Schlauchboot Vergleich 2019

Die besten Schlauchboote im Vergleich.

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Kaufberatung zum Schlauchboot Test bzw. Vergleich 2019

  • Schlauchboote haben eine Kunststoff-Hülle und mehrere Luftkammern, die entweder mit einer manuellen oder elektrischen Pumpe aufgeblasen werden. Die Fortbewegung erfolgt über zwei Paddel. Einige Modelle können mit dem passenden Außenborder in ein Motorschlauchboot verwandelt werden, das ein bisschen mehr Tempo aufs Wasser bringt.
  • Dank der unterschiedlichen Längen finden wahlweise ein bis fünf Personen im Boot Platz. Hauptsächlich von der Größe abhängig ist auch die Eignung für bestimmte Gewässer. Die meisten Schlauchboote eigenen sich für ruhige Flüsse und Seen, mit anderen kann sogar das Meer befahren werden. Natürlich können Sie auch vom Schlauchboot die Angel auswerfen.
  • Beachten Sie Sicherheits- und Reinigungshinweise, damit sie lange Zeit Spaß mit dem Boot haben. Schwimmwesten sind bei Ausflugs-Touren sinnvoll. Fahren Sie nicht in unbekannte Gewässer oder in solche, für die das Schlauchboot nicht vorgesehen ist. Vermeiden Sie den Kontakt mit Pflanzen, Steinen und zu flachem Wasser.

Schlauchboot Test
Wenn der Sommer naht, ruft der See, und die Menschen strömen in Scharen dorthin. Sonnencreme, Handtuch, Krimi und sonstiges Zubehör in die Badetasche gepackt und los geht's. Doch der Andrang ist groß, auf der nicht allzu großen Wiese wenig Platz und auch im flachen Wasser tümmeln sich die Badegäste. Das kann einem die gute Sonntags-Laune schnell verderben.

Wohl dem, der sich nicht zwischen die anderen Handtücher quetschen muss, sondern seine Siebensachen in einer wasserdichten Tasche auf sein Schlauchboot packen und aufs offene Wasser hinausfahren kann. Von dort lässt es sich wunderbar ins Wasser springen und ein paar Runden ums Boot schwimmen.

Natürlich können Sie auch einen kleinen Ausflug am Meeresufer oder einem ruhigen Fluss unternehmen. Mit dem richtigen Außenbordmotor lassen sich hier leicht ein paar Kilometer zurücklegen. Auf den meisten Schlauchbooten finden mehrere Personen bequem Platz, sodass sich die Familienmitglieder nicht abwechseln müssen. Nehmen Sie aber besser ein paar Schwimmwesten mit – sicher ist sicher.

1. Was zeichnet ein Schlauchboot aus?

1.1. Boots-Typen

Es gibt drei Kategorien, in welche Schlauchboote fallen können. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch die Beschaffenheit des Bodens.

  • voll aufblasbare Schlauchboote
  • Schlauchboote mit Einlegeboden
  • Festrumpfschlauchboote

Bei den voll aufblasbaren Schlauchbooten handelt es sich um Boote, die nur aus Luftkammern bestehen und keine festen Elemente besitzen. Vorteilhaft: Sie lassen sich sehr kompakt verstauen. Zudem sind Sie in ihrer Handhabung einsteigerfreundlich und daher insbesondere für Familien gut geeignet. Man bezeichnet sie gemeinhin auch als Badeboote.

Festrumpfschlauchboot
Ein Festrumpfschlauchboot wartet im "Trockendock" auf seinen Einsatz.

Etwas komplexer sind Schlauchboote mit Einlegeböden. Dieser besteht aus Holz oder Aluminium und stabilisiert das Boot erheblich. Der Aufbau ist ähnlich leicht wie beim einfachen Schlauchboot und der Nutzer kann auf dem festen Boden stehen. Außerdem lassen sich dort Gegenstände lagern, die beispielsweise beim Angeln benötigt werden.

Festrumpfschlauchboote verfügen – wie der Name schon sagt – über einen festen Rumpf aus Aluminium. Das macht sie ausgesprochen stabil und widerstandsfähig. Sie werden auch als RIB abgekürzt, was für Rigid Inflatable Boat, also "starres, aufblasbares Boot" steht. Diese RIB-Schlauchboote eignen sich für längere Fahrten und werden daher gern von Küstenwache und Marine für Patrouillenfahrten und Spezialeinsätze verwendet. Sie können Sie aber auch gern für Ausflüge verwenden, wenn Ihnen danach eher ist.

