Spannungsprüfer Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Spannungsprüfer Test bzw. Vergleich 2019

  • Wer keinen lebensgefährlichen Stromstoß abbekommen möchte, sollte bei Arbeiten an elektrischen Anlagen immer auf absolute Spannungslosigkeit achten. Das beste Prüfverfahren dafür ist der Einsatz eines Spannungsprüfers.
  • Ein Spannungsprüfer ist entweder einpolig oder zweipolig, wird in direkten oder indirekten (kontaktloser Spannungsprüfer) Kontakt mit einer offenen Stromleitung gebracht und zeigt Ihnen an, ob eine Spannung anliegt.
  • Dank dem Spannungsprüfer können Sie gefahrlos kleinere Reparaturen in den eigenen vier Wänden vornehmen und sich die Kosten für einen Handwerker kurzerhand sparen.

Spannungsprüfer-Test
Kabel, Steckdosen und Stromleitungen: Immer wenn es um die Elektrik geht, ist höchste Vorsicht geboten. Das Wechseln einer Glühlampe mag vielleicht keine Herausforderung darstellen, doch können Sie auch Schalter austauschen, eine angebohrte Stromleitung reparieren oder einen Bewegungsmelder installieren?

Reparatur vom Profi – Was Sie ein Elektriker durchschnittlich kostet
Zweilpoliger Spannungsprüfer
Die Preise für einen Elektriker richten sich natürlich nach den anfallenden Aufgaben. Allerdings lassen sich die Kosten einigermaßen kalkulieren:

  • Der Stundenlohn beträgt etwa 75 Euro.
  • Die Fahrtkosten betragen meist 40 Euro – selbst wenn es sich um kurze Strecken handelt.
  • Für das Anbringen einer Steckdose zahlen Sie etwa 110 Euro.
  • Der Anschluss eines Herdes beläuft sich auf 210 Euro.
  • Wenn Sie die gesamte Elektroinstallation eines Hauses machen lassen, müssen Sie mit 5 Prozent der Baukosten rechnen.

Bedenken Sie außerdem die Materialkosten, die zusätzlich anfallen. Sie können hier Geld sparen, wenn Sie etwa den Herd kurzerhand selbst kaufen (hier geht es zu unserem Gasherd-Vergleich [year]).

In unserem Spannungsprüfer-Vergleich 2019 werden wir uns einem der wichtigsten Werkzeuge eines jeden Elektrikers widmen. Wir verraten Ihnen außerdem, worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen günstigen Spannungsprüfer kaufen, dabei aber nicht auf Sicherheit und Qualität verzichten möchten.

1. Wer seine Steckdose selbst anbringt, spart über 200 Euro

Sie können viele handwerkliche Tätigkeiten, bei denen es um strombetriebene Geräte oder Stromanschlüsse selbst geht, ganz einfach in Eigenregie erledigen. Oft sind es nur wenige Handgriffe und ein paar angeschlossene Kabel, die zum gewünschten Ergebnis führen.

Zweipolig DuspolVorsicht, Lebensgefahr!

Arbeiten Sie niemals an offenen Leitungen, ohne vorher zu überprüfen, ob noch eine Spannung anliegt! Die Sicherung muss vor jeder Tätigkeit herausgenommen werden, da Sie sich sonst einer Spannung von 230 Volt aussetzen.

Nutzen Sie außerdem immer einen Spannungsprüfer, der Ihnen anzeigt, ob Sie gefahrlos arbeiten können.

Das Anbringen einer Steckdose ist beispielsweise überraschend einfach. Sie benötigen lediglich:

Reparaturen für Elektriker

Leitungsprüfer Phasenprüfer
Wenn Sie in den eigenen vier Wänden Hand an Kabel und Leitungen anlegen wollen, sollten Sie sich zunächst das nötige Know-how aneignen.

Die Stiftung Warentest hat zu diesem Zweck den Ratgeber: "Reparaturen kompakt: Elektro + Netzwerk" herausgebracht, in welchem Sie alles über Arbeitsschutz, Haftung und die Installation von Anlagen und Geräten nachschlagen können.

