Lacke & Lasuren

Innentüren abschleifen und lackieren

  Die Möglichkeit für eine schnelle Veränderung ergibt sich auch durch eine farbige Gestaltung von Innentüren - gerade bei schlicht gehaltenen Zimmern macht eine bunte Tür den Raum frisch und lebendig.

Beim Streichen sollte man ein bisschen Geduld mit sich bringen und Türen, Fenster  und Schrankmöbel nach dem Streichen gut trocknen lassen - damit nicht klebt, was nicht zusammengehört.

Erfahrene Heimwerker kennen vielleicht folgendes Problem: Schließt man eine frisch gestrichene Tür, bevor sie richtig trocken ist, kann es passieren, dass sie nicht mehr aufgeht. Wendet man dann notgedrungen Gewalt an, ist es um den schönen Neuanstrich oft geschehen.

"Blocken" vermeiden

"Blocken" nennen die Fachleute es, wenn zwei gestrichene Oberflächen miteinander verkleben, nachdem sie aufeinander gedrückt wurden – ein Problem, das bei Fenstern, Türen und Möbeln auftritt und mit dem richtigen Know-how leicht vermieden werden kann.

Damit nicht zusammenklebt, was nicht zusammengehört, sollten Heimwerker ausschließlich Qualitätslacke verwenden.

Denn minderwertige Dispersionslacke haben nicht genügend Blockfestigkeit und sind deshalb zum Streichen von Türen oder Schränken ungeeignet. Auch Kunstharzlacke eignen sich nicht richtig.

Sie haben sehr lange Trocknungszeiten, die trotz der Hinweise auf dem Gebinde oft unterschätzt werden. Dann kommt es schnell zu Beschädigungen, weil Türen oder Fenster zu schnell geschlossen wurden.

Das Paint Quality Institute empfiehlt, stattdessen Acryl-Lacke auf Basis von Reinacrylat zu verwenden.

Sie haben außerdem den großen Vorteil, dass sie nicht vergilben. Zusätzlich sollten auf jeden Fall die Angaben zu den Trockenzeiten auf dem Gebindeetikett befolgt werden.

 

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