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Tisch selber bauen – 2 praktische Anleitungen für Küche und Wohnzimmer

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Einen Tisch in DIY-Manier selber bauen, dazu noch mit passenden Hockern oder Klappfunktion, erfordert schon einiges an handwerklichem Geschick. Dieses Projekt zum Thema “Tisch selber bauen” richtet sich also eher an Heimwerker mit einer gewissen Erfahrung im Umgang mit dem Werkstoff Holz und einer Reihe von Hand- und Elektrowerkzeugen, die für den Bau der Möbel verwendet werden.

Den Großteil des Projektaufwandes machen die Arbeitsschritte zur Fertigung der Holzteile aus. Wenn man fertige Leimholzplatten kauft, ist man deutlich schneller am Ziel. Mit fertigen Platten lässt sich der Tisch – je nach Werkzeugausstattung und vorhandener Freizeit – innerhalb weniger Wochenenden bauen.

1. Bauanleitung: Klapptisch aus Holz selber bauen in 6 Schritten

Sie haben wenig Platz in der Küche oder auch Ihrem Arbeitszimmer und wollen dennoch einen Tisch integrieren. Doch weder ein rechteckiger noch ein kreisförmiger Tisch passen hinein, so klein er auch sein mag.

In einem solchen Fall sollten sie über einen praktischen Klapptisch nachdenken. Statt einen zu kaufen, können Sie sich mit unseren Tipps einen eigenen kleinen Esstisch oder Tisch für das Büro selber bauen.

Ein Klapptisch im Büro lässt sich wunderbar an einen vorhandenen Regalkorpus anbringen. Und zusätzlich spart er Platz, wenn er nicht gebraucht wird, in dem Sie den Klapptisch einfach im Regal verschwinden lassen.

Sobald Sie den Klapptisch wieder benötigen, holen Sie ihn heraus und klappen so viel Fläche auf, wie Sie zum Essen, Kochen oder auch Arbeiten benötigen.

1.1. Werkzeug- und Materialbedarf für einen Klapptisch aus Holz

Art Bedarf
Werkzeug
  • Handkreissäge mit Führungsschiene
  • Stichsäge Band- & Schwingschleifer (Schleifpapier 120,180,240)
  • Flachdübelfräse
  • BohrmaschineBohrer 4 mm, 6mm, Schraubendreher
  • Hammer
  • Bohrspitze
  • Spannwerkzeuge
  • Metermaß & Stift
  • Pinsel & Lackierwalze
Material
  • 2 A Tischplatte 45 cm x 45 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
  • 1 B Mittelteil Tisch 50 cm x 10 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
  • 4 C Scharniere Länge 18 cm
  • 2 D Stützstrebe 12 mm Länge 26 cm
  • 1 E Stützfuß 38 cm x 38 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
  • 2 F Schrankseiten 70 cm x 58 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
  • 2 G Traversen oben 10 cm x 10 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
  • 1 H Arretierung unten (Querholz) 12 mm Länge 12 mm
  • 2 I Boden 58 cm x 10 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
  • 1 J Federscharnier zum Aufschrauben
  • 2 K Stifte/Arretierung, Länge 6 cm mit Holzkugel 1 cm Eisendraht
  • Holzleim, Lack
  • Holzleiste ( D ) für die Abstützungen und Streben 15 mm x 10 mm
  • Rampa – Muffen M6 mit Gewindeschrauben , 40 / M6
  • Drahtstifte 60 mm
  • Holzkugeln durchm. 20 mm

Hinweis: Alle Angaben sind in der Reihenfolge: Anzahl, Teilkennung, Bezeichnung, Größe, Material.

1.2. Bauplan

An dieser Grafik können Sie sich beim Bau des aufklappbaren Küchentisches orientieren.

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Bauplan als Hilfestellung beim Bau des Klapptisches.

1.3. Schritt 1: Ausschneiden & Viertelkreise anzeichnen

Nutzen Sie eine Führungsschiene in Kombination mit einer Handkreissäge, um alle geraden Teile auszuschneiden.

Danach nehmen Sie ein Zirkelmaß und zeichnen damit die Viertelkreise der Tischplatte auf die Leimholzzuschnitte auf. Sie können dazu eine einfache Sperrholzleiste und einen Drahtstift als Zirkel benutzen.

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1. Schneiden Sie die geraden Teile mit der Handkreissäge aus. | 2. Danach zeichnen Sie die Viertelkreise auf die Holzzuschnitte auf.

1.4. Schritt 2: Viertelkreise und Stützfuß ausschneiden & Stützfuß mit Platten verbinden

Zunächst sollten Sie die Zuschnitte, auf die die Viertelkreise gezeichnet sind, gut fixieren. Danach werden sie mit einer Stichsäge ausgeschnitten.

Arbeiten Sie dabei ohne Pendelhub. Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Säge stets senkrecht und vollständig aufliegt. Den Stützfuß aus einer Leimholzplatte fertigen Sie auf dieselbe Weise an.

Schleifen Sie mit einem 180er Schleifpapier alle Teile ab. Anschließend erstellen Sie Ausfräsungen, bestreichen die Dübel mit Holzleim, setzen die Dübel ein und fügen anschließend die Teile zusammen.

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1. Schneiden Sie die Viertelkreise und den Stützfuß aus. | 2. Anschließend schleifen Sie die Teile mit Schleifpapier ab.

1.5. Schritt 3: Leim trocknen lassen & erster Anstrich

Solange der Holzleim trocknen muss, sollten Sie die entsprechenden Teile mit Schraubzwingen fixieren.

Streichen Sie alle Teile mit einem Einkomponenten-Klarlack. Sobald der Lack getrocknet ist, schleifen Sie die Teile mit einem 220er-Korn fein.

Schrauben Sie danach die Lappenscharniere an und verbinden die Viertelkreise mit dem Stützfuß mit jeweils 2 Scharnieren.

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1. Fixieren Sie die Teile während des Trocknens mit Schraubzwingen. | 2. Nach dem ersten Anstrich befestigen Sie den Stützfuß mit Scharnieren.

1.6. Schritt 4:Holzstifte zur Verriegelung verwenden & Federscharnier einsetzen

Bohren Sie entsprechende Löcher, damit Sie einen 6 cm Holzstift mit Holzkugel zur Verriegelung des Tisches nutzen können. Denn stecken Sie den Stift durch die Seitenwände, verhindern Sie das Aufschwingen des Tisches.

Mit einem Federscharnier können Sie Schrankkorpus und die klappbare Tischeinheit miteinander verbinden.

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1. Schieben Sie die Holzstifte zur Verriegelung ein. | 2. Setzen Sie das Federscharnier ein.

1.7. Schritt 5: Streben zum Einhängen & Klapptisch aufklappen

Zur Verschraubung der Streben zum Einhängen der Tischplatten nutzen Sie die Rampa-Muffen mit 6 mm Innengewinde.

Wenn der Klapptisch aufgeklappt wird, stützt sich der Tisch über den Stützfuß auf ein Querholz, welches an der unteren Kante des Stützfußes verschraubt ist. Bei Bedarf kann es die Konstruktion weiterhin abstützen, wenn es quer auf den Schrankseiten aufliegt.

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1. Bringen Sie die Streben zum Einhängen der Tischplatte an. | 2. Anschließend klappen Sie den Tisch auf.

1.8. Schritt 6: Nochmals Lackieren

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Die letzte Lackierung vor der finalen Fertigstellung.

Sobald alle Teile zusammengefügt sind und der Tisch aufgestellt werden kann, sollten Sie alle Holzteile erneut einer weiteren Lackierung unterziehen.

Nachdem die Lackierung getrocknet ist, ist Ihr aufklappbarer, selbst gebauter DIY-Tisch aus Holz für die Küche endlich fertig und kann für den alltäglichen Gebrauch eingeweiht werden.

