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Farben & Tapeten

Parkett ölen, wachsen oder versiegeln

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Wandgestaltung: Die Welt der Wandbekleidungen

Inhalt Ihr Zuhause schreit nach einem neuen Look? Mit einer kreativen Wandgestaltung verleihen Sie Ihren vier Wänden das gewisse Etwas. Zur Auswahl stehen Ihnen dabei neben Farben und Tapeten viele weitere Wandverkleidungen aus den unterschiedlichsten Materialien. Inspirationen für Ihre Wandgestaltung in Wohnzimmer,...

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Holzschädlinge – Holz und seine Feinde

Holz und seine Feinde Holzschädlinge – woher kommen sie? Holz ist ein biologischer Baustoff, der im Kreislauf der Natur wächst und vergeht. Holz lebt. In der Umgebung dieses lebendigen Materials fühlt sich der Mensch wohl. Ob bei der architektonischen Konstruktion, der Gartengestaltung oder Innenausstattung, Holz gibt uns...

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Wände tapezieren und streichen ist eigentlich ganz leicht, wenn man weiß, wie es geht. Mit unseren Ratgebern erfahren Sie es! Und wir gehen noch weiter: Wir beraten Sie zur Gestaltung Ihres Hauses mit der richtigen Fassadenfarbe und wie Sie alte Lacke entfernen sowie neue Schichten auftragen.

Selber tapezieren leicht gemacht

Bevor Sie munter eine neue Tapete kaufen, lohnt es sich alte Tapeten zu entfernen. Manchmal zeigt erst der Untergrund, ob Sie eventuell feuchte Wände haben. Besonders wenn Sie das Bad renovieren wollen, sollten Sie die Tapeten vorher ablösen. Wir verraten Ihnen die besten Tipps, bevor Sie beginnen, Tapeten einfach abzureißen.

Renovieren wie die Profis

Bei der Wandgestaltung stehen wir Ihnen ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite, denn nicht alle Farben aus dem Baumarkt sind für Allergiker geeignet. Haben Sie sich für Ihre neue Lieblingsfarbe entschieden, kann es losgehen: Wir beraten Sie zum passenden Malerzubehör, denn wer seine Wohnung streichen will, will meist auch die Decke streichen. Damit Sie allerdings den neuen Teppich nicht ruinieren, verraten wir Ihnen die Vorzüge von Malervlies und Abdeckfolien.

Ein neues Gesicht für Ihr Haus

Um die Fassade zu streichen, brauchen Sie spezielle Fassadenfarben. Malerfarben für Innenwände können Sie hierfür nicht verwenden. Was es außerdem bei der Gestaltung der Hausfassaden zu beachten gilt, erfahren Sie bei uns.

Selber beizen, ölen, lasieren oder lackieren

Bauelemente aus Holz brauchen eine andere Zuwendung als Gips- oder Steinwände. Holz lässt sich entweder beizen, ölen oder lackieren. In unseren Ratgebern erfahren Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile. Öl-Anstriche sind beispielsweise umweltverträglicher, müssen allerdings mehrmals im Jahr erneuert werden.

 

Auch bei Zimmertüren ist die Renovierung nachhaltiger, wenn Sie alte Anstriche vorher entfernen. Abbeizen ist zwar eine bequeme aber auch umweltbelastende Möglichkeit. Mit einem Heißluftgebläse können Sie beispielsweise Farbe ohne Chemie lösen.

Nachhaltige Renovierung mit Nanopartikeln

Farben sind nicht nur dazu da, dass unsere Wände und Möbel schön bunt werden, sondern sie schützen die Oberflächen darunter vor Witterung und Feuchtigkeit. Sie helfen also bei der Versiegelung. Ein ganz eigenes Kapitel ist die sogenannte Nanoversiegelung, mit ihr lässt sich Dreck leichter als bei anderen Versiegelungen abwaschen. Die Details lesen Sie bei uns.

Unsere Experten zum Thema Wandgestaltung

Wandgestaltung ist eines der wichtigsten Themen im Innenausbau. Heimwerker und Bauherren haben die Qual der Wahl zwischen unzähligen Wandfarben, Tapeten und Wandputzen und verschiedenen Techniken zur Wandgestaltung. Das bietet die Möglichkeit, sich seine Wände ganz individuell zu gestalten. Damit dabei nichts schiefgeht, erklären wir welche Werkstoffe für welchen Einsatzzweck am besten geeignet sind, wie die Wahl der Wandfarbe die Raumwirkung beeinflusst und geben wertvolle Tipps zur praktischen Umsetzung.

