Familienfeste

Kuchen, Tartes und Cupcake-Kreationen zum Muttertag backen

Muttertagskuchen selbst gemacht

muttertag-1An jedem zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag. Ein schöner Anlass, der Mama mal wieder für ihre uneingeschränkte Liebe und Zuneigung zu danken. Und wie könnte man seine Gefühle besser ausdrücken, als mit einem selbst gebackenen Kuchen zum Muttertag?

Dabei können Sie sich ganz nach dem Geschmack Ihrer Mutter richten: Mag sie eher fruchtigen Kuchen oder sahnige Torten? Muss es ein kompletter Kuchen sein, oder reichen auch liebevoll dekorierte und mit frischen Beeren gefüllte Muffins? Besonders angesagt sind sogenannte Cake Pops, also kleine Kuchenkugeln, die auf einem Stab aufgepiekst und verziert sind.

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Daher haben wir hier für Sie die schönsten Kuchenrezepte mit Herz zusammengestellt.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Am Muttertag kommt die gesamte Familie zusammen, um der Mama einen unvergesslichen Tag zu gestalten. Häufig werden gemeinsame Ausflüge – gerne auch mit den Großeltern – unternommen und nachmittags trifft man sich zu Kaffee und Kuchen. Den Kuchen hat die Mutter natürlich nicht selber gebacken: Diese Aufgabe übernehmen am zweiten Sonntag im Mai ausnahmsweise einmal die Kinder, die das Lieblingsrezept der Mama mit tatkräftiger Unterstützung des Vaters nachbacken.

Besonders schön werden Muttertagskuchen, wenn sie bunt und liebevoll mit Zuckerperlen, Schokoraspeln oder Marzipanfiguren dekoriert werden. Alternativ können Sie farbenfrohe Cake-Pops, Cupcakes oder Muffins backen, die Sie auch ohne Teller besonders leicht bei einem Picknick im Park genießen  können.

Lassen Sie sich von unseren Rezeptideen für traditionelle und ungewöhnliche Muttertagskuchen zu eigenen Kreationen inspirieren!

Heidelbeer-Käsekuchen mit Amarettini

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Saftige Heidelbeeren harmonieren besonders gut mit einem fluffigen Käsekuchen.

Zubereitungszeit: ca. 1 ½ Stunden
Backzeit: 1 Stunde

Zutaten:

  • 100 g Butter
  • 150 g Zwieback
  • 75 g Amarettini
  • Fett für die Backform
  • 750 g Quark
  • 250 g Mascarpone
  • 125 g + 2 EL Zucker
  • 4 Eier
  • 2 Päckchen Puddingpulver "Vanille-Geschmack"
  • 200 g Heidelbeeren
  • 2 EL Zitronensaft
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Auch lecker: Blaubeeren püriert unter die Quarkmasse mengen und auf einem schokoladigen Tortenboden verteilen.

Zudem:

  • 1 Gefrierbeutel
  • Tortenrahmen in Herzform
  • Backpapier & Alufolie (falls die Herzform keinen Boden hat)

