Sauna

Sauna selber bauen

Sauna bauen mit Saunabausatz

Sauna selber bauen - AnleitungEine Sauna selber bauen ist der Traum vieler Heimwerker und Wellness-Freunde. Die seit Jahrhunderten von den Finnen als Gesundheitsbrunnen geschätzte Schwitzkur kann mithilfe eines Sauna-Bausatzes kostengünstig nach Hause geholt werden. Denn eine Sauna ist heute kein unerreichbarer Luxus mehr: Viele Hersteller bieten kompakte Schwitz-Kabinen für den Heimbereich an.

Ein paar ungenutzte Quadratmeter im heimischen Keller sind dafür als Standort ideal geeignet. So können Sie jederzeit, wenn die Lust Sie packt, eine Runde schwitzen gehen.

Ein fachgerecht betreuter Sauna-Aufbau ist die Garantie, dass man auch über Jahre hinweg Spaß am Produkt hat. Wir haben einem Profi der Marke Hoesch über die Schulter geschaut, während er eine Elementbau-Sauna fachgerecht aufbaute.

Den Selbstbau sollte Sie zu zweit durchführen – so geht’s einfacher, schneller und es macht doppelt so viel Spaß!

Sauna-Bausatz und Planung

Bevor man den Sauna-Bausatz auswählt, müssen sich die Gegebenheiten zu Hause angeschaut werden. Drei Eckpunkte sind dabei besonders wichtig: Der Standort, an den der Sauna-Bausatz platziert werden soll, die Größe, die die Kabine benötigt und die Belüftung, die für die Luftabfuhr und -zufuhr benötigt wird.

Der Standort

Ideal ist ein Plätzchen im Keller, der eine Duschmöglichkeit und einen direkten Weg zum Garten bietet. Zur Not reicht auch ein großes Fenster, das sich weit öffnen lässt und wodurch eine große Menge frischer Luft in den Raum strömen kann.

Da auch die Atmosphäre des Saunaraums für die Annehmlichkeit des Saunabades ausschlaggebend ist, sollten neben der Sauna auch ein ansprechender Ruheplatz und eine Möglichkeit zur Abkühlung vorhanden sein. Allein schon den Kindern zuliebe, die viel Spaß an den Wasserspielen nach dem Saunagang haben. Sinnvoll ist daher ein Wasseranschluss zur Anbringung einer Schwallbrause in einem Nebenraum. Falls für diesen Zweck ein vorhandenes Bad genutzt werden kann, wäre das ideal.

Die Größe

Die Sauna-Kabine muss so breit sein, dass sich auf den Bänken ein ausgewachsener Mann problemlos ausstrecken kann – daher sollte eine Breite von zwei Metern angedacht werden. Da ein angenehmes Saunieren und die ideale Hitze von Mensch zu Mensch anders empfunden werden, sind zwei oder drei Liegen in verschiedenen Höhen empfehlenswert. Daher muss die Kabine so hoch sein, dass man auf der obersten Bank noch aufrecht sitzen kann. Wichtig ist ein absolut waagerechter Untergrund, der nicht zwangsläufig isoliert werden muss. Gut geeignet sind Estrich, Klinker oder Fliesen.

Die Belüftung

Die Belüftung des Sauna-Raumes ist das A und O bei der Planung, da es für ein gesundes Saunieren immens wichtig ist. Die Zuluft-Öffnung muss in einen Raum führen, der sich gut lüften lässt – nur so kann ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet werden. Die Abluft-Öffnung sollte im Freien liegen und nur zur Not in einen gut belüfteten Nachbarraum führen. Für die Hinterlüftung sollten Sie einen Zwei-bis-fünf-Zentimeter-Abstand zwischen Sauna-Kabine und Wand einplanen.

Die Kosten

Sauna-Bausätze sind ab etwa 1.200 Euro im Fachhandel erhältlich. Nach oben sind den Preisen keine Grenzen gesetzt. Die Arbeitsstunden für den Aufbau, die Elektroinstallation und das benötigte Werkzeug sind hier nicht eingerechnet.

Eine durchschnittlich große Familiensauna verbraucht zirka sechs kW pro Stunde. Ein Saunabad kostet, mit einer Aufwärmzeit von vier bis fünf Stunden und einem Strompreis von 20 Cent pro kW/h, etwa fünf Euro.

Die Elektroinstallation

Auch als versierter Heimwerker muss die Installation des Saunaofens und der Schalttafel unter allen Umständen von einem Elektriker durchgeführt werden. Alle elektrischen Leitungen, die in den Saunaraum führen, müssen hitzebeständig isoliert sein.

