Gasgrill Vergleich 2018

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Kaufberatung zum Gasgrill Vergleich bzw. Test 2018

  • Ein Gasgrill verbrennt Flüssiggas aus einer Flasche oder Kartusche, um die Hitze für das Grillen zu erzeugen.
  • Oft werden die Geräte als Grillwagen ausgeführt, die hohen Ansprüchen gerecht werden. So verfügen diese Modelle bspw. über unabhängig voneinander regelbare Gasbrenner.
  • Neben der kurzen Aufheizzeit haben Gasgrills weitere Vorteile. In dicht besiedelten Gebieten kann die geringe Rauchentwicklung zum sozialen Frieden beitragen.

Gasgrill Test

Es ist des Deutschen Lieblingsbeschäftigung im Sommer: Das Grillen. Eine Studie aus dem Jahr 2014 hat ergeben, dass der Bundesbürger durchschnittlich (sic!) 13-mal im Jahr den Grill anwirft. Einige treiben die Liebe zum Grillfleisch so weit, dass die erste Amtshandlung am 1. Januar kurz nach Mitternacht das Anwerfen des Grills ist. Das ist besonders erstaunlich, weil bis in die 1970er das Grillen in Deutschland weitgehend unbekannt war.

Immer beliebter werden Gasgrills, weil sie eine konstantere Wärmeentwicklung haben als die Modelle, welche die Hitze mit Feuer entfachen. Wir zeigen Ihnen in unserem Gasgrill-Vergleich 2018, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Gasgrill kaufen möchten. Neben unserer Kaufberatung bieten wir Ihnen weitere Tipps für das Grillen mit Gas.

1. Was ist ein Gasgrill?

gasgrill einsatz
Mit einem Gasgrill lassen sich auch aufwändigere Gerichte kreieren.

Wie es der Name vermuten lässt, handelt es sich bei einem Gasgriller um eine Vorrichtung für das Zubereiten von Speisen über Wärmestrahlung, vereinfacht auch Grillen genannt. Die Besonderheit bei diesem Gerät ist, dass die Hitze nicht durch glühende Holzkohle – der meistverwendeten Grillmethode – entwickelt wird. Stattdessen tritt Flüssiggas an so genannten Brennern aus. Dieses Gas wird entzündet und sorgt so für die Wärmeentwicklung unter dem Rost.

Die Gaszufuhr wird meist über handelsübliche Flüssiggas-Flaschen gewährleistet – diese werden an das Leitungssystem im Grill angeschlossen und versorgen im Nachgang die Brenner. Einige Modelle von Gasgrills arbeiten auch mit einem Haus-Gasanschluss. Diese werden jedoch eher in der Gastronomie als von Privatanwendern eingesetzt. Denn: Während der Einsatz einer Gasflaschen den Gasgrill mobil macht, ist die stationäre Versorgung dem Ortswechsel des Grills eher hinderlich. Ein Gastro-Gasgrill ist zudem meist nicht für Gegebenheiten, in welchen sich ein Gasgrill beweisen sollte, ausgelegt. Camping-Gasgrills verwenden meist Gaskartuschen, wie sie auch vom Campingkocher bekannt sind.

Die meisten Gasgrills verfügen über mehrere Brenner, sodass sich unterschiedliche Hitzestufen einstellen lassen. Damit lassen sich verschiedene Grillphasen abbilden, ohne in Verlegenheit bezüglich der Aufteilung auf dem Rost zu kommen.

Gasgrill Thermometer
Das am Deckel angebrachte Thermometer ermöglicht die Überwachung der Temperatur im Innenraum des Grills.

