Basteln mit Metall

Aluminium kleben – so einfach geht’s

Aluminium mit Kleber versehen

Aluminium ist verhältnismäßig weich und dehnbar, deshalb lässt es sich leicht verarbeiten – sogar Folien kann man daraus herstellen. Da Aluminium eine geringe Dichte aufweist und daher bei gleichem Volumen nur etwa ein Drittel des Gewichts von Stahl wiegt, wird es gerne für für den Bau von Flugzeugen aber auch für Teile von Eisenbahnwaggons oder Autos verwendet. Zugleich leitet es Wärme sehr gut und kommt daher auch bei Kochgeräten und Verpackungen zum Einsatz.

Aluminium kann man schweißen. Das ist bei Haushalts-Reparaturen allerdings wenig relevant. Wichtiger ist für diesen Zweck, dass man Alu kleben kann. Wie das geht, das zeigen wir hier.

Material

  • Fettlösender Reiniger
  • Schleifpapier, Körnung 80 oder 100
  • Zweikomponentiger Acrylatkleber oder einkomponentiger Montagekleber

Alu kleben: Zwei Methoden

1. Aluminium auf Aluminium kleben

Aluminium mit Fettlöser reinigenVor dem Klebstoffauftrag wird das Aluminium gründlich mit einem fettlösenden Reiniger gesäubert.

Im ersten Schritt müssen Sie die zu verklebenden Oberflächen gründlich reinigen und entfetten. Ein Fettfilm, aber auch loser Schmutz würde als Trennmittel wirken und die Haftung des Klebers verhindern. Außerdem raut man die Oberfläche mit 80er oder 100er Schleifpapier an und entstaubt sie sorgfältig.

Die Verbindung stellen Sie mit einem Zwei-Komponenten-Kleber her, der zum Kleben von Alu geeignet ist. Beachten Sie dabei die Verarbeitungszeit (Topfzeit) und die Härtezeit, bis der Kleber seine Endfestigkeit erreicht hat. Beides gibt der Hersteller an.

2. Aluminium mit anderen Metallen oder mit Nichtmetallen verkleben

Nachdem die Klebeflächen ebenfalls wie oben vorbereitet sind, tragen Sie den Montage- oder Konstruktionskleber nach Herstellervorschrift auf. Achten Sie auf eine gleichmäßige, vollflächige Verklebung – sie macht zusätzliches Abdichten oft überflüssig.

 

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