2. Bauanleitung: Tisch mit Hocker selber bauen aus Holzbohlen in 7 Schritten

In dieser Bauanleitung werden Schritt für Schritt alle Arbeiten von der sägerauhen Holzbohle bis zum fertigen selbst gebauten Couchtisch beschrieben: Besäumen, Ablängen, Auftrennen, Hobeln, Leimholz herstellen, auf Maß sägen, die Holzverbindungen herstellen und schließlich das Beizen und das Zusammenfügen der Teile.

Der Clou dieser Couchtisch-Hocker-Kombination: Die Hocker ergeben unter den Tisch geschoben eine kleine Ablagefläche und können auch als Beistelltisch oder Buchablage dienen.

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2.1. Materialbedarf

Materialliste

Hier die benötigten Materialien in der Übersicht:

  • 3-4 Buchenholzbohlen, sägerau oder gehobelt
  • Domino-Holzdübel oder Runddübel (je nach verwendetem Werkzeug)
  • Schrauben für die Nutklötze

Wer fertiges Leimholz verwendet, sollte auf gute Qualität achten und solches mit durchgehenden Lamellen verwenden. Keilgezinkte Leimholzplatten aus dem Baumarkt mit ihren unterschiedlichen Maserungen sind optisch zu unruhig und daher eher ungeeignet für ein edles Möbelstück. Der Holzfachhändler in Reichweite ist dem Baumarkt deshalb in jedem Fall vorzuziehen.

Für dieses Projekt wurden drei Buchenbretter vom Holzhändler verwendet. Das war knapp kalkuliert, denn hätte der Tisch auch nur wenige Zentimeter länger oder breiter sein sollen, wäre ein viertes Brett nötig gewesen.

Nach dem Besäumen und Auftrennen werden die Bretter noch einige Wochen gelagert. Holz sollte sich immer akklimatisieren, bevor man es verarbeitet, auch bereits getrocknetes. Das gilt besonders für Buche, ein Holz mit hohen Spannungen. Vor dem Verleimen der Platten und dem Zuschnitt der Einzelteile werden die grob abgelängten Bretter mit dem Abricht- und Dickenhobel auf Maß gebracht und sind bereit für die Weiterverarbeitung

Fortgeschrittene und Puristen können natürlich auch mit folgenden Handwerkzeugen arbeiten:

  • Handsägen: Fuchschwanz, Gestellsäge, Feinsäge, Gehrungssäge, etc.
  • Handhobel verschiedener Größen (Schlichthobel, Rauhbank, Putzhobel)
  • Stemmeisen
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Das Ausgangsmaterial: Sägeraue Buchenbohlen aus dem Sägewerk.

2.2. Schritt 1: Vorbereitung

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Schlitze für die Holzdübelverbindung.

Je nach benötigter Materialstärke werden die Tischbeine und Leisten für das Tischgestell entweder aus den Bohlen oder dem fertigen Leimholz gesägt, danach abgeschliffen und schließlich mit den erforderlichen Bohrungen für die Holzverbindungen versehen.

Für die Holzverbindungen kam eine Festool Domino-XL Dübelfräse zum Einsatz. Damit lassen sich Verbindungen mit Holzdübeln schnell und bequem herstellen. Notwendig ist eine solche (kostenintensive) Maschine keineswegs.

Gewöhnliche Runddübel sind eine tadellose Alternative und eine klassische Schlitz-Zapfenverbindung ist sowieso die Optimalvariante – allerdings auch ein wenig anspruchsvoller in der Umsetzung.

Zur Steigerung der Stabilität der Verbindungen wurden die zwei Dominos an jedem Ende der Querleisten unterschiedlich tief gesetzt, so dass im Tischbein je ein kurzer und ein langer Dübel “überkreuz” liegen.

Dadurch steckt jede Zarge mit einem der beiden Dominos so tief wie möglich im Tischbein. Natürlich müssen auch die Bohrungen zuvor entsprechend gesetzt werden.