Ein moderner Gasgrill ist für das indirekte Grillen ausgelegt. Das bedeutet, dass sich das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle befindet, sondern eine Wärmeverteilung stattfindet. Somit wird das Grillgut gleichmäßiger durchgegart, muss nicht oft gewendet werden und bleibt saftig. Um die indirekte Wärmeverteilung zu gewährleisten, verfügen Gasgrills über einen Deckel, der bei aufgelegtem Grillgut geschlossen gehalten werden sollte. Einige Hersteller statten ihre Modelle mit einem Thermometer im Deckel aus, sodass der Grillmeister die Temperatur in der Garkammer im Blick behalten kann.

Der Rost eines Grills ist ein entscheidendes Element. Neben seiner offensichtlichen Funktion, die Ablage des Grillguts während des Garens zu sein, hat er weiteren Einfluss. Je nach Stärke und Beschaffenheit des Materials werden die Grillstreifen definiert: Sind Lamellen des Rosts stärker, werden die Grillstreifen breiter. Gerade für die richtige Optik des Grillguts ist daher das passende Material und die passende Stärke zu wählen.

Neben der Garkammer, welche die Brenner und den Rost enthält und mit einem Deckel abgeschlossen wird, besteht ein Grasgrill oft aus weiteren Bestandteilen. Nur die wenigsten Hersteller begnügen sich mit einer Garkammer, unter welcher die Gasflasche montiert wird. Gerade Geräte in den höheren Preisklassen verfügen über eine Vielzahl an Zubehör, weshalb bei einigen die Rede von einer "Außenküche" durchaus gerechtfertigt erscheint. Wir zählen Ihnen im Einzelnen einige Komponenten auf, die bei einem Gasgrill vorkommen können:

Seitenbrenner
Mit einem Seitenbrenner lassen sich parallel zum Grillen Beilagen oder Saucen zubereiten.
  • Seitenablagen: für die Organisation des Grillvorgangs, um etwa bereits Gegrilltes oder noch zu Grillendes abzulegen
  • Seitenbrenner: zusätzlicher Brenner außerhalb der Garkammer, der z.B. für die Zubereitung von Saucen verwendet werden kann
  • Unterschrank: zum Verdecken der meist unansehnlichen Gasflasche, evtl. Stauraum für Ersatzflasche
  • fahrbare Unterkonstruktion: um einen Ortswechsel einfach zu gestalten, bspw. zur Lagerung in der kalten Jahreszeit
  • Warmhalterost: befindet sich über dem Hauptrost, sollte jedoch entgegen seines Namen nicht zum Warmhalten von Grillgut verwendet werden, da insb. Fleisch schnell austrocknet
  • Deckelthermometer: zum Überprüfen der Temperatur in der Garkammer
  • Fettauffangbehälter: verhindert Verunreinigungen der Grillkammer; zudem kann das aufgefangene Fett für die Zubereitung von Saucen verwendet werden

Hinweis: Der Umfang des Gasgrills ist auch abhängig von der Bauart des Gasgrills.

Das Grillen mit Gas unterscheidet sich in einigen Punkten vom Holzkohlegrill. Wir stellen Ihnen hier in kurzer und ebenso knackiger Form die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Gasgrills vor:

  • kurzes Vorheizen, schnell einsatzbereit
  • gute Kontrolle über den Einsatz der Ressourcen
  • Temperatur kann gezielt geregelt werden
  • flexibel ans Grillgut anpassbar
  • wenig Rauchentwicklung
  • geringerer Reinigungsaufwand
  • nimmt oft viel Platz ein
  • hohe Anschaffungskosten

2. Tisch- oder Standalone-Gasgrill: Diese Typen gibt es

2.1. Grillwagen

Marken-Gasgrills

Der Gasgrill-Markt ist von einigen großen Namen geprägt. Zu den bekanntesten Marken für BBQ-Gasgrills gehören Enders, Landmann, Outdoorchef und Weber. Diese Hersteller der Premium-Kategorie bieten für ihre Gasgrills auch Ersatzteile an.

