Mini-PC Vergleich 2019

Die besten Mini-PCs im Vergleich.

Mini-PCs sind der kleine Bruder von Desktop-PCs. Ob zum Streamen von Filmen oder für die Office-Nutzung, die Leistung der kleinen PCs muss sich hinter einem vollwertigen Desktop-Computer meist nicht verstecken. Nichtsdestotrotz sind Mini-PCs nicht für alle Anwendungen interessant.

Gamer werden Mini-PCs bei LAN-Partys zum Beispiel eher meiden. Ein individueller Mini-PC-Test verrät Ihnen, ob diese Art von Computer für Sie sinnvoll ist. Lesen Sie hier, welche Qualitätskriterien beim Kauf von Bedeutung sind.

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Kaufberatung zum Mini-PC Test bzw. Vergleich 2019

  • Mini-PCs sind deutlich kompaktere Desktop-PCs, die nur einen Bruchteil des Raumvolumens einnehmen und sich für den mobilen Einsatz anbieten. Das Innenleben eines Mini-PCs erinnert mit Festplatte, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Co. dennoch stark an einen großen Desktop-PC.
  • Mini-PCs eignen sich als Server, zum Surfen, Streamen und für Office-Anwendungen. Für passionierte Gamer sind die Minicomputer allerdings nur bedingt geeignet.
  • Im Gegensatz zu einem Laptop, Netbook oder Tablet sind eine separate Maus sowie eine externe Tastatur neben einem Monitor bei der Nutzung eines Mini-PCs unerlässlich.

mini-pc-test

Dass Mini-PCs ihren neuen Besitzern trotz der kompakten Abmessungen eine beachtliche Leistung in Aussicht stellen, macht sie für viele User interessant. Das gilt besonders für allgemeine Office-Anwendungen, das Surfen im Web oder das Streamen von Filminhalten.

Doch was, wenn Sie einen Mini-PC als Gamer nutzen wollen? Der angedachte Einsatzzweck entscheidet darüber, welcher Grafikchip und wie viel Arbeitsspeicher bei Ihrem Mini-PC vonnöten sind.

Tipp: Damit Sie sich für den Minicomputer entscheiden, der zu Ihrem Bedarf passt, steht die nachfolgende Kaufberatung für Sie bereit. Informieren Sie sich im Detail, worauf es bei der Anschaffung dieser Art von Elektronik ankommt.

1. Mini-PC oder regulärer Desktop-PC: ein Vergleich

Kompakter Mini-PC.
Mini-PCs sind kompakter als Desktop-PCs.

Ein Mini-PC unterscheidet sich vor allem durch seine kompakten Abmessungen von einem regulären Desktop-PC. Nicht nur die Platine, sondern auch das Gehäuse des Mini-PCs nimmt den Bruchteil des Raumvolumens von einem regulären PC ein.

Dabei weisen reguläre Desktop- und Mini-PCs grundsätzlich den gleichen Aufbau auf. Eine Festplatte, ausreichend Arbeitsspeicher, eine Sound- und Grafikkarte sind bei beiden Arten von Computern neben dem passenden Monitor von Nöten. Auch eine Tastatur und eine Maus sind unerlässlich.

Somit unterscheiden sich Mini-PCs von Tablets, Laptops und Netbooks. Immerhin können diese Gadgets auch ohne eine externe Tastatur und Maus genutzt werden, was bei einem Mini-PC hingegen nicht möglich ist. Neben dem Begriff „Minicomputer“ ist auch die Bezeichnung „Nettop“ für Mini-PCs gängig.

2. Barebone oder komplette Mini-PCs

Bevor Sie einen Mini-PC kaufen, stellt sich die Frage, ob es ein fertiges Modell, wie zum Beispiel ein HP-Mini-PC, für Sie sein darf oder Sie selbst Hand anlegen wollen. Dann werden Sie sich bei Ihrem Mini-PC-Test auf ein Barebone-Modell konzentrieren, welches Ihnen nur das Gehäuse und die Hauptplatine bietet. Bei dieser Entscheidung sind Ihnen die nachfolgenden Informationen behilflich.

