Kaufberatung zum Gefrierschrank Test bzw. Vergleich 2019

  • Gefrierschränke als Einbaukühlschrank bzw. Gefrierschrank-Kühl-Gefrier-Kombinationen unterscheiden sich schon durch ihre Form von herkömmlichen Gefriertruhen. Statt kopfüber wie in eine Schatzkiste zu tauchen, bedienen Sie sich an einem Gefrierschrank wie an einem herkömmlichen Schrank.
  • Finden Sie heraus, warum Eigenschaften wie ein Gefrierschrank mit No Frost eine praktische Bereicherung für Ihren Haushalt darstellen. Genießen Sie auch die Vorzüge von einem Gefrierschrank mit Eiswürfelbereiter, mit dem Sie jederzeit Ihre Drinks kühlen können.
  • Der Gefrierschrank-Einbau kann häufig passend zur Einbauküche stattfinden. Daneben gibt es auch noch Mini-Gefrierschränke und freistehende Gefrierschränke, sodass sich für Ihr Zuhause beim Aufstellen in Küche, Garten oder Keller noch mehr Möglichkeiten eröffnen.

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Mit dem Gefrierschrank oder der Gefriertruhe halten Sie Lebensmittel deutlich länger frisch und verzehrbereit als in einem Kühlschrank. In unterschiedlichen Bauweisen, wie als Einbaukühlschrank-Gefrierschrank profitieren Sie davon, Lebensmittel jederzeit griffbereit zu haben, während die Aufbewahrung in das Design der Küche integriert wird. Statt in den Keller zur Gefriertruhe zu laufen oder einen Mini-Gefrierschrank im Abstellraum aufzustellen, können Sie einen freistehenden Gefrierschrank aufstellen.

Nutzen Sie unseren Gefrierschrank-Vergleich 2019 auf Heimwerker.de, um die verschiedenen Varianten näher kennenzulernen und wählen Sie Schritt für Schritt ein passendes Modell – Ihren perfekten Typ anhand der für Sie wichtigen Kategorien.

1. Die Funktionsweise von Gefrierschränken ist in jeder Bauweise gleich

Bevor wir uns im Detail mit den Unterschieden einer Kühl-Gefrier-Kombination als Gefrierschrank, einem Gefrierschrank-Einbaukühlschrank oder einer Mischung aus Gefrierschrank und Kühlschrank auseinandersetzen, wollen wir die grundsätzliche Funktionalität der Geräte erläutern. Erst danach werden wir die Ergebnisse verschiedener Tiefkühlschrank-Tests einander gegenüberstellen.

Ein Gefrierschrank ist ein schrankförmiges Kühlsystem, bei dem lediglich ein Stromanschluss vorhanden sein muss, damit diese Kernfunktion übernommen werden kann. Die gleiche Leistung wie ein Gefrierschrank kann eine Gefriertruhe auch erbringen, allerdings ist die Bauweise unterschiedlich.

Truhen sind, wie der Name es bereits vermuten lässt, meist eher länglich und besitzen oben einen Deckel, der sich über die gesamte Breite erstreckt. Diesen können Sie öffnen, mit einer Hand abstützen und dann im mehr oder weniger gut sortierten Innenraum die gewünschten Lebensmittel entnehmen.

Ein klassischer Gefrierschrank aus Edelstahl oder anderen Materialien hingegen, steht sozusagen hochkant und besitzt ebenfalls eine oder mehrere Türen an der Front. Im Inneren befinden sich entweder Zwischenböden wie in einem Regal oder spezielle Gittereinschübe, die Sie herausziehen können.

Wir auf Heimwerker.de finden: Wer Ordnung im Gefrierfach halten will, dem wird dies mit einem Gefrierschrank als Kühlschrank deutlich leichter fallen als im großen, tiefen Innenraum einer Kühltruhe.

Die Anzahl dieser Fächer oder Zwischenböden variiert je nach Hersteller, Produkt und natürlich auch Gesamtgröße. Nach dem Gefrierschrank-Einbau bzw. währenddessen muss das Gerät lediglich über eine Steckdose mit dem Stromkreislauf verbunden werden, um im Anschluss eisige Temperaturen von bis zu -18°C zu erzeugen. Dies gelingt durch einen Kältekompressor, der ein Kältemittel enthält, das unter hohem Druck verdichtet wurde. Durch den Druck erwärmt sich das Kältemittel und kondensiert.

