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Strom sparen: 5 Tipps zum effizienten Energiesparen

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Tipps zum Strom sparen: Der Klimawandel ist in Deutschland voll im Trend. Erneuerbare Energien und eine von der Bundesregierung ausgerufene Energiewende geben den Ton bei vielen Energieversorgern an. So sollen bis zum Jahre 2020 deutsche Haushalte einen Anteil von mindestens 30 % der Stromversorgung erreichen.

Ein ambitioniertes Ziel, doch wird der CO2-Ausstoss Jahr für Jahr reduziert, sodass Deutschland weltweit mit einem guten Beispiel vorangeht. Aber auch Haushalte können sich aktiv an der Energiewende beteiligen und schon mit kleinen Mitteln dafür sorgen, weniger Energie zu verbrauchen.

Denn einerseits wird der Strom immer teurer und anderseits kann das Mitwirken dazu beitragen, die Umwelt zu schonen. Dabei müssen es nicht immer kostspielige Investitionen sein, die eine große Wirkung haben.

Aus diesem Grund haben wir in der folgenden Anleitung die besten fünf Tipps zum Strom sparen im Haushalt zusammengestellt. Auf diese Weise lässt sich sowohl der Geldbeutel als auch die Umwelt schonen. Mit unseren Tipps fällt sogar Kindern Strom sparen ganz leicht.

Für weiterführende Informationen zum Thema Strom sparen kontaktieren Sie die Verbraucherzentrale.

1. Tipp 1: Stromanbieter vergleichen und Energiekosten senken

Stromzähler Ablesung

Ein Anbieterwechsel kann die Kosten senken.

Zuhause Strom sparen mit einem Anbieterwechsel? Grüner Strom muss nicht zwingend teuer sein – viele Stromanbieter setzen mittlerweile ausschließlich auf erneuerbare Energie der Sonne und bieten Verbrauchern vergleichsweise günstige Konditionen an.

Wer etwas für die Umwelt tun möchte und trotzdem Stromkosten einsparen möchte, ist gut beraten, sich auf einem Preisportal passende Angebote einzuholen.

Portale wie toptarif bieten Verbrauchern die Möglichkeit, einen smarten Überblick über sämtliche Anbieter mit grünem Strom zu genießen.

So kann sich ein Anbieterwechsel in vielen Fällen lohnen. Damit lassen sich gleichzeitig bares Geld sparen und die Umwelt schonen.

2. Tipp 2: Auf intelligentes Glas setzen um Strom- und Heizkosten zu sparen

Zuhause Strom sparen: Der Energieaufwand ist durch das Heizen im Winter besonders hoch, aber auch die Klimatisierung im Sommer ist ein wahrer Energiefresser.

Die Lösung für das Problem kann intelligentes Glas bieten, welches auch als „smart Glas“ bekannt ist und es schafft, per Knopfdruck extreme Sonneneinstrahlungen aus dem Haus zu verbannen. Das „smart Glas“ ermöglicht Strom sparen durch das Dimmen der Fenster. dadurch wird die Sonne ausgesperrt, ohne Räume komplett zu verdunkeln.

Die Vorteile von “smart Glas” gegenüber herkömmlichen Fensterglas:

    Vorteile
  • Farbänderung per Knopfdruck
  • Anpassung der Temperaturen im Innenraum ohne elektronische Unterstützung
    Nachteile
  • teuer in der Anschaffung

Auf diese Weise wird es möglich, genügend Tageslicht in einen Raum zu lassen, ohne jedoch ein Zimmer aufheizen zu lassen. Allerdings ist es auch möglich, ohne eine teure Spezialverglasung Energie einzusparen.

Denn Tätigkeiten im Haushalt, die bei Tageslicht durchgeführt werden können, sollten auch nur im Tageslicht gemacht werden. Dies vermeidet das unnötige Anschalten von Lichtquellen.

3. Tipp 3: LED-Beleuchtung statt konventionelle Glühbirnen

LED-Lampen

Energiesparen mit LEDs ist sehr sinnvoll.

Strom sparen mit LED: Die LED-Technik hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und liefert heutzutage ein sehr helles und angenehmes Licht. Die Zeiten, in denen LEDs durch kaltes Licht viele abschreckte, sind lange vorbei und sie stehen herkömmlichen Leuchtmitteln in nichts mehr nach.

So sind LED-Beleuchtungen normalen Glühlampen in jedem Fall vorzuziehen, da der Energieverbrauch nur einen Bruchteil dessen beträgt, was konventionelle Leuchtmittel verbrauchen. So sparen Sie im Jahr ganz einfach Strom ein!

4. Tipp 4: Veraltete Kühlgeräte austauschen

Welche Energieeffizienzklassen gibt es?

