Sitzt, passt, wackelt nicht und hat möglichst keine Luft: Wenn bei einem Werkstück Länge, Form oder Winkel geprüft werden soll, kommt eine Lehre zum Einsatz. Vor allem in der Produktion oder bei der Montage werden Lehren verwendet. Wenn sehr präzise gearbeitet werden muss, kann mit einer Lehre überprüft werden, ob das Werkstück den Vorgabemaßen entspricht.

 

Um zu testen, ob gebohrte Löcher den später eingesetzten Dübeln und Schrauben entsprechen, wird ein Grenzlehrdorn eingesetzt. Andere Grenzlehren sind dazu da, Wellen oder Gewinde zu prüfen. Um die Länge eines Werkstücks zu überprüfen, werden Maßlehren verwendet. Bei der Überprüfung eines Radius, Kegels oder Gewindes kommen Formlehren zum Einsatz.

 

In der Werkstatt kommen eher Messschieber vor, aber auch Putzlehren oder Bohrlehren können bei der Überprüfung des Heimwerker-Ergebnisses helfen. Für die Messung der Länge kommen Sie um Zollstock, Maßband, Anschlag oder Präzisions-Lineal nicht herum.