  • die Steckdose samt Gehäuse und Abdeckung
  • einen Spannungsprüfer (auch Phasenprüfer, Durchgangsprüfer, Stromprüfer oder Steckdosentester genannt)
  • und eine Abisolierzange oder einen Seitenschneider.

Dann gehen Sie wie folgt vor:

  1. Sicherung herausnehmen: Sorgen Sie dafür, dass keine Spannung mehr anliegt. Drehen Sie dazu die Sicherung heraus bzw. legen Sie den entsprechenden Schalter um.
  2. Spannungsprüfer: Anschließend nutzen Sie den Phasen- bzw. Durchgangsprüfer und kontrollieren, ob auch wirklich kein Strom mehr fließt.
  3. Abisolieren: Kabel, die aus der Wand ragen, müssen abisoliert werden, damit die Kupferdrähte blank liegen.
  4. Verbinden: Sie werden es mit drei Kabeln zu tun bekommen, wenn Sie eine gewöhnliche Schuko-Steckdose anschließen. Der Schutzleiter (grün und gelb) wird als erstes auf die Schutzleiterklemme gesteckt (in die Mitte); danach müssen Sie den Außenleiter bzw. die Phase (schwarz oder braun) und den Neutralleiter (blau) anklemmen – ob links oder rechts ist egal.
  5. Montage: Nun bleibt nur noch das Festschrauben des Gehäuses und der Abdeckung. Seien Sie dabei vorsichtig, damit sich kein Kabel löst.

Im folgenden Video können Sie den Vorgang noch einmal visuell nachvollziehen:

2. Kaufberatung für Spannungsprüfer: Ein- oder zweipolig – mit Kontakt oder kontaktlos?

Spannungsprüfer sind aus Sicht des Arbeitsschutzes unabdingbar. Doch ein Phasenprüfer und ein digitaler, zweipoliger Spannungsprüfer sind nicht ein und dasselbe. Wir erklären Ihnen, wo die Unterschiede liegen und worauf Sie bei der Wahl Ihres persönlichen Spannungsprüfer-Testsiegers achten müssen.

Die Art der Prüfung: 2-polige-Spannungsprüfer haben oft höhere Sicherheitstandards

Kategorie Erklärung des Typs
Phasenprüfer

Phasenpruefer-Schraubendreher Benning Volt

Ein Phasenprüfer wird auch Lügenstift genannt und ist die einfachste Form eines Spannungsprüfers.

Der Spannungsprüfer ist als Schraubendreher bzw. Schraubenzieher konzipiert, enthält eine kleine Glimmlampe und benötigt den Einsatz des eigenen Daumens, um zu funktionieren.

Dieser wird bei angelegtem Phasenprüfer auf das hintere Ende gelegt, wodurch – sofern an der Phase Spannung anliegt – die Lampe zu leuchten beginnt.

Zwar sind diese einpoligen Spannungstester eine zugelassene Möglichkeit der Überprüfung, doch können Sie sich auf das Ergebnis nicht immer zu 100 Prozent verlassen. Allein im Falle einer nicht-betriebsmäßigen Erdung kann es passieren, dass keine Spannung angezeigt wird, obwohl selbige sehr hoch ist.

einpoliger Spannungsprüfer

LED-Testboy Fluke Durchgangsprüfer

Neben dem Phasenprüfer gibt es noch weitere einpolige Spannungsprüfer, die jedoch in der Regel als kontaktlose Spannungsprüfer verkauft werden. Ein Beispiel für einen Spannungsprüfer, der berührungslos arbeitet, ist der Testboy. Dieser Spannungsprüfer funktioniert über einen kapazitiven Sensor, der selbst ohne Berührung mit dem Kabel die anliegende Spannung erfassen kann. Über ein akustisches sowie ein visuelles Signal in Form einer LED-Anzeige kann der digitale Spannungsprüfer Ihnen anzeigen, ob Spannungslosigkeit vorherrscht, womit er sogar einen Leitungssucher ersetzen kann.

