtverhältnisse in eine Art Laubschatten unter Bäumen verwandelt. Wer bereits Fensterrollläden besitzt, der sollte mindestens jede vierte Lamelle mit einer Lichtschiene ausstatten, um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen.