Kaufberatung zum Gefriertruhe Test bzw. Vergleich 2019

  • Beim Kauf einer Gefriertruhe spielt nicht nur die Größe eine Rolle, sondern auch die Energieffizienzklasse. Vergleichen Sie die Modelle genau, denn auch Klimaklasse und Geräuschpegel sollten in die Kaufentscheidung einbezogen werden.
  • Wenn die Gefriertruhe zukünftig im Keller stehen soll, ist ein Modell mit Schloss überlegenswert, wenn mehrere Personen Zutritt haben. Wenn die Gefriertruhe für Kinder zugänglich ist, sollte sie über eine Kindersicherung verfügen.
  • Um Kosten durch Verluste aufgetauter Lebensmittel zu sparen, ist das Kriterium “Lagerzeit bei Störung” ebenfalls von Bedeutung. Hier wird angegeben, wie lange die Kühlung bei einer Unterbrechung der Stromzufuhr gewährleistet wird. Im Gefriertruhen-Vergleich auf Heimwerker.de hat der Gefriertruhen-Testsieger von Bauknecht im Bereich Preis/Leistung eine Lagerzeit von 60 Stunden bei Störung.

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Wenn Sie eine Gefriertruhe kaufen wollen, stellt sich die erste Frage nach dem benötigten Nutzinhalt. Der Nutzinhalt einer Gefriertruhe wird in Litern angegeben.

Tipp: Als Orientierungshilfe kann man bei einer niedrigen bis mittleren Vorratshaltung von 40 bis 80 Litern Nutzinhalt pro Person im Haushalt ausgehen. 130 Liter pro Person rechnet man bei großer Vorratshaltung. 4 Personen benötigen demzufolge eine Gefriertruhe mit mindestens 200 Litern Nutzinhalt.

Die platzsparende Alternative für die Gefriertruhe ist der Gefrierschrank, der von den Abmessungen einem Kühlschrank gleichkommt. Aufgrund der geringeren Stellfläche hat ein Gefrierschrank aber auch ein geringeres Fassungsvermögen. Eine weitere Option für die Aufbewahrung von Speiseeis und ein wenig Tiefkühlkost ist die Anschaffung einer Mini-Gefriertruhe.

Auf jeden Fall ist es nicht sinnvoll, eine große Gefriertruhe zu kaufen, die nur zur Hälfte genutzt wird. Größere Geräte haben einen höheren Stromverbrauch, und wenn der Nutzinhalt nur zur Hälfte benötigt wird, fällt die Stromrechnung auch unnötig hoch aus.

Wenn in Ihrem Zuhause in der Küche neben Geschirrspüler und Co. Platz für einen Einbaukühlschrank vorgesehen ist, können Sie die Anschaffung einer Kühl-Gefrier-Kombination einer Gefriertruhe vorziehen. Ein Einbaukühlschrank nimmt weniger Platz weg als eine Gefriertruhe.

Auf Heimwerker.de vergleichen wir im Gefriertruhe Test 2019 Geräte verschiedener Marken und Hersteller und verraten Ihnen, welche Kriterien beim Kauf der Gefriertruhe von Bedeutung sind. So finden Sie am schnellsten Ihre beste und günstigste Gefriertruhe!

1. Die empfohlene Temperatur einer Gefriertruhe liegt bei -18 °C

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In einer Gefriertruhe können Sie größere Mengen an Nahrungsmitteln lange Zeit lagern.

Die Gefriertruhe gilt als elektrisches Großgerät, mit dem Lebensmittel über einen langen Zeitraum hinweg tiefgekühlt haltbar gemacht werden können. Gleiche Funktion, aber eine andere Bauweise als die Gefriertruhe, hat der Gefrierschrank.

Die Aufbewahrungszeit für Lebensmittel im Kühlschrank ist nur für Tage, maximal für Wochen vorgesehen. Die meisten verfügen zwar über Tiefkühlfächer bzw. Einbaukühlschränke über kleine Gefriertruhen, deren Nutzinhalt ist allerdings sehr begrenzt.

Bei echten Gefriertruhen handelt es sich um freistehende Geräte mit einem Lagersystem, bei dem die Lebensmittel übereinander gestapelt werden. Größere Lebensmittelpackungen bzw. große Lebensmittelmengen eignen sich daher besonders zum Einfrieren in der Tiefkühltruhe.

Moderne Geräte verfügen meistens über eine Schnellgefrier- bzw. Superfrost-Funktion, mit der viele Lebensmittel auf einmal möglichst schnell auf die empfohlene Lagertemperatur von -18 °C gekühlt werden. Kurzfristig kühlt die Gefriertruhe stärker und schneller herunter, nach spätestens 72 Stunden schaltet sich die Superfrost-Funktion wieder aus.

Die Mindesthaltbarkeitsdaten auf den Tiefkühlpackungen beziehen sich immer auf eine Lagertemperatur von -18 °C.

Die meisten Gefriertruhen haben eher sperrige Maße, weshalb sie nicht in der Küche ihren Platz finden, sondern meistens in Keller- und Vorratsräumen. Bei Gefriertruhen gibt es optisch nicht viel Auswahl, abgesehen vom klassichen Weiß. Ein Gefrierschrank aus Edelstahl oder farblicher Ausführung ist hingegen durchaus möglich.

2. Kaufberatung: Welche Kriterien für den Energiebedarf wichtig sind

2.1. Energieeffizienzklasse: Gefriertruhen-Tests beschreiben A+++ als sparsamste

No Frost-Funktion verhindert Eisbildung

Die Abtauautomatik verhindert Eisbildung im Gefrierraum, indem die Luftfeuchtigkeit durch eine spezielle Umlufttechnik reduziert wird. So bildet sich auch kein Reif auf den Lebensmitteln. Das unbeliebte Abtauen entfällt. Allerdings ist die No Frost-Funktion bei Gefriertruhen noch nicht so verbreitet wie bei Gefrierschränken. Gefriertruhen mit No Frost-Funktion sind sowohl in der Anschaffung als auch beim Unterhalt ein wenig teurer.

Die Energieffizienzklasse zu beachten, lohnt sich in zweierlei Hinsicht für Sie, sowohl umwelttechnisch als auch finanziell. Ein Gerät mit der Kategorie A fällt in die beste Klasse, früher waren Kategorisierungen von A bis G üblich.

Inzwischen erfüllen praktisch alle Geräte die Ansprüche der Klasse A, weshalb man hier Geräte von Klasse A+, A++ und A+++ unterscheidet. Zum Vergleich: Eine Gefriertruhe der Energieeffizienzklasse A verbraucht rund 60 % mehr Strom als ein Gerät Klasse A+++.

Auch Sonderfunktionen der Gefriertruhe wie No Frost, welche das Abtauen der Gefriertruhe einsparen soll oder das Schnellgefrieren erhöhen den Energiebedarf.

2.2. Klimaklasse SN bei Gefriertruhen im Keller

Beim Kauf einer Gefriertruhe lohnt es sich auch, auf die Klimaklasse zu achten. Diese Angabe finden Sie in der Produktbeschreibung. Wenn die Gefriertruhe im Keller steht, sollte sie die Klimaklasse SN (10 bis 32 Grad Umgebungstemperatur) haben. In Wohnräumen braucht es Klimaklasse N (16 bis 32 Grad). Die niedrigere Umgebungstemperatur im Keller hilft Ihnen ebenfalls dabei, Strom zu sparen.

2.3. Lange Lagerzeit bei Störung = gute Isolation

Für den Vergleich von Gefriertruhen-Tests auf Heimwerker.de haben wir aufgrund von Händlerinformationen, Fachmedien und Kundenrezensionen Modelle beschrieben, welche eine lange Lagerzeit bei Störung aufweisen.

Das bedeutet, dass die Gefriertruhe eine gute Isolation hat, was sich wiederum auf der Stromrechnung bemerkbar macht. Außerdem ist es positiv für das Gefriergut, wenn es trotz Störung nicht auftaut und somit auch nicht entsorgt werden muss.

3. Bessere Übersicht bietet der Gefrierschrank

Für welches Gefriergerät Sie sich entscheiden, hängt im Wesentlichen von den räumlichen Gegebenheiten und den persönlichen Vorlieben ab. Welche Vor- und Nachteile ein Gefrierschrank bietet, zeigt die folgende Übersicht:

  • bessere Übersicht und bessere Möglichkeit des Sortierens von Gefriergut
  • bessere Innenbeleuchtung
  • flexibler, denn ein Gefrierschrank kann auch draußen stehen, bei der Party im Garten, beim Camping oder im Homeoffice verwendet werden, vor allem, wenn es eine Mini-Version ist
  • mehr optische Gestaltungsmöglichkeiten, ein Gefrierschrank kann freistehend sein, es gibt aber auch Einbau-Gefrierschränke, die sich mit passender Blende komplett in eine Einbauküche integrieren
  • ein Gefrierschrank braucht rund 15 % mehr Strom als eine Gefriertruhe mit vergleichbarem Nutzinhalt
  • Gefrierschränke sind in der Anschaffung meist teurer, weil aufwändiger gestaltet
  • bei Stromausfall kühlt die Gefriertruhe länger

4. Bauknecht ist einer der Marktführer bei Gefriertruhen

Wir stellen Ihnen im Vergleich von Tiefkühltruhe-Tests auf Heimwerker.de die bekanntesten und beliebtesten Hersteller für Gefriertruhen vor. Die Stiftung Warentest hat 2010 einen Gefriertruhe-Test durchgeführt, am besten schnitten dabei die Geräte der Hersteller Liebherr, Miele und Bauknecht ab.

Hersteller Eigenschaften

Bauknecht

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  • großes, vielfältiges Sortiment an Gefriertruhen
  • gute Qualität, lange Haltbarkeit
  • fast alle Geräte weisen Energieeffizienzklasse A+++ auf
  • Geräte befinden sich im höheren Preissegment

Beko

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  • Geräte aus dem niedrigeren bis mittleren Preissegment
  • trotz günstigem Preis viele Extras wie Schnellgefrieren oder No Frost-Funktion
  • Geräte sind öfters als Schnäppchen bei Discountern wie Aldi oder Lidl zu finden
  • Geräte haben etwas höheren Stromverbrauch

Whirlpool

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  • amerikanischer Konzern, dem inzwischen auch Bauknecht angehört
  • große Auswahl von der Mini-Gefriertruhe bis zum Gastromodell
  • neuere Modelle verfügen über Space Max-Funktion (besonders geräumig)

AEG

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  • war früher einer der führenden deutschen Gerätehersteller, gehört jetzt zum schwedischen Konzern Elektrolux
  • mittlere Preisklasse
  • Geräte von hoher Qualität
  • bietet als Alternative zur Gefriertruhe auch Kühl-Gefrier-Kombinationen an

Weitere bekannte Hersteller von Gefriertruhen sind Bomann, Siemens, Klarstein und Bosch.

5. Von Temperaturalarm bis Kindersicherung – Extras für die Gefriertruhe

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Beim Kauf einer Gefriertruhe spielen u. a. das Fassungsvermögen und die Energieeffizienzklasse eine Rolle.

Der Temperaturalarm warnt mit optischem oder akustischem Signal, wenn die Temperatur in der Gefriertruhe nicht mehr optimal ist. Das kann beispielsweise vorkommen, wenn sie nicht richtig geschlossen wurde. Bei einem Gefrierschrank kann die Dichtung defekt sein, was schnellstmöglich behoben werden muss.

Wenn die Gefriertruhe öfters von ihrem Platz bewegt werden muss, lohnt es sich, ein Gerät mit Rollen anzuschaffen.

Die meisten Modelle haben zum Öffnen einen Klappdeckel, es gibt allerdings auch Gefriertruhen mit Schiebedeckel. Beim Öffnen entweicht hier nur wenig kalte Luft, was positiv für den Energieverbrauch ist.

Um den Überblick in der Gefriertruhe zu behalten, werden die meisten Geräte mit Körben zur Lebensmittelaufbewahrung geliefert. Ist die Anzahl der Körbe zu wenig, bzw. fehlen sie, können sie auch nachgekauft werden.

Wer Wert auf einen Eiswürfelbereiter legt, sollte statt auf die Gefriertruhe auf den Kühlschrank zurückgreifen. Auch viele Gefrierschrankmodelle haben einen Eiswürfelbereiter in der Tür integriert.

6. FAQ zum Thema Gefriertruhe

6.1. Wie oft muss ich meinen Kühlschrank bzw. die Gefriertruhe abtauen?

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Eine No Frost-Funktion verhindert die Eisbildung in der Gefriertruhe.

Da Eisbildung im Gefriergerät zu mehr Energieverbrauch führt, sollte mindestens 1 bis 2 Mal im Jahr enteist werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit am Standort des Gerätes ist es möglicherweise noch öfters nötig. Optimal ist es, das Abtauen oder Enteisen im Winter bzw. an kalten Tagen durchzuführen, da das entnommene Gefriergut so besser gelagert werden kann, ohne aufzutauen.

6.2. Wie lange hält sich Fleisch in der Tiefkühltruhe?

Die Lagerzeit vom Gefrierschrank ist identisch mit der der Tiefkühltruhe und ist bei Fleisch abhängig von der Sorte und dem Fettanteil. Rind und Wild sind maximal zwölf Monate haltbar, während Schwein und Geflügel nicht länger als vier bis zehn Monate gelagert werden sollten.

Bei diesen Angaben wird von einer Lagertemperatur von -18° C und einer ununterbrochenen Kühlkette ausgegangen.

6.3. Wie behalte ich den Überblick in der Gefriertruhe?

Zur besseren Organisation sind folgende Tipps hilfreich:

  • Beschriftung des Gefriergutes mit Inhalt und Einfrierdatum
  • Lebensmittel in verschiedenen Körben sortiert aufteilen
  • sind keine Körbe vorgesehen, Gefriertruhe in Zonen aufteilen
  • regelmäßig Gefriergut kontrollieren und Abgelaufenes entsorgen