Einpolige, berührungslose Spannungstester sind deutlich zuverlässiger als Phasenprüfer. Der Testboy verfügt z.B. über die Messmittelkategorie CAT III / 1.000 V, zur Verwendung bei der Gebäudeinstallation.
Problematisch ist hingegen das kapazitive Messverfahren, das zwar Wechsel-, jedoch keine Gleichspannung erkennt. Zudem kann es hin und wieder vorkommen, dass eine anliegende Spannung erst bei Kontakt mit der Leitung angezeigt wird – ein Restrisiko bleibt also auch hier bestehen.

zweipoliger Spannungsprüfer

zweipoliger-spannungspruefer-duspol

Die wohl besten Spannungsprüfer sind zweipolige Spannungsprüfgeräte, die Sie vermutlich an einen Multimeter erinnern werden.

Dank der zweifachen Prüfspitze können Sie exakte Werte eruieren, mitunter einen FI-Schalter-Test durchführen und sogar einen Batterie-Tester ersetzen.

Achtung: Allein der zweipolige Digital-Spannungsprüfer kann Ihnen zuverlässig Spannungslosigkeit anzeigen, da er wenigstens über die Messmittel-Kategorie III (CAT III) verfügen muss.

Hohe Zuverlässigkeit gepaart mit Funktionsvielfalt und einer komfortablen Bedienbarkeit macht diese Art von Stromprüfer häufig zum Spannungsprüfer-Testsieger.
Der einzige echte Nachteil dieses Messgeräts ist die Größe, denn ein Phasenprüfer lässt sich deutlich einfacher transportieren.

Duspol: Sollten Sie auf den Begriff Duspol stoßen, ist damit ein zweipoliger Spannungsprüfer für Niederspannung gemeint. Der inzwischen geläufige Begriff ist allerdings auf einen Eigennamen des Marken-Herstellers Benning zurückzuführen.

3. Fragen und Antworten rund um das Thema Spannungsprüfer

3.1. Kann man mit jedem Stromprüfer an einem FI-Schalter einen Spannungsprüfer-Test machen?

Nein, das ist nicht möglich. Der Fehlerstrom-Schutzschalter bzw. die Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCD) verhindern Fehlerstrom, der etwa aufgrund einer fehlerhaften Isolation entsteht – eine lebensrettende Schutzeinrichtung, für deren Test Sie oftmals einen hochwertigen, zweipoligen Spannungsprüfer benötigen.

3.2. Welche Normen für Stromprüfer gilt es zu beachten?

  • Für einpolige Spannungsprüfer gilt die: DIN VDE 0682-401
  • Für kontaktlose Spannungsprüfer gilt die: DIN EN 61243-1 (VDE 0682-411)
  • Für zweipolige Spannungsprüfer gilt die: DIN EN 61243-3 (VDE 0682-401)

Alles für Ihre Sicherheit: Über diesen Link finden Sie weitere Informationen zum Thema Sicherheitsregeln für Arbeiten an elektrischen Anlagen.

3.3. Welche Hersteller und Marken von Spannungsprüfern gibt es?

Einen günstigen Spannungsprüfer können Sie jederzeit in einem Baumarkt wie Bauhaus oder Obi erstehen. Wenn Sie jedoch nach einem hochwertigen Produkt suchen, sollten Sie auf Produkte von Fluke, Würth, Benning (Duspol) oder auf den Testboy zurückgreifen.

3.4. Welche Anzeige sollte ein Spannungsprüfer vorweisen?

Während ein Phasenprüfer nur über eine kleine Glimmlampe anliegende Spannungen anzeigt, haben hochwertige Prüfgeräte LED- oder sogar LCD-Anzeigen. Letztere zeigt Ihnen bei einem Spannungsprüfer-Test exakte Messwerte an, was einen Multimeter überflüssig macht.

 

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