Kaufberatung zum LTE-Router Test bzw. Vergleich 2019

  • Die LTE-Mobilfunknetze werden in Deutschland stetig weiter ausgebaut. Speziell in den Städten ist LTE jederzeit verfügbar, sodass Sie von einer schnellen und zuverlässigen Internetverbindung profitieren.
  • Sollen mehrere Geräte mittels SIM-Karte mit dem LTE-Netzwerk verbunden werden, benötigen Sie einen leistungsstarken Router. Dieser erzeugt ein zuverlässiges WLAN-Netzwerk.
  • Bei den DSL-LTE-Routern können Sie zwischen Monoband- und Dualband-Geräten wählen. In Städten empfiehlt sich der Kauf eines Dualband-Routers, da dieser Störungen beim Surfen vermeidet.

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Beim Zocken am Computer, dem täglichen E-Mail-Verkehr oder dem Surfen im Netz – eine zuverlässige Internetverbindung ist für zahlreiche Menschen unerlässlich. Speziell in ländlichen Gebieten gibt es Ortschaften ohne vernünftige DSL-Anbindung.

Um dennoch das World Wide Web zu nutzen, benötigen Sie hier LTE. Dieses sorgt auch kabellos und ohne DSL-Modem für eine gute und stabile Internetverbindung. Bevor Sie einen Router kaufen, empfehlen LTE-Router-Tests 2019, die LTE-Verfügbarkeit in Ihrer Gegend zu testen. Zu dem Zweck eignet sich beispielsweise ein LTE-Speedtest.

1. Der LTE-Router – letzte Rettung für Ihre Internetverbindung?

Was bedeutet LTE?

Das Kürzel LTE steht für Long Term Evolution. Hierbei handelt es sich um einen Mobilfunkstandard der vierten Generation. Er deckt den Frequenzbereich zwischen 700 und 2.600 Megahertz ab. Als gängigste Kategorie kommt LTE mit 800 Megahertz zum Einsatz.

Mobiles WLAN eignet sich speziell in Gegenden, in denen keine gute DSL-Anbindung gegeben ist. Damit Sie dennoch störungsfrei ins Internet gelangen, benötigen Sie einen LTE-Router mit SIM-Karte. Dabei können Sie zwischen mehreren Arten und Anbietern auswählen. Aber: Nicht jeder Router ist für alle gängigen LTE-Anbieter geeignet.

In der neusten Generation erreicht LTE eine Downloadgeschwindigkeit von 300 Megabytes pro Sekunde. Allerdings handelt es sich hierbei um Idealwerte. Kaufen Sie einen mobilen LTE-Router, sollten Sie von einer Standardgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabytes in der Sekunde ausgehen. In ihrer Funktionsweise ähneln sich Smartphones und DSL-LTE-Router. Beide benötigen eine SIM-Karte mit einer LTE-Flat. Mithilfe der Karte empfangen die Geräte die Mobilfunknetzwellen der LTE-Frequenzen.

Ebenso wie ein mobiler WLAN-Router erzeugt der LTE-Router eine WLAN-Schnittstelle mit einem Netzwerk. Darüber können Sie Inhalte auf Ihren Rechner, den Laptop oder das Tablet laden. Im Gegensatz zu einem klassischen Internetrouter braucht die LTE-Variante kein Glasfaserkabel.

Nutzen Sie regelmäßig größere Datenmengen, empfehlen wir auf Heimwerker.de, eine LTE-Flat zu buchen. Auf die Weise können Sie die Downloadmengen günstig laden. Bedenken Sie, dass LTE noch nicht in allen Landstrichen verfügbar ist.

Bevor Sie einen LTE-Router mit SIM-Karte kaufen, sollten Sie einen Speedtest durchführen. Eine geringe Geschwindigkeit können Sie unter Umständen mit einer LTE-Antenne steigern.

2. Kaufberatung: Der richtige Router passt zu Ihren Bedürfnissen

Möchten Sie einen neuen Router kaufen, können Sie zwischen unterschiedlichen Typen wählen. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, worin diese sich unterscheiden:

Router Besonderheit
4G LTE-Router
  • Standard-LTE-Router
  • Maximalgeschwindigkeit bis 300 Mbit/s
3G Modem
  • UMTS-Router
  • Maximalgeschwindigkeit bis 42 Mbit/s
WLAN-Router
  • D-Link Router, TP-Link-Router oder Netgear Router
  • Maximalgeschwindigkeit 300 Mbit/s
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Mit einem LTE-Router holen Sie sich eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung ins Haus.

Der 4G LTE-Router ist ein klassischer Long Term Evolution Router, der den WLAN-Empfang über LTE ermöglicht. Dabei profitieren Sie von einer guten Übertragungsrate sowie mehreren LAN-Anschlüssen. Auf die Weise sind Sie nicht ausschließlich auf WLAN angewiesen.

Besonders empfehlenswert sind AVM-LTE-Router und LTE-Router mit Fritzbox. LTE-Router der Telekom können unter Umständen Probleme verursachen. Bevor Sie einen LTE-Router-Vertrag abschließen, sollten Sie die Netzwerkabdeckung an Ihrem Wohnort überprüfen.