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Domino-XL-Holzdübel mit Versatz für optimalen Halt.

Die drei Nuten in Längs- und Querzargen dienen zur späteren Befestigung der Tischplatte mit Nutklötzen.

Die Nuten in den Zargen (drei auf jeder Seite) dienen zur späteren Aufnahme der Nutklötze, die die Tischplatte Ihres selbst gebauten Tisches halten.

Wer keine Dübelfräse sein Eigen nennt und stattdessen mit Holzbohrer und Runddübeln arbeitet, zeichnet die Dübelpositionen am Werkstück an und schlägt einen kleinen Nagel in die markierte Stelle.

Danach wird der Nagelkopf so abgekniffen, dass er ein paar Millimeter übersteht, aber später problemlos entfernt werden kann.

Stecken alle Stifte, werden die Werkstücke in gewünschter Endposition aneinandergelegt und vorsichtig mit einem Gummi- oder Holzhammer aneinandergeschlagen.

Die Stifte hinterlassen deutliche Löcher an der exakten Position der Dübellöcher, die nun ganz einfach gebohrt werden können. Eine Bohrhilfe bzw. Dübelbohrlehre oder ein Bohrständer ermöglichen eine exakte 90-Grad-Bohrung.

2.3. Schritt 2: Tisch beizen und verleimen

Das Tischgestell dieses Tisches sollte tiefschwarz sein. An dieser Stelle sind Holzfans häufig skeptisch: Die schöne Maserung überpinseln? Wozu dann überhaupt Massivholz? Mit der richtigen Beize kein Problem: In diesem Fall wurde eine Beize in Pulverform verwendet, die zunächst mit erhitztem Spiritus “zusammengebraut” werden muss.

Die anfängliche Mehrarbeit wurde allerdings mit einer tiefschwarzen Färbung belohnt, die dennoch die wunderbare Maserung des Holzes erhält. Natürlich kann man auch eine gebrauchsfertige Beize kaufen, um sich einen Arbeitsschritt zu sparen.

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1. Die kurzen Seiten des Tischgestells wurden zuerst verleimt. | 2. Die drei Nuten in Längs- und Querzargen dienen zur späteren Befestigung der Tischplatte mit Nutklötzen.

2.4. Schritt 3: Leimen, Ablängen und Hobeln der Tischplatte

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Fixierung der frisch verleimten Leimholzplatte.

Nun ging es ans Leimholz herstellen. Die Bretter wurden zunächst auf Dicke gehobelt, die Kanten gefügt.

Anschließend werden die Kanten großzügig mit Weißleim eingestrichen, auf einem flachen Untergrund aneinandergelegt und sollten dann unter Druck ausreichend Zeit zum Abbinden haben.

Nach dem Leimen werden die minimalen Versätze mit der Rauhbank ausgebügelt.

Alternativ kann man auch mit einem Exzenter- oder Bandschleifer arbeiten, womit ohnehin nach dem Hobeln noch einmal nachgeschliffen werden muss, um eine schöne glatte Oberfläche zu erhalten.

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1. Die Leimholzplatten vor dem Ablängen. | 2. Die Leimholzplatten nach dem Ablängen.

2.5. Schritt 4: Verbindung von Tischplatte und Tischgestell

Es war Zeit für die “Hochzeit”, wie die Verbindung von Tischplatte und Tischgestell genannt wird.

Die Verbindung wird mit Nutklötzen hergestellt, die die Platte fest am Gestell halten und der Platte dennoch erlauben zu arbeiten, d.h. in der Breite (quer zur Faser) zu wachsen und zu schrumpfen – wie es Holz bei ändernder Feuchte im Wechsel der Jahreszeiten zu tun pflegt.

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1. Die fertig gehobelte Tischplatte. | 2. Gebeiztes Tischgestell beim Verleimen mit der Tischplatte.

2.6. Schritt 5: Hocker selber bauen

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Hockerteile mit der Kreissäge auf Gehrung sägen.