Grundregeln der Wandgestaltung

Wände bestimmen die Raumwirkung maßgeblich. Logisch, sie stellen die größte Fläche im Zimmer dar und die will natürlich gestaltet werden. – Eine Spielwiese für Kreative, die sich hier mit Farbe, Putzen oder Tapeten verwirklichen können. Bei der Planung sollte man aber einige Aspekte der Farblehre beachten. Wer sich leicht beengt fühlt, weitet seinen Raum mit hellen Farben, wer sich dagegen zum Abschalten gerne \"einigelt\" wird eine dunkler gestaltete Wohnumgebung bevorzugen. Ob man zum Beispiel im Schlafzimmer lieber eine beruhigende und kühle Atmosphäre erreichen möchte (mit Blau oder Grün), oder es anregend und wärmend in aktiven Farben wie Orange und Rot gestaltet, bleibt dem persönlichen Temperament überlassen. Tapeten und Anstriche können ungünstige Grundrisse, Raumhöhen und Lichtverhältnisse verbessern. So wirkt ein Raum zum Beispiel niedriger, wenn Sie ein waagerecht ausgerichtetes Muster kleben und die Decke dunkel tapezieren oder streichen. Bewährte Faustregel für die Gestaltung eines Raumes: eine Grundfarbe und höchstens zwei Begleitfarben – verschiedene Abtönungen sind erlaubt. Mit einer dunklen Wandfarbe bei hellem Boden und heller Decke kann man sehr große Räume geschlossener und gemütlicher wirken lassen. Hohe Zimmerdecken können mit einer dunklen Farbe \"heruntergeholt\" werden. Dunkle, \"schwere\" Fußböden in Kombination mit helleren Wandfarben lassen den Raum licht und höher erscheinen. Das sind nur die Grundregeln der Farbgestaltung, wer mehr über die richtige Kombination von Decken- und Wandfarben und ihren Einfluss auf die Stimmung, die Raumwirkung und die Proportionen erfahren will, kann sich im Bereich Wände streichen ein genaueres Bild machen; dort gibt es ein eigenes Kapitel für das Thema Farbwirkung. Tapezieren Die Tapete bedarf keiner aufwendigen Montage oder Endbehandlung, da sie ein fertig gestaltetes, gut vorbereitetes Industrieprodukt ist, das nach einem Arbeitsgang seinen Zweck erfüllt. Aber: Tapete ist nicht gleich Tapete, deshalb stellen wir hier die unterschiedlichen Tapetenarten vor und erklären wie man erfolgreich tapeziert. Wände streichen Wichtig für ein professionelles Streich-Ergebnis ist eine gute Vorbereitung der Wände, die richtige Farbauswahl und ein gewisses Gefühl für Farbkombinationen nötig. Mit unseren Anleitungen erreicht jeder ein ansehnliches Streichergebnis. Lehmputz verarbeiten Lehmputz und Lehmfarben verbessern das Raumklima und ermögliche eine ebenso abwechselungsreiche Gestaltung der Wände wie herkömmliche Wandfarben und Innenputze. Wie Sie eine Wand mit Lehmputz verputzen oder mit Lehmfarbe streichen, erfahren Sie in dieser Anleitung. Deckenverkleidung Der Trend geht weg vom langweiligen Einheitslook, hin zur Individualität – ganz egal, ob klassisch-schlichte oder moderne Deckenverkleidungen bevorzugt werden. Durch den Einsatz der richtigen Platten und Paneele kann jeder Raum zum Design-Erlebnis werden. Holzdecke streichen Decken, die mit Holz vertäfelt sind, wirken oft niedrig, dunkel und schwer. Streicht man sie weiß oder mit einem anderen hellen Farbton, wirkt der Raum gleich freundlicher und offener. Das können Sie selbst, wenn Sie einige wichtige Punkte beachten. Unsere Anleitung gibt Ihnen das nötige Know-how an die Hand. Farbwirkung im Raum Farbtöne können die Proportionen in Räumen verändern. Der Auswahl von passenden Wand- und Deckenfarben kommt dabei besondere Bedeutung zu. Beeinträchtigungen durch den Grundriss, die Raumhöhe oder die Lichtverhältnisse lassen sich verbessern. Raufaser tapezieren Die Wände sind vergilbt oder einfach nur langweilig geworden. Dann hilft irgendwann nur noch eins: Runter mit dem alten Wandbelag und her mit einem frischen Wandkleid. Schnell und günstig ist das mit Raufasertapete erledigt. Bordüren und Borten Bordüren können Flächen im Raum gliedern und dadurch als optische Raumteiler dienen. Sie können Raumelemente betonen oder auch ganze Wände umrahmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Bordüren und Borten die Zimmerwände gestalten. Wandtattoo, Wandaufkleber und Wandsticker Weiße oder einfarbige Wände? Langweilig. Mit einem Wandtattoo kann man ganz einfach der häuslichen Monotonie entfliehen und sich einen flotten Spruch oder sein Idol an die Wand applizieren – nach dem Prinzip des Aufklebers. Wandfarben Wandfarben sind vielseitiger als man denkt. Schon mal was von Magnetfarbe gehört? – Falls nicht, gibt es hier noch einiges zu entdecken, was bei der nächsten Renovierung hilfreich sein könnte. Hinein in die Welt der Wandfarben!