Sauna-Bauanleitung

Sauna selber bauen - Anleitung
1. Durch die Elementbauweise ist der Aufbau Handwerker und geübte Heimwerker kein Problem. Nach nur drei Arbeitsstunden ist die Sauna montiert und betriebsbereit.
Sauna selber bauen - Anleitung
2. Ist der Aufstellplatz im Keller oder im Badezimmer ausgewählt, wird der Grundrahmen zusammengesteckt und verschraubt.
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3. Da nicht jeder Fußboden eben ist, wird die Saunaanlage mit Nivellierfüßen ausgerichtet. Ein Bodensockel ist zum Schutz vor Feuchtigkeit angebracht.
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4. Wenn die Grundkonstruktion steht, können die Wandelemente aufgestellt und miteinander verbunden werden.
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5. Nachdem die Seitenteile im Rahmen fixiert sind, wird der Eingangsrahmen mit dem Rest verbunden. Die Konstruktion hält in sich und bietet beste Formstabilität.
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6. Die Deckenpaneele sind vorgefertigt und lassen sich leicht einlegen. Durch hohe Passgenauigkeit  halten die Paneele die Wärme im Saunainnenraum.
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7. Nun wird das Saunadach aufgelegt und mit Schrauben gesichert.
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8. Die Sauna-Lampe ist vor Nässe und Temperaturschwankungen geschützt.
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9. Auf Wunsch kann die Sauna mit feuchtigkeits- und temperaturunempfindlichen Lautsprechern aufgewertet werden.
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10. Das neue Farblichtsystem von Hoesch trägt durch ein harmonisches Licht zum besseren Wohlbefinden bei. Die Leuchten sind als Option über den Fachbetrieb erhältlich.
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11. Der Strahlenschutz wird  verschraubt. Er schützt das Holz vor zu großer Abstrahlungswärme des Ofens.
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12. Der Edelstahl-Ofen wird als eine Einheit ausgeliefert und muss nur eingehängt und angeschlossen werden.

Saunaliege und Glaswände einbauen

Die bequemen Saunaliegen dürfen später nicht verrutschen. Im Innenbereich glänzt das kompakte Saunabad mit breiten Liegen und einer stabilen Auftrittsbank, einem bequemen Kopfkeil und der Rückenlehne.

Ein Temperaturfühler schützt vor Überhitzung.

Schließlich werden auch die Glaswände eingesetzt. Der Siebdruck auf den acht Millimeter starken ESG- (Einscheibensicherheitsglas) Scheiben ist kratzfest.

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13. Die Liegeeinrichtung sitzt stabil in einem Einfassungsrahmen und kann nicht verrutschen.
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14. Im Inneren der Sauna befindet sich ein Temperaturfühler mit Überhitzungsschutz..
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15. Der Rahmen aus hochwertigem Hemlock-Holz steht. Bevor nun die Verglasung erfolgt, werden Saunaofen, Rückenlehne und Liegen montiert.
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16. Einbau und Befestigung der kratzfesten Glaselemente. Die Verschraubungen sind später nicht mehr sichtbar, da sie von den Edelstahl-Seitenteilen verdeckt werden.
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17. Das in ein Edelstahl-Paneel integrierte Bedientableau bietet dem Benutzer der einen hohen Komfort und eine leichte Bedienung.
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18. Zum Abschluss wird die Eingangstür zur Sauna eingehängt und justiert. Der Siebdruck auf den Scheiben ist absolut kratz- und chemikalienfest.
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19. Formschön und griffig: Der üppig gestaltete Türgriff aus durchsichtigem Acryl rundet die Optik und Funktionalität dieser Saunaanlage perfekt ab.
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20. Nach nur drei Stunden ist die Anlage fertig für den ersten, zweiten und dritten Saunagang. Wer hätte da nicht Lust, gleich einzusteigen?

Sauna-Bausätze und Sauna-Hersteller im Vergleich

Durch die modernen Kompakt-Saunabausätze ist man extrem flexibel, was die Platzwahl für die Heimsauna angeht. Auch in den engsten Nischen ist die Installation einer Sauna-Kabine möglich. Für eine Vier-Personen-Sauna wird beispielsweise nur eine minimale Fläche von vier Quadratmetern benötigt.

Die Kabine kann zwar überall dort aufgestellt werden, wo genügend Raum zur Verfügung steht, doch es sollte eine Möglichkeit zur Be- und Entlüftung ins Freie bestehen (Fenster oder Mauerdurchbruch). Fehlt die Belüftung, so kann Schwitzwasser gravierende Schäden hervorrufen.

Sorgen über weitere etwaige Feuchtigkeitsschäden sind allerdings unbegründet, da Markengeräte immer eine dampfdichte Abriegelung aufweisen, die das Austreten von Schwitzwasser aus der Kabine verhindert.

Klassische Holzsauna

  • Holzarten nach Geschmack wählbar (skandinavische Fichte, kanadische Hemlocktanne, Douglasie)
  • Unbegrenzte Formenvielfalt
  • Platz für mehrere Personen (soziale Komponente)
  • Bewegungsfreiheit (sitzen oder liegen)
  • Für Risikogruppen nicht geeignet (erhöhte Herz-Kreislauf-Belastung)
  • hohe Anschaffungskosten
  • hoher Energieverbrauch

Heißluftsauna

  • Sehr geringer Platzbedarf (kann im Badezimmer aufgebaut werden)
  • Bietet nur Platz für zwei Personen

Dampfbad

  • Verhältnismäßig niedrigere Temperaturen (40° C aufwärts)
  • Dampfkabine und Dusche in einem
  • Sehr hohe Luftfeuchtigkeit
  • Benötigt einen zweiten Raum zur Wasserdampf-Aufbereitung
  • Hohe Anschaffungskosten

Infrarotkabine

  • Aufgrund der schonenden Temperaturen auch für Senioren und Kinder geeignet
  • Niedriger Energieverbrauch