Zubereitung

  1. Butter vorbereiten: In einem kleinen Topf etwas Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen.
  2. Zwieback und Amarettini kleinklopfen: Den Zwieback und die Amarettini in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Küchenrolle zerkleinern. Die entstandene Bröselmischung kann dann mit der geschmolzenen Butter verrührt werden.
  3. Der Tortenboden: Fetten Sie die Kuchenform mit Margarine. Alternativ können Sie einen Tortenrahmen in Herzform auf Backpapier und ein großes Stück Alufolie stellen. Diese am Rand hochklappen und festdrücken, sodass ein stabilder Boden entsteht – falls keiner vorhanden sein sollte. Daraufhin den Ring gut einfetten und alles auf ein Backblech setzen. Anschließend die Bröselmasse in die Form geben, gleichmäßig verteilen und andrücken, sodass ein ebenmäßiger Tortenboden entsteht.
  4. Quarkmasse: Den Quark, die Mascarpone und 125 g Zucker vermischen und gut verrühren. Im Anschluss die Eier und 1 ½ Päckchen Puddingpulver unterrühren.
  5. Heidelbeerpüree: Nachdem die Heidelbeeren gründlich gewaschen wurden, können sie mit 2 EL Zucker und dem Zitronensaft fein püriert werden.
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    Frische Blaubeeren lassen sich vielseitig verwenden oder als essbare Dekoration auf dem Tisch oder Teller einsetzen.
  6. Kuchenmasse verfeinern: Jetzt kann man 1/3 der Käsekuchenmasse, das Heidelbeerpüree, sowie das halbe Päckchen Puddingpulver verrühren.
  7. Quarkmasse einfüllen: Die Quarkmasse abwechselnd in den Rahmen füllen und mit einer Gabel marmorieren. Alternativ die Heidelbeeren als ganze Frucht auf dem Boden (unter der Quarkmasse) verteilen und nach dem Backen zusätzlich als Topping drauflegen (siehe Foto).
  8. Vorheizen und backen: In einem vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C / Umluft: 150 °C / Gas: Stufe 2) eine Stunde backen. Im Anschluss bei geöffneter Ofentür 15 Minuten abkühlen lassen. Danach kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden und auskühlen.
  9. Kuchen verzieren: Den erkalteten Rahmen entfernen und den Kuchen mit Heidelbeeren, dem Püree, Zwiebackstücken und den Amarettini verzieren.

Backtipp

Für die abschließende Verzierung des Muttertagskuchens sollten ein paar ganze Amarettini und eine Hand voll Heidelbeeren aufgehoben werden. Diese lassen sich dann am Rand oder über die gesamte Kuchenfläche verteilen – etwa ein Rand aus knusprigen Amarettini, während die Mitte mit weichen Blaubeeren ausgefüllt wird. Seien Sie kreativ!

Erdbeerkuchen mit Vanillepudding

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Eine flache Erdbeer-Vanillepudding-Tarte schmeckt warm serviert besonders gut.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Backzeit: 20 Minuten

Zutaten:

  • 225 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 Pck. Vanillepudding (inkl. der benötigten Zutaten)
  • Fett für die Backform
  • 300 g Erdbeeren

Zudem:

  • Kuchenform in gewünschter Optik

Zubereitung

  1. Das Mehl, den Zucker, das Backpulver, den Vanillezucker und die Eier in eine Schüssel geben und gründlich verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  2. Eine Kuchenform einfetten und den Teig hineingeben.
  3. Den Teig im Anschluss in einem vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C / Umluft: 150 °C / Gas: Stufe 2) 20 Minuten backen.
  4. In der Zwischenzeit kann der Pudding nach Herstellerangaben gekocht werden.
  5. Nach dem Backen und Abkühlen des Kuchenteigs wird der Pudding in einer flachen Schicht aufgetragen.
  6. Die gewaschenen und in Scheiben oder Viertel geschnittenen Erdbeeren gleichmäßig von innen nach außen auf dem warmen Pudding verteilen und leicht eindrücken. Sobald der Pudding fest geworden ist, kann der Kuchen angeschnitten werden.

Backtipp

Wenn es etwas schneller gehen soll, kann der Pudding weggelassen werden und alternativ ein durchsichtiger Tortenguss über die Erdbeeren gegeben werden, um die nötige Stabilität zu erzielen. Verziert wird der Kuchen dann beispielsweise noch mit gerösteten Mandelsplittern und kleingehackten Pistazien am Rand – so erzielen Sie schöne Farbkontraste. Wenn es ganz schnell gehen soll, kann auch ein gekaufter Tortenboden verwendet werden.

Klassischer Apfelkuchen

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Ob gedeckt oder ungedeckt – ein Apfelkuchen schmeckt immer fruchtig-frisch.

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Backzeit: 15 Minuten

Zutaten

  • 1 Becher Sahne
  • 1 Becher Zucker
  • 2 Becher Mehl
  • 5 Eier
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • etwas Salz
  • 5 Äpfel
  • Fett für die Backform
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Alternativ können Sie eine frische Apfeltarte backen: Statt Apfelscheiben nutzen Sie hier mit Zimt und Zucker marinierte Apfelstücke für ein besonders saftiges Ergebnis.

