Holzlasur Vergleich 2019

Die besten Holzschutzlasuren im Vergleich.

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Kaufberatung zum Holzlasur Vergleich bzw. Test 2019

  • Holzlasuren sind flüssige Holzschutzmittel, die die Oberfläche von Holzfassaden, Fenstern und Möbeln vor Umwelteinflüssen schützen. Sie decken das Holz nicht vollständig ab, sodass die Maserung weiterhin durchscheinen kann.
  • Damit Sie Lasur auf Holz auftragen können, darf die Oberfläche nicht abgedichtet sein. Bei unbehandeltem Holz ist das gegeben, behandeltes Holz müssen Sie vorher abschleifen.
  • Man unterscheidet Dünnschichtlasuren und Dickschichtlasuren. Erstere haben eine eher wässrige Konsistenz und bieten langfristig eine bessere Haltbarkeit. Letztere liefern dafür einen besseren Schutz vor Feuchtigkeit.

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Kaum steigen die Temperaturen, zieht es Garten- und Balkonfreunde nach draußen. Um die Sonne entsprechend genießen zu können, sind bequeme Gartenmöbel unverzichtbar. Besonders gern gesehen sind hier Möbel aus Massivholz, doch diese wollen auch besonders geschützt sein, da Witterungseinflüsse das nackte Holz angreifen können.

Holzlasur eignet sich hier besonders gut. Doch auch für Möbel im Innenbereich ist dieses Holzschutzmittel beliebt, da es die natürliche Maserung des Holzes durchscheinen lässt und so für eine natürliche Optik sorgt.

Welche Holzlasur günstig für Ihre Anwendungsvorhaben ist, erfahren Sie in unserem Holzlasur-Vergleich 2018 / 2019. In unserer Kaufberatung verraten wir Ihnen, wie Sie Holzlasur richtig auftragen, lagern und entsorgen und was die Vorteile von Holzlasur gegenüber Lacken sind.

1. Holzlasur - der effektive Schutz vor Umwelteinflüssen für Ihr Holz

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Mit einer Holzlasur für den Außenbereich erstrahlen Ihre Balkon- und Gartenmöbel in neuem Glanz.

Gerade im Außenbereich können viele Faktoren das ungeschützte Holz verändern, beispielsweise Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Um lange Freude an Ihrem Möbelstück zu haben, sollten Sie deswegen die Oberfläche des Holzes schützen.

Der Holzschutz soll sozusagen beim verarbeiteten Holz die Schutzfunktion übernehmen, die beim noch wachsenden Holz das Harz übernommen hat. Dafür sind Holzlasuren (auch Holzschutzlasuren) besonders gut geeignet. Lasuren sind eine effektive Form der Holzimprägnierung. Im Gegensatz zu Lacken bleibt bei Lasuren die Maserung des Holzes sichtbar. So sorgen sie für einen besonders schönen optischen Effekt.

Holzlasuren sind meist auf Leinölbasis und enthalten zusätzlich Harz. Hin und wieder werden Lasuren irrtümlich als Holzöl bezeichnet. Holzöl enthält jedoch kein Harz, sondern besteht ausschließlich aus Öl.

Die Vor- und Nachteile von Holzlasuren gegenüber Lacken im Überblick:

  • Maserung des Holzes bleibt sichtbar
  • dringt in Holz ein und schützt es von innen
  • meist ökologisch unbedenklich
  • offenporig – Holz kann atmen
  • Lasur verwittert – Anstrich jährlich erneuern
  • bei sehr starker Feuchtigkeit nicht genügend Schutz

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2. Morsches Holz war gestern: Holzlasuren-Kaufberatung

In der folgenden Tabelle sehen Sie die verschiedenen Arten von Holzlasuren sowie ihre Vor- und Nachteile:

2.1 Holzlasuren-Typen

Typ Eigenschaften und Vor- und Nachteile
Dünnschichtlasur
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wässrige Konsistenz: zieht in Oberfläche ein, bildet keinen Film

dringt tief in das Holz ein
langfristig bessere Haltbarkeit
Folgeanstriche unproblematisch

tropft – schwierigere Handhabung
muss in mehreren Schichten aufgetragen werden

Dickschichtlasur
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lackähnliche Konsistenz: liegt auf Holzoberfläche auf, bildet einen Film

relativ einfach zu verarbeiten
tropft kaum
sehr guter Schutz vor Feuchtigkeit

Folgeanstriche aufwendig, da Farbe abblättert
muss nach Auftrag mehrerer Schichten wieder abgeschliffen werden

2.2. Ergiebigkeit – 100 ml pro m²

Zentral ist die Ergiebigkeit einer Holzlasur. Für einen Quadratmeter können Sie etwa 100 ml Lasur rechnen. Bei stark ziehendem, grobporigem Untergrund brauchen Sie das Doppelte.

Bedenken Sie auch, dass Holzlasur einmal im Jahr nachgestrichen werden muss. Kaufen Sie also ggf. gleich mehr Lasur ein, damit sie beim nächsten Streichen wieder dasselbe Produkt für Ihr Holz verwenden können.

Für einen Gartenstuhl können Sie eine Dose mit 750 ml rechnen. Wollen Sie dagegen eine Holzfassade streichen, können je nach Größe schon mal 5 bis 10 Liter Lasur zusammenkommen.

Tipp: Sehr praktisch ist dieser Verbrauchsrechner, mit dem Sie einfach die benötigte Menge Lasur berechnen können.

2.3. Inhaltsstoffe – am besten schadstoffarm

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Achten Sie auf ökologisch verträgliche Inhaltsstoffe. Die Natur wird es ihnen danken.

Generell sollten Sie darauf achten, dass die Lasur möglichst ökologisch verträglich und schadstoffarm ist.

Problematisch sind hier vor allem lösungsmittelbasierte Holzlasuren. Diese enthalten teils hohe Mengen sogenannter flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) sowie das Hautverhinderungsmittel 2-Butanonoxim. Diese Substanzen stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und können zudem Allergien auslösen.
Details zur Schadstoffbelastung von Holzlasuren können Sie dem Holzlasur-Test von Öko-Test entnehmen.

Im Außenraum wollen wir verhindern, dass belastende Stoffe über den Regen ins Grundwasser gelangen. Im Innenraum ist es wichtig, damit die sich im Raum aufhaltenden Personen nicht belastet werden. Auch laut dem Holzlasur-Test der Stiftung Warentest sollten Sie auf eine ökologisch unbedenkliche Lasur ohne Lösungsmittel setzen. Daher ist der Holzlasur-Testsieger der Stiftung auch auf Wasserbasis.

Tipp: Ein UV-Schutz in der Farbe wird benötigt, damit das Holz möglichst gut vor Sonneneinstrahlung geschützt ist. Das ist besonders notwendig bei farblosen Lasuren für Holz. Farbige Lasuren haben durch die in ihnen enthaltenen Farbpigmente sozusagen einen eingebauten UV-Schutz. Außerdem wird der UV-Schutz umso stärker, je mehr Schichten Holzlasur aufgetragen werden.

2.4. schnelle Streichtrockenheit – wichtig für glattes Streichergebnis

Auf eine schnelle Staubtrockenheit der Oberfläche sollten Sie achten, wenn Sie Holzlasur kaufen und diese im Freien auftragen wollen. Besonders schnell geht das Streichen und Trocknen zudem, wenn Sie für die Anwendung einer Holzlasur keine Grundierung brauchen.