Mini-PC-Typ Kurzbeschreibung
Klassischer, kompletter Minicomputer
  • sofort einsatzfähig, sobald Sie die gewünschten Programme und das Betriebssystem auf den PC gespielt haben
  • kurze Startzeiten, da der Hersteller das Betriebssystem meist vorinstalliert hat
  • vergleichsweise günstiger Preis für ein Komplettsystem
  • Unsicherheit, welche Komponenten tatsächlich in dem Gehäuse schlummern
  • für Laien geeignet, die sich nicht mit der Frage nach Grafik- und Soundkarte, Festplatte und Co. auseinandersetzen möchten
Barebone-Mini-PC
  • unvollständig und nicht sofort einsatzbereit
  • für Bastler interessant
  • individuell an Ihren Bedarf anpassbar
  • die benötigten Komponenten sind von der Grafikkarte bis zur Festplatte separat zu kaufen

In einen Barebone-Mini-PC werden Sie wesentlich mehr Zeit investieren müssen, um daraus einen funktionierenden Komplett-Mini-PC zu machen. Wie die nachfolgende Übersicht verrät, gibt es jedoch handfeste Gründe, die Technikfans zu diesem Schritt bewegen:

  • Spaß am Zusammenstellen des eigenen Mini-PCs
  • genaues Wissen darum, welche Komponenten in dem PC verbaut sind
  • Hardware passend zum gewünschten Verwendungszweck – ob als Office-, Multimedia- oder Gaming-Mini-PC
  • spätere Aufrüstungen leichter möglich
  • erlangtes Wissen auch beim Umrüsten von Netbooks anwendbar
  • Mini-PCs zusammenstellen, die es in dieser Version von keinem Hersteller zu kaufen gibt
  • bewusster Umgang mit Technik und Lerneffekt im Vergleich zum schnellen Konsum eines fertigen Minicomputers
  • oftmals höhere Gesamtkosten als für einen fertigen Mini-PC
  • es kann Probleme beim Zusammenspiel der einzelnen Komponenten geben
  • höherer Zeitaufwand, der viele Bastler nicht stört, da sie das Schrauben an ihrem Mini-PC als Hobby ansehen

3. SSD, SSHD und HDD: mögliche Festplatten bei Ihrem Mini-PC

Ob es nun ein Android-Mini-PC, ein Tower-Mini-PC oder ein Mini-PC für den TV sein soll, achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, welche Art der Festplatte in dem Mini-PC-Gehäuse steckt. Die wichtigsten Gründe, die für die jeweiligen Festplattentypen sprechen, finden Sie auf Heimwerker.de:

  • HDD: großer Speicher
  • SSD: schnellerer Zugriff bei einem kleineren Speicher
  • SSHD: Hybridspeicher mit möglichst kurzen Zugriffszeiten und einer ausreichend großen Speicherkapazität für Spiele und Filme

In der Praxis bedeutet das für Sie, dass sich ein Mini-PC mit einer SSD-Festplatte für die mobile Nutzung anbietet, da Sie Ihre Daten schneller verarbeiten können. Wenn Sie Ihren Mini-PC konfigurieren und als eine Art Multimedia Center zuhause nutzen wollen, ist eine HDD-Festplatte zu empfehlen. Gamer setzen ebenfalls auf eine HDD- oder wahlweise auf eine SSHD-Festplatte.

4. Kriterien im Mini-PC-Test: vom Prozessor bis zum Arbeitsspeicher in GB

Mini-PCs meist mit Intel-Prozessoren
Ob Sie sich für einen i5-Mini-PC oder für einen i3-Mini-PC entscheiden, die meisten Mini-PCs am Markt verfügen über einen Prozessor der Marke Intel. Das erkennen Sie an dem kleinen Buchstaben I in Verbindung mit einer Nummer. Je höher diese Ziffer ausfällt, desto schneller arbeitet Ihr Prozessor. Im Vergleich zu einem i5-Mini-PC ist das Modell mit einem i7-Prozessor demnach zu bevorzugen.