Möchten Sie einen LTE-Router kaufen, sollten Sie sich zunächst für einen Typ entscheiden. TP-Link- und D-Link-Router besitzen oftmals kein Modem. Um ins Internet zu gelangen, benötigen Sie einen zusätzlichen Surfstick. Alternativ wählen Sie einen Router mit integriertem Modem. Vorwiegend O2-LTE-Router und Telekom-LTE-Router sind damit ausgestattet.

Welchen Router Sie letztendlich benötigen, hängt ebenfalls von Ihrem LTE-Router-Vertrag ab. Der Grund: Es drohen Kompatibilitätsprobleme. Beispielsweise akzeptieren Speedport-LTE-Router ausschließlich eine SIM-Karte der Telekom.

Möchten Sie frei zwischen Anbietern wählen, empfehlen wir auf Heimwerker.de, nach Geräten mit ausreichender Anbieterkompatibilität Ausschau zu halten. Hier sind Huawei LTE-Router als Kaufempfehlung zu nennen. Die Router unterstützen problemlos mehrere Internetanbieter. Wechseln Sie Ihren Mobilfunkanbieter, brauchen Sie keinen neuen LTE-Router zu suchen.

2.1. Übertragungsgeschwindigkeit ist laut LTE-Router-Tests relevantes Kaufkriterium

Zu den beiden wichtigsten Kaufkriterien bei einem LTE-Router gehören WLAN-Frequenz und Übertragungsgeschwindigkeit sowie die maximale WLAN-Geschwindigkeit in mbit/s. Entscheiden Sie sich für einen Dualband-Router, richten Sie diesen für ein 2,4-GHz- und ein 5GHz-Netz ein.

Letztere decken eine größere Frequenzbreite ab. Daher sind sie gegenüber anderen WLAN-Netzen weniger anfällig. Vorwiegend in dicht besiedelten Regionen empfehlen LTE-Router-Vergleiche diese Variante. Im Gegensatz dazu kann ein klassischer Monoband-Router nur ein Netz bzw. Frequenzband von 2,4 Gigahertz erschaffen. In vielen Regionen ist das noch Standard, sodass Überschneidungen mit anderen WLAN-Netzen – beispielsweise der Nachbarn – drohen.

Tipp: Bei LTE-Routern liegt die maximale Geschwindigkeit zwischen 150 und 300 Megabytes in der Sekunde. Allerdings hängt der exakte Wert von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen beispielsweise Störquellen, die Dicke der Wände sowie der Aufstellungsort des Routers. Obgleich die Anbieter damit werben, können die wenigsten Geräte Highspeed-Werte erreichen.

2.2. Darum spielt die Anzahl der LAN-Ports eine Rolle

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 Wählen Sie bei DSL-LTE-Routern zwischen Monoband- und Dualband-Geräten.

Möchten Sie sich einen LTE-Router von Vodafone oder einem anderen Anbieter anschaffen, sollten Sie zusätzlich auf die Anzahl der LAN-Ports achten.

Die Mehrzahl der Router weist wenigsten einen LAN- oder Ethernet-Port auf. Mit diesem verbinden Sie beispielsweise Ihren Laptop direkt mit dem Router. Das ist praktisch, wenn das WLAN ausfällt.

Bedenken Sie jedoch, dass mobile Hotspots keinen LAN-Anschluss besitzen. Einen Router mit mehreren LAN-Verkabelungen sollten Sie für ein Heimnetzwerk mit mehreren Nutzern in Betracht ziehen.

Dadurch profitieren Sie von einer konstanteren Übertragungsgeschwindigkeit als beim klassischen WLAN. In der Regel verfügen Fritz-Router sowie Speedport-LTE-Router über vier Anschlüsse.

3. Beim besten LTE-Router steht Sicherheit an erster Stelle

LTE-Router-Tarife gibt es viele. Bevor Sie sich für einen entscheiden, empfehlen wir Ihnen auf Heimwerker.de, die Sicherheit bei den Geräten zu überprüfen. Damit Ihnen beim Surfen im Internet keine Gefahr droht, sollten Sie einen Router mit sicherer Verschlüsselungs-Technik auswählen. Achten Sie in den Herstellerangaben auf die Kürzel:

  1. WEP
  2. WPA
  3. WPA2

Diese drei Verschlüsselungs-Techniken verhindern einen unerwünschten Zugriff auf Ihren Router. Speziell der WPA2-Standard ist empfehlenswert, da er die Wahrscheinlichkeit eines Hackerangriffs verhindert.

4. Mobiler LTE-Router vs. DSL-Router – LTE sorgt für Unabhängigkeit

Ein DSL-Router sorgt allzeit für ein stabiles Netz. Allerdings verfügen nicht alle Haushalte über einen zuverlässigen DSL-Anschluss. Vorwiegend ländliche Regionen warten bis heute auf den Ausbau der Netzwerke.