2.5. Große Auswahl bei Holzlasur-Farben

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Mit farbiger Holzlasur können Sie besonders lebendige Effekte erzielen

Auch die Farbe spielt eine wichtige Rolle. Lasuren für Holz gibt es in vielen Farbvarianten. Zu unterscheiden sind folgende Kategorien:

    • farblose Holzlasuren, die die natürliche Färbung des Holzes beibehalten, oft auch "Natur" genannt
    • natürliche "Holzfarben", die die Färbung verschiedener Hölzer imitieren, wie bspw. Kiefer, Eiche, Teak oder Palisander,
    • bunte Farben, mit denen Sie einen fröhlichen Anstrich erzielen können.

3. Der Lack muss ab: Holzlasur richtig auftragen

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3.1. Malerpinsel und Schleifpapier gehören zur Lasier-Ausrüstung

Für einen guten Auftrag der Holzlasur brauchen Sie neben der benötigten Menge an Lasur noch einen möglichst hochwertigen Malerpinsel mit einer flachen und breiten Oberfläche sowie Schleifpapier. Es gibt auch die Möglichkeit, mit einer Spritzpistole Holzlasur zu sprühen. Dies bietet sich insbesondere bei großen Flächen bei Tischen oder Schränken an.

3.2. Durch Abschleifen bereiten Sie die Oberfläche ideal vor

So reinigen Sie Ihren Lasierpinsel richtig

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  • Haben Sie eine wasserbasierte Holzlasur benutzt, reicht ein gründliches Auswaschen mit Wasser und Seife aus.
  • Bei lösungsmittelhaltigen Lasuren für Holz müssen Sie den Pinsel mit Terpentinersatz oder einem Spezialreiniger für Pinsel reinigen.

Zunächst müssen Sie die Oberfläche gut vorbereiten, damit ein gleichmäßiger Auftrag gewährleistet ist. Dazu schleifen Sie die Oberfläche mit Schleifpapier ab.

Achten Sie beim Abschleifen immer darauf, in Maserungsrichtung zu arbeiten, damit Sie die Holzfasern nicht verletzen. Nach dem Abschleifen unbedingt den Schleifstaub gründlich von der Oberfläche abfegen, damit die folgende Lasur gut haften kann.

3.3. Auftragen der Lasur: Maserung beachten und in zwei Schichten arbeiten

Nun tragen Sie die Lasur auf. Achten Sie darauf, sie möglichst gleichmäßig und dünn aufzutragen und immer in Richtung der Maserung zu streichen.

Lassen Sie die erste Schicht trocknen. Danach schleifen Sie das Holz mit Schleifpapier ab. Daraufhin bürsten Sie den Schleifstaub ab und tragen eine zweite Schicht Lasur auf.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Holzlasur

4.1. Holzlasur oder Holzöl?

Holzöle sind besonders gut für den Innenraum geeignet. Sie enthalten keine Harze und können daher die Oberfläche nicht so gut vor Feuchtigkeit schützen, sind dadurch aber auch sehr viel umweltverträglicher als Lasuren.

Wollen Sie das Holz dagegen stärker vor Außeneinflüssen schützen, aber dennoch die natürliche Maserung des Holzes durchscheinen lassen, ist Holzlasur die richtige Wahl.

4.2. Wie lagere ich Holzlasuren am besten?

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Durch Holzlasur wird eine Holzfassade optimal geschützt und bleibt lange so schön.

Sie sollten Holzlasuren kühl, frostfrei und luftdicht verschlossen lagern.

Zur Haltbarkeit: Ungeöffnet halten sich die Farben ca. 2 Jahre. Geöffnet halten sie sich ca. 12 Monate nach Erstgebrauch.

Wenn die Lasur faulig riecht (wasserbasierte Lasur) oder eindickt (lösungsmittelbasierte Lasur), sollten Sie sie nicht mehr verwenden.

4.3. Wie funktioniert die Entsorgung von Holzlasuren?

Bei wasserbasierten Holzlasuren geben Sie eingetrocknete Reste in den Hausmüll oder Baustellenabfall, flüssige Reste kommen zum Wertstoffhof.

Lösemittelhaltige Lasuren gehören auf den Wertstoff- oder Recyclinghof.

 

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