Bei Ihrem individuellen Mini-PC-Vergleich sind grundsätzlich die gleichen Qualitätskriterien relevant wie beim Kauf eines Desktop-PCs. Bevor Sie solch einen Rechner ergattern, stellt sich die Frage, wie Sie diesen nutzen und welches Betriebssystem erforderlich ist. Das gilt besonders für Spiele oder bestehende Software, die Sie bereits nutzen.

Für viele Gamer muss es unbedingt ein Mini-PC mit Windows 10 sein. Computer-Laien, welche die intuitive Bedienung des iOS-Betriebssystems schätzen, entscheiden sich hingegen für einen Mini-Desktop-PC der kalifornischen Marke Apple. Grundsätzlich kann sich hinter Ihrem Mini-PC-Gehäuse eines der folgenden Betriebssysteme verstecken:

  • Windows, wie zum Beispiel ein Mini-PC mit Windows 10
  • Mac iOS
  • Linux
Bei der Suche nach einem Linux-Mini-PC können Sie auf einen PC ohne Betriebssystem oder ein Modell mit FreeDos zurückgreifen. In beiden Fällen haben Sie anschließend die Möglichkeit, das Linux-Betriebssystem zu nutzen, ohne die Festplatte zu diesem Zweck komplett neu formatieren zu müssen.
Mini-PC mit verschiedenen Eingängen.
Zum Gaming eignen sich Mini-PCs eher nicht.

Auch die CPU Ihres neuen Mini-PCs ist für Sie von Interesse. Die Abkürzung „CPU“ steht für „Central Processing Unit“. Damit ist das Herzstück eines jeden Computers, nämlich der Prozessor, gemeint. Wichtig ist nicht nur, welcher Prozessor in dem PC verbaut wurde.

Der GHz-Wert ist gleichermaßen von Bedeutung. Wenn Sie einen Mini-PC günstig kaufen, stellt Ihnen der Core-Prozessor meist nur 2 GHz oder weniger in Aussicht. Dabei ist eine Leistung von mindestens 2,5 GHz wünschenswert. Der GHz-Wert gibt schließlich die Frequenz an.

An diesem Wert erkennen Sie somit, wie schnell Ihr Mini-PC rechnet. Eine schnellere Rechenleistung macht sich bei allen erdenklichen Anwendungen von einem Schreibprogramm bis hin zum Streamen von Filmen bemerkbar. In diesem Zusammenhang ist der Arbeitsspeicher, der als RAM bekannt ist, ebenso relevant.

Um Grafikanwendungen und Spiele einwandfrei auf Ihrem Desktop- oder Gaming-Mini-PC nutzen zu können, bieten sich mindestens 4 GB, besser noch 8 GB RAM an. 2 GB RAM sind hingegen ausreichend, wenn Sie mit Ihrem Mini-PC vorwiegend im Netz surfen oder verschiedene Office-Anwendungen nutzen möchten. Hinsichtlich der Konnektivität Ihres Mini-PCs sind folgende Faktoren interessant:

  • LAN/ WLAN
  • Bluetooth
  • mit Kartenleser oder ohne
  • Anschlüsse: zum Beispiel HDMI oder USB

Außerdem ist ein leistungsstarker Grafikchip für einen uneingeschränkten Gaming- und Streaming-Genuss wünschenswert. Hinsichtlich der Festplatte gilt es, die bereits angesprochene Entscheidung zwischen einem der drei verfügbaren Typen zu fällen.

Kaufen Sie einen HDD-Mini-PC für die Multimedia-Nutzung im Wohnzimmer, dann ist nicht nur ein Mini-PC-Stick, sondern auch ein Mini-PC, der lüfterlos funktioniert, für Sie interessant. Auch wenn Sie einen Mini-PC selber bauen, kommt dieser im Sinne eines Kinogenusses ohne Störgeräusche besser ohne einen Lüfter aus.

