Trekkingzelt Vergleich 2019

Die besten Trekkingzelte im Vergleich.

Trekking-Touren – das sind lange Outdoor-Wanderungen über mehrere Tage oder Wochen. Damit Sie sich im Schlaf von den Strapazen erholen können, ist das richtige Trekkingzelt wichtig. Aber welches Modell kann wirklich überzeugen? Die Auswahl ist groß und Sie finden Angebote in allen Preisklassen.

Wir verraten Ihnen, welche Zelt-Typen sich für das Trekking eignen und auf welche Kriterien Sie bei einem Trekkingzelt-Test achten sollten. Mit uns finden Sie das passende Trekkingzelt. Nutzen Sie unsere Vergleichstabelle.

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Kaufberatung zum Trekkingzelt Test bzw. Vergleich 2019

  • Trekkingzelte sind der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für das Nachtlager. Auch wenn es keine speziellen Zelte nur für das Trekking gibt, eignen sich manche Modelle besser als andere. Als Bauweisen werden Firstzelte, Kuppelzelte und Tunnelzelte bevorzugt.
  • Sonderformen wie das Geodät-Zelt und der Biwacksack sind ebenfalls eine Option. Ersteres ist eine stabilere Variante eines Kuppelzeltes. Der Biwacksack hingegen ist ein echtes Leichtgewicht.
  • Das Gewicht, die Packmaße und die Wetterfestigkeit sind wichtige Kriterien bei einem Trekkingzelt. Zeltstangen aus Fiberglas reduzieren das Gewicht zusätzlich. Wer nach einem Markenprodukt sucht, muss mit Preisen zwischen 30 und 200 Euro rechnen.

Trekkingtent test

In unserem Ratgeber finden Sie alle wichtigen Infos zum Thema Trekkingzelt. Darunter auch Infos über die üblichen Bauformen, die Sie in einem Zelt-Test finden. Diese sind:

  • Kuppelzelt
  • Firstzelt
  • Tunnelzelt

Auf Heimwerker.de klären wir Sie über Vor- und Nachteile einzelner Zelt-Typen auf. Am Ende des Ratgebers warten auf Sie außerdem Antworten auf häufig gestellte Fragen.

1. Typen von Trekkingzelten: Gewicht, Größe und Stabilität als wichtige Faktoren

Trekkingtent vergleichstest
Die Zelte lassen sich schnell aufbauen und abbauen.

Wenn Sie sich Ihr erstes Trekkingzelt kaufen möchten, werden Sie direkt mit den verschiedensten Bauformen konfrontiert. Dabei ist die Wahl des richtigen Zelt-Typs mehr als eine reine Geschmacksfrage. Je nach Bauform haben Trekkingzelte bestimme Vor- und Nachteile. Auf Heimwerker.de haben wir uns die Eigenschaften der einzelnen Zelt-Kategorien genauer angeschaut.

Firstzelte erinnern mit Ihrer dreieckigen Form an den First eines Hausdaches. Diese einfache Konstruktionsweise ist zwar nicht sehr stabil, macht diesen Nachteil durch das sehr leichte Gewicht jedoch wieder wett. Kuppelzelte hingegen sollten jedem Camper und Festivalgänger ein Begriff sein. Die Halbkugel-Form widersteht auch starkem Wind. Das Gewicht ist jedoch vergleichsweise hoch.

Die letzte Kategorie ist die der Tunnelzelte. Durch die längliche Form passt das Zelt perfekt für einen oder auch mehrere liegende Menschen, weshalb der Platz optimal genutzt werden kann. Durch die Form muss ein Tunnelzelt jedoch sehr weiträumig abgespannt werden. Eine Zusammenfassung der Infos finden Sie in unserer Tabelle:

Kategorie Beschreibung
Firstzelte
  • oft Trekkingzelte mit unter 2 Kilo
  • Aufbau ist sehr einfach
  • bei starkem Wind nicht sehr stabil
Kuppelzelte
  • auch bei starkem Wind noch stabil
  • Aufbau ist sehr einfach
  • Trekkingzelte mit kleinem Packmaß, aber höherem Gewicht
Tunnelzelte
  • Platz kann optimal genutzt werden
  • Aufbau ist relativ einfach
  • trotz kleinem Packmaß, benötigt man mehr Platz beim Aufbau
Die Kopffreiheit ist außer bei einem Firstzelt relativ eingeschränkt. Zu viel Komfort sollten Sie bei einem Trekkingzelt nicht erwarten.

