Essen

Osterbraten

osterbraten-1So gelingt der perfekte Braten zu Ostern

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Ostersonntag folgt am Mittag das nächste Highlight: Der Osterbraten. Das Festessen ist dank seiner kurzen Zubereitungszeit stets beliebt – denn die meiste Zeit brutzelt der Braten im Ofen. So kann man sich in Ruhe um die Gäste kümmern und muss nicht ständig zwischen Küche und Wohnzimmer hin- und herrennen.

Das richtige Stück Fleisch für den Braten

Der Geschmack und der Preis hängen maßgeblich davon ab, welches Fleischstück der jeweiligen Tierart es werden soll. Die Teilstücke unterscheiden sich in der Faserung, dem Fettgehalt und dem Bindegewebsanteil – dies beeinflusst direkt die Zartheit, den Geschmack und die Saftigkeit des Osterbratens. Sehr oft und gerne wird Fleisch aus der Rinderhüfte genommen, aber es sind auch andere Teilstücke empfehlenswert.

  • Rind: Roastbeef, Filet, Keule (Hüfte, Ober-/Unterschale, Kugel), Schulter, Brust
  • Schwein: Schinken, Bauch, Nacken, Brust, Schulter
  • Kalb: Keule, Schulter, Rücken, Brust
  • Lamm: Rücken, Keule, Schulter, Kamm, Haxen

Die richtige Bratengröße

Bei der Planung des Osteressens wird man schnell an die benötigte Fleischmenge stoßen. Dafür gibt es einen einfachen Richtwert: Pro Erwachsenem rechnet man 125 bis 150 Gramm Fleisch ohne Knochen.

Auf den Punkt gegart

Für die perfekte Garzeit bietet es sich an, mit einem Bratenthermometer zu arbeiten. Es misst die Kerntemperatur und hilft damit den Garpunkt exakt zu ermitteln, der je nach Bratengröße höchst unterschiedlich ausfallen kann. Garzeitangaben in Rezepten bieten daher immer nur einen Anhaltspunkt. Die Anwendung ist denkbar einfach. Bei ungleich geformten Fleischstücken kann man das Bratenthermometer zunächst an der dünnsten Stelle einstechen, später das zuerst gare Stück abschneiden, warm halten oder bereits servieren und währenddessen das dickere Stück fertig braten.

Rezept: Schweinerollbraten mit Gemüsefüllung

Rezept für einen Schweinerollbraten für vier Personen: Mit frischem Gemüse als Füllung verleiht man dem Osterbraten eine frühlingshafte Note. Dazu schmecken Kartoffelklöße einfach himmlisch.

Backzeit: 90 Minuten

Zutaten

  • 500 g ausgelöster Schweinenacken
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 2 Bund Schnittlauch
  • 3 Fleischtomaten
  • 1 EL grüner Pfeffer
  • 5 EL Sahne
  • 60 g geriebener Emmentaler
  • etwas Salz und Pfeffer
  • etwas Küchengarn
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 große Möhre
  • 1/4 l heiße Fleischbrühe
  • 1/8 l Rotwein
  • 1 Ei (mittlere Größe)
  • 1 EL Mandelblättchen

Zubereitung

Zunächst werden die Paprikaschoten, der Sellerie und der Schnittlauch geputzt und fein gewürfelt. Dann schält und entkernt man die Tomaten und schneidet sie in kleine Würfel. Das Gemüse wird mit der Sahne und dem Käse vermengt, gesalzen und gepfeffert. Nun schneidet man in das Fleisch längs der Faser eine Tasche und befüllt es mit der Gemüsefüllung. Abschließend wird das Fleisch mit Küchengarn zu einem Rollbraten zusammengebunden.

Das Öl erhitzt man in einem Bräter, lässt das Fleisch bei hoher Hitze rundherum braun anbraten und gibt nach Belieben Salz und Pfeffer bei. Die zuvor geputzten und kleingeschnittenen Zwiebeln und Möhren werden im Bräter kurz angeschmort. Dann gibt man Fleischbrühe und Rotwein hinzu. Jetzt muss der Braten gut 90 Minuten schmoren. Das Küchengarn kann dann vom fertigen Osterbraten entfernt werden.

Die Sauce wird durchpassiert und etwas eingekocht. Dann gibt man die restliche Sahne hinzu, schmeckt die Sauce ab und würzt sie gegebenenfalls nach.

 

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