Tapeten, Bordüren und Wandtattoos

Die Tapete bedarf keiner aufwändigen Montage oder Endbehandlung, da sie ein fertig gestaltetes, gut vorbereitetes Industrieprodukt ist, das nach einem Arbeitsgang seinen Zweck erfüllt. Aber: Tapete ist nicht gleich Tapete. Dieser Artikel soll dem Handwerker einen Überblick über die unterschiedlichen Tapetenarten geben und Ihnen somit die Auswahl beim Kauf ein wenig erleichtern. Für eindrucksvolle stilvolle Akzente im Raum sind die neuen Wallprints und Wandtattoos eine gut zu verarbeitende Alternative.

Tapetenarten

Die Auswahl an Tapetensorten und Wandbekleidungen ist enorm groß und jeder Heimwerker hat die Möglichkeit, seine Wände individuell zu verschönern. Zudem bedarf sie im Gegensatz zu anderen Wandverkleidungen keiner aufwendigen Montage oder Endbehandlung. Jedoch sind einige Tapetenarten wesentlich leichter zu tapezieren als andere. Sie sind ein fertig gestaltetes, gut vorbereitetes Industrieprodukt, das nach einem Arbeitsgang seinen Zweck erfüllt. Anspruchsvolle, kostspielige Spezialitäten sollten aber stets angemessen, d.h. vom versierten Fachmann, verarbeitet werden. So vermeidet man Verluste und Enttäuschungen.

Nach der klassischen Definition besteht die Tapete aus einer Papier-Trägerschicht, die auf ihrer Oberfläche bedruckt, beschichtet oder strukturiert ist. Stattdessen oder zusätzlich kann man natürliche und synthetische Materialien aufkaschieren (aufkleben) bzw. einbinden. Dadurch hat die Tapete in Erscheinungsbild und Anwendung noch an Vielfalt gewonnen. Doch auch Wandbekleidungen aus Textil, PVC oder einem anderen Material, die rückseitig aus tapezierbarem Papier bestehen, werden als Tapete bezeichnet. Überwiegend erhalten die Tapeten ihr endgültiges Aussehen durch den Druck eines Musters. Fast immer handelt es sich um einen Rotationsdruck, der auf speziellen Tapetendruckmaschinen ausgeführt wird. Die jeweils angewendete Drucktechnik ergibt sich aufgrund der Tapetenart und der beabsichtigten Qualitätsstufe, jedoch auch aus der bestmöglichen Verwirklichung des zu druckenden Entwurfes.
Papiertapete und Mustertapete

Die klassische Mustertapete – die bedruckte Tapete aus Papier – ist starken Modeschwankungen unterworfen. Die aufgedruckten Muster veränderten sich in den vergangenen Jahrzehnten gravierend. Beim Kauf muss auf den Rapport geachtet werden. Papiertapete und Mustertapete


Raufaser

Raufaser-Tapete ist die am meisten verwendete Tapetensorte in Deutschland. Raufaser kann man auf jedem tapezierfähigen Untergrund verwenden und mit jeder Wandfarbe überstreichen. Beim Kauf sollte der Heimwerker auf die passende Körnung achten.


