Hochentaster Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Hochentaster Vergleich bzw. Test 2019

  • Hochentaster sind Kettensägen, die mithilfe eines ausfahrbaren Teleskopstiels in luftige Höhen manövriert werden können.
  • Sie steigern Ihre Sicherheit, da höher gelegene Äste vom Boden aus erreichbar sind. Leiter, Gerüst oder akrobatisches Baumklettern sind nicht nötig.
  • Multifunktionstools können mit entsprechenden Aufsätzen zu weiteren Gartengeräten umgewandelt werden. Dies eignet sich vor allem für Gärtner, die keine Profi-Ansprüche haben, da diese Flexibilität auf Kosten der Leistungsfähigkeit der einzelnen Funktionen gehen kann.

Hochentaster Test

In nicht wenigen Filmen dient die Kettensäge als Instrument, das Furcht und Schrecken auslöst. Und der Gedanke daran, mit einer Motorsäge auf einer Leiter zu balancieren, treibt sicher auch dem einen oder anderen Hobby-Gärtner den Angstschweiß auf die Stirn. Um höher gelegene Äste abzusägen, bedarf es aber keiner akrobatischen Höchstleistungen: Hochentaster sind Teleskop-Astkettensägen, welche es erlauben, bequem und sicher vom Boden aus zu arbeiten und dennoch in ungeahnte Höhen vorzustoßen.

Die Wahl des perfekten Gerätes für Ihren Garten ist jedoch nicht leicht, denn das Angebot ist groß und die wesentlichen Kaufkriterien oft hinter zahlreichen technischen Fakten verborgen. Wir haben darum den großen Hochentaster Vergleich 2018 / 2019 für Sie durchgeführt, in dem wir Ihnen übersichtlich alle wichtigen Informationen darlegen, damit Sie schnell und einfach Ihren persönlichen Testsieger unter den Hochentastern finden können.

1. Was ist ein Hochentaster?

Schwert Hochentaster
Auf den ersten Blick sieht ein Hochentaster einer Kettensäge mit Teleskopstiel sehr ähnlich. Dieses gerät wird allerdings zum Stutzen von Hecken verwendet.

Ein Hochentaster ist eine Motorkettensäge mit einem langen Stiel. Sie ist also deutlich länger als eine herkömmliche Handkettensäge, wodurch höher gelegene Äste erreicht werden können. In der Regel handelt es sich um einen Teleskopstiel, der in der Länge variabel einstellbar ist. Die Astkettensäge kann eine Länge von etwa viereinhalb Metern aufweisen, sodass je nach Gerät Äste in einer Höhe von ca. vier bis sechs Metern erreicht werden können.

Die Schwertlänge ist kürzer als bei herkömmlichen Motorsägen. Gleichzeitig sind die Teleskop-Kettensägen leichter als gewöhnliche Motorsägen und benötigen aufgrund einer höheren Kettengeschwindigkeit kaum zusätzliche Körperkraft, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Darüber hinaus haben viele Hochentaster einen Tragegurt, der einen Großteil des Gewichts auffängt und das Arbeiten noch komfortabler macht.

Bevor wir genauer auf einzelne Aspekte eines Hochentasters eingehen, möchten wir hier bereits einen kleinen Überblick über einige interessante Informationen liefern:

  • Größe: Hochentaster sind 2 bis 4,5 m lang - je nach Modell und Einstellung des Teleskopstiels.
  • Gewicht: Die motorisierten Teleskopsägen wiegen zwischen 3,5 und 8 kg.
  • Schwertlänge: 18-35 cm, während gewöhnliche Kettensägen in der Regel auf etwa 35-40 cm kommen.
  • Leistung: 550-1.200 Watt bei 8.000-11.000 Umdrehungen pro Minute. Sie sind leistungsschwächer als normale Motorsägen, die enorme Drehgeschwindigkeit kompensiert dies aber weitestgehend.
  • sicheres und bequemes Arbeiten vom Boden aus
  • Leiter oder Gerüst nicht nötig
  • Zeitersparnis
  • unflexible Anwendungsmöglichkeiten (außer Multifunktionsgeräte)
  • aufgrund der Hebelwirkung zuweilen anstrengend

