CPU Vergleich 2019

Die besten CPUs im Vergleich.

Das Kernstück eines Computers ist der Prozessor. Dieser rechnet, verwaltet Prozesse und steuert die Hardware des Computers. Wichtig bei der Wahl eines Prozessors ist die Kompatibilität mit dem Mainboard.

In Tests unterscheiden sich CPUs vor allem in der Zahl ihrer Kerne sowie hinsichtlich ihres Caches und ihres Energieverbrauchs. Unsere Vergleichstabelle gibt Ihnen Aufschluss über die wichtigsten Daten. Lesen Sie unseren Ratgeber, wenn Sie erfahren möchten, welche CPU sich für Ihre Zwecke eignet.

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Kaufberatung zum CPU Test bzw. Vergleich 2019

  • Intel- oder AMD-CPU? Mainboard und Sockel geben die Antwort. Denn nicht jeder Sockel kann jeden Prozessor aufnehmen. Auch die Taktrate der CPU wird durch das Mainboard bestimmt.
  • Prozessoren gibt es in verschiedenen Ausführungen. Grob unterscheiden lassen sich Gaming-CPUs sowie Prozessoren für Multimedia-Anwendungen oder Alltags- und Office-Anwendungen.
  • CPUs unterscheiden sich in der Zahl ihrer Kerne. Alltägliche Anwendungen erfordern nicht viele Kerne. Für den Multimedia-Einsatz hingegen sollte eine CPU mindestens 6 Kerne haben.

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Die moderne Multimedia-Technik rund um Computer und Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Büro und Zuhause sind ausgestattet mit leistungsstarken Rechnern, die nicht nur zum Arbeiten genutzt werden, sondern auch der Unterhaltung dienen.

Während der Office-Computer zum Arbeiten genutzt wird, dient der heimische PC nicht selten als Gaming-Computer. Für die optimale Nutzung müssen beide Varianten mit entsprechender Hardware ausgestattet sein.

Ein wichtiger Bestandteil der Hardware ist die Computer-CPU. Diese ist sozusagen das Herz des Rechners. Der Prozessor dirigiert die gesamte Hardware Ihres Computers. Damit Sie eine passende CPU für Ihre Anforderungen finden, haben wir einige CPU-Tests und CPU-Ranglisten studiert und die wichtigsten Testkriterien ermittelt.

Im CPU-Vergleich 2019 auf Heimwerker.de stellen wir Ihnen einige Produkte vor und geben Ihnen eine umfassende Kaufberatung an die Hand.

1. Der Prozessor ist die Schaltzentrale des Computers

Die Abkürzung CPU steht für Central Processing Unit und bezeichnet die zentrale Steuereinheit des Computers. Die CPU, also der Prozessor befindet sich auf dem Motherboard. CPU-Kühler verhindern, dass der Prozessor überhitzt und abgeschaltet wird.

Die CPU rechnet, verwaltet und steuert. Wenn Sie ein Dokument ausdrucken möchten, das Sie in Ihrem Textverarbeitungsprogramm erstellt haben, müssen Sie der Software den Druckauftrag geben.

Die Software wandelt Ihren Druckauftrag in eine Berechnung um. Diese wiederum wird von der CPU durchgeführt, indem der Druckauftrag an den Drucker weitergeleitet und der Drucker veranlasst wird, das Dokument zu drucken.

Überblick über verschiedene CPU-Typen:

CPU-Typ Eigenschaften
Alltags-CPU
  • mindestens 2 Kerne
  • geeignet für Office-Anwendungen, surfen, E-Mails, Videobetrachtung
  • niedriger Energieverbrauch
  • nicht für Spiele und anspruchsvolle Software geeignet
  • Preis: ab etwa 20 Euro
Gaming-CPU
  • mindestens 4 Kerne
  • wichtig: Leistung der Einzelkerne
  • ideal für Spiele
  • hohe Single-Core-Leistung
  • hoher Energieverbrauch
  • Preis: ab etwa 50 Euro
Multimedia-CPU
  • mindestens 6 Kerne
  • optimal für Videobearbeitung, Bildbearbeitung
  • ideal für Einsatz mehrerer Bildschirme
  • sehr hoher Energiebedarf
  • zukunftssicher
  • Preis: ab etwa 150 Euro
Die Wahl des besten Prozessors ist abhängig davon, wie Sie Ihren Computer nutzen. Office-Tätigkeiten, Bildbearbeitung und Gaming stellen unterschiedliche Anforderungen an die Hardware.

2. Kaufberatung: So finden Sie die beste CPU für Ihren Computer

Mit mehr Kernen in die Zukunft

Wir empfehlen Ihnen in dieser Kategorie, einen Prozessor mit vielen Kernen (ab 6 Kernen) zu verwenden. Das Angebot an Software und Spielen, die für CPUs mit vielen Kernen optimiert sind, wird in Zukunft wachsen.