Vliestapete

Die Vliestapete ist besonders einfach zu tapezieren und eignet sich für fast alle Untergründe. Obwohl Vliestapeten im Grunde Kunststofftapeten sind, enthalten sie keine bedenklichen Schadstoffe.


Spezialtapeten

Außer den verbreiteten Papier-, Muster- und Raufasertapeten gibt es noch eine Reihe von Spezialtapeten, wie Fototapeten, Naturtapeten, Tapeten aus Textilien, Glasfasern, Metallen und Kunststoffen und sogar Tapeten, die elektromagnetische Strahlungen absorbieren. Spezialtapeten
Renoviervlies an den Untergrund rollen


Renoviervlies: Eigenschaften und Verarbeitung

Wenn Untergründe schlecht saugen, uneben oder schadhaft sind, dann wird das Kleben einer neuen Tapete zum Problem. Auch Farbe oder Putz trägt solch eine Wand eher schlecht als recht. In solchen Fällen kann das Vorkleben eines Renoviervlieses einen perfekten Untergrund für die weitere Dekoration schaffen. Wie man dabei vorgeht, das zeigt unsere Anleitung.


Bordüren und Borten

Um Räume optisch zu strukturieren und um die Raumwirkung zu verändern, eignen sich Bordüren und Borten am besten. Zum Beispiel kann bei hohen Räumen eine farbliche Absetzung kurz unter der Zimmerdecke die Raumhöhe optisch reduzieren und so für mehr Gemütlichkeit sorgen. Mehr dazu bei den Bordüren und Borten.


Wandtattoos

Dem einen sind sie ein Graus, andere kleben sie überall hin: Wandtattoos sind nicht totzukriegen. Ob nun die Skyline einer Stadt als regionalpatriotisches Bekenntnis im Wohnzimmer oder Tierbilder als witzige Deko im Kinderzimmer, hier erfahrt Ihr alles über die Verarbeitung von Wandtattoos.


Tapeten-Designs

Kaum ein anderes Gestaltungselement in der Inneneinrichtung ist einem so regen Wechsel von Moden unterworfen, wie die Tapete. Um den Bedarf zu decken kreiert die Tapetenindustrie fleißig neue Designs. Einen inspirierenden Überblick über die Vielfalt der Möglichkeiten, findet Ihr in unserer Zusammenfassung von Tapeten-Designs.

Tapeten FAQ – Die 10 häufigsten Fragen an Tapetenfachverkäufer
1. Sind Tapeten gesundheits- oder umweltschädlich?

Nein – Die meisten Tapeten unterliegen dem RAL-Gütezeichen. In Zusammenarbeit mit dem RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. in Bonn) werden strenge Gütebestimmungen erarbeitet, deren Einhaltung laufend vom unabhängigen Fraunhofer Institut überwacht werden. Bei Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Tapete das RAL-Gütezeichen hat.
2. Wie wird der Untergrund fachgerecht vorbereitet?

Untergründe sollten fest, glatt, sauber und leicht saugend sein. Daher sollten neue Wände mit Tiefgrund vorbehandelt werden. Für Vliestapeten werden farblich neutrale Untergründe empfohlen, die gegebenenfalls mit einem pigmentierten Tiefgrund herzustellen sind.
3. Wie lange müssen Tapeten im Kleister einweichen?

Je nach Tapetenart unterscheiden sich die Einweichzeiten. Die vom Hersteller angegebenen Weichzeiten sollten eingehalten werden, da es sonst zu Blasen-, Falten- oder Wellen- Bildung kommen kann.

    Papierpräge: 3 bis 5 Minuten
    Struktur-Vinyl: 6 bis 8 Minuten
    Vlies-Tapeten: diese sind formstabil und werden im Wandklebeverfahren verarbeitet (= keine Weichzeit)
    Kompakt-Vinyl: 3 bis 5 Minuten

4. Was heißt "gestürzt kleben" und wozu dient es?

Jede zweite Bahn "auf den Kopf" kleben, so sollen an den Kanten und Übergängen eventuelle Schattierungen vermieden werden, da durch die Herstellungsweise jeweils die gleiche Produktionsseite aneinander liegt.
5. Was muss man beim Trocknungsprozess der Tapeten beachten?