Damit Sie trotz fehlender Glasfaserkabel von einer guten Internetverbindung profitieren, empfehlen DSL-LTE-Router-Tests Ihnen einen mobilen LTE-Router. Welche Vor- und Nachteile dieser gegenüber einem klassischen DSL-Router aufweist, zeigt Ihnen die folgende Übersicht:

  • gute Internetverbindung, unabhängig vom Glasfaserkabel-Anschluss
  • bei hochwertigen Geräten gute LTE-Geschwindigkeit
  • große Auswahl durch eine Vielzahl an Anbietern
  • Internetverbindung unzuverlässiger als bei Kabel-Routern
  • unter Umständen komplizierte Hardware-Einrichtung

5. WLAN mit dem LTE-Router erzeugen – optionales Zubehör

Ein LTE-Router ist praktisch – allerdings ist die LTE-Abdeckung noch nicht flächendeckend. Aus dem Grund herrscht in manchen Gegenden ein schlechter LTE-Empfang. Setzen Sie hier auf einen LTE-Router mit externer Antenne. Die Außenantenne kann den Empfang am Speedport des Geräts verbessern.

Sind Sie nicht sicher, wie schnell die LTE-Geschwindigkeit in Ihrer Region ist, empfehlen LTE-Router-Tests, direkt eine externe Antenne zum LTE-Router zu kaufen. Entsprechende Sets finden Sie bei zahlreichen Herstellern.

Möchten Sie den LTE-Router mit dem Telefonanschluss verbinden, kann eine DECT-Telefonanlage eine nützliche Anschaffung darstellen. Diese verhindert, dass Sie zum Telefonieren einen zweiten Anschluss benötigen.

Benötigen Sie den Router im Büro, kann sich ein Modell mit einem zusätzlichen USB-Anschluss für den Drucker eignen. Greifen Ihre Kollegen auf denselben Multifunktionsdrucker zu, erweist sich der USB-Port für Drucker als Arbeitserleichterung. Dabei brauchen Sie keine aufwändige WLAN-Einrichtung zu befürchten.

6. Bei LTE-Routern zwischen verschiedenen Marken wählen

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Testen Sie die LTE-Verfügbarkeit in Ihrer Gegend, bevor Sie sich einen LTE-Router kaufen.

Möchten Sie einen LTE-Router günstig kaufen, können Sie zwischen mehreren Anbietern wählen. Beispielsweise nutzen Sie einen Huawei LTE-Router oder einen Vodafone LTE-Router. Auf den Internetseiten der Unternehmen können Sie sich einen Überblick über die angebotenen Modelle und Konditionen machen. Zu den renommierten Anbietern zählen ebenfalls:

  • Telekom
  • Asus
  • AVM Fritzbox
  • Netgear
  • Draytek
  • Alcatel

Ob Sie einen Router von D-Link oder TP-Link suchen – auch in den großen Onlineshops werden Sie fündig. Sie können hier Ihren favorisierten Anbieter eingeben und sich in Ruhe die verschiedenen Modelle ansehen. Bei einem 1&1-LTE-Router profitieren Sie beispielsweise von mehreren Versionen.

Möchten Sie keinen festen Vertrag abschließen, sollten Sie sich für einen Prepaid-LTE-Router entscheiden. Bei diesem bezahlen Sie ausschließlich für die Zeit, in der Sie das Gerät tatsächlich nutzen. Alternativ rechnen die Anbieter nach Datenmenge ab. Aber Vorsicht: Bei den Downloads können Sie sich schnell verschätzen, sodass höhere Kosten als gedacht drohen. Benutzen Sie den LTE-Router regelmäßig, empfiehlt sich eine LTE-Flatrate.

7. Relevante Fragen und Antworten zum LTE-Router

7.1. Was sagen Stiftung Warentest und Öko-Test zu LTE-Routern?

Einen spezifischen Test zu LTE-Routern führte Stiftung Warentest nicht durch. Jedoch veröffentlichte das Verbraucherinstitut im Juni 2018 einen Vergleich zu mobilen Hotspots. In diesem nahm es zwölf mobile Hotspots unter die Lupe. Darunter befanden sich sechs LTE-Hotspots mit Akku sowie drei mit Stromanschluss. Möchten Sie Ihren persönlichen LTE-Router-Testsieger finden, können Sie sich von einem Experten beraten lassen oder Kaufempfehlungen im Internet lesen. Ebenfalls können die Meinungen anderer Nutzer Ihnen bei der Entscheidung behilflich sein.

7.2. Welche SIM-Karte brauchen Sie für Ihren LTE-Router?

Welche SIM-Karte Sie in Ihren LTE-Router einsetzen, hängt nicht zuletzt von Ihrem Anbieter an. Beispielsweise akzeptieren die Speedports der Telekom ausschließlich SIM-Karten des eigenen Unternehmens. Möchten Sie sich nicht festlegen, können Sie auf einen Prepaid-Router zurückgreifen. In diesen können Sie eine SIM-Karte Ihres favorisierten Anbieters einsetzen.