Auf Heimwerker.de erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf eines PC-Prozessors achten sollten. Egal, ob Sie eine CPU mit Grafikkarte oder ohne kaufen: Es gibt einige Aspekte zu beachten, damit der gewählte Prozessor Ihr System optimal ergänzt und Ihre Anforderungen erfüllt.

2.1. Kern-Codename

Der Kern-Codename steht für eine bestimmte Prozessorgeneration. Jede neue Generation hat eine bessere Architektur und Leistung als die vergangenen. Aktuelle Kern-Codenamen sind etwa Summit Ridge, Coffee Lake (8. Gen.) und Pinnacle Ridge.

2.2. Sockel

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CPU steht für "central processing unit" und bezeichnet den Prozessor eines Computers.

Der Sockel ist ausschlaggebend für die Kompatibilität von Motherboard und CPU. Beide Komponenten müssen über den gleichen Sockel verfügen. Mögliche Sockel sind etwa TR4, LGA1151 oder AM4.

Sie sind nicht sicher, welchen Sockel Ihr Mainboard hat? Sie können die Information einfach mit dem Namen des Mainboards bei Google herausfinden.

2.3. Kerne, Cache und Threads

Suchen Sie eine Gaming-CPU, haben Sie die Wahl, aktuelle Software bewältigen zu können oder Ihren Computer für die Zukunft fit zu machen. Der Großteil aktueller PC-Games ist nicht für mehr als 4 Kerne optimiert. Wichtig ist hier die hohe Taktfrequenz jedes Kerns. Zukünftig werden Spiele allerdings für 6 und mehr Kerne optimiert sein, so dass Sie mit einer CPU mit mindestens 6 Kernen für die Zukunft gewappnet sind.

Suchen Sie einen Prozessor für die Bild- oder Videobearbeitung, sollten Sie ein Modell mit vielen Kernen wählen, bei dem die Rechenleistung gleichmäßig auf die Kerne verteilt wird.

Die Vor- und Nachteile von CPUs mit vielen Kernen:

  • ideal für Multimedia und Multitasking
  • sehr gute Multi-Core-Leistung
  • schnelles Bearbeiten von Bildern, Video und Audio
  • geringe Gaming-Eignung
  • mittelmäßige Single-Core-Leistung
  • Stromverbrauch höher

Im Cache werden bereits geladene Daten zwischengespeichert. Greift das System erneut auf diese Daten zu, stehen sie bereits zur Verfügung und müssen nicht noch einmal berechnet werden. Ein großer Cache erhöht die Geschwindigkeit.

Als Threads werden einzelne Aufgaben bezeichnet, die vom Prozessorkern durchgeführt werden.

2.4. Energieverbrauch

Der Energieverbrauch von Prozessoren variiert. Meist benötigen CPUs mit mehr Kernen auch mehr Energie. So kann ein Prozessor mit 12 Kernen einen Energieverbrauch von 180 Watt haben. Bei Modellen mit weniger Kernen liegt der Energieverbrauch deutlich darunter, im Schnitt beträgt er etwa 100 Watt.

3. Die beste CPU erfüllt Ihre Anforderungen

Welcher Prozessor sich am besten für Ihr System eignet, hängt von dem Einsatzzweck ab. Gaming-PCs müssen andere Anforderungen erfüllen als Multimedia-PCs zur Bearbeitung von Bildern und Videos.

Tipp: Achten Sie auch auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis: Oft rechtfertigt die Leistung eines geringfügig besseren Prozessors die hohe Preisdifferenz zu günstigeren Varianten nicht.

4. PC-Prozessoren in Tests: Ein Kühler ist nicht immer dabei

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Intel und AMD sind die bekanntesten Hersteller, wenn es um CPUs geht.

Wichtig ist, dass Sie einen passenden Kühler für die CPU verbauen. Ein Lüfter oder eine Wasserkühlung sorgt dafür, dass die Temperatur der CPU nicht über eine gewisse Grenze steigt.

Überhitzt die CPU, schaltet das System ab. Dies kann etwa bei übertakteten Prozessoren passieren, wenn das System nicht stabil läuft.

5. Fortgeschrittene bauen selbst

Fertige Computer, zum Beispiel spezielle Gaming-PCs, die ganz auf ein großes Spielvergnügen ausgelegt sind, können Sie im Fachhandel kaufen. Sogar Discounter wie Aldi bieten von Zeit zu Zeit besondere Computer an.

Zwar können Sie hier sicher gehen, dass die CPU-Benchmark-Werte in Ordnung sind und dass Mainboard, CPU und Grafikkarte gut aufeinander abgestimmt sind, allerdings bietet der selbst durchgeführte Aufbau von CPU und System umfangreiche Möglichkeiten für ein individuelles Feintuning.