Es sollte während des Tapezierens und während des Trocknungsprozesses auf gleichbleibende Temperatur geachtet werden (17 bis 20°). Sonst kann es zu Spannungen im Papier kommen, die eine Nahtbildung hervorruft.
6. Warum haben Tapeten 'Anfertigungs-Nummern'?

Um Farbunterschieden vorzubeugen, da Tapeten immer in neuen Auflagen produziert werden und es trotz modernster Produktionsanlagen möglicherweise zu geringen Farbabweichungen kommen kann. Es sollten möglichst in einem Raum nur Tapeten mit der gleichen Anfertigungsnummer verarbeitet werden.
7. Welcher Kleister ist der richtige?

In der Regel Spezialkleister (je nach Untergrundbeschaffenheit Zusatz von Ovalit 10 bis 15%). Für herkömmliche Papiertapeten kann man auch einen Normalkleister verwenden. Seit neuestem gibt es für Vliestapeten eigenen Vlies-Kleister. Bei Maschineneinsatz empfiehlt sich ein spezieller TG (Tapeziergeräte)- Kleister.
8. Wieviele Rollen braucht man für ein Zimmer?

Beispiel:
Ein Raum misst 5 x 4 m bei 2,5 m Deckenhöhe, das Rollenmaß beträgt 0,5 x 10,05 m

2 Wände x 5 m = 10 m
2 Wände x 4 m = 8 m
= 18 lfdm. bei 0,5m Breite
= 36 Bahnen

Daraus ergibt sich: 36 Bahnen x 2,5 m Deckenhöhe = 90 lfdm.

Bei Rapport 0 erhält man in der Regel 4 Bahnen je Rolle, also 36 : 4 Bahnen = 9 Rollen

Bei Rapport 53/26 erhält man 3 Bahnen je Rolle, also 36 : 3 = 12 Rollen, zur Sicherheit nimmt man am besten 1 Rolle zusätzlich mit.

Tabelle zur Bedarfsermittlung
9. Was bedeuten 'ansatzfrei' und 'Rapport' ?

Eine Tapete hat dann keinen technischen Ansatz, wenn im Nahtbereich kein Muster "angeschnitten" ist. Rapport bedeutet, dass im Nahtbereich ein Muster "getrennt" ist und mit der nächsten Bahn "zusammengefügt" wird und so ein einheitliches Bild entsteht.
10. Was sind Vliestapeten?

Vliestapeten gehören zu einer neuen Tapetengeneration, sie dehnen sich nicht, sie schrumpfen nicht und sie reißen nur bei äußerst starker Belastung. Die Vliestapete kann direkt auf die eingekleisterte (!) Wand geklebt werden (Wandklebeverfahren), ein Tapeziertisch ist damit nicht mehr unbedingt nötig.

Vor allem aber ist die Tapete auch nachher, wenn ein neues Muster gewünscht ist, von der Wand abziehbar, ohne dass wie bisher beispielsweise bei Raufaser, mit dem Spachtel gearbeitet werden muss. Eine absolut angenehme und saubere Sache.
Tapeten-Qualitätsmerkmale

Die Qualität bestimmt den Preis. Für preiswerte Tapetensorten wird leichtes Papier mit einfachen, gebundenen Farben benutzt, für wertvollere Tapeten werden stärkere Papiere und bessere Farben verwendet. Die auf die Tapetenoberfläche aufgedruckten, geprägten, geschäumten oder durch Materialkaschierung erzeugten Designs haben unterschiedliche Ausdehnungen.

Eine Eigenart der maschinell hergestellten Tapeten ist, dass sich das Muster in der Längsrichtung der Bahnen und in der seitlichen Bahnenanordnung wiederholt. Dieser Rapport kann unterschiedlich lang sein und beeinflusst – je nach Länge – auch die Menge des nicht verwendbaren Verschnitts.

Wandbekleidungen sind verbindlich eingeteilt und begrifflich festgelegt (DIN EN 235), die Unterteilung umfasst zwei Gruppen: Fertige Wandbekleidung, die nach dem Tapezieren keiner weiteren Behandlung bedürfen und Wandbekleidung für eine nachträgliche Behandlung, die nach der Verarbeitung beispielsweise einen Farbanstrich benötigen.
Der Wert einer Tapete

Der materielle Wert einer Tapete wird wesentlich durch das verarbeitete Material beeinflusst:

    die Art des Papiers; die Zusammensetzung, Stärke und Gewicht,
    das Druckverfahren,
    die Eigenschaften der Druckfarben und ihre Lichtbeständigkeit,
    die Anzahl der Druckfarben,
    die Oberflächenstruktur und die abschließende Oberflächenbehandlung und
    die Ausrüstung mit einem "Strip-Effekt" (leichte Ablösbarkeit).