2. Welche Hochentaster-Typen gibt es?

Wie bei zahlreichen anderen Gartengeräten gibt es auch hier die typische Einteilung in drei Kategorien: Benzin-Hochentaster, Elektro-Hochentaster und Akku-Hochentaster. Da die Antriebsart häufig ein entscheidendes Kaufkriterium ist – schließlich hängen hiervon Gewicht, Leistung, Umweltbelastung und Geräuschpegel ab – möchten wir Ihnen die drei verschiedenen Hochentaster-Typen genauer vorstellen.

2.1. Benzin-Hochentaster

Benzin Hochentaster
Ein kraftvoller Motor und ein relativ handlicher Tank: Benzin-Hochentaster schaffen auch starke Äste.

Der Klassiker unter den Motorgeräten ist natürlich die Benzinkettensäge. Auch bei den Astkettensägen ist der Hochentaster mit Benzin-Antrieb das Gartengerät für Profis und besonders ambitionierte Hobby-Gärtner. Dies liegt daran, dass benzinbetriebene Hochentaster flexibel einsetzbar, leistungsstärker, somit aber auch schwerer und lauter sind.

Was im professionellen Betrieb von Vorteil ist, kann im eigenen Garten schnell störend sein. Zwar ist die hohe Effizienz nicht von der Hand zu weisen, allerdings sollte man für den Privatgebrauch gut abwägen, ob das höhere Gewicht und die umweltbelastenden Faktoren wie Emissions-, Geruchs- und Lärmbelastung die Vorzüge nicht überwiegen.

2.2. Elektro-Hochentaster

Der größte Vorteil der Hochentaster, die elektrisch mit Hilfe eines Kabels betrieben werden, ist das durchgehende Arbeiten. Weder ein leerer Benzintank, noch ein leerer Akku können die Gartenarbeit unterbrechen. Ebenfalls von Nutzen ist das im Vergleich zur Benzinvariante deutlich geringere Gewicht.

Die große Stärke der Elektro-Kettensäge ist zugleich aber auch ihr größter Nachteil: die Kabelgebundenheit. Eine gewisse Nähe zu einer Steckdose muss stets eingehalten werden. Mit Hilfe von Verlängerungskabeln kann die Reichweite natürlich ausgedehnt werden, dies ist für viele jedoch sehr lästig und für Profis häufig ein Ausschlusskriterium.

Achtung: Das Kabel birgt eine potentielle Gefahr: Zwar ist es aufgrund des langen Teleskopstiels unwahrscheinlich, aber ein Restrisiko, das Kabel versehentlich zu durchtrennen, bleibt bestehen. Dies ist im besten Fall ärgerlich und kostspielig – im schlechtesten Fall eine reelle Gefahr für Ihre Gesundheit.

2.3. Akku-Hochentaster

Akku Hochentaster
Leicht und handlich sind Akku-Hochentaster, allerdings macht sich die Leichtigkeit in der Leistung bemerkbar.

Der Hochentaster mit einer Akku-Kettensäge kombiniert die Vorzüge seiner Verwandschaft. Er ist unabhängig von Steckdosen, leise, weist ein geringes Gewicht auf und lässt sich gut handhaben. Wie bei der kabelbetriebenen Variante bleiben Sie zudem von Abgasen verschont. In einigen Fällen haben die Hochentaster einen Akku-Rucksack, wodurch das Gewicht optimal am Körper verteilt wird und das Arbeiten noch leichter fällt. Nachteil der Akku-Motorsäge ist die verhältnismäßig geringe Leistungsstärke sowie die durch die Akkulaufzeit eingeschränkte Arbeitsdauer von 30 bis 60 Minuten.