Nun sind die Hocker an der Reihe. Die Konstruktion ist ziemlich einfach, es gibt nicht viele Varianten, diese Hocker zu bauen.

Die hier verwendete Lösung ist schnell beschrieben: Zunächst Platten auf Maß sägen und auf Gehrung schneiden.

Aber auch hier ist, wie so oft beim Heimwerken, Vorsicht geboten. Zum Sägen der beidseitigen Gehrung der Sitzfläche mit Hilfe einer Tischkreissäge wird das Brett auf eine Trägerplatte mit doppelseitigen Klebeband fixiert.

Die Trägerplatte garantiert dabei, dass man am Parallelanschlag immer eine gute Auflagefläche hat. Andernfalls kann das Werkstück beim Sägen der zweiten Gehrung geringfügig unter den Parallelanschlag rutschen und eventuell verkanten, was gefährlich werden kann.

Hinweis: Wird eine Handkreissäge mit Führungsschiene benutzt, sind keine weiteren Vorkehrungen notwendig.

2.7. Schritt 6: Dübellöcher in die Hockerteile fräsen

Die Gehrungen müssen von beiden Seiten gesägt werden, damit später beim Hocker die Maserung unterbrechungsfrei rund herum verläuft.

Abschließend werden die Gehrungen für eine sichere Verbindung noch zusätzlich mit Lamellos verstärkt.

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Lamello-Dübellöcher in der Gehrung und Löcher für Dominos (wahlweise Runddübel) für die Streben.

2.8. Schritt 7: Hockerteile verleimen

Das Verleimen der Hocker ist die kniffligste Angelegenheit des ganzen “Tisch-selber-bauen”-Projektes. Durch die zusätzlich gesetzten Lamellos in der Gehrung lässt sich die Verbindung nicht einfach “zusammenklappen” sondern muss zusammen gezogen werden. Das gestaltet sich oft schwieriger als es aussieht, gerade bei kurzer Verarbeitungszeit des Leims.

Nach den Erfahrungen beim Verleimen des ersten Hockers wurde für den zweiten Hocker ein ausgeklügeltes Verfahren angewandt: Dreiecksleisten wurden zuvor auf eine Sperrholzplatte geleimt. Die Sperrholzplatten werden nun mit Zwingen am Werkstück festgespannt. Nun können mit den Zwingen, die an den Dreieicksleisten angesetzt werden, die Gehrungen mit den Lamellos sauber zusammengezogen werden.

Das funktioniert wirklich tadellos!

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1. Verleimen der Einzelteile. | 2. Für den zweiten Hocker wurden eigens angefertigte rechtwinklige Leisten verwendet. – Mit Erfolg.

2.9. Das Ergebnis: Couchtisch mit Hockern

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Der fertige Couchtisch mit Hockern.

Die Querstreben der Hocker sind in die Seitenteile eingedübelt; in diesem Fall wieder mit Dominos, aber jeder andere Dübel tut’s an der Stelle auch.

Alle Oberflächen wurden mit Hartöl behandelt. Ölen ist eine sehr einfache und Fehler verzeihende Oberflächenbehandlung und ergibt (mit einem guten Öl) sehr widerstandsfähige Oberflächen, die sich auch sehr gut nachbehandeln lassen.

Man kann die Oberfläche Jahre später mit einem neuerlichen Ölauftrag auffrischen, ohne die alte Oberfläche abkratzen zu müssen oder dergleichen, wie es bei Lacken notwendig wäre.

Zum Autor

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Rainer Schmidt.

Rainer Schmidt lebt in Wien und ist begeisterter Heimwerker und Holzenthusiast.

In seinem Blog holznotizen.blogspot.co.at veröffentlicht er regelmäßig anspruchsvolle Heimwerkerprojekte zum Nachbauen.

Bei ihm kommt alles aus einer Hand: Von der Holzbeschaffung bis zur Politur macht Rainer alles selbst.

Respekt!