Insgesamt gibt es sieben Energieeffizienzklasse – von A bis G.

Tipps und Tricks fürs Strom sparen im Haushalt: Auch in die Jahre gekommene Kühlgeräte wie der Kühlschrank können echte Stromfresser sein und den Energieaufwand im Haushalt massiv nach oben schrauben.

In der Regel lässt sich festhalten, dass Kühlgeräte, die älter als zehn Jahre sind, nicht mehr nach dem neusten Stand des Energieverbrauchs aufgestellt sind. Die Energieeffizienzklasse A+++ kennzeichnet besonders effiziente und sparsame Geräte und ist die beste Klasse auf dem Markt.

Wenn Sie im Alltag Strom sparen wollen, lohnt sich die Anschaffung neuer Kühlgeräte, die sich durch einen gesenkten Stromverbrauch schon nach wenigen Jahren amortisieren kann.

Wie sieht es mit anderen Haushaltsgeräten aus? Lässt sich auch mit Geräten wie Waschmaschine, Durchlauferhitzer, Heizungspumpe Strom sparen? Es lohnt sich in jedem Fall, den Energieaufwand zu überprüfen, um auch bei diesen Geräten Strom zu sparen. Ebenso rentiert es sich als Sparmaßnahme, zu versuchen, beim Kochen und Wäsche waschen den Wasser-Verbrauch zu senken.

5. Tipp 5: Stand-by-Modus abschalten

Steckerleiste Energeisparen

Strom sparen mit der Steckdosenleiste: Mehrzwecksteckdosen verursachen keine Stand-by-Kosten.

Der Stand-by-Modus ist in der Tat eine komfortable Einstellung, um jederzeit auf elektronische Geräte zu zugreifen.

Doch verbraucht der Stand-by-Modus ebenfalls eine Menge Strom. So können circa 5 % der Stromkosten eingespart werden, wenn Geräte komplett von der Netzversorgung getrennt werden.

Als smarte und praktische Alternative dienen Steckdosenleisten mit Kippschalter – Strom sparen war nie leichter! Mit diesen Tipps bringen Sie sogar Kinder dazu, Strom zu sparen.

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6. Bonus: Klimaschutz – So sparen Sie bis zu 19 Kilo CO2 an einem Arbeitstag!

  • Größter Klimasünder im Alltag: Die heiße Dusche! Bei einer ausgiebigen Dusche ohne Sparkopf verbrauchen wir an die 10 Kilo CO2! Wer mit Sparkopf nur 3 Minuten duscht, kann aber mehr als 80% davon einsparen.
  • Tägliche Ersparnis von über 19 Kilo pro Tag machbar! Wer alle Tipps beachtet, also z.B. nur kurz duscht und mit dem Rad zur Arbeit fährt, verbraucht pro Tag statt knapp 23 Kilo weniger als 4 Kilo CO2.
  • Jährliche Ersparnis liegt bei über 4 Tonnen CO2 pro Kopf! Auf ein Arbeitsjahr gerechnet summiert sich die gesparte Menge an CO2 auf 4.051,26 Kilo. Um diese Menge CO2 zu kompensieren, müsste eine Buche 320 Jahre wachsen!

Das Interesse an der “Fridays for Future”-Bewegung, der Erdrutschsieg der Grünen bei der Europawahl und zuletzt der Klima-Protest im Bundestag zeigen: Der Klimawandel ist dieses Jahr stärker im Fokus der Öffentlichkeit als je zuvor.

Aus diesem Anlass wollte die Redaktion von Heimwerker.de wissen: Wie viel CO2 verbraucht ein Deutscher an einem durchschnittlichen Arbeitstag? Und wie viel kann man mit umweltschonenden Alternativen einsparen?

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Berlin – 9.000 Kilo CO2 verbraucht jeder Deutsche pro Jahr (Quelle: Umweltbundesamt). Gleichzeitig finden 85%, dass die Bundesregierung nicht genug für den Klimaschutz tut (Quelle: Umweltbundesamt, Umweltministerium). Da fragen sich viele: Was kann ich selbst im Alltag tun, um umweltbewusster zu leben?

Die Redakteure von Heimwerker.de haben zusammengestellt, wie viel CO2 jeder von uns an einem durchschnittlichen Arbeitstag verbraucht – und schlagen auch gleich umweltschonendere Alternativen vor!

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6.1. Heiß duschen verbraucht mit Abstand am meisten CO2 im Alltag

Bei der Auswertung fällt auf: die heißgeliebte tägliche Dusche füllt das CO2-Konto besonders stark. “Wer zehn Minuten lang ausgiebig heiß duscht, verbraucht ca. 10 Kilo CO2. Damit verursacht die Dusche bereits fast die Hälfte des von uns berechneten gesamten durchschnittlichen Tagesverbrauchs von knapp 23 Kilo, der für eine Person anfällt”, erklärt Désirée Rossa von Heimwerker.de, die die Auswertung geleitet hat.