Alle Produkte aus unserem Schlauchboot Test sind einsteigerfreundliche Badeboote.

1.2. Die Personenzahl: Nicht überladen!

Familie im Schlauchboot
Passen in die meisten Boote: Drei Personen.

Schlauchboote sind für unterschiedliche Nutzerzahlen ausgelegt. Die Kapazität hängt in der Regel mit der Länge des Bootes zusammen.

Es gibt sowohl winzige Boote, die keine zwei Jugendliche tragen, als auch Groß-Schlauchboote, in denen vier Personen oder mehr Platz finden – da ist für Mama, Papa, Sohn, Tochter und sogar noch einen Kellner Platz. Aus der Tabelle können Sie schnell entnehmen, welches das beste Schlauchboot für Ihre Ausflugsgruppe ist.
Achtung: Überladen Sie das Boot nicht. Jeder Gummi-Kutter hat ein Höchstgewicht, das nicht überschritten werden sollte. Manche Hersteller rechnen mit eher leichtgewichtigen Fahrgästen.

1.3. Luftkammern aufpumpen

Jedes Schlauchboot besteht aus mehreren Kammern, die voneinander getrennt sind. Sollte eine Kammer beschädigt werden und Luft austreten, bleiben die anderen Kammern intakt und halten das Boot über Wasser. Mit einem defekten Kahn dieser Art werden Sie zwar keine große Lust haben, Ihren Wasser-Ausflug fortzusetzen, aber immerhin gehen Sie nicht unter und laufen Gefahr, dabei zu ertrinken. Das Kammersystem sorgt dafür, dass das Schlauchboot immer mindestens ein Rettungsfloß bleibt, an welchem man sich festhalten kann.

Luftpumpe manuell
Bei dieser Luftpumpe müssen Sie kräftig mit dem Fuß treten, um das Schlauchboot aufzublasen.

Nachteil ist, dass die Kammern einzeln aufgeblasen werden müssen. Abhängig von der Qualität der Ventile kann das ein reichlich mühsames Unterfangen sein. In vielen Schlauchboot-Tests finden Sie hauptsächlich Modelle mit Bostonventilen, also klassischen Quetschventilen, die Ihnen sicherlich von Luftmatratzen bekannt sind.

Zum Aufpumpen des Schlauchboots kann entweder eine manuelle oder elektrische Pumpe herangezogen werden. Die manuelle Pumpe wird entweder mit dem Fuß bedient, was relativ bequem ist, da Sie es im Stehen erledigen können. Alternativ kann auch eine Kolbenpumpe verwendet werden, welche mit der Hand bedient wird. Das setzt voraus, dass Sie über einigermaßen starke Oberarme verfügen. Beide Varianten sind allerdings in der Sommerhitze am Badestrand nur mäßig attraktiv.

Hat das Schlauchboot einen sogenannten Hochdruckboden, ist die Kraft einer manuellen Pumpe nicht ausreichend.

Abhilfe schafft die elektrische Luftpumpe. Sie wird einfach ans Ventil angeschlossen und übernimmt die ganze Arbeit für Sie. Einziger Haken: Sie braucht Strom. Es gibt Pumpen, die eine Steckdose benötigen, was am Seeufer bekanntermaßen eher selten der Fall ist. Andere lassen sich an die Autobatterie anschließen. Die meisten besitzen allerdings einen Akku, der vor der Ausflugsfahrt aufgeladen wird und genug Strom für eine volle "Luft-Ladung" speichert.

Wir haben die Vor- und Nachteile der elektrischen Pumpe gegenüber einer manuell betriebenen kurz für Sie zusammengefasst:

  • leistungsstark
  • ohne Kraftaufwand zu bedienen
  • benötigt Elektrizität
  • teurer in der Anschaffung

Sie sollten zudem darauf achten, dass die Pumpe ein sogenanntes Manometer besitzt. Damit lässt sich der Druck im Schlauchboot überprüfen. Wenn Sie es zu stark aufpumpen, können die Nähte reißen, da sich der Druck im Innern bei hohen Außentemperaturen ohnehin schon erhöht und das Boot sich quasi weiter aufbläht. Aber auch zu niedriger Druck ist nicht gesund. Elektrische Pumpen können oftmals automatisch abschalten, nachdem der gewünschte Druck erreicht wurde.