Zudem:

  • runde Springform

Eine kleine Hilfe für den unerfahrenen Bäcker
Mit der Mengenangabe "Becher" ist der herkömmliche Sahnebecher gemeint. Diese Vereinheitlichung soll es einfacher machen, die richtigen Zutatenmengen zu wählen – besonders, wenn Sie mit kleinen Kindern backen.

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C / Umluft: 175 °C / Gas: Stufe 2).
  2. Sahne, Zucker, Mehl, Eier, Backpulver, Vanillezucker und etwas Salz in eine Schüssel geben und zehn Minuten gründlich verrühren. Je länger Sie den Teig bearbeiten, desto besser gelingt er – auch wenn er bereits nach wenigen Minuten glatt erscheint.
  3. Nun können die Äpfel gewaschen, geschält, vom Kerngehäuse befreit und in feine Scheiben geschnitten werden.
  4. Der fertige Teig wird in eine große, eingefettete Kuchenform gegeben und gleichmäßig mit Hilfe der Finger oder einem schmalen Teigroller verteilt. Tipp: Ein feuchter Löffel hilft dabei, den Teig glatt zu streichen.
  5. Die Apfelscheiben auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
  6. Nach 15 Minuten Backzeit kann der Ofen abgeschaltet werden. Sollte der Kuchen noch zu hell aussehen, kann er bei geschlossener Ofentür noch einige Minuten im Ofen bleiben und nachziehen.

Backtipp

Je nach Vorlieben kann der Apfelkuchen mit Mandelsplittern oder Rosinen verfeinert werden. Wenn Sie die Apfelscheiben nach dem Schälen direkt mit Zitronensaft behandeln, behalten Sie ihre ansprechende Farbe. Zudem schmeckt der Kuchen kalt und warm – und besonders gut frisch aus dem Ofen in Kombination mit kühlem Vanilleeis und Schlagsahne!

Gefüllte Muffins mit Topping

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Fruchtige Törtchen, etwa mit frischen Johannisbeeren gefüllt, passen gut zum sommerlichen Mai.

Zubereitungszeit: ca. 30 Min.
Backzeit: ca. 20 Min.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 150 g Schmand oder Crème fraîche
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
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Bunt dekorierte Muffins wirken besonders liebevoll und kreativ.

Ideen für die Füllung:

  • Marmelade nach Wahl
  • Schokolade in kleinen Stückchen
  • frische Früchte (etwa: Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, ...)

Zudem:

  • Muffin-Papierförmchen
  • Muffinblech

Zubereitung:

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C vor und stellen Sie bereits in jede Vertiefung des Muffinblechs ein Papiertütchen. Wenn Sie keine Muffinform besitzen, stellen Sie immer mindestens zwei Papiertütchen ineinander auf ein Backblech, sodass die Muffins ihre Form beibehalten.

  1. Lassen Sie die Butter bei schwacher Hitze schmelzen.
  2. Mischen Sie in der Zwischenzeit das Mehl mit dem Backpulver in einer seperaten Schüssel.
  3. Anschließend werden die Eier mit dem Schmand, Zucker und einer Prise Salz mit einem Schneebesen verrührt.
  4. Rühren Sie die flüssige Butter nun unter die Eier-Schmand-Mischung und geben Sie im Anschluss zügig die Mehlmischung hinzu.
  5. Verteilen Sie die Hälfte des Teiges in die vorbereiteten Muffinförmchen, geben Sie Ihre gewählte Füllung in die Mitte und bedecken Sie alles mit dem restlichen Teig.
  6. Bei 180 °C ca. 15-20 Minuten backen. Danach die Muffins gut abkühlen lassen und nach Belieben mit Schokokuvertüre sowie bunten Perlen oder Marzipanfiguren dekorieren.

Backtipp

Frische, saftige Früchte können beim Backvorgang Feuchtigkeit verlieren und den Teig verfärben. Geben Sie daher bei besonders großen Früchten, wie Himbeeren oder Brombeeren, immer höchstens zwei Früchte in die Teigmitte. Wenn Sie bunten Teig wünschen, können einzelne Portionen mit Lebensmittelfarbe eingefärbt oder bunte Zuckerstreusel vor dem Backvorgang untergehoben werden – diese schmelzen beim Backen und erzielen einen tollen Regenbogen-Effekt.