Tipp: Zweitakkus und Schnellladegeräte können die Einsatzdauer Ihres Gartengerätes verlängern. Im Idealfall ist der eine Akku wieder aufgeladen, sobald der andere entleert ist. Viele Hersteller bieten zudem ein Akku-System an, sodass Akkus in verschiedenen Geräten derselben Marke eingesetzt werden können.

Benzin-Hochentaster Elektro-Hochentaster Akku-Hochentaster
Leistung
  • Höchstleistung
  • für Profis geeignet
  • hoch
  • durchgehend
  • niedriger
  • weniger Umdrehungen
Gewicht
  • schwer: 7-8 Kg
  • Tragegurt möglich
  • mittel: 3-5 Kg
  • Tragegurt möglich
  • leicht: 3-5 Kg
  • Tragegurt möglich
  • Akku-Rucksack möglich
Handhabe
  • hohes Gewicht
  • größer
  • geringes Gewicht
  • Kabelgebundenheit
  • geringes Gewicht
  • Option: Akku-Rucksack
Schwertlänge
  • 20-35 cm
  • 18-30 cm
  • 18-30 cm
Einsatzmöglichkeiten
  • auch im Profi-Bereich
  • dickere Äste
  • Steckdosennähe
  • längere Arbeiten
  • flexibel
  • für den eigenen Garten

3. Kaufkriterien für Hochentaster: Darauf müssen Sie achten

Die Vielzahl der Geräte und die unterschiedlichen Ansprüche machen die Wahl des perfekten Hochentasters zuweilen schwierig. Je nach persönlichem Vorhaben und individuellen Präferenzen müssen Sie einige Nachteile in Kauf nehmen, um bestimmte Vorteile zu genießen.

Um Ihnen bei der Suche nach dem besten Hochentaster für Ihre Ansprüche eine optimale Kaufberatung zu bieten, haben wir im Folgenden noch mal die wesentlichen Kaufkriterien, die für jeden Hochentaster Test entscheidend sind, für Sie zusammengestellt.

3.1. Einsatzgebiet und Leistung

Die erweiterbare Reichweite des Hochentasters vereinfacht das Stutzen von Bäumen erheblich.
Die erweiterbare Reichweite des Hochentasters vereinfacht das Stutzen von Bäumen erheblich.

Möchten Sie eine Blume mit der Axt fällen? Oder einen Baum mit dem Taschenmesser? Beides würde unnötigen Kraftaufwand bedeuten und zu Verdruss führen, weil Sie das falsche Werkzeug ausgewählt hätten. Vor Ihrer Kaufentscheidung ist es demnach entscheidend, was Sie mit Ihrem Hochentaster vorhaben.

Für Waldarbeiter, die für die Ausübung ihres Berufes das entsprechende Forstwerkzeug benötigen, wäre eine Kettensäge, die elektrisch betrieben wird, nicht das Passende. Das störende Kabel oder die geringe Leistung der Akku-Motorsäge stünden einem professionellen Einsatz im Wege. Hier müsste also – um im Bild zu bleiben – zur Axt und nicht zum Taschenmesser gegriffen werden. Ein Benzin-Hochentaster wäre die günstigste Wahl. Dies kann auch auf den Hobby-Gärtner zutreffen, wenn dickere Äste von bis zu 30 cm gesägt werden sollen und das höhere Gewicht der Geräte kein Hindernis darstellt.

Wenn Ihre Ansprüche jedoch kein professionelles Forstzubehör erfordern, ist der Griff zu einer der zahlreichen Elektro-Motorsägen das Richtige. Hier liegt es nun tatsächlich an Ihren persönlichen Vorlieben, da sowohl die Kabel-Hochentaster als auch die Akku-Modelle ähnliche Leistungswerte aufweisen.

Möchten Sie sich ungebunden in Ihrem Garten bewegen, kleinere Arbeiten verrichten oder die körperliche Belastung während der Tätigkeit möglichst gering halten, empfehlen wir Ihnen einen Akku-Hochentaster. Haben Sie stets eine Steckdose in der Nähe und möchten durchgehend arbeiten, ist ein kabelgebundenes Modell das Richtige für Sie.