2. Das Boot motorisieren

Wenn Ihnen das Paddeln irgendwann zu anstrengend wird, gibt es die Möglichkeit bei einigen Bootsmodellen auch einen Innenbord- oder Außenbordmotor anzuhängen. Zwei Modelle stehen Ihnen zur Wahl: Der klassische Benzin-Außenborder sowie der umweltfreundliche Elektro-Motor sind Schlauchboot-tauglich. Wir stellen Ihnen die beiden Antriebe kurz vor:

Benzin-Motor Elektro-Motor
 Außenbordmotor Benzin  Außenbordmotor elektrisch
starker Antrieb
leichtes Nachtanken
auch für Gewässer mit Strömung geeignet
sehr laut
unangenehme Geruchsentwickung
umweltfreundlich
angenehm leise
sind in mehr Gewässern zugelassen als Benziner
geringere Motorenleistung
Batterie hält nur begrenzt
Beim Schlauch-Motorboot sollten trotzdem zwei Ersatz-Paddel als Notfall-Set mitgeführt werden – nur für den Fall der Fälle. Auch ein Handy ist nützlich, um im Notfall Hilfe zu rufen.
Versicherung

Stiftung Warentest rät: Prüfen Sie vor der Fahrt, ob Motorboot-Schäden durch Ihre Haftpflichtversicherung abgedeckt sind. Oft werden nur mit Paddelbooten entstandene Kosten übernommen.

Achten Sie darauf, das Boot nicht zu stark zu motorisieren. Auch, wenn es reizvoll klingt und es Sie vielleicht in den Fingern juckt, sollten Sie sich unbedingt an die diesbezüglichen Herstellerangaben halten. Die meisten Schlauchboote vertragen nicht mehr als ein bis zwei PS. Natürlich sollte es auch kein extrem schwacher Motor sein. Sonst kommen Sie nicht vom Fleck.

3. Sicherheitshinweise

Moderne Schlauchboote sind zwar dank ihrer Bauweise ziemlich sicher, aber das war die Titanic auch. Fordern Sie Ihr Glück nicht heraus und beherzigen Sie ein paar simple Regeln, um die Fahrt unbeschwert genießen zu können.

3.1. Schwimmweste tragen

Schwimmweste
Rettet Leben: Die Schwimmweste.

Ja, die Schwimmweste kann lästig sein. Ja, der Coolness-Faktor wird durch sie ein wenig reduziert. Doch wenn das Boot kentert und Sie mit einem Krampf beschäftigt sind, ist auf die Schwimmweste Verlass. Es gibt mittlerweile sogar Schwimmwesten mit zusätzlichen Reflektoren, die im Notfall eine Rettung erleichtern. Gerade für jüngere Mitfahrer oder solche, die keine guten Schwimmer sind, ist sie unverzichtbar.

3.2. Nicht in völlig unbekannten Gewässern fahren

Verschaffen Sie sich bereits vor der Fahrt einen Überblick über den See, Fluss oder Meeresbereich, in welchem Sie Ihr Boot einsetzen möchten. Informieren Sie sich über besonders flache und besonders stark abfallende Zonen, welche gefährliche Strömungen hervorrufen können. Auch Bereiche, die von Verkrautung betroffen sind, also starkem Pflanzenwuchs, sollten gemieden werden.

Natürlich ist jeder See anfangs neu und eine Fahrt muss nun mal die erste sein, aber nehmen Sie die Risiken nicht auf die leichte Schulter.

Die Uferbereiche von Bade- und Baggerseen sind tückisch. Dort kann es unerwartete Strömungen und Gefälle geben, weswegen eine Schwimmweste auch in flachen Wassern nicht verkehrt ist.

3.3. Nur die vorgesehenen Gewässer-Arten nutzen

blaues Schlauchboot
Ein Auge aufs Gewässer und den Grund sollten Sie immer wahren.

Nicht jedes Schlauchboot ist für jedes Gewässer ausgelegt. Die meisten Boote eignen sich für ruhige Seen und Flüsse. Andere sind so robust, dass man mit ihnen aufs Meer hinausfahren kann. Der dortige Wellengang kann einem kleineren Boot nämlich beträchtlich zusetzen.

Einige Schlauchboote sind ausschließlich für den Gebrauch im örtlichen Schwimmbad ausgelegt und sollten dementsprechend auch nur dort eingesetzt werden.

4. Reinigungs- und Pflegetipps

Schlauchboot Reinigungsmittel Pflegemittel
Ein Schlauchboot-Reiniger und ein Schlauchboot-Pflegemittel (hier im Set) sorgen für dauerhaften Wasserspaß.