Werden nun Lebensmittel hineingegeben, bringen diese eine wärmere Grundtemperatur mit als die im Gefrierschrank herrschende Temperatur. Dies erzeugt beim Kältemittel eine neue Erwärmung, was zur Verflüssigung führt. Über den Verflüssiger wird diese Wärme des Kältemittels an die Umgebung, also das Innere der Truhe abgegeben.

2. Kaufberatung: Warum die Anschaffung eines Gefrierschrankes viele Vorteile bietet

Der richtige Umgang mit Tiefkühlkost

Wenn Sie im Supermarkt Tiefkühlwaren einkaufen, sollten diese idealerweise direkt nach dem Bezahlen in eine speziell isolierte Einkaufstasche gegeben werden. Sind Sie daheim angekommen, widmen Sie sich als erstes den tiefgekühlten Lebensmitteln und geben diese in den Tiefkühlschrank.

Falls Sie einen Single-Haushalt betreiben, bei dem die Küche grundsätzlich kalt bleibt, könnten Sie denken, Sie würden keinen Gefrierschrank brauchen. Aber wo lagern Sie im Sommer und auch im Winter leckeres Speiseeis? Wo stellen Sie Eiswürfel für die nächste Party her bzw. lagern Sie die fertig gekauften Eiswürfel?

Wir haben in den verschiedenen Gefrierschrank-Tests festgestellt, dass in jedem Haushalt zumindest ein Gefrierfach im Kühlschrank eine echte Bereicherung darstellt.

Wer hingegen Fleisch, Fisch und Tiefkühlgemüse für sich und seine Familie vorrätig halten will oder bereits gekochte Eintöpfe für einen späteren Verzehr frischhalten möchte, der wird dauerhaft kaum auf eine Gefriertruhe oder einen Gefrierschrank verzichten können. Auch zum schnellen Herunterkühlen von Getränken leisten Gefriertruhen wunderbare Dienste.

Aber Achtung: Vergessen Sie Getränke mit Kohlensäure nicht im Gefrierfach, da die Flaschen platzen können, wenn der Inhalt einfriert.

Selbstverständlich können Sie auch Fertiggerichte, Aufbackbrötchen, Tiefkühlobst oder eine Torte im Gefrierschrank lagern. Aufgrund der enorm langen Haltbarkeit, die durch die niedrige Gefrierschrank-Temperatur erreicht wird, können Sie stets gut wirtschaften und haushalten.

3. Der beste Gefrierschrank passt zum Platzangebot, verbraucht wenig Energie und besitzt die richtigen Eigenschaften

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Gefrierschränke ähneln im Gegensatz zu Gefriertruhen in der Form einem Kühlschrank.

Selbstverständlich sollten Sie sich einen Gefrierschrank zulegen, der hinsichtlich seiner äußeren Abmessungen zum vorhandenen Platz passt. Bedenken Sie auch den Türanschlag des Gefrierschranks, da das Öffnen sonst im Alltag im Zweifelsfall sehr unpraktisch wird.

In Gefrierschrank-Tests haben wir auf Heimwerker.de Modelle mit einer unterschiedlichen Anzahl Fächer gefunden. Bei Einlegeböden können Sie ruhig eine große Anzahl wählen, da diese entfernt werden können. Handelt es sich um Einschubfächer, sollten Sie im Vorfeld überlegen, welche Höhe und Tiefe diese haben sollen.

Der Energieverbrauch ist im Vergleich zum Anschaffungspreis ein Kostenfaktor, der in jeder Minute Ihr Budget belastet. Es ist daher nur logisch und konsequent, ein Gerät mit möglichst geringem Stromverbrauch auszuwählen. Wie bei anderen Elektrogeräten auch, fällt ein Gefrierschrank in Energieeffizienzklassen, die wie eine Art Ampel aufgebaut sind.

Dabei spielt selbstverständlich auch das Fassungsvermögen der Truhen eine wichtige Rolle, weil ein größerer Innenraum samt Gefriergütern mehr Energie benötigt. Folgende Übersicht gibt Ihnen eine grobe Orientierung, was die Geräte im Jahr an Stromverbrauch erzeugen:

Fassunsvermögen in l Energieverbrauch / Jahr Stromkosten / Jahr
65 133 kWh 37,24 €
100 149 kWh 41,72 €
150 186 kWh 52,08 €
200 208 kWh 58,24 €

Diese Angaben sind Mittelwerte, denn je nach Modell, Energieeffizienzklasse und Strompreis können die Werte selbstverständlich abweichen. Allerdings weist jeder Hersteller auf jedem einzelnen Gefrierschrank draußen mit einem Aufkleber oder zumindest auf der Umverpackung exakt aus, in welcher Energieeffizienzklasse das Gerät rangiert.