Tapeten mit RAL-Gütezeichen

Um den hohen Ansprüchen der heutigen Verbraucher nicht nur an das Aussehen, sondern auch an Qualität und Unbedenklichkeit eines Produktes zu genügen, haben sich ca. 40 Tapetenhersteller in einer Gütegemeinschaft zusammengeschlossen.

In Verbindung mit dem RAL, Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V., Bonn, und in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Institutionen - darunter Umweltbundesamt und Bundesgesundheitsamt - wurden umfassende Gütebestimmungen festgelegt, deren Einhaltung fortlaufend von neutraler Seite überwacht wird.

Tapeten mit dem RAL-Gütezeichen garantieren nicht nur die zugesicherte Qualität, sondern auch die gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser so ausgezeichneten Produkte.

Dies wird erreicht, indem die Hersteller auf den Einsatz folgender Rohstoffe vollständig verzichten:

    Toxische schwermetallhaltige Pigmente in Druckfarben

    FCKW

    Blei und Cadmium als Stabilisatoren

    Chlorierte und aromatenhaltige Lösemittel

Weiterhin gelten für Schwermetalle erheblich strengere Grenzwerte als z.B. für Kinderspielzeug. Vinylchlorid-Monomer darf auf keinen Fall nachweisbar sein und Formaldehyd liegt um ein Vielfaches unter den gesetzlichen Vorgaben. Tapeten mit dem RAL-Gütezeichen geben Sicherheit, sodass sich der Endverbraucher bei der Tapetenauswahl ganz auf die Schönheit des Produktes konzentrieren kann.
Entstehungsgeschichte der Tapete

Schon mit Höhlenbildern und Felsbemalungen verzierten und bebilderten Menschen in der Urzeit Ihre Wohnstätten. Bedrucktes Papier für die Wand gab es bereits im 14. Jahrhundert, erschwinglich wurde es aber erst durch technisierte Papierherstellung und Druckverfahren. So fand der Wandbehang aus Papier im 19. Jahrhundert Einzug in die Wohnhäuser und verbannte den bis dahin übliche Wandschmuck aus Leder, Seide, Brokat, Samt und anderen Materialien von den Wänden.
Die ersten Tapetenbahnen am Stück

Als im Jahre 1783 der von den Gebrüdern Mongolfier konstruierte Heißluftballon von Versailles aus abhob, erlebte eine riesige Volksmenge im Beisein des Königs den Aufbruch in eine neue Dimension und zugleich den Start zum Höhenflug der industriell gefertigten Tapete. Die 23 Meter hohe, erstmals bemannte, Montgolfiere war "Le Reveillion" getauft worden und schrieb damit den Namen des beerühmten Tapetenmachers in den Himmel von Paris. J.- B. Revellion hatte die Papierbahnen, welche die äußere Hülle des Ballons bildeten, produziert und festlich gestaltet. Der königliche Manufakteur von Wandpapieren setzte sich und der Tapete damit ein großartiges wenn auch vergängliches Denkmal.
Im Trend der Zeit

Ewigkeitsansprüche passen auch gar nicht zur Tapete. Sie bleibt dem Zeitgeschmack unterworfen ein stets aktuelles Gestaltungsmedium. Wohnungen sollen nicht nur zweckmäßig, sondern vor allem behaglich sein und die Tapeten soll Harmonie im Raum erzeugen, einen Gleichklang mit der vorhandenen Wohnlandschaft. Tapeten-Designer studieren Möbelfarben, Stoff-Kollektionen, Bodenbeläge und vieles mehr, um neue Trends zu erkennen und neue Tapeten-Kollektionen zu entwerfen. Immer mehr Menschen entdecken ihren Mut zum Ungewöhnlichen und den Spaß an raffinierten Dekorations-Effekten. So sind z.B. momentan Wandtattoos, Wandaufkleber und Wandsticker voll im Trend.