Der Standard-Typus und Prototyp des Gasgrills ist der Grillwagen. Viele Verbraucher haben diesen Typus vor Augen, wenn von einem Gasgrill die Rede ist. Beim Grillwagen (auch: Gasgrillstation) handelt es sich um ein Gestell, das sich auf Rädern befindet, um so Mobilität zu gewährleisten, obwohl die Geräte meist sehr schwer sind.

Ein Grillwagen verfügt neben der Garkammer und dem Gestell meist über einen Deckel, um die Garkammer (die häufig über zwei bis sechs Brenner verfügt) zu schließen, sowie über Seitenablagen, in welchen manchmal ein weiterer Brenner integriert ist.

Gasgrill Ablage
Praktische Ablageflächen am Gasgrillwagen bieten Platz für Grillbesteck, Topflappen, Saucen und andere Zutaten.

Der Unterbau kann entweder geschlossen als eine Art Schrank oder offen ausgeführt sein. Auch in geschlossener Form sollte er über eine Lüftung verfügen. Diese verhindert eine gefährliche Gaskonzentration im Inneren, falls die Gasflasche nicht ordnungsgemäß verschlossen worden sein sollte.

Ein Gasgrillwagen ist vor allem für diejenigen geeignet, welche über eine größere Fläche verfügen können. Die Geräte nehmen oft viel Platz ein, sind daher am besten auf Terrassen oder großen Balkonen aufgehoben. Da sie im Winter nicht den Witterungsbedingungen ausgesetzt werden sollten, ist auch eine ausreichend große Lagerfläche von Vorteil.

Wenn Sie den Platz haben, um einen Grillwagen aufzustellen und zu lagern, ist dieser Typ die beste Wahl für anspruchsvolle Grillfreunde. Durch seine Komponenten können verschiedene Gerichte zubereitet werden und seine Bauweise bietet auch bei einem komplexen Grillablauf  genügend Fläche zum Arbeiten. Die Geräte können daher auch als Profi-Gasgrill bezeichnet werden.

2.2. Gaskugelkrill

Kugelgrill
Kompakt und robust: Runde Gasgrills bieten zwar weniger Grillfläche, lassen sich aber leichter transportieren und verstauen.

Diese Bauweise zeichnet sich durch eine größere Kompaktheit aus, verfügt dadurch jedoch gleichzeitig meist über eine geringere Grillfläche. Er ähnelt einem Holzkohle-Kugelgrill, da hier meist nur ein Brenner verbaut wird, eine unterschiedliche Hitzeverteilung daher nicht vorgesehen ist.

Dafür ist ein Kugel-Gasgrill einfacher zu transportieren als ein Grillwagen. Durch seine kompaktere Bauweise kann er im Ganzen oder in Einzelteilen, z.B. auf einen Ausflug zum Strand, mitgenommen werden. Seine Stärken hat der Kugelgrill jedoch im stationären Einsatz, z.B. als Garten-Gasgrill. Die Gaszufuhr wird zumeist, wie beim Grillwagen auch, durch eine handelsübliche Flüssiggas-Flasche geleistet.

Ein Gas-Kugelgrill eignet sich für Grillenthusiasten, welche die Vorteile eines Gasgrills schätzen, jedoch nicht die Möglichkeit haben, einen Grillwagen aufzustellen und zu lagern.

2.3. Tisch-Gasgrill

Tisch-Gasgrill
Für einen gemütlichen Grillabend zu zweit eignen sich Tisch-Gasgrills besonders gut.

Ein Tisch-Gasgrill (oder je nach Vorliebe auch Gas-Tischgrill) besticht durch kompakte Abmessungen. So passen die Modelle tatsächlich auf eine Tischfläche. Die Kompaktheit geht jedoch zulasten der Leistung – ein solcher Mini-Gasgrill kann nicht die gleiche Menge an Fleisch garen wie ein ausgewachsener Standalone-Gasgrill.

Daher eignen sich die Gas-Tischgrills vor allem für kleinere Gesellschaften, die keine besonders komplizierten Gerichte zubereiten möchten.