Tipp: Insgesamt werden Gefrierschränke jeder Energieeffizienzklasse an der Rückseite immer etwas warm und geben teilweise ein konstantes oder gelegentliches Brummen von sich. Achten Sie daher gerade bei Modellen für die Küche wie auch beim Geschirrspüler darauf, ob Sie die Geräuschentwicklung als lästig empfinden.

Außerdem gibt es diverse Details, die Sie bedenken sollten, bevor Sie einen günstigen Gefrierschrank kaufen und sich am Ende über deren Fehlen eventuell ärgern würden:

3.1. Wählen Sie den Nutzinhalt passend zu Ihrem Haushalt

Da Gefrierschränke mit einem größeren Fassungsvolumen oder Nutzinhalt etwas mehr Energie verbrauchen, macht es keinen Sinn, einfach das größte Modell zu kaufen. Stattdessen sollten Sie überlegen, welche Mengen an Lebensmitteln regelmäßig darin gelagert werden. Zu diesem Ergebnis sollten Sie gedanklich dann noch mindestens ein Extra-Fach bzw. zusätzlichen Nutzinhalt addieren.

Ansonsten stoßen Sie bei Familienfeierlichkeiten, im Sommer oder bei Familienzuwachs schnell an die Belastungsgrenze. Darüber hinaus spielt es eine Rolle, ob Sie eher kurzfristig oder langfristig Lebensmittel im Gefrierschrank einlagern wollen. Bei kurzfristiger Lagerung und häufigem Umschlag werden als Faustregel 65 Liter pro Person empfohlen, bei längerfristiger Lagerung etwa 130 Liter pro Person.

3.2. Gefrierschrank mit No Frost und der Funktion Schnellgefrieren bevorzugen

Die Funktion No Frost finden Sie meist in Kombination mit einer Abtauautomatik, die eine Eisbildung verhindern soll. Insgesamt sorgt No Frost dafür, dass sich im Innenraum weniger Luftfeuchtigkeit befindet und die Lebensmittel weniger von lästigen Eiskristallen belagert werden. Je besser die No Frost-Technologie funktioniert, desto seltener müssen Sie die Geräte abtauen.

Schnellgefrieren bedeutet lediglich, dass die Lebensmittel extrem schnell von einem warmen Zustand auf einen gefrorenen Zustand gelangen. Je langsamer der Vorgang stattfindet, desto mehr Eiskristalle lagern sich auch im Lebensmittel ab. Beim langsamen Einfrieren entstehen darüber hinaus besonders große Eiskristalle, die nachhaltig die Zellen, also auch die Konsistenz und den Geschmack der Lebensmittel negativ beeinflussen.

3.3. Optische und akustische Warnsignale sind sehr vorteilhaft

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Praktische Extras bei einem Gefrierschrank ist z. B. die No Frost-Technologie oder ein Eiswürfelzubereiter.

Gerade bei Schnäppchenangeboten wie Gefrierschränken von Lidl oder anderen Anbietern fehlen diese Details tendenziell häufiger. Ein Temperaturalarm warnt beispielsweise durch piepsende Geräusche davor, dass die Temperatur ansteigt.

So können Sie schnell reagieren und feststellen, ob ein Familienmitglied einfach nur die Tür nicht richtig geschlossen hat oder aber, ob ein echter Schaden vorliegt.

Mögliche Gründe, warum die Temperatur im Gefrierschrank abfällt, sind:

  • Tür steht offen
  • Gefrierschrank-Dichtung defekt
  • Motorschaden
  • Verpackungen haben sich in der Tür verklemmt

Andere Modelle weisen ebenfalls auf einen Temperaturanstieg im Inneren hin, allerdings lediglich durch eine LED-Anzeige oder eine andere optische Anzeige. Die akustische Warnung hat in unseren Augen viele Vorteile:

  • Sie werden sofort darauf aufmerksam
  • häufig auch im Nebenraum vernehmbar
  • schnelles Eingreifen möglich
  • muss nicht erst entdeckt werden
  • etwas teurer

4. Gefrierschrank-Tests: Warum separate Tiefkühlschränke oft besser als integrierte Gefrierfächer sind

Natürlich ist es in einer kleinen Wohnung sinnvoll, sich einen Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach anzuschaffen. Leider können darin nur sehr wenig Lebensmittel gelagert werden. Wollen Sie das Gefrierfach abtauen, wärmt der Kühlschrankinhalt gleich mit auf.

