Kaufberatung zum Steakmesser Test bzw. Vergleich 2019

  • Ein Steakmesser ist ein fester Bestandteil eines Steakbestecks und zeichnet sich in erster Linie durch eine sehr scharfe Klinge aus. So können Sie sicherstellen, dass saftiges Fleisch exakt geschnitten und nicht unschön zerrissen wird.
  • In der Regel bestehen edle Steakmesser aus robustem Edelstahl und weisen entweder eine glatte oder gezahnte Klinge auf. Die jeweiligen Griffe sind zumeist aus Holz, Edelstahl oder Kunststoff gefertigt.
  • Damit Ihre Steakmesser nicht abstumpfen, empfehlen wir Ihnen, von der Reinigung in der Spülmaschine abzusehen. Säubern Sie die Messer vorsorglich per Hand.

steakmesser test
Sie suchen eine neue Art, um Ihr Geld anzulegen? Was echten Gourmets den Mund wässrig macht, ruft bei anderen nur Unverständnis hervor: Kobe-Rind. Für ein Kilogramm des japanischen Beefs werden bis zu 600 Euro berechnet. Damit gehört das Fleisch des Kobe- bzw. Wagyu-Rindes, wie diese japanischen Rinderrassen auch genannt werden, zum teuersten Rindfleisch der Welt.

Auch wenn bei Ihnen kein Wagyu in der heimischen Pfanne landet: Für echte Fleisch-Kenner ist allein die Zubereitung eines Steaks eine eigene Kunstform und der Geschmack ein wahres Erlebnis. Wo so viel Wert auf die Qualität und die Zubereitung gelegt wird, sollte auf dem eigenen Teller nicht Schluss sein. Ein scharfes Steakmesser erleichtert Ihnen nicht nur das Abschneiden und Portionieren Ihres Steaks, es sorgt außerdem dafür, dass das Fleisch saftig und zart bleibt.

Damit Ihre Messerklinge in Zukunft wie beim Profi durch aromatische Steaks gleiten kann, erfahren Sie in unserem Steakmesser-Vergleich 2019, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

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1. Jetzt wird’s scharf – Warum auf Steakmesser setzen?

So setzen Sie den richtigen Schnitt

steakmesser holzgriffEin richtig gutes Steak kaufen Sie am besten beim Metzger Ihres Vertrauens. Vor Ort haben Sie entweder die Möglichkeit, das jeweilige Fleischstück portionieren zu lassen, oder Sie erledigen diesen Arbeitsschritt in der heimischen Küche. Dabei sollten Sie einige Details beachten:

  • Nutzen Sie bei der Küchenarbeit immer ein eigenes Schneidebrett für Fleisch, ein anderes für Obst und Gemüse und ein weiteres für Backwaren. So arbeiten Sie stets hygienisch.
  • Nutzen Sie ein scharfes Fleischmesser bzw. ein Steakmesser, um Ihre Fleischportionen fachgerecht zu zerteilen. Orientieren Sie sich dabei stets an der Maserung und den Fleischfasern.
  • Schneiden Sie nun mit Ihrem besten Steakmesser quer zu den Fasern. So vermeiden Sie, dass das Fleisch beim Braten zäh wird.

Laut einer Studie der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), belief sich der Fleischverzehr der deutschen Bevölkerung im Jahr 2015 auf 59,2 kg pro Kopf. Seit Beginn der Erhebung im Jahr 1991 sank der Einzelverbrauch leicht um ca. 5 kg pro Person. Gründe dafür können sehr vielseitig sein. Neben dem Anstieg alternativer und fleischfreier Ernährungskonzepte kann auch der bewusste und nachhaltige Verzehr von Fleisch zu einem Abfall der Werte beigetragen haben.

Gerade für Fleisch-Freunde sollte nicht nur die Quantität, sondern vor allem die Qualität des tierischen Produktes im Vordergrund stehen. Damit Sie diese auch formvollendet genießen können, empfiehlt sich gerade zum Schneiden die Nutzung eines speziellen Steakmessers.