Tipp: Für das gelegentliche Bratwurst-Dinner gibt es für Balkonbesitzer auch spezielle Balkon-Gasgrills. Dahinter verbirgt sich ein kleiner Gasgrill für den Balkon, der wie ein Pflanzkasten aufgehängt wird.

2.4. Camping-Gasgrill

Camping-Gasgrill
Platzsparend und leicht zu transportieren: Gasgrills für Campingausflüge werden mit kleinen Gaskartuschen betrieben.

Besonders kompakt und daher der ideale Begleiter für Grillfreunde auf einem Camping-Trip. Die speziellen Camping-Gasgrills beziehen ihre Gaszufuhr durch Gaskartuschen, wie man sie auch von den auf Festivals beliebten Camping-Kochern gewohnt ist. Die Camping-Modelle haben meist eine sehr reduzierte Ausstattung, nehmen jedoch nicht viel Platz in Anspruch. Ein Gourmet-Grillmenü ist mit ihnen nicht zu zaubern, dafür sind sie als mobiler Gasgrill nahezu überall einsetzbar.

2.5. Lavastein-Gasgrill

Als Sonderform kann der Lavastein-Grill gelten. Bei diesem Typen werden in die Garkammer leichte Steine mit Lufteinschlüssen gefüllt, die dann vom Brenner befeuert werden. Die Steine erhitzen sich und geben die Wärme gleichmäßig an das Grillgut ab. Somit ermöglichen sie ein schonendes Garen und verhindern, dass Fett in die Brenner tropft.

Hinweis: Um eine langfristige Freude an den Lavasteinen zu haben, sollten Sie diese regelmäßig reinigen. Am besten geschieht dies in einer heißen Seifenlauge. Lassen Sie die Steine gut trocknen, bevor sie ein nächstes Mal eingesetzt werden.

Gasgrill Rost
Hat der Grill verschiedene Ebenen, lassen sich Lebensmittel durch die Temperaturunterschiede perfekt garen.

3. Kaufberatung für Gasgrill: Darauf müssen Sie achten

3.1. Bauart

Zunächst sollte die Frage nach der Bauform im Vordergrund stehen. Die Kriterien bei der Entscheidung kreisen hauptsächlich um zwei Fragen:

  1. Wie elaboriert sind Ihre Grillkünste?
  2. Wie viel Platz haben Sie?

Für die Entscheidungsfindung, welcher Typ für Sie der geeignetste wäre, haben wir Ihnen eine kleine Übersichtstabelle vorbereitet.

wenig Platz viel Platz
Freizeit-Griller  Camping-Gasgrill, Tisch-Gasgrill, Balkon-Gasgrill Grillwagen
Gourmet-Griller Kugel-Gasgrill Grillwagen

3.2. Material

Achten Sie auf die Verarbeitung der Materialien bei dem von Ihnen favorisierten Gasgrill. Unser Gasgrill-Vergleich hat gezeigt: Je hochwertiger und massiver die Materialien ausfallen, umso günstiger wirkt es sich auf das Ergebnis aus. Grund: Die massiven Materialien speichern die Wärmeenergie besser und geben sie gleichmäßig ab. Ist der Rost beim Gasgrill aus Edelstahl mit geringem Durchmesser, geht einiges an Wärme verloren. Wenn die Abdeckhaube des Garraums dazu noch aus dünnem Blech besteht, geht Ihnen viel Wärmeenergie verloren, was nicht nur dem Grillergebnis, sondern auch dem Gasverbrauch schadet.

3.3. Brenner

Gasgrill Brenner
Der Brenner ist das Herzstück des Gasgrills.

Die sich anschließende Frage sollte die nach dem Brenner sein. Der Gasgrill-Test zeigt: Oft gibt es einen gewissen Zusammenhang zwischen Bauweise und Brenner. So haben die meisten kompakten Gasgrills meist nur einen Brenner zur Verfügung, die großzügiger abgemessenen Modelle verfügen häufig über mindestens zwei voneinander unabhängig regelbare Brenner. Beachten Sie bitte, dass die Anzahl der Brenner keine Rückschlüsse auf die Leistung zulässt.