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Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich hier dafür aber auch besonders viel CO2 einsparen: Einfach beim Einseifen und -shampoonieren darauf achten, die Dusche abzustellen. So läuft das Wasser nur noch ca. 3 Minuten. “Wer dann noch einen Sparkopf eingebaut hat, verbraucht noch einmal die Hälfte weniger – und spart so mit einem Verbrauch von 1,5 Kilo ganze 8,5 Kilo CO2 pro Duschgang ein”, so Rossa.

6.2. Energiesparende Geräte anschaffen lohnt sich auf Dauer

Schont nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel: Mit Haushaltsgeräten der Energieeffizienzklasse A+ sparen Sie bei jeder Verwendung eine Menge CO2 ein. “Im Vergleich zu den 870 g CO2 pro Spülgang bei einem Geschirrspüler der Klasse D benötigt ein Spülgang mit einem Gerät der Klasse A+ nur 556 g”, führt Rossa aus.

Beim Wäschewaschen brauchen Sie mit A+ und 30° und Hygienespüler sogar nur 240 g statt der 1,06 Kilo beim Waschen mit einer Energieklasse D bei 90 Grad.

6.3. Verzicht auf Fleisch senkt CO2-Verbrauch deutlich

Beim Thema Essen ist ganz klar: Die Fleischproduktion verbraucht mit Abstand am meisten CO2. “Sie müssen nicht zum Vollzeit-Vegetarier oder -Veganer mutieren, aber öfter mal Fleisch durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen, wirkt sich sehr positiv auf die Energiebilanz aus”, rät Désirée Rossa von Heimwerker.de.

Wer z.B. das Kalbsgeschnetzelte beim Mittagessen durch eine vegetarische Spätzlepfanne ersetzt, reduziert seinen Verbrauch auf ein Zehntel: Während das Gericht mit Fleisch mit ganzen 5 Kilo CO2 zu Buche schlägt, sind es bei den Spätzle nur 500 g!

6.4. CO2-arme Alternativen: Gut für Umwelt und Wohlbefinden

Einige Alternativen für CO2-lastige Aktivitäten sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Körper und Geist. Wie wäre es statt dem morgendlichen Blick aufs Handy mit ein paar Minuten leichtem Morgensport, z.B. etwas Yoga oder Stretching? Verbraucht kein CO2 und vertreibt die Müdigkeit.

Wer es nicht zu weit zur Arbeit hat, kann das Auto auch mal stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren – und so das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Wer dann noch statt Fernsehen, Netflix und Co. öfter mal ein gutes Buch genießt, hat – abgesehen von Materialkosten – an diesen Stellen 0 g CO2 verbraucht.

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Quellen: Berliner Morgenpost, BUND, Europäische Kommission, Frankfurter Rundschau, GEO, Handelsblatt, IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, Ozeankind.de, Polarstern-Energie.de, Watson.ch

7. FAQ: Fragen und Antworten rund ums Strom sparen

Zum Abschluss dieses Ratgebers auf Heimwerker.de beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen rund um das Thema Strom sparen.

7.1. Strom sparen mit dem iPhone – geht das?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um mit einem iPhone Strom zu sparen. Schalten Sie dazu unter anderem automatische Updates, Hintergrundaktualisierung, Bluetooth und WLAN aus. Zudem können Sie darauf achten, die Helligkeit zu verringern und Apps im Hintergrund zu beenden. Auch mit Smartphones anderer Hersteller und Handys lässt sich so Strom sparen.

7.2. Wie kann man mit dem Durchlauferhitzer Strom sparen?

Im Vergleich zur zentralen Wasserversorgung verursacht ein Durchlauferhitzer hohe Kosten. Indem Sie die Warmwassertemperatur des Durchlauferhitzers richtig einstellen, können Sie besonders effektiv Strom einsparen.

Um einen möglichst stromsparenden Durchlauferhitzer günstig online zu kaufen, werfen Sie einen Blick in unsere Kaufberatung Durchlauferhitzer: Test & Vergleich auf Heimwerker.de!

7.3. Warum ist es wichtig, Strom zu sparen?

Aus zwei verschiedenen Gründen ist Strom sparen sinnvoll: Einerseits schonen Sie damit Ihren Geldbeutel, andererseits die Umwelt.

Bildnachweise: Titelbild: Pixabay, lukasbieri, Stromzähler: Pixabay, geralt, LED-Lampen: Pixabay, KlausHausmann, Schaltleiste: Pixabay, PIX1861 (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)