3.2. Schwertlänge

schwert-hochentaster
Schwert eines Hochentasters von Hecht an einem bis zu 90 Grad verstellbaren Kopf.

Wenn Sie ohnehin nur dünnere Äste mit einem Durchmesser von höchstens 15-20 cm schneiden wollen, spielt die Schwertlänge eine untergeordnete Rolle. Möchten Sie aber auch dickeres Geäst in Angriff nehmen, bieten sich wiederum die Benzin-Hochentaster als Lösung an. Beachten Sie, dass es auch bei den elektronischen Modellen unterschiedliche Schwertlängen gibt und somit nicht in jedem Fall das Benzin-Modell besser geeignet ist.

3.3. Gewicht und Handhabe

Dieser Punkt ist besonders wichtig für Gärtner, denen die Gartenarbeit schnell zu anstrengend werden kann. Wenngleich Tragegurte die Handhabe erleichtern können, sollten Sie die Gartenarbeit mit einem Hochentaster nicht unterschätzen. Auch ein verhältnismäßig geringes Gewicht macht sich mit der Zeit bemerkbar.

Wenn Ihr Vorhaben es ermöglicht, sollten Sie vor diesem Gesichtspunkt zu einem elektrischen Gerät greifen. Insbesondere die Akku-Gartengeräte eignen sich auch für Frauen und zierlichere Personen. Leichtere Geräte entlasten hierbei nicht nur Schultern und Arme, sie lassen sich auch spürbar leichter führen und erlauben somit akkurateres Arbeiten.

Tipp: Denken Sie daran, genügend Pausen einzulegen: Arbeiten Sie so, dass Sie Freude daran haben. So nehmen Sie sich Ihre Gartengeräte auch beim nächsten Mal wieder gerne zur Hand.

3.4. Umweltbelastung

Der Garten ist häufig Gegenpol zum hektischen und lauten Alltag. Auch mit der Wahl Ihres Hochentasters können Sie beeinflussen, wie idyllisch Ihr Garten bleibt. Legen Sie und Ihre Nachbarn wert auf Ruhe, sollten Sie möglichst ein elektrisches Gerät auswählen, im Idealfall eines der besonders leisen Akku-Gartengeräte, deren Geräuschpegel zum Teil bei nur etwa 75 dB liegt. Auch weitere Elemente der Umweltbelastung lassen sich so reduzieren, da die elektrisch betriebenen Hochentaster-Typen weder Abgase ausstoßen, noch den damit verbundenen Benzingeruch absondern.

3.5. Weitere Faktoren

Variabilität durch Kombi-Geräte

Einige Geräte sind keine reinen Hochentaster, sondern lassen sich mit verschiedenen Vorsätzen zu Teleskop-Heckenscheren, Motor-Sensen und Rasentrimmern umwandeln.

Für Hobby-Gärtner ist dies von Vorteil, weil weniger Gartengeräte erworben werden müssen, die womöglich nur selten zum Einsatz kommen. Insbesondere Anwendern, die nur sporadisch zu einem Hochentaster greifen müssen, ist solch ein Multifunktionstool zu empfehlen.

  • Eine gut geschmierte Kette ist wichtig, damit keine Schäden entstehen. Daher sind Geräte, die eine automatische Kettenschmierung aufweisen, von Vorteil. Achten Sie jedoch darauf, dass der Öltank Ihrer Kettensäge stets Öl enthält. Hierbei empfehlen sich Geräte mit möglichst großen Tanks, damit dies nicht so schnell vergessen wird.
  • Achten Sie darauf, dass das Gerät einen Sicherheitshobelzahn und einen Sicherheitsschalter hat. So wird verhindert, dass die Motorsäge unbeabsichtigt angeschaltet wird, wodurch das Verletzungsrisiko verringert wird.
  • Viele Hochentaster lassen sich bis zu 90° verstellen. Dies ermöglicht leichteres Arbeiten an schwer erreichbaren oder verwinkelten Ästen. Sie sparen zum Beispiel Kraft, indem Sie