Wenn Sie verschiedene Sorten Grillgut garen möchten, sollten Sie über unabhängig regelbare Brenner verfügen. So können Sie den verschiedenen Anforderungen des Grillguts gerecht werden. Eine Aufstellung, welches Grillgericht wie zubereitet werden muss, finden Sie bei Weber.

3.4. Leistung

Ebenfalls wichtig ist die Leistung Ihres Gasgrill-Brenners. Dazu sollten Sie sich die Leistung des Brenners im Totalen ansehen und ins Verhältnis zur Grillfläche setzen. Je höher die Leistung pro Quadratzentimeter ist, umso schneller heizt Ihr Gasgrill Testsieger vor. Zudem kann die Hitze so gleichmäßig gehalten werden. Eine höhere Leistung kann zudem auch eine höhere Temperatur begünstigen. Diese ist jedoch auch abhängig von den Materialien des Grills, Rosts und Deckels.

Beachten Sie: Höhere Leistung führt auch zu höherem Gasverbrauch.

3.5. Grillrost

Grillrost
Ein gusseiserner Grillrost sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und lässt sich, bei richtiger Vorbereitung, leicht reinigen.

Der Grillrost kommt mit dem Grillgut in Berührung und sollte daher nicht Sparmaßnahmen unterworfen sein. In einem Gasgrill-Test ist entsprechend darauf zu achten, dass der Rost stabil und robust ist bzw. sich eine eventuelle Beschichtung nicht auflöst. Die meisten Produkte verfügen über einen Grillrost aus Gusseisen oder Edelstahl. Achten Sie darauf, dass der Rost massiv ausgeführt ist. Je massiver das Material, umso besser kann es die Wärme speichern. Zudem bekommen Sie schöne Grillstreifen, wenn am Material nicht gespart wurde.

Zum besseren Schutz vorm Ankleben des Grillguts sind die Roste emailliert. Sie können das Risiko des Anklebens weiter vermindern, wenn Sie Ihr Grillgut – nicht den Rost! – vor dem Auflegen mit Öl bestreichen.

3.6. Zubehör

Zubehör
Seitenbrenner, Ablage, ein Thermometer: nützliches Zubehör, das den Grillspaß vergrößert.

Neben den Basics für Ihren perfekten Gasgrill können Sie Ihr Augenmerk auf weitere Bestandteile legen, die bei vielen Gasgrills  mitgeliefert werden. Ein Thermometer im Deckel gibt Ihnen die Möglichkeit, jederzeit die Temperatur im Garraum zu überprüfen und evtl. anzupassen. Seitenablagen erleichtern die Logistik beim Grillen. Mit einem Seitenbrenner kann bspw. eine Soße zubereitet werden. Ein Rost oberhalb des Hauptrostes kann z.B. zum Zubereiten von Baguettebrot verwendet werden.

4. Pflege und Reinigungstipps

Wie bei den verwandten Produkten (Holzkohle- und Elektrogrills) sollte auch beim besten Gasgrill darauf geachtet werden, dass der Rost nach der Benutzung gereinigt wird. Dazu sollten alle Reste von Grillgut entfernt werden. Einige Hersteller führen ihre Roste spülmaschinenfest aus. Bei anderen Modellen müssen Sie sich mit Drahtbürste und Spülmittel herantasten.

Nach der Saison sollte der Gasgrill einmal komplett gereinigt werden, bevor er sein Winterquartier einnimmt. Wie man einen Gasgrill reinigen kann, wird Ihnen hier exemplarisch am Weber Q100 vorgeführt:

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Gasgrill

5.1. Welcher Gasgrill ist der richtige für mich?

Was zu beachten ist beim Gasgrill-Kaufen, hängt von Ihren Vorlieben ab. Wenn Sie ein einfaches Grillmenü mit Bratwürsten und Steaks zubereiten wollen und meist keine großen Gesellschaften verköstigen müssen, genügt womöglich ein Kugel-Gasgrill. Für aufwändigere Rezepte und häufigen Besuch eignet sich vielleicht ein Grillwagen besser.

