Gartenwege

Pflastern von Garageneinfahrten, Gartenwegen und Terrassen - Untergrund Pflastersteine verlegen

Vorarbeiten zur Pflasterverlegung: Unterbau

https://staging-admin.heimwerker.de/wp-content/uploads/pflastersteine-verlegen-11.jpgDer Unterbau besteht aus zwei Schichten. Nach dem Ausheben der Fläche wird Schotter eingebracht und verdichtet (abgerüttelt).

Falls nach dem Abrütteln des Schotters noch grobe Unebenheiten in der Fläche vorhanden sind, ist ein Nachschottern und nochmaliges Abrütteln erforderlich.

Die nächste Schicht besteht aus Edelsplitt, in die das Pflaster gelegt wird. (Edelsplitt sollte aus Gründen der Tragfähigkeit verwendet werden). Der Edelsplitt soll ca. 5 bis 10 mm über Verlegehöhe eingebracht und abgezogen werden.

Untergründe für die Pflasterverlegung

Abhängig von dem Einsatzort ist das Pflaster unterschiedlich hohen Belastungen ausgesetzt, sodass jeweils verschiedene Untergründe erforderlich sind. Beispielsweise benötigen Sie für den Untergrund einer Garageneinfahrt größere Schottermengen als für eine Terrasse. Aus diesem Grund zeigt Ihnen die folgende Übersicht, wie der richtige Unterbau aufgebaut sein muss, bevor Sie mit dem Pflastern beginnen.

Anforderungen an den Untergrund

https://staging-admin.heimwerker.de/wp-content/uploads/pflastersteine-verlegen-garageneinfahrt.jpgAnlegen von Garageneinfahrten

  • 8 oder 10 cm Steinhöhe
  • ca. 5 cm Edelsplitt
  • Korngröße: 2 bis 8 mm oder ähnlich
  • ca 20 bis 25 cm Schotter
  • Korngröße: 10 bis 45 mm oder ähnlich

https://staging-admin.heimwerker.de/wp-content/uploads/pflaster-terasse.jpgAnlegen von Terrassen und Gartenwegen:

  • 8 oder 10 cm Steinhöhe
  • ca. 5 cm Edelsplitt
  • Korngröße: 2 bis 8 mm oder ähnlich
  • ca. 10 bis 15 cm Schotter
  • Korngröße: 10 bis 45 mm oder ähnlich

https://staging-admin.heimwerker.de/wp-content/uploads/oekologisches-steinsystem.jpgAnlegen von ökologischen Steinsystemen

  • 8 oder 10 cm Steinhöhe
  • ca. 5 cm Edelsplitt
  • Korngröße: 2 bis 8 mm oder ähnlich, da z.T. durch haufwerksporigen Kernbeton der Steine Höhenunterschiede nicht vermeidbar sind
  • ca. 20 bis 25 cm Schotter
  • Korngröße: 5 bis 45 mm oder ähnlich. Der Schotter muß wasserdurchlässig sein.

Was Sie nach dem Verlegen unbedingt beachten sollten

Wichtig ist, dass nach dem Verlegen des Pflasters eine Säuberung der Fläche und der Rüttelplatte erfolgt. Das Pflaster darf nur mit einer Vulkallanmatrize oder einem Gummirüttler abgerüttelt werden, um Beschädigungen an der Oberfläche der Steine zu vermeiden.

Erst nach dem Abrütteln darf mit gewaschenem groben Sand oder Natursteinkörnungen eingeschlämmt werden. Eine andere Reihenfolge zieht eine Beschädigung der Oberfläche nach sich. Die Sandkörner können durch das Rütteln aus der Fuge auf die Steinoberfläche gelangen.

Dort schlägt die Rüttelplatte die Sandkörner zu Staub, der seinerseits in die Oberfläche der Steine eingeschlagen wird. Beschädigungen dieser Art können erst nach einigen Jahren durch Benutzung und Witterungseinflüsse verschwinden.

Frischbetonstütze

In Bereichen, in denen keine Befestigung durch Randsteine erforderlich ist, bietet sich die Gestaltungsmöglichkeit des Auslaufenlassens von Flächen an. Eine Befestigung dieser Flächen erzielt man durch eine Frischbetonstütze an den Pflastersteinen. Diese sollte ca. 2 cm unterhalb der Oberkante des Pflasters ansetzen und bis auf das Schotterbett gehen. Direkt auf diese Frischbetonstütze kann Erdreich, Rasen oder Mulch gegeben werden. Somit wird ein "unsichtbarer Halt" der Fläche erreicht.

Tipp: Entwässerungsgebühren

Voraussetzungen für die Einsparung von Entwässerungsgebühren sind:

  • kein Gefälle zu öffentlichen Flächen
  • kein Kanalanschluss oder -ablauf innerhalb der Flächen
  • keine sonstige Einleitung ins öffentliche Netz

Hinweis: bitte mit ortsansässiger Behörde abstimmen!

Dieses Thema wurde von Heimwerker.de zusammen mit Siekmann Steinsysteme entwickelt.

 

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