Kaufberatung zum Akku-Astsäge Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Akku-Astsäge ist leichter, flexibler und praktischer als eine große Kettensäge. Die besten Akku-Astsägen kommen auf eine Schnittstärke von 90 Millimeter und darüber.
  • Das wichtigste Kaufkriterium bei einer Akku-Astsäge ist der Akku selbst. Lithium-Ionen-Akkus sind besonders leistungsfähig und langlebig. Zudem sorgt eine hohe Akku-Spannung auch für eine bessere Leistung.
  • Neben den technischen Grundparametern des Akkus werden Kaufkriterien wie ein wechselbarer Akku, ein separates Ladegerät und eine Ladestandsanzeige in diversen Akku-Astsäge-Tests im Internet als besonders positiv bewertet.

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Passionierte Hobbygärtner lieben es, ihren Garten in Schuss zu halten, um in ihrer freien Zeit ihr kleines Paradies zu genießen und zu entspannen. Wichtige Teile der Gartenarbeit sind Rasenmähen und Unkräuter aus den Blumen- oder Gemüsebeeten zu entfernen. Von Zeit zu Zeit brauchen auch Bäume und Sträucher etwas mehr Aufmerksamkeit. Sie müssen sie zurückschneiden. Das fördert das Wachstum, sieht schöner aus, wenn nicht alles wild wuchert, und ist manchmal notwendig, wenn ein Ast über einem Gehweg hängt und zum Sicherheitsrisiko wird.

Um diese anstrengende Arbeit ein wenig zu erleichtern, gibt es elektrisch betriebene Astsägen, Akku-Astsägen und für Arbeiten in der Höhe Akku-Astsägen mit Verlängerung. Dann ist es auch nicht notwendig, für die kleineren Arbeiten im Garten die gefährliche Kettensäge zu benutzen. Wenn Sie nur sehr wenig zu schneiden haben, genügt oft eine kleine Akku-Astsäge oder eine Akku-Astschere. Beliebt sind die Modelle von Stihl, Makita, Parkside, Einhell, Felco und Florabest.

Dass es nicht nur auf Marke und Hersteller sowie auf die Größe (Höhe, Breite, Länge) ankommt, verraten Gärtner in diversen Akku-Astsägen-Tests im Internet. Die Redaktion von Heimwerker.de hat aus diesen Tests sowie aus Berichten von Nutzern die wichtigsten Kaufkriterien – wie zum Beispiel Spannung, Leistung, Gewicht, Zubehör und Akkulaufzeit und weniger Design und Farbe – zusammengetragen und in der folgenden Kaufberatung 2021 zusammengefasst.

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Um den Rückschnitt an Sträuchern und Bäumen zu erleichtern, kann eine Akku-Astsäge immer dann zum Einsatz kommen, wenn Äste und Stämme nicht zu dick sind. Die meisten Akku-Astsägen kommen auf eine Schnittstärke von 100 Millimetern.

1. Welche Astsäge-Typen gibt es?

Astsägen finden Sie grundsätzlich in der Kategorie der Sägen bzw. beim Gartenbedarf. Neben den Handsägen gibt es die elektrisch betriebenen Astsägen, die entweder mit Akku oder mit Netzkabel funktionieren. Diese Merkmale unterscheiden die beiden grundverschiedenen Arten:

Astsägen-Typ Merkmale
Elektro-Astsäge

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  • höhere Leistung
  • schneidet schnell und effektiv
  • für längere Arbeitseinsätze geeignet
  • braucht einen Stromanschluss in der Nähe oder ein Verlängerungskabel
  • Kabel kann sich in Ästen verheddern und zur Unfallgefahr werden
Akku-Astsäge

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  • spezielle Säbelsäge für schnelle und effektive Schnitte
  • einfache Handhabung
  • mobil und überall einsatzfähig
  • kein störendes Stromkabel
  • muss regelmäßig geladen werden
  • hält nicht immer bis zum Ende der Arbeit durch

2. Was ist beim Kauf einer Akku-Astsäge laut Tests im Internet zu beachten?

Produkttest

Die Stiftung Warentest hat ihrerseits keinen Akku-Astsägen-Testsieger gekürt. Stattdessen verweisen die Verbraucherschützer auf einen Test einer schwedischen Verbraucherorganisation, die Klappsägen für die besten Astsägen halten. Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen reinen Akku-Astsägen-Test.

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, eine Akku-Astsäge zu kaufen, weil Ihnen der Leistungsumfang des Geräts für Ihre Zwecke genügt, sollten Sie sich nicht zwingend für die günstigste Akku-Astsäge entscheiden – und demnach nicht für ein Modell, das Aldi oder Lidl rechtzeitig zur Rückschnitt-Saison im Angebot haben.