Bauen Sie Ihren Computer selbst nach Ihren Bedürfnissen zusammen, bietet sich Ihnen zudem die Möglichkeit, die CPU zu übertakten. Dazu werden Metallbrücken in den Sockel der CPU eingesetzt. Alternativ kann der Systemtakt angehoben werden.

Einige Hersteller bieten Hardware an, die auf den Einsatz übertakteter Komponenten ausgelegt ist. Gehen Sie hier schrittweise vor und nähern Sie sich langsam dem Punkt der höchsten Benchmark-Leistung. So können Sie das System stabil halten und Abstürze vermeiden.

Um zu ermitteln, wie stabil das System rund um die CPU läuft, können Sie einen CPU-Test, der auch CPU-Stresstest genannt wird, durchführen. Eine solche CPU-Benchmark gibt Aufschluss über die Leistung des Systems.

6. Die wichtigsten Marken und Hersteller von PC-Prozessoren

Ob Laptop-CPU, Notebook-CPU oder Computer-CPU: Hardware wie CPUs kommen in der Regel von AMD oder Intel. Marktführer Intel hat einen Marktanteil von über 80 % und das bei Geräten wie Laptop-CPUs, Notebook-CPUs und mehr. Größter Konkurrent ist AMD.

Die Preise für einen Prozessor gehen recht weit auseinander. Günstige CPUs mit Grafikkarte für einfachere Arbeiten gibt es schon ab etwa 70 Euro. Möchten Sie allerdings eine leistungsstarke CPU kaufen, die Ihren Gaming-PC auf Trab bringt, müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen. Ein solcher Prozessor kann bis zu 400 Euro kosten.

Weitere Hersteller, die im Laufe der Jahrzehnte Prozessoren hergestellt haben:

  • Cyrix
  • IBM
  • NEC

7. Häufige Fragen rund um das Thema PC-Prozessoren

7.1. Wie kann ich die CPU-Auslastung verringern?

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Gaming-Computer benötigen eine andere CPU als solche für den Bürogebrauch.

Ein wichtiger Aspekt ist die Verbauung der CPU. Der Prozessor sollte fachgerecht eingebaut werden, damit eine thermische Überlastung von vorne herein vermieden wird.

Empfehlenswert ist der Einsatz von Wärmeleitpaste anstelle von Pads, die in vielen fertig montierten Rechnern zum Einsatz kommen. Zudem sollte ein CPU-Kühler mit entsprechender Leistung verbaut sein.

Hier haben Sie die Wahl zwischen einem Lüfter oder einer Wasserkühlung. Letztere eignet sich für übertaktete Prozessoren, bei denen die Taktfrequenz der CPU höher ist.

Eine weitere Möglichkeit, die Taktzahl zu senken, sind Einstellungen im BIOS oder das Regulieren der Busfrequenz auf dem Mainboard. Bei einigen Computern finden Sie auch einen Schalter, der Sie zwischen Normal- und Turbo-Modus wählen lässt.

7.2. Wie heiß darf die CPU werden?

In der Regel vertragen CPUs Temperaturen bis zu 100 °C. Dabei bezieht sich dieser Wert auf die Temperatur im CPU-Core selbst. Beim Betrieb sollten Sie dennoch darauf achten, dass die Temperatur unter 100 °C bleibt.

Ab Erreichen einer gewissen Temperatur wird die CPU automatisch gedrosselt. Zudem wird die Lebensdauer der CPU deutlich verringert, wenn sie regelmäßig höhere Temperaturen erreicht.

Möchten Sie Ihren Prozessor übertakten, ist eine Wasserkühlung empfehlenswert, die sich auch für besonders heiße Kerne eignet.

7.3. Welche Vorteile bietet eine Wasserkühlung?

Ein CPU-Kühler mit Wasser ist ideal für übertaktete Prozessoren, da er auch sehr heiße Prozessoren kühlen kann. Dabei liegt seine eigene Betriebstemperatur unter der von Lüftern. Zudem ist eine Wasserkühlung leiser als ein Lüfter.

Anders als ein Lüfter muss die Wasserkühlung nach etwa 3 - 4 Jahren erneuert werden. Kommt es zu einem Leck, können Teile der Elektronik und andere Hardware beschädigt werden.

7.4. Wie schneiden CPUs im Test der Stiftung Warentest ab?

Das Urteil der Stiftung Warentest hilft vielen Verbrauchern bei ihren Kaufentscheidungen. Daher sind wir immer bemüht, Ihnen aktuelle Testsieger der Verbraucherorganisation vorzustellen. Einen CPU-Testsieger hat die Stiftung Warentest bisher noch nicht gekürt.

Wir haben allerdings umfangreich recherchiert und eine Reihe von PC-Prozessor-Tests einschlägiger Magazine studiert. In unserem Ratgeber auf Heimwerker.de finden Sie die wichtigsten Informationen und Kaufkriterien rund um das Thema CPU.

 

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