Ein Steakmesser besitzt im Schnitt eine Klingenlänge von zwölf Zentimetern und eine leicht nach oben gebogene Form. Das Hauptaugenmerk liegt auch auf eben dieser, die je nach Art entweder glatt geschliffen oder leicht gezahnt sein kann. Letzteres wird auch als Wellenschliff bezeichnet.

Neben der Messerklinge spielt auch der Griff eine Rolle, da er nicht unwesentlich über das Handling des Küchenhelfers entscheidet. Wenn Sie ein Steakmesser kaufen, haben Sie die Auswahl, sich für ein Produkt mit Kunststoff-, Holz oder Edelstahlgriff zu entscheiden. Eine Variante ist nicht besser als die andere. Die größten Unterschiede sind optischer Natur. Besitzen Sie bereits Steak- oder Fleischgabeln und wollen sich nachträglich ein Besteck-Set zusammenstellen, können Sie sich an den einzelnen Materialien orientieren und passende Exemplare auswählen.

Die Vor- und Nachteile eines Steakmessers, verglichen mit einem herkömmlichen Kochmesser, haben wir für Sie auf den Punkt gebracht:

  • sehr scharfe Klinge
  • zerschneidet Fleischfasern ohne sie zu zerreißen
  • bestes Schnittergebnis durch sanft s-förmig geschwungene Schneide
  • nicht zum Hacken von Kräutern oder zum Schneiden von Gemüse geeignet

2. Kaufberatung für Steakmesser: Darauf müssen Sie achten

2.1. Auf Messers Schneide

steakmesser damast
Edelstahl-Klingen sind widerstandsfähig und setzen kaum Rost an.

Ob Schälmesser oder Brotmesser: Das Material der Wahl ist oftmals Edelstahl. Es gibt auch verschiedenste Keramikmesser-Typen – Steakmesser aus Keramik finden sich jedoch selten. Damit die Schneide lange scharf bleibt, bestehen Steakmesser meist aus Edelstahl und sind somit langlebig und beinahe rostfrei.

2.2. Der richtige Schliff

Egal, ob Sie zu einem günstigen Steakmesser oder zu einem Premium-Modell greifen: Der Schliff und damit die Schneidkraft sollten im Steakmesser-Test überzeugen. Die gängigen Steakmesser können eine glatte Klinge oder einen Wellenschliff aufweisen. Was es damit auf sich hat, verdeutlicht Ihnen die nachfolgende Tabelle:

Typ Beschreibung
Steakmesser mit glatter Klinge glatte klinge steakmesser Messer mit einer glatten Schneide sind die Klassiker und finden sich vor allem bei Obst- und Gemüsemessern sowie Fleisch- und Fischmessern wieder. Wie der Name bereits vermuten lässt, besitzt eine glatte Klinge keine Zähne oder Ritzen und gleitet so mit der gesamten Schneide durch das Lebensmittel.

Der Vorteil: Durch die glatte Oberfläche bleibt ein Ausfransen und Reißen aus und ein sauberer Schnitt entsteht. Natürlich nur, wenn das Messer entsprechend scharf ist.

Steakmesser mit Wellenschliffsteakmesser wellenschliff Der Wellen- oder auch Sägeschliff findet sich vor allem bei Brotmessern wieder.

Die wellenartige Form führt dazu, dass sich das Messer wie eine Säge bei jeder Bewegung in das Nahrungsmittel arbeitet und eignet sich somit für krosse Krusten und härtere Lebensmittel wie Brot und Braten.

Vorsicht: Besonders Steakmesser mit Wellenschliff sollten nicht mit Wetzstahl oder einem Schleifstein bearbeitet werden. Eine Feile mit Diamant eignet sich deutlich besser. Hochpreisige Modelle sollten Sie daher von einem Fachmann nachschleifen lassen, bevor Sie Ihren Messern nachhaltig schaden.

2.3. Schnittig verpackt

japanische steakmesser
Machen eine gute Figur: Steakmesser in einer Holzbox.

Alle Steakmesser im Vergleich werden in einer eleganten Schachtel oder einer Holzkiste geliefert. So müssen Sie die scharfen Klingen, die in der Regel im Set verkauft werden, nicht dauerhaft in Ihrem Besteckkasten aufbewahren, sondern können die Messer bei Bedarf aus der dekorativen Umverpackung nehmen.