Die beste Akku-Astsäge finden Sie nämlich erst nach einem Vergleich der Akku-Astsägen bzw. nach einem Blick in unsere Vergleichstabelle. Auf die folgenden Kennwerte kommt es dabei an:

2.1. Welche Schnittstärke hat eine gute Astsäge?

Die Hersteller geben bei ihren Astsägen immer die maximale Schnittstärke an. Daran können Sie ablesen, wie dick die Äste maximal sein dürfen, um sie gut durchsägen zu können. Bei den meisten beträgt die Schnitttiefe 7 bis 10 cm. Wenn Sie dickere Äste zu sägen haben, sollten Sie über die Anschaffung einer Kettensäge nachdenken, die es auch elektrisch oder mit Akku gibt.

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Der Akku selbst ist das Herzstück der Akku-Astsäge. Er entscheidet über die Leistungsfähigkeit des Geräts, aber auch über das Gewicht.

2.2. Worauf kommt es beim Akku, dem Herzstück der Akku-Astsäge, an?

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Achten Sie darauf, dass das Gerät einen leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku hat. Dieser hat eine höhere Kapazität und bringt mehr Leistung. Die Kapazität der besten Akku-Astsägen liegt bei 2,0 Amperestunden. Je nach Leistung des Geräts können Sie damit sogar mehrere Sträucher oder dickere Äste in Ihrem Garten schneiden.

Bei Akku-Astsägen haben Sie die Wahl zwischen Modellen mit 12-Volt und mit 18-Volt Spannung. Wenn die Akku-Astsäge viel Leistung bringen soll, kaufen Sie sich ein Modell mit einem leistungsstarken Akku. Schauen Sie sich auch die Akkulaufzeit der verschiedenen Modelle an. Wenn Sie schon im Vorfeld wissen, wie lange Sie für die Arbeit brauchen, können Sie abschätzen, ob Sie mit einer Akku-Ladung hinkommen. Ansonsten müssen Sie die Arbeit für mehrere Stunden unterbrechen, bis der Akku wieder aufgeladen ist. Die Ladezeit beträgt bei den meisten Akku-Astsägen etwa drei bis vier Stunden.

Alternativ bestellen Sie sich gleich einen zusätzlichen Akku. Damit können Sie dann doppelt so lange arbeiten. Eine Ladestandsanzeige ist sehr praktisch. Daran können Sie jederzeit ablesen, wie viel Energie Ihnen noch zur Verfügung steht und wann es an der Zeit ist, den Akku wieder ans Ladegerät zu hängen.

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Achten Sie darauf, dass Sie den Akku wechseln können und nicht etwa das ganze Gerät anstecken müssen. Mit einem Wechselakku können Sie weiterarbeiten, auch wenn ein Akku gerade im Ladegerät steckt. Mit einem integrierten Akku müssen Sie Stunden warten bis wieder Energie zur Verfügung steht.

Im Direktvergleich einer 12-Volt-Akku-Astsäge und einer Akku-Astsäge mit 18-Volt sprechen diese Vor- und Nachteile für das 18-Volt-Modell:

    Vorteile
  • ist leistungsfähiger, schneidet auch dickere Äste leicht ab
  • Schnittgeschwindigkeit ist höher
  • eignet sich für umfassende Arbeiten
    Nachteile
  • teurer bei der Anschaffung
  • meist etwas schwerer

2.3. Was ist beim Einsatz der Sägeblätter zu beachten?

Um zügig und sicher zu arbeiten, brauchen Sie scharfe Sägeblätter. Achten Sie darauf, dass das verwendete Sägeblatt auch für die Holzart geeignet ist. Je nach Holzart gibt es hier Unterschiede. Die Länge der Sägeblätter beträgt etwa 150 mm. Damit können Sie leicht Äste mit 9 cm Durchmesser absägen.

Außerdem sind Sägeblätter Verschleißteile. Deshalb die Empfehlung zur Akku-Astsäge: Kaufen Sie immer ein neues Sägeblatt nach, wenn Sie eines ausgetauscht haben.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Bei vielen Geräten brauchen Sie für den Wechsel des Sägeblatts einen Inbusschlüssel, der meist im Zubehör der Akku-Astsäge enthalten ist. Es gibt auch Modelle, die ganz ohne Werkzeug auskommen. Diese Sägen haben einen einfachen Hebelmechanismus. Entfernen Sie unbedingt den Akku, bevor Sie das Sägeblatt herausnehmen. Das verringert die Verletzungsgefahr.

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Achten Sie darauf, dass der Sägeblatt-Wechsel „werkzeuglos“ erfolgt. Dann brauchen Sie für das Umrüsten der Akku-Astsäge nicht einmal einen Sechskantschlüssel.

2.4. Was darf eine Astsäge wiegen?

Das Gewicht ist für viele auch ein wichtiges Kriterium, insbesondere wenn es sich um eine Einhand-Akku-Astsäge, eine besonders lange Akku-Astsäge, eine Teleskop-Akku-Astsäge oder eine Akku-Astsäge mit Hochentaster handelt. Schwerer als 1,2 kg sollte eine Akku-Astsäge grundsätzlich nicht sein. Das Gewicht kann sich erheblich unterscheiden. Wenn eine kleine Akku-Astsäge in kompaktem Design weniger als 1 kg wiegt, sagt das noch lange nichts über deren Leistungsfähigkeit aus. Sie ist auf jeden Fall sehr leicht zu handhaben.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Achten Sie beim Kauf auch auf die Größe insgesamt. Wenn Sie in der Höhe arbeiten müssen, beispielsweise in einer Baumkrone, kann ein Gerät mit großer Breite hinderlich sein.