5. Mini-PCs auf dem Prüfstand bei der Stiftung Warentest

Öko-Test hat bisher keinen unabhängigen Mini-PC-Test durchgeführt. Ein Minicomputer-Test der Stiftung Warentest ist jedoch bereits im Oktober 2016 erschienen, sodass diese Informationen diesen Ratgeber auf Heimwerker.de ergänzen.

Am besten abgeschnitten hat damals das Modell Esprimo Q556 aus dem Hause Fujitsu. Trotz der lediglich befriedigenden Handhabung konnte sich dieser Mini-PC die Note 1,9 und somit das Testurteil „gut“ sichern. DELL und Lenovo sind mit ihren Geräten auf dem zweiten und dritten Platz gelandet.

6. Mini-PCs im Test: Diese Hersteller treten zum Vergleich an

Maus und Tastatur für Mini-PC.
Mini-PCs benötigen in der Regel eine externe Tastatur, Maus sowie einen Bildschirm.

Auf Heimwerker.de ist die Kaufberatung für Minicomputer im Jahr 2019 nur mit einer Liste einiger führender Marken komplett. Wenn Sie den Titel „bester Mini-PC“ an Ihren Favoriten verleihen wollen, lohnt es sich, sich auf das Angebot der nachfolgenden Hersteller zu konzentrieren, um zunächst Ihre bevorzugte Marke und dann Ihren Mini-PC-Testsieger dieser Firma zu ermitteln.

  • gecCOM
  • Apple
  • ASUS
  • Lenovo
  • MiniX
  • Ankermann
  • KCS
  • Kiebel

Expertentipp: Ob Sie sich für einen Mac-Mini-PC, einen HP-Mini-PC oder einen Minicomputer aus dem Hause Zotac entscheiden, bestimmt gleichzeitig, über was für ein Betriebssystem Ihr neuer Computer verfügt. Die Suche nach einem Mini-PC mit Linux grenzt die Auswahl demnach ein. Ein Mini-PC-Konfigurator hilft Ihnen dabei, im Nu einen Blick auf die verfügbare Markenauswahl mit Ihrem bevorzugten Betriebssystem zu werfen.

7. Wichtige Fragen und Antworten zum Thema Minicomputer

7.1. Wie gut sind Mini-PCs?

Ob Sie sich für einen Mini-Gaming-PC, einen Mini-PC mit Linux oder einen Mini-Desktop-PC mit einem anderen Betriebssystem entscheiden, die kompakten PCs kommen inzwischen an die Leistung eines großen Rechners heran. Nichtsdestotrotz gibt es Anwendungen, für die ein Mini-Computer nicht die beste Wahl darstellt.

Das ist zum Beispiel im Rahmen einer LAN-Party der Fall. Bei der Nutzung über viele Stunden hinweg besteht das Problem darin, dass die sich die kompakten PCs stark erhitzen. Bei der Darstellung der Spielegrafik kann es in diesem Zusammenhang zu Fehlern kommen. Passionierte Gamer entscheiden sich daher in den meisten Fällen für einen regulären PC.

7.2. Für wen sind Mini-PCs sinnvoll?

Wenn Sie Ihren PC vor allem zum Surfen, Anschauen von Filmen und für die verschiedenen Office-Anwendungen nutzen, kann ein Mini-PC für Sie eine hervorragende Wahl darstellen. Angenehm leise ist solch ein kompakter PC im Vergleich zu einem größeren PC mit einem entsprechen großen Lüfter außerdem.

Neben der geringeren Geräuschbelästigung spricht noch ein weiteres Argument für Mini-PCs im Rahmen der genannten Anwendungen: Der Stromverbrauch fällt geringer aus. Daher eignen sich die kompakten PCs auch zur Nutzung als Server.

 

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