5.2. Wie viele Brenner sollte mein Gasgrill haben?

Auch hier ist die Frage maßgeblich, was Sie vorhaben, auf Ihrem Gasgrill zuzubereiten. Wenn Sie verschiedene Fleischsorten garen wollen, kann es notwendig sein, verschiedene Temperaturbereiche auf der Grillfläche zu haben. Auch fürs Sizzling, einer besonderen Zubereitungsform, sind mehrere Brenner vonnöten. Bei dieser Technik erhitzen sehr viele kleine Gasflämmchen den Rost und heizen ihn auf etwa 800 °C auf.

Beachten Sie: Zum Warmhalten sollte das Fleisch nicht mehr auf dem Grill liegen, da es sonst austrocknet.

5.3. Warum soll man einen Gasgrill vorheizen?

Pizza backen
Ist der Gsgrill ausreichend vorgeheizt, können Sie mit Hilfe eines Pizzasteins die leckere italienische Spezialität auch auf Ihrem Grill zubereiten.

Das Vorheizen des Gasgrills hat das Ziel, die gewünschte Gartemperatur zu erreichen, bevor man Grillgut auf den Rost legt. Es ist notwendig, um das Grillgut nicht bereits auszutrocknen, bevor die richtige Hitze besteht. Es ist daher analog zum Anheizen der Grillkohle beim Holzkohlegrill.

5.4. Was sagt die Stiftung Warentest zum Thema Gasgrill?

Im Jahr 2014 hat die Stiftung einen Gasgrill Test durchgeführt. Dabei wurden die Grilleigenschaften, die Handhabung, Sicherheit, Verarbeitung und Wetterbeständigkeit unter die Lupe genommen. Die getesteten Produkte wiesen alle eine sehr hohe Qualität auf: Kein Produkt bekam eine schlechtere Bewertung als 2,9. Damit lässt sich konstatieren, dass die im Handel angebotenen Gasgrills Ihrem Anspruch (und dem aufgerufenen Preis) gerecht werden.

 

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Kommentare
  • Ich liebe meinen Napoleon Gasgrill und würde ihn nicht wieder gegen einen Kohlegrill eintauschen wollen. Die Bedienung ist kinderleicht und man hat immer die Temperatur, die man benötigt.

    Beste Grüße
    Steffen
    Steffen 20.06.2016 07:17:00 antworten
  • Ich muss sagen, dass ich Gasgrills den Kohlegrills bei weitem vorziehe, weil auf diese Weise der Geschmack des Fleisches und nicht der des Rauchs im Vordergrund steht. Das ist ja auch gesünder.
    Konrad 19.02.2016 10:53:34 antworten
  • Ich für meinen Geschmack bleibe bei meinen herkömmlichen Kohlegrills, auch wenn seine Konkurrenten auch leckere Steaks zubereiten können. Bin noch von der alten Schule und liebe daher der duftigen Kohlegeschmack.
    Uwe 27.07.2015 13:53:36 antworten
  • Hallo liebe Heimwerker,

    in vielen Punkten stimme ich mit dem Artikel überein. Allerdings muss ein Gasgrill nicht zwingend größer sein als ein Holzkohlegrill. Da wären zum Beispiel der Landmann Pantera oder Weber Baby Q 100 um nur mal zwei kompakte Gasgrills zu nennen. Mit diesen kleinen Grills würde ich ohne zu zögern auch in meiner Küche grillen. Mein Herd benutzt schließlich auch Gas :)

    LG
    Marco
    Gasgrill Test 01.08.2013 14:07:33 antworten
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