1.1. Geodät-Zelte sind bei Stürmen besonders sicher

Eine Sonderform des Kuppelzeltes ist das Geodät-Zelt. Ursprünglich wurde es vor allem von Bergsteigern genutzt. Durch den sehr robusten Aufbau ist es nämlich für das harsche Wetter in bestimmten Höhenlagen optimal. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Kuppelzelt, besteht die Oberfläche eines Geodät-Zeltes aus mehreren sich überlappenden Kuppeln, die nach dem mathematischen Prinzip Geodät, der kürzesten Verbindung von zwei Punkten, beruht. Ob sich diese Zeltform für Sie eignet, erfahren Sie in unserer Pro-Contra-Liste:

  • noch deutlich stabiler als ein gewöhnliches Kuppelzelt
  • Schneefall ist kein Problem
  • steht selbst ohne Abspannleinen sicher
  • mehr Zeltstangen bedeuten ein höheres Gewicht
  • Grundfläche ist sehr klein
  • teurer als ein normales Kuppelzelt

1.2. Was ein Trekkingzelt ausmacht

Ein Zelt, dass Sie auf dem nächsten Trekking-Ausflug begleiten soll, muss nicht unbedingt als solches gelabelt sein. Die Bezeichnung „Trekkingzelt“ steht nämlich weniger für eine bestimmte Bauform oder Ausstattung, als vielmehr für die Tauglichkeit für Trekking-Touren. Ein kleines Packmaß ist beim Trekkingzelt die Grundvoraussetzung. Sobald sich ein Zelt nicht mehr auf einer Wanderung transportieren lässt, ist es ungeeignet.

Allerdings taugt deshalb noch lange nicht jedes kleine Campingzelt auch als Trekkingzelt. Schließlich machen Sie nicht unbedingt auf einem abgeschirmten Camping-Platz Rast. Getrennte Außen- und Innenzelte sind besser geeignet, wenn es regnet und stürmt. Obwohl ein Trekkingzelt leicht sein sollte, darf der verwendete Stoff nicht zu dünn sein, da die maximale Wassersäule für ein Trekkingzelt sonst zu gering ausfällt.

2. Die Wassersäule: tatsächliche Wasserdichtigkeit ist ab 3.000 mm gegeben

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Zelte in Signalfarben können ungebetene Gäste abhalten.

Regen und Feuchtigkeit sind beim Zelten oft ein leidiges Thema. Dies liegt auch daran, dass viele eine falsche Vorstellung von den Angaben zur Wasserdichte haben. Diese wird nämlich als hypothetische Wassersäule in mm angegeben. In dem Test für Trekkingzelte, der den Wert bestimmt, wird ein genormtes Gefäß nach und nach mit Wasser befüllt, während unter der Öffnung der verwendete Stoff ausgelegt ist. Pro Minute werden 100 mm Wasser hinzugegeben, sodass sich am Ende ein entsprechender Wert ergibt, ab dem ein Zelt undicht wird.

Folgende Angaben sind Richtwerte für Trekkingzelte:

  • ab 800 mm: wird von einigen Herstellern als wasserdicht deklariert
  • ab 1.500 mm: Zelt ist bei kurzen Schauern tatsächlich wasserdicht
  • ab 3.000 mm: Das Zelt bleibt auch bei schwerem Regen innen trocken.
Info: Sofern die Werte separat angegeben sind, sollte der Zeltboden bis zu einer Wassersäule von 8.000 mm dicht bleiben. Bei Außenzelten sollte der Wert zwischen 3.000 mm und 5.000 mm liegen.

2.1. Das Ultraleichtgewicht: der Biwacksack

Wenn Sie lediglich ein Trekkingzelt für eine Person benötigen, dann gibt es selbst zu den bisher vorgestellten Leichtgewichten noch eine Alternative. Die Rede ist vom „Biwacksack“. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus kleinem Zelt und Schlafsack.

Wenn Sie alleine Wandern gehen oder jeder sein eigenes Nachtlager aufschlägt, ist ein solcher Biwacksack optimal. Selbstverständlich haben Sie nicht annähernd den Platz, den ein Trekkingzelt für zwei Personen oder ein Trekkingzelt für drei Personen bietet, doch bleibt das Gewicht oft unter 1.000 Gramm. Da kann ein Trekkingzelt für 2 Mann nicht mithalten.

2.2. Was Sie vor dem Kauf eines Trekkingzeltes beachten sollten

Welche Ausrüstung gehört zum Trekking?
Zum Wandern über mehrere Tage oder Wochen gehören mehr Dinge als nur ein Zelt. Wichtig ist wasserdichtes und nicht zu schweres Schuhwerk. Kleidung sollte nach dem Zwiebelprinzip eingepackt werden, sodass Sie diese je nach Situation und Außentemperatur anpassen können. Zur richtigen Ausstattung des Nachtlagers gehören außerdem eine ISO-Matte und ein Schlafsack.

Egal für welchen Zelt-Typ Sie sich entscheiden – im Bereich des Trekking werden an ein Zelt bestimmte Ansprüche gestellt, weshalb es auch einheitliche Kaufkriterien gibt. Das Gewicht ist der wohl wichtigste Faktor. Beachten Sie, dass auch das Stangen-Material mit seinem Gewicht einen Einfluss auf das Gesamtgewicht hat.

Beim Zelt-Material selbst zählt die Wassersäule. Zelt-Maße und Personen-Anzahl sollten selbstverständlich zueinander passen, jedoch sollten die Packmaße nicht vergessen werden. Für das Gewicht des Trekkingzeltes sollten 1,5 kg pro Person nicht überschritten werden.