Die Schachtel schützt zudem auch die Klingen, da diese durch die Lagerung in der Verpackung nicht in Kontakt mit anderen Messern oder metallenen Besteckteilen kommen. So bleibt die Schneide lang scharf und bekommt keine unerwünschten Kanten.

Ein weiterer Pluspunkt: Steakmesser oder komplette Steak-Bestecksets sind ein ideales Geschenk für Gourmets oder Hobbyköche.

3. Pflege- und Reinigungstipps für Ihre Steakmesser

Ob Besteckset oder einzelne Steakmesser aus Edelstahl: Eine gründliche Reinigung sorgt dafür, dass Sie dauerhaft Freude an Ihren Messern haben. Lassen Sie diese nach der Nutzung besser nicht für längere Zeit beschmutzt liegen, da säurehaltige Lebensmittel den Stahl auf Dauer angreifen könnten.

Auch von der Reinigung im Geschirrspüler sollten Sie besser Abstand nehmen, obwohl Steakmesser oft spülmaschinenfest sind. Sehr aggressive Reinigungslösungen sorgen unter Umständen dafür, dass Ihre Messer abstumpfen. Nehmen Sie daher besser einen Lappen oder Spülschwamm und reinigen Sie die Küchenutensilien mit regulärem Spülmittel per Hand.

5. FAQs zum Thema Steakmesser

5.1. Eignen Sich Steakmesser ausschließlich für Fleisch?

steakmesser gravur
Beef only? Keineswegs! Ein Steakmesser eignet sich auch für Fischfilets oder Pizza.

Unabhängig davon, ob Sie ein Zwilling- oder Rösle-Steakmesser Ihr Eigen nennen oder beim Kochen einem anderen Hersteller vertrauen: Ihrem Steakmesser ist es egal, ob Sie Fleisch, Fisch oder eine Pizza zerteilen. Überall, wo eine scharfe Klinge gefragt ist, kann ein gutes Steakmesser zum Einsatz kommen. Für Schälarbeiten sollten Sie jedoch besser auf ein kleineres Messer oder einen Gemüseschneider setzen.

5.2. Gibt es einen Steakmesser-Test bei der Stiftung Warentest?

Einen eigenen Steakmesser-Test hat die Stiftung Warentest bisher nicht veröffentlicht. In der Ausgabe 12/2014 nahm das Prüfinstitut jedoch 20 verschiedene japanische Santokus, Keramikmesser und ganz normale Kochmesser unter die Lupe. In puncto Qualität konnten die Marken WMF, KAI und Böker überzeugen.

5.3. Sollte ich Besser auf Steakmesser mit Holzgriff setzen?

Ein Steakmesser mit Holzgriff erinnert vor allem an ein klassisches Steakhouse. Wollen Sie ein Steakmesser mit Gastronomie-Feeling, dann sollte Ihre Wahl auf diese Kategorie fallen. Generell sollten Messergriffe mit einer guten Balance aufwarten und optimal in der Hand liegen. Das erleichtert nicht nur das Schneiden, sondern macht den Schnitt zusätzlich gleichmäßiger. Das gilt jedoch gleichermaßen für Messergriffe aus Edelstahl oder Kunststoff. Hier obliegt die Optik ganz klar Ihrer persönlichen Präferenz.

5.4. Beliebte Marken und Hersteller?

Die Auswahl an Steakmessern ist nicht gerade gering. Damit Sie einen besseren Überblick bekommen und die Wahl Ihres persönlichen Steakmesser-Testsiegers erleichtert werden kann, zeigen wir Ihnen im Folgenden die beliebtesten Hersteller und Marken auf, wobei die markierten Firmen sich ausschließlich auf Klingen aller Art spezialisiert haben:

  • Böker
  • Villeroy & Boch
  • Zwilling
  • WMF
  • KAI
  • makami
  • Laguiole
  • Rösle
  • Thomas Rosenthal
  • Gräwe
  • Pott
  • Gefu
  • Güde
  • Steak Champ