Heizen & Klima

Klimaschutz: So sparen Sie bis zu 19 Kilo CO2 an einem Arbeitstag!

  • Größter Klimasünder im Alltag: Die heiße Dusche! Bei einer ausgiebigen Dusche ohne Sparkopf verbrauchen wir an die 10 Kilo CO2! Wer mit Sparkopf nur 3 Minuten duscht, kann aber mehr als 80% davon einsparen.
  • Tägliche Ersparnis von über 19 Kilo pro Tag machbar! Wer alle Tipps beachtet, also z.B. nur kurz duscht und mit dem Rad zur Arbeit fährt, verbraucht pro Tag statt knapp 23 Kilo weniger als 4 Kilo CO2.
  • Jährliche Ersparnis liegt bei über 4 Tonnen CO2 pro Kopf! Auf ein Arbeitsjahr gerechnet summiert sich die gesparte Menge an CO2 auf 4.051,26 Kilo. Um diese Menge CO2 zu kompensieren, müsste eine Buche 320 Jahre wachsen!

Das Interesse an der “Fridays for Future”-Bewegung, der Erdrutschsieg der Grünen bei der Europawahl und zuletzt der Klima-Protest im Bundestag zeigen: Der Klimawandel ist dieses Jahr stärker im Fokus der  Öffentlichkeit als je zuvor.

Aus diesem Anlass wollte die Redaktion von Heimwerker.de wissen: Wie viel CO2 verbraucht ein Deutscher an einem durchschnittlichen Arbeitstag? Und wie viel kann man mit umweltschonenden Alternativen einsparen?

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Berlin – 9.000 Kilo CO2 verbraucht jeder Deutsche pro Jahr (Quelle: Umweltbundesamt). Gleichzeitig finden 85%, dass die Bundesregierung nicht genug für den Klimaschutz tut (Quelle: Umweltbundesamt, Umweltministerium). Da fragen sich viele: Was kann ich selbst im Alltag tun, um umweltbewusster zu leben?

Die Redakteure von Heimwerker.de haben zusammengestellt, wie viel CO2  jeder von uns an einem durchschnittlichen Arbeitstag verbraucht – und schlagen auch gleich umweltschonendere Alternativen vor!

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Heiß duschen verbraucht mit Abstand am meisten CO2 im Alltag

Bei der Auswertung fällt auf: die heißgeliebte tägliche Dusche füllt das CO2-Konto besonders stark. “Wer zehn Minuten lang ausgiebig heiß duscht, verbraucht ca. 10 Kilo CO2. Damit verursacht die Dusche bereits fast die Hälfte des von uns berechneten gesamten durchschnittlichen Tagesverbrauchs von knapp 23 Kilo, der für eine Person anfällt”, erklärt Désirée Rossa von Heimwerker.de, die die Auswertung geleitet hat.

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Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich hier dafür aber auch besonders viel CO2 einsparen: Einfach beim Einseifen und -shampoonieren darauf achten, die Dusche abzustellen. So läuft das Wasser nur noch ca. 3 Minuten. “Wer dann noch einen Sparkopf eingebaut hat, verbraucht noch einmal die Hälfte weniger – und spart so mit einem Verbrauch von 1,5 Kilo ganze 8,5 Kilo CO2 pro Duschgang ein”, so Rossa.

Energiesparende Geräte anschaffen lohnt sich auf Dauer

Schont nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel: Mit Haushaltsgeräten der Energieeffizienzklasse A+ sparen Sie bei jeder Verwendung eine Menge CO2 ein. “Im Vergleich zu den 870 g CO2 pro Spülgang bei einem Geschirrspüler der Klasse D benötigt ein Spülgang mit einem Gerät der Klasse A+ nur 556 g”, führt Rossa aus.

Beim Wäschewaschen brauchen Sie mit A+ und 30° und Hygienespüler sogar nur 240 g statt der 1,06 Kilo beim Waschen mit einer Energieklasse D bei 90 Grad.

Verzicht auf Fleisch senkt CO2-Verbrauch deutlich

Beim Thema Essen ist ganz klar: Die Fleischproduktion verbraucht mit Abstand am meisten CO2. “Sie müssen nicht zum Vollzeit-Vegetarier oder -Veganer mutieren, aber öfter mal Fleisch durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen, wirkt sich sehr positiv auf die Energiebilanz aus”, rät Désirée Rossa von Heimwerker.de.

Wer z.B. das Kalbsgeschnetzelte beim Mittagessen durch eine vegetarische Spätzlepfanne ersetzt, reduziert seinen Verbrauch auf ein Zehntel: Während das Gericht mit Fleisch mit ganzen 5 Kilo CO2 zu Buche schlägt, sind es bei den Spätzle nur 500 g!

CO2-arme Alternativen: Gut für Umwelt und Wohlbefinden

Einige Alternativen für CO2-lastige Aktivitäten sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Körper und Geist. Wie wäre es statt dem morgendlichen Blick aufs Handy mit ein paar Minuten leichtem Morgensport, z.B. etwas Yoga oder Stretching? Verbraucht kein CO2 und vertreibt die Müdigkeit.

Wer es nicht zu weit zur Arbeit hat, kann das Auto auch mal stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren – und so das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Wer dann noch statt Fernsehen, Netflix und Co. öfter mal ein gutes Buch genießt, hat – abgesehen von Materialkosten – an diesen Stellen 0 g CO2 verbraucht.

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Quellen: Berliner Morgenpost, BUND, Europäische Kommission, Frankfurter Rundschau, GEO, Handelsblatt, IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, Ozeankind.de, Polarstern-Energie.de, Watson.ch

Hintergrund

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Désirée Rossa

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