2.5. Was macht einen ergonomischen Griff aus?

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Ein gummierter Softgrip-Griff sorgt für Komfort und Sicherheit.

Damit Sie die Akku-Astsäge sicher halten, braucht Sie einen stabilen, ergonomisch geformten Griff. Die Farbe ist oft herstellerabhängig. Ist der Griff zusätzlich mit rutschfestem Gummi beschichtet, der häufig als „Softgrip“ bezeichnet wird, rutscht sie Ihnen bei der Arbeit nicht aus der Hand.

Der Griff sollte auch zu Ihrer Hand passen. Wenn Sie sehr große Hände haben, brauchen Sie einen entsprechend großen Griff. Wer eher kleine Hände hat, und eine Einhand-Akku-Astsäge ins Auge gefasst hat, sollte ebenfalls auf die Größe des Griffs achten, insbesondere auf die Dicke. Mit dem passenden Griff ist das Arbeiten mit der Akku-Astsäge noch komfortabler.

3. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Akku-Astsägen-Vergleich

3.1. Gibt es eine Alternative zu Akku-Astsägen?

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Ein Teleskopstiel ist sinnvoll, wenn hohe Sträucher oder Hecken mit der Akku-Astsäge gestutzt werden sollen.

Wenn Sie in Ihrem Garten nicht viele Bäume zu schneiden haben, kommen Sie eventuell auch mit einer Akku-Astschere zurecht. Diese gibt es ebenfalls in verschiedenen Ausführungen,

  • beispielsweise als Akku-Astschere 40 mm,
  • als Akku-Astschere 45 mm
  • oder als kleinere Variante die Akku-Astschere 30 mm.

Besonders leistungsstark sind Akku-Astscheren mit 18V-Akku.

Die Akku-Astschere für den Weinbau eignet sich auch, um Obstbäume und -sträucher zurückzuschneiden. Es gibt auch Kombigeräte mit verschiedenen Aufsätzen, damit wird aus Ihrer Akku-Astsäge schnell eine Heckenschere.

Meist handelt es sich dabei auch gleichzeitig um eine Akku-Astsäge mit Teleskopstiel.

3.2. Welches Zubehör für die Akku-Astsäge ist sinnvoll?

An Zubehör gibt es einiges, was das Arbeiten sicher und effektiv macht. Die meisten Akku-Astsägen sind mit Akku und Ladegerät ausgestattet, wenn Sie sie kaufen. Sie können das Equipment noch um einen Ersatzakku ergänzen. Ein weiteres sinnvolles Zubehör ist ein Koffer für Ihre Akku-Astsäge. Dort finden nicht nur Säge, Ladegerät und Akku Platz. Darin können Sie die Sägeblätter ebenso sicher lagern, wenn Sie die Säge aufbewahren oder transportieren. Es ist immer gut, mindestens drei verschiedene Sägeblatt-Stärken vorrätig zu haben, die für hartes, mittelhartes und weiches Holz geeignet sind. Damit haben Sie eine Universal-Akku-Astsäge für jede Holzart.

3.3. Ist es notwendig, bei der Arbeit mit der Astschere Sicherheitsausrüstung zu tragen?

Was Sie auf jeden Fall brauchen, ist eine Sicherheitsausrüstung. Für den Einsatz einer Akku-Astsäge lautet die Empfehlung, mindestens einen Gehörschutz zu tragen, dazu Schutzbrille und Schutzhandschuhe.

3.4. Wie lang ist eine Akku-Astsäge?

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Ist Ihnen eine besonders lange Astsäge wichtig, sollten Sie auf eine Kettensäge mit Teleskopstiel setzen.

Die normale Akku-Astsäge hat ein relativ kurzes Sägeblatt. Doch mit einer Akku-Astsäge mit Verlängerung erreichen Sie teilweise Äste in 4 m Höhe.

Allerdings lässt sich die Universal-Akku-Astsäge auf diese Entfernung nicht mehr so sicher einsetzen. Deshalb sind viele Hochentaster keine Akku-Astsägen mit Teleskop, sondern Kettensägen.

3.5. Wie ist die Qualität von direkt importierten Akku-Astsägen und Akku-Astscheren aus China?

Bei direkt importierten Produkten – also Produkten, die Sie direkt in China bestellen – kommt es immer wieder zu Fehlinformationen der Verbraucher. In den Beschreibungen stehen Angaben, die das Produkt am Ende nicht erfüllt. Beispielsweise ist bei einer Akku-Astschere aus China angegeben, dass sie Äste bis 30 mm schafft. Das Gerät schaffte in Akku-Astsägen-Tests im Internet allerdings nur 12 mm. Das kann an Übersetzungsproblemen der Importeure liegen.

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