2.3. Fiberglas als optimales Stangen-Material

Trekkingzelt-Tests 2019 empfehlen vor allem Zeltstangen aus Fiberglas, da diese auch bei großen Belastungen stabil bleiben und vergleichsweise leicht sind. Aus diesem Grund sind die meisten Hersteller aber auch bereits auf dieses Material umgestiegen. Was laut einigen Kaufberatungen ein Problem ist, sind verwirrende Angaben zum Gewicht und zur Wassersäule eines Trekkingzeltes, da sich manche Werte nicht auf das gesamte Zelt beziehen.

3. Preis für Trekkingzelte im Vergleich: Nicht nur die Größe ist entscheidend

Nicht immer kostet ein 3-Personen Trekkingzelt mehr, als ein Trekkingzelt für 2 Personen. Trekkingzelte von Vango liegen hier teilweise sogar gleich auf. Ein Decathlon-Trekkingzelt für zwei Personen kostet zwischen 90 und 150 Euro. Trekkingzelte von Decathlon für eine Person gibt es jedoch bereits ab knapp 32 Euro. Der große Preisunterschied liegt auch in der Bauform und dem Umfang der Ausstattung begründet.

Ein vergleichsweise günstiges Trekkingzelt ist das Explorer-Dakota-Trekkingzelt für 1 bis 2 Personen. Dieses bekommen Sie schon für unter 50 Euro. Außerdem gibt es bei Discountern wie Lidl manchmal Trekkingzelt-Angebote, bei denen teilweise Markenprodukte zu einem deutlich geringeren Preis verkauft werden.

Achtung: Wenn Sie sich ein gebrauchtes Trekkingzelt kaufen, sollten Sie genau kontrollieren, ob das originale Zubehör noch vorhanden ist. Außerdem ist es empfohlen, ein gebrauchtes Trekkingzelt vor der ersten Tour zu imprägnieren.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Trekkingzelt

4.1. Welche Marken und Hersteller gibt es?

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Die leichten Zelte lassen sich gut transportieren.

Zu den etablierten Herstellern gehören:

  • Qeedo
  • Vaude
  • Coleman
  • Fitgorush
  • Geertop
  • Grand Canyon

4.2. Wie schwer sollte ein Trekkingzelt sein?

Da Sie auf einer Trekking-Tour mit Rucksäcken und Ausrüstung beladen sind, spielt auch das Gewicht eines Trekkingzeltes eine Rolle. Trekkingzelte, die unter zwei Kilo wiegen, werden auch als Ultraleicht-Trekkingzelte bezeichnet. Manche Modelle erreichen sogar ein Gewicht, dass nur knapp über einem Kilo liegt.

Grundsätzlich sollte ein Trekkingzelt so leicht wie möglich sein. Alle Zelte, die über 3,5 kg wiegen, sind daher ungeeignet. Wichtig ist es auch darauf zu achten, was das Zubehör wiegt. Zeltstangen und Heringe sind manchmal separat aufgeführt und werden nicht zum Gewicht des Zeltes gerechnet.

4.3. Wo sollte man ein Trekkingzelt aufbauen?

Wenn Sie Ihr Zelt kennen und es auch bereits probeweise aufgebaut haben, sollte auch der Outdoor-Einsatz kein Problem darstellen. Tatsächlich gilt es aber auch bei der Wahl des richtigen Ortes für Zelte einige Dinge zu beachten. Dass ein möglichst ebener Untergrund gewählt werden sollte, ist quasi noch selbstverständlich, da niemand im Schlaf gegen die Schwerkraft ankämpfen oder in einer Kuhle liegen möchte.

Dass auch die Windrichtung wichtig ist, scheint schon weniger intuitiv zu sein. Es ist jedoch wichtig, dass der Wind nicht direkt in den Zelteingang weht. Unter Bäumen zu zelten, ist zudem nicht empfehlenswert, da herabfallende Äste oder einschlagende Blitze zu einer echten Gefahr werden können. Wählen Sie deshalb am besten einen möglichst hohen Standort, der jedoch in einigem Abstand von Gebäuden, Bäumen oder Hügeln überragt wird.

Ob ein Zelt in der Sonne oder im Schatten stehen sollte, kann man nicht pauschal sagen. Dies hängt sowohl von der Tageszeit, als auch von den Außentemperaturen ab. Fakt ist, dass ein Zelt niemals über einen langen Zeitraum direkter UV-Strahlung ausgesetzt werden sollte.

4.4. Gibt es einen Trekkingzelt-Test von der Stiftung Warentest?

Zwar prüfen die großen deutschen Testportale wie Ökotest oder Stiftung Warentest regelmäßig unterschiedliche Produkte, doch einen Test nur mit Trekkingzelten gab es bisher nicht. Daher können wir Ihnen auf Heimwerker.de leider auch keinen Trekkingzelt-Testsieger vorstellen.

Wenn Sie jedoch nicht nur auf der Suche nach dem besten Trekkingzelt, sondern auch nach anderer Ausrüstung sind, dann lohnt sich ein Blick auf die Test- und Themenseiten des Online-Auftritts von Stiftung Warentest. Dort wurden 2013 beispielsweise Trekkingstiefel genauer unter die Lupe genommen.

 

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