Grillkohle Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Grillkohle Test bzw. Vergleich 2019

  • Wenn Sie einen Holzkohlegrill benutzen wollen, brauchen Sie Grillkohle. Diese gibt es wahlweise als Holzkohle oder als Kohlebriketts. Zusätzlich benötigen Sie auch noch einen Grillanzünder zum Anheizen.
  • Holzkohle zeichnet sich dadurch aus, dass sie schnell eine hohe Temperatur erreichen kann und eine gleichmäßige Glut erzeugt. Das bedeutet aber auch, dass sie nach etwa 1,5 Stunden aufgebraucht ist und Nachschub benötigt wird.
  • Kohlebriketts sind gepresste Stücke, die länger brauchen, bis sie angeheizt sind und auch nicht so heiß werden wie Holzkohle. Das ist gut, wenn Sie indirekt oder schonend grillen wollen. Briketts halten dadurch auch länger durch als die normale Grillkohle.

grillkohle test
Grillfans investieren viel Zeit und dann viel Geld, um sich für einen Grill zu entscheiden. Dabei gilt es vorher abzuwägen, ob man einen Gasgrill, Elektrogrill oder Holzkohlegrill kaufen will. Ist an der Front alles klar, kommt es vielen auch noch auf die Marke an. Soll es eine eher unbekannte Marke sein oder doch der namhafte Weber Grill? Wenn Sie auch hier die Antwort kennen, ist doch eigentlich alles klar zum Grillen, oder? Ist Ihre Wahl auf einen Holzkohlegrill gefallen, ist das deutlich zu verneinen, denn auch die Suche nach der besten Grillkohle ist ein Thema für sich. In unserem Grillkohle-Vergleich 2019 erklären wir Ihnen wichtige Kategorien und Kriterien, anhand derer Sie Ihren Grillkohle-Testsieger ausfindig machen können.

1. Holzkohle oder Briketts? Die Arten im Vergleich

Wenn Sie Grillkohle kaufen wollen, können Sie zwischen Holzkohle oder Grillkohlebriketts wählen. Beide haben spezifische Eigenschaften, die beim Grillen zum Tragen kommen. Wir stellen Ihnen beide vor.

1.1. Holzkohle

Asche zu Asche

Bei der Entsorgung der verbrauchten Grillkohle müssen Sie zum Glück keine außergewöhnlichen Maßnahmen ergreifen. Es reicht, die Glut erkalten zu lassen oder mit Wasser abzulöschen. Danach kann sie im Allgemeinmüll entsorgt werden.

Grillholzkohle entsteht, wenn trockenes Holz ohne die Anwesenheit von Sauerstoff, der den Verbrennungsprozess natürlich vorantreiben würde, auf eine Temperatur von 275 °C gebracht wird. Bei diesem Prozess verbrennen die gasförmigen Bestandteile des Holzes, die zu einem Großteil aus Methanol bestehen. Ganze 35 Prozent der hiernach übrig bleibenden Endprodukte ist besagte Holzkohle. Sie hat nach dieser Behandlung eine höhere Hitzetoleranz, zudem schlagen durch die Verkohlung nicht mehr so hohe Flammen in Richtung Grillrost, was das Grillgut schont.

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Holzkohle wird meist im Sack verkauft.

Grillkohle lässt sich schnell anheizen und entwickelt zeitnah eine sehr brauchbare Glut. Die Brenntemperatur ist hier auch höher als bei normalem Holz, wird jedoch mit einer geringeren Brenndauer von ca. 1,5 Stunden erkauft. Das bedeutet auch, dass Sie bei größeren Grillvorhaben, etwa bei einem BBQ im Garten, im Vorfeld einen gewissen Vorrat an Grillkohle kaufen sollten, um hier nachlegen zu können.

Ihren häufigsten Einsatz hat Holzkohle bei der Methode des direkten Grillens, also einer offenen Grillfläche ohne Abdeckung. So kann der entstehende Rauch zwar das von vielen Grillfreunden so sehr geliebte Raucharoma an das Grillgut abgeben, macht dies aber „im Vorbeiziehen“, statt unter geschlossenem Grilldeckel um das Rost zu zirkulieren und das Grillgut so ungenießbar und ungesund zu machen. Rauch entwickelt die Grillkohle übrigens so oder so mehr als ihr Brikett-Gegenstück.