Bunte Cake Pops

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Cake Pops lassen sich bunt verzieren und sind besonders saftig.

Zubereitungszeit: ca. 1 ½ Std.
Backzeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 3 Std.

Zutaten (für ca. 24 Cake Pops):

  • 200 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 125 g Butter (flüssig)
  • 25 g Butter (weich)
  • 2 EL Milch
  • 25 g Frischkäse
  • ½ Pck. Backpulver
  • 75 g Puderzucker
  • Schokoladenkuvertüre nach Wahl
  • bunte Streusel oder alternative Toppings
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    Tauchen Sie die Cake Pops in flüssige Schokolade und wälzen Sie sie anschließend in bunten Perlen.

Zudem:

  • Glas mit Zucker oder eine Styroporplatte (zum Trocknen)
  • entsprechend viele Holzstäbchen
  • Kastenbackform
  • Backpapier

Zubereitung:

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Nach dem Verzieren müssen die Cake Pops noch einige Stunden trocknen, bevor sie in Klarsichtfolie verpackt werden können.
  1. Den Backofen auf 150 °C (Umluft) vorheizen.
  2. Teig vorbereiten: Den Zucker mit den Eiern auf höchster Stufe des Handrührgeräts 2 Minuten schaumig schlagen. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Zucker-Ei-Masse mengen. Butter auf kleiner Flamme schmelzen lassen und untermischen. Falls der Teig zu fest ist, kann etwas Milch hinzugefügt werden: 2-3 EL sind ausreichend, der Teig darf nicht zu flüssig werden!
  3. Teig backen und abkühlen: Den geschmeidigen Teig in eine Kastenform geben und ca. 30 Minuten bei 150 °C backen. Tipp: In einer eckigen Kuchenform haben Sie weniger Verschnitt. Nach der Backzeit den Kuchen aus der Form lösen und im Kühlschrank abkühlen lassen, da der Teig nicht austrocknen darf.
  4. Buttercreme anrühren: Für die Buttercreme den Frischkäse, die weiche Butter und den Puderzucker vermengen. Wer möchte, kann hier noch flüssiges Fruchtaroma nach Wahl oder frische Vanille hinzufügen. Wichtig ist, dass die Buttercreme nicht zu flüssig wird – bei Bedarf wird noch etwas Puderzucker untergerührt.
  5. Cake Pops formen: Die Kruste vom kühlen Kuchen abschneiden und den weichen Kern in feine Brösel zerkleinern. Anschließend die Buttercreme allmählich unterrühren und alles auf mittlerer Stufe mit einem Handrührgerät vermengen, bis eine formbare Konsistenz entsteht. Sie können zwischendurch einfach testen, ob sich bereits stabile Kugeln formen lassen. Schließlich ca. 4 cm große Kugeln formen, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank geben.
  6. Cake Pops dekorieren: Schokoladenkuvertüre in einem Wasserbad erhitzen. Die Spitze der Holzstäbchen nun in die flüssig werdende Schokolade tauchen und in die Cake Pops pieksen – so halten die Stäbe deutlich besser. Nach fünf Minuten sind die Holzstäbe gut mit dem Teig verbunden, sodass das Dekorieren beginnen kann. Tauchen Sie die Cake Pops in die flüssige Schokolade und verzieren Sie sie nach Belieben mit Kokosraspeln, Schokostreuseln, bunten Perlen oder Dekorschrift. Abschließend den fertigen Cake Pop zum Trocknen in ein mit Zucker gefülltes Glas stellen oder alternativ in eine Styroporplatte stecken.

Backtipp

Der helle Cake Pop-Rührteig lässt sich mit bunter Lebensmittelfarbe leicht einfärben – rosafarbener Teig mit einem Mantel aus weißer Schokolade und pinken Glitzerperlen passt beispielsweise besonders gut zum Muttertag. Alternativ lässt sich auch helle Schokoladenkuvertüre farblich abändern – hier ist Ihre Kreativität gefragt! Letzter Tipp: Wenn Sie Kakaopulver unter den Teig mischen, wird er besonders schokoladig.

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