LTE-Antenne Vergleich 2019

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Kaufberatung zum LTE-Antenne Vergleich bzw. Test 2019

  • Das LTE-Netz (oder auch: 4G) zählt zur 4. Generation und somit zum derzeit modernsten Mobilfunknetz. Die Anbieter wurden beim Lizenzerwerb dazu verpflichtet, ländliche Gebiete bei der Integrierung des neuen Netzes zuerst zu berücksichtigen.
  • Nicht nur der Handy-Empfang, sondern auch das heimische WLAN profitieren bei der LTE-Nutzung von einer LTE-Antenne.
  • Deutschland hat zwar eine 90-prozentige Netzabdeckung, aber in ländlichen Gebieten kann es immer noch zu Verbindungsabbrüchen oder schlechtem Empfang kommen. In diesem Fall lohnt es sich meist, eine LTE-Antenne zu erwerben.

LTE-Antenne Test

UMTS war vorgestern und EDGE war gestern. Dank dem neuen Mobilfunk-Standard LTE (Long Term Evolution) sind in Deutschland endlich auch Regionen am Netz, die bislang in puncto Netzabdeckung außen vor waren und denen UMTS lange nicht ausreichende Übertragungsraten sichern konnte. LTE (4G) beschleunigt nicht nur die Datenübertragungsrate Ihres Smartphones, sondern beschleunigt auch per WLAN-Router zu Hause das Online-Erlebnis.

Doch auch in Gebieten mit nur sehr niedrigen DSL-Übertragungsraten, ist der moderne LTE-Standard (4G) eine echte Alternative und hilft, die LTE-Geschwindigkeit Ihres Routers zu maximieren. Mithilfe unseres LTE-Antennen-Vergleichs 2018 / 2019 und der folgenden Kaufberatung werden Sie über alles Wichtige informiert, um Ihren persönlichen Testsieger zu finden.

1. Funktionsweise der LTE-Antenne

lte-router
Der Router von AVM für den heimischen LTE-Empfang: die Fritz!Box 6840.

In den ländlichen Regionen ist LTE die einzige Möglichkeit für Breitband-Internet und aktuell als LTE 800 verfügbar, wobei "800" die Frequenz in MHz (Megahertz) beschreibt. Desweiteren stehen die beiden Frequenzen 1800 sowie 2600 MHz zur Verfügung.

Laut einer Infografik des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) steht LTE in allen Bundesländern für über 90 % aller Haushalte zur Verfügung. Der LTE-Verstärker überträgt dabei das LTE-Signal des LTE-Funkmastens an einen Router. Damit die Daten störungs- und verzögerungsfrei übertragen werden, fragen zwei Antennen gleichzeitig jeweils eine Frequenz ab, dies ist z.B. bei dem Ausfall einer Frequenz relevant. Dies nennt sich "MIMO" und bedeutet "Multiple Input" sowie "Multiple Output". "MIMO" ist somit eine essentielle Grundvoraussetzung für das reibungslose Funktionieren einer LTE-Antenne.

Sehr wichtig für eine Verbesserung des Empfangs: ein optimaler Öffnungswinkel. LTE-Router besitzen nicht mehr als die kleinen Rundstrahler, während die LTE-Antennen sogenannte Richtantennen besitzen, die auf den entsprechenden Funkmasten ausgerichtet werden müssen. Durch den kleineren Öffnungswinkel wird das Signal besser gebündelt und an den Router weitergegeben.

Tipp: Moderne Smartphones unterstützen ebenfalls die LTE-Übertragung und sorgen für ein deutlich schnelleres Internet – nicht nur in ländlicheren Gebieten, sondern auch in den (Groß-)städten.

2. Was gibt es für LTE-Antennen-Typen?

2.1. Mobile Antennen

LTE-Antenne-wandhalterung
Per Wandhalterung lassen sich die LTE-Antennen sowohl drinnen als auch draußen anbringen.

Mobile LTE-Antennen eignen sich für Urlaubsreisen oder lange Fahrten mit der Bahn oder mit dem Auto. Sie können unter anderem an Scheiben angebracht werden und erzielen eine ähnliche Verstärkung wie die Innenantennen. In unserem LTE-Antennen-Vergleich haben wir die mobilen Antennen allerdings nicht berücksichtigt.

2.2. Innenantenne

Innenantennen werden innerhalb der Wohnung oder des Hauses als Signalverstärker genutzt und werden dank Standfüßen entweder aufgestellt oder an der Wand montiert. Durch ihre kompakte Größe ist die Signalverstärkung allerdings weniger groß als bei LTE-Außenantennen.

2.3. LTE-Außenantenne

Die LTE-Außenantennen werden außerhalb des Hauses angebracht und sind wetterbeständig. Je höher sie am Haus angebracht werden, bzw. je weniger Hindernisse sich zwischen der LTE-Antenne und dem Funkmast befinden, desto größer die Signalverstärkung.

3. Unsere Kaufberatung für die richtige Antenne

3.1. BauART

aplic-lte-antenne
Innenantennen sind klein, kompakt und fallen in der Wohnung manchmal auch kaum mehr auf.

Die verbreitetste Bauweise ist die Richtantenne (Flachantenne), bei der die beiden Empfänger im Gehäuse verbaut sind, auf einen optimalen Abstand zueinander vorinstalliert werden und sich nicht getrennt voneinander ausrichten lassen. Die Flachantenne ist für Standorte geeignet, von denen Funkmasten weit entfernt liegen.

Es gibt aber LTE-Antennen, bei denen sich die Empfänger getrennt voneinander ausrichten lassen, um vor allem bei direktem Sichtkontakt oder weiter entfernten Funkmasten eine Signalverstärkung zu erreichen. Befindet sich kein Funkmast in Ihrer näheren Umgebung, raten wir dazu, eine LTE-Antenne zu kaufen, deren Empfänger sich separat ausrichten lassen.