Die Vor- und Nachteile von Holzkohle nochmals im Überblick:

  • schnell anheizbar
  • schnell auf Temperatur gebracht
  • gute Glutentwicklung
  • brennt nur ca. 1,5 Stunden
  • mehr Rauch als bei Briketts

Der Grilltrend hält an: Die Industrie rund ums Grillzubehör fährt seit Jahren konstant mehr Gewinne ein. Waren es im Jahr 2008 noch 810 Millionen Euro, die in Deutschland für Grills, Zubehör und Brennstoffe ausgegeben wurden, so wurden im Jahr 2016 bereits 1,273 Milliarden Euro verbucht (Quelle: IfH Köln). Dieser Trend dürfte auch künftig kaum abebben und zeigt: den Grill anzuzünden, wird auch künftig ein Thema für viele Menschen sein.

1.2. Kohlebriketts

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Holzkohlebriketts erreichen Temperaturen zwischen 130 bis 180 °C.

Damit Holzkohle zum Grillbrikett wird, muss sie den Prozess der Brikettierung durchlaufen. Dafür wird sie vom Hersteller zunächst zerkleinert und dann mittels einer Brikettierpresse wieder in Form gebracht. Nicht nur Holzkohle kann so verarbeitet werden, sondern auch Braunkohle.

Hierdurch ergeben sich auch andere Grilleigenschaften. Die Temperatur ist nicht so hoch wie bei normaler Grillkohle und es gibt auch weniger Rauchentwicklung. Das ist speziell für die Methode des „indirekten Grillens“ sehr gut, denn diese basiert darauf, dass das Fleisch bei niedrigeren Temperaturen (oft zwischen 130 – 180 °C) gegart wird, was besonders bei Fisch oder bestimmten Fleischgerichten angebracht ist.

Diese geringere Temperatur bedeutet gleichzeitig auch, dass ein Grillkohlebrikett deutlich länger durchhält. Das verringert das Nachlegen und ist gut für den Geldbeutel. Ihre Geduld wird hingegen mehr gefordert, denn bis Sie die Briketts angeheizt haben, dauert es länger und auch die Hitzeentwicklung braucht ihre Zeit.

Die Vor- und Nachteile von Grillkohlebriketts nochmal zusammengefasst:

  • längere Brenndauer
  • weniger Rauch
  • gute Glut
  • längere Anheizdauer
  • geringere Hitze

2. Welches Holz und welcher Anzünder?

Holzkohle oder Briketts basieren auf unterschiedlichen Holzarten und auch bei der Wahl des passenden Anzünders gilt es, ein wachsames Auge zu beweisen.

Kriterium Beschreibung

Holzart

 

 

grillkohle-heimwerker-holzart

Es gibt verschiedene Holzarten, aus denen Grillkohle produziert wird. Gängige Holz-Typen sind:

  • Buche
  • Eiche
  • Quebaracho (Argentinien)
  • Bambus
  • Kokospalme

Bei allen Sorten handelt es sich um Bäume, die häufig vorkommen und nicht unter Naturschutz stehen. Während Buche und Eiche vor allem aus Europa stammen, sind die anderen als Tropenhölzer eher in wärmeren Gefilden wie Südamerika zuhause. Briketts können zudem teilweise auf Braunkohle basieren. Das kann aber eine stärkere Rauchentwicklung zur Folge haben.

Anzünder

 

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Um Ihren Grillkohle-Test starten zu können, müssen Sie zunächst den Grill anzünden. Im Normalfall lässt sich das Anzünden von Grillkohle günstig ermöglichen, etwa mit Paraffinanzündern, Grillföhn oder Anzündspray. Es gehört damit ebenso elementar zum grundlegenden Grillzubehör wie die Grill-Holzkohle oder die Briketts.

Doch Vorsicht, die Stiftung Warentest – selbst noch ohne Grillkohle-Test – warnte schon in ihrer Ausgabe 05/2013 davor, dass diese Grillanzünder in ihrer Wirkung oft nicht überzeugen und bewertete nur zwei Produkte als „gut“. Ist der Anzünder schlecht, kann auch die beste Grillkohle das nicht auffangen.

Ab ins Freie: Auf keinen Fall sollten Sie Grillkohle nach der Benutzung in die Wohnung bringen, etwa, wenn Sie nach der Grillparty alles aufräumen und den Grill ins Innere stellen, damit er nicht geklaut oder vom plötzlichen Regen nass werden kann. Auch Stunden später produzieren die Asche und die im Inneren der Kohle glimmende Glut noch das geruchlose Gas Kohlenmonoxid. Schon manch einer hat sich arglos ins Bett gelegt und ist während der Nacht, ohne es zu merken, erstickt. Doch auch ohne diesen Extremfall lohnt sich die Überlegung, einen Gasmelder anzubringen. Wenn der Wind mal ungünstig weht, kann viel Brandgas in die Wohnung gelangen und Ihre Atemwege belasten.

 

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