Nach jeder Benutzung sollte das Schlauchboot gründlich abgespült und so von Sand und Pflanzenresten gereinigt werden. Zur Säuberung gibt es zudem spezielle Schlauchboot-Reinigungsmittel. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass diese mit dem Kunststoff Ihres Schlauchboots kompatibel sind. Falls Ihnen diese Spezialreiniger zu suspekt erscheinen und Sie lieber auf erprobte Haushaltsmittel setzen möchten, eignen sich auch ganz einfach Wasser mit Seife.

Schrubben Sie beim Putzen nicht mit harten Bürsten auf dem Gummi des Bootes herum. Stattdessen ist ein Putzlappen oder sonstiges Tuch Mittel der Wahl.

Sorgen Sie unbedingt dafür, dass das Boot vor dem Einlagern trocken ist. Ansonsten kann sich Schimmel bilden. Die gründlichste Säuberung sollte natürlich nach der letzten Fahrt im Sommer oder Herbst geschehen, bevor Sie das Schlauchboot wieder im Keller einmotten. Geeignet ist ein kühler Kellerraum, der nicht zu feucht ist. Tipp: Ideal ist es, wenn das Schlauchboot nicht gefaltet wird (an den Kanten entstehen Knickstellen) und ein bisschen Luft darin bleibt.

Im Handel sind besondere Pflegeprodukte erhältlich. Diese Öle hinterlassen einen Schutzfilm auf dem Boot. Damit glänzt es nicht nur schön in der Sonne, sondern wird auch vor Dreck geschützt.

Schlauchboot am Strand

5. Häufige gestellte Fragen in unserem Schlauchboot-Test

5.1. Wie lange hält ein Schlauchboot die Luft?

Hier machen sich die Qualitätsunterschiede der verschiedenen Marken bemerkbar. Ein günstiges Schlauchboot muss praktisch vor jedem Einsatz (also täglich) nochmal nachbefüllt werden, denn es verliert konstant viel Luft. Haben Sie Ihr Zelt am Seeufer aufgeschlagen und wollen das Boot täglich nutzen, kann die allmorgendliche Aufpumperei in die Knochen gehen. Hochwertige Boote können die Luft indes länger als eine Woche halten.

5.2. Kann ich ein Schlauchboot auch als Angelboot nutzen?

Selbstverständlich. Es gibt sogar Schlauchboote mit speziellen Angelhalterungen und ähnlichem, die genau für diesen Zweck ausgelegt sind. Besitzt Ihr Angelboot einen festen Boden, kann das Angel-Zubehör dort besonders gut gelagert werden.

Übrigens: Auch das Kajak-Schlauchboot wird immer beliebter.

5.3. Wie führe ich eine Schlauchboot-Reparatur durch?

Reparatur-Set
Ein Reparatur-Set für Fahrrad und Schlauchboot.

Die Schlauchbootreparatur erinnert ein wenig an das Flicken eines Fahrradschlauchs. Benötigt werden vor allem ein entsprechender Flicken und Vulkanisierflüssigkeit.

Natürlich können Sie auf den Service einer Werkstatt zurückgreifen, doch das hat seinen Preis. Mit ein klein wenig handwerklichem Geschick schaffen Sie die Reparatur auch selbst. Übung macht den Meister!

In diesem Video wird Ihnen recht ausführlich erklärt, wie der Boden eines Schlauchboots repariert wird:

5.4. Welche Hersteller gibt es?

Wir haben zur Vervollständigung unserer Kaufberatung im Schlauchboot-Vergleich 2019 eine kleine Liste der bekanntesten und besten Hersteller zusammengestellt. Vom Preis-Leistungs-Sieger bis zum Schlauchboot-Testsieger sind alle Namen dabei, ergänzt durch einige weitere Marken aus der bunten Welt der luftbefüllten Boote.

  • Allroundmarin
  • Aquaglide
  • Bestway
  • Gumotex
  • Honda
  • Intex
  • Jilong
  • Plastimo
  • Sevylor
  • Simex
  • Vianova

Natürlich können Sie auch ein Schlauchboot gebraucht kaufen. Gebrauchte Schlauchboote sind, wie auch gebrauchte Motorboote, für den kleinen Geldbeutel nicht die schlechte Wahl. Untersuchen Sie aber, ob das Material unter dem Vorbesitzer gelitten hat. Schwachstellen sind oft nicht auf den ersten Blick (oder einem Foto) erkennbar.

 

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