Welche Vor- sowie Nachteile Richtantennen auszeichnen, haben wir noch einmal zusammengefasst:

  • kleinerer Öffnungswinkel
  • genauere Ausrichtung
  • schwierigere Signalverstärkung ohne Sichtkontakt
  • aufwändigere Montage

3.2. Montage

Je höher die Antenne angebracht ist, desto weniger Hindernisse und desto mehr Signalverstärkung kann die Antenne leisten.

Die meisten LTE-Antennen werden wie SAT-Masten montiert – sollten Sie eine SAT-Anlage besitzen, können Sie LTE-Antennen sogar am gleichen Mast wie Ihre SAT-Schüssel anbringen. Für eine Anbringung unter dem Fenster empfehlen wir eine Wandhalterung.

Da Innenantennen meist einen Standfuß mitgeliefert haben, können sie dank diesem schnell und unkompliziert aufgestellt werden. Manche Innenantennen lassen sich darüber hinaus sogar per mitgelieferter Wandhalterung montieren.

Die Installation ist schnell und unkompliziert. Verbinden Sie die Kabel der LTE-Antenne mit den Eingängen des Routers, stellen Sie mithilfe des Netzsteckers eine Stromverbindung her und schon ist die Antenne installiert.

3.3. Anschlüsse

Für die Anschlüsse gibt es unterschiedliche Standards, die wir für Sie in folgender Tabelle genauer erklären wollen:

Typ Name Verwendungszweck
FME For Mobile Equipment Dieser Anschlusstyp wird für den Antennenanschluss in Autos benutzt. Der Anschluss besitzt eine Impedanz von 50Ω (Omega).
F-Stecker Fernsehkabel Dieser Anschluss ist der weltweit gängigste, wenn eine Verbindung zu einer Satellitenschüssel hergestellt werden muss. Die Stecker-Impedanz liegt bei 75Ω.
TS-9 produktspezifisches
Kürzel
Ähnelt frappierend den CRC-9-Steckern und lässt sich mit mobilen LTE-Surfsticks und LTE-Routern verbinden. Die Wellen-Impedanz liegt bei 50Ω.
SMA Sub-Miniature-A Dieser Anschluss kommt bei den meisten externen Antennen zum Einsatz und wird mithilfe eines Gewindes befestigt. Die Wellenimpedanz liegt bei 50Ω.
Ausschließlich Antennen mit einem TS-9- und SMA-Anschluss wurden in dem LTE-Antennen Vergleich thematisiert. Denn die anderen beiden Anschlüsse werden eher selten gebraucht.

3.4. Kabel

Anschluss Kabel
Ein hochwertiges Kabel sorgt für ein stabiles Signal.

Je hochwertiger das LTE-Antennenkabel, desto geringer ist die sogenannte Dämpfung, die dafür sorgt, dass das Signal an Leistung verliert. Mindestens genauso wichtig ist die Länge des Kabels. Das Kabel sollte also qualitativ hochwertig und so kurz wie möglich sein, um das Potenzial der LTE-Antenne optimal auszunutzen.

3.5. Breit- vs. monoband

LTE-Antennen mit einem Monoband sind nur auf eine Frequenz spezialisiert, während Breitband-Antennen mehrere Frequenzen abdecken. Da LTE in ländlichen Gebieten nur auf 800 MHz überträgt, lohnt sich hier Monoband, während in der Großstadt Breitband-Antennen vorteilhafter sind, da diese bei überlasteten Frequenzen auf weniger genutzte wechseln können.

4. Was bei der nutzung wichtig ist

Der ideale Empfangswert

Sie können sich als Faustregel merken: Je näher der RSRP-Wert sich an -50 dB bewegt, desto besser ist Ihr Empfang.

Die Leistung kann über 20% stärker sein, wenn eine LTE-Antenne richtig ausgerichtet wird. Über die sogenannte RSRP-Messung, die Sie mithilfe Ihres Routers vornehmen, können Sie die ideale Richtung Ihrer Antenne bestimmen. Sofern ein Funkmast weit entfernt liegt, ist es insbesondere empfehlenswert, die LTE-Antenne an einem hochgelegenen Standort anzubringen.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema LTE-Antennen

5.1. Wie WIRD EINE LTE-Antenne ausgerichtet?

Um die LTE-Antenne richtig auszurichten, müssen Sie zunächst wissen, in welcher Himmelsrichtung der nächste LTE-Funkmast in Ihrer Nähe steht. Die meisten handelsüblichen Router besitzen dafür eine Software, die Ihnen anzeigt, wann Sie die Antenne in die richtige Richtung ausgerichtet haben.

5.2. Was gibt es für LTE-Tarife?

Die drei großen Anbieter, die sich mit LTE-Frequenzen eingedeckt haben (Telekom, Vodafone, O2), bieten auch entsprechende Tarife an – ob für den geschäftlichen oder den privaten Bereich. Aber Achtung: Zwischen den monatlichen Preisen und dem verfügbaren Volumen gibt es große Unterschiede, während es preislich auch günstige Arten LTE-Antennen gibt, die eine gute Leistung bieten – auch von eher unbekannteren Herstellern.

LTE-Empfang in der Praxis: In ihrer Ausgabe 11/2015 hat die Stiftung Warentest die Verfügbarkeit von LTE in verschiedenen Mobilfunknetzen geprüft. Das Ergebnis: Vodafone und Telekom sind mit 80 bzw 78 % Abdeckung am besten aufgestellt. Der Anbieter O2 hat hier noch Nachholbedarf.

 

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