Genießen Sie grundsätzlich den Komfort, im Gefrierschrank stets einen Notvorrat verschiedener Speisen zu wissen. Haben Sie einmal aus Zeitgründen den Einkauf nicht geschafft, wissen Sie im Gefrierschrank ein Fertiggericht oder zumindest ein Aufbackbrötchen als Notreserve.

Außerdem ist ein Gefrierschrank wunderbar für all jene, die gerne kochen und sich durch geschicktes Einfrieren bestimmter Speisen die Zubereitung der Mahlzeiten im hektischen Alltag erleichtern. Frisch und selbst Gekochtes zaubern Sie einfach aus dem Gefrierschrank und servieren das Essen nach dem Auftauen und Erwärmen – wie frisch gekocht.

5. Wie und wie oft Sie einen Gefrierschrank abtauen sollten

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Tauen Sie Ihren Gefrierschrank bevorzugt im Winter ab, wenn Sie die Lebensmittel auf dem kalten Balkon lagern können.

Auch wenn viele Geräte heute selbstabtauend sind, kann sich dennoch hin und wieder die Notwendigkeit des Abtauens zeigen. Denn je dicker die Eisschicht im Inneren wird, desto weniger gut kann der Gefrierschrank die Temperatur halten. Obendrein steigen die Stromkosten.

Tauen Sie den Gefrierschrank idealerweise im Winter ab, wenn Sie die Lebensmittel draußen in der Kälte zwischenlagern können. Sollte dies nicht der Fall sein bzw. sind die Temperaturen zu hoch, dann können Sie auch vorher alles verzehren und vor dem nächsten Einkauf die Truhe bzw. den Schrank abtauen.

Ist dies nicht möglich, sollten Sie mobile Kühlboxen und Gefriertüten mit Isolierfunktion zur Hand haben und die Lebensmittel an einem möglichst kühlen Ort zwischenlagern.

Nun stellen Sie den Gefrierschrank ab und der Abtauvorgang beginnt. Sie können durch vorsichtiges Klopfen und Kratzen versuchen, die Ablösung besonders hartnäckiger Eisschichten zu beschleunigen. Nutzen Sie keinesfalls Eis-Sprays oder ähnliches, denn die Inhaltsstoffe sind nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet.

Halten Sie ein Handtuch bereit und fangen das Tauwasser in einer Schale auf. Anschließend nutzen Sie die Gelegenheit und wischen die Truhe einmal gründlich aus, bevor Sie den Gefrierschrank wieder starten.

Modelle mit No Frost-Funktion sollten mindestens einmal jährlich abgetaut werden, die anderen besser zweimal pro Jahr bzw. nach Bedarf.

6. Gibt es einen Gefrierschrank-Testsieger der Stiftung Warentest?

Tatsächlich werden Sie dem Gefrierschrank-Test aus dem Jahr 2019 einen Testsieger entnehmen können. Die Stiftung Warentest hat gleich 83 Tiefkühler unter die Lupe genommen, die Ergebnisse finden Sie auf der Homepage.

7. Wichtige Fragen und Antworten rund um Gefrierschränke

7.1. Welche Marken und Hersteller bieten Gefrierschränke an?

Sie finden bekannte Marken wie Liebherr, Bosch, Beko, Siemens, Bauknecht und AEG, die ihre Gefrierschränke in ganz unterschiedlichen Varianten anbieten. Doch auch unbekanntere Hersteller wie Bomann und Amica konnten im Vergleich gute Ergebnisse erzielen.

7.2. Wie entsorge ich einen Gefrierschrank oder Kühlschrank?

Alte Gefrierschränke und Kühlschränke müssen immer fachkundig entsorgt werden, da die enthaltenen Kühlmittel sowohl der Gesundheit als auch der Umwelt schaden können. Ein Anruf bei Ihrem örtlichen Mülldienst oder einem Wertstoffhof genügt, dort nennt man Ihnen gerne die Anlieferadresse.

Alternativ kann man Ihnen dort regionale Tipps geben, wer eventuell alte Kühlschränke bei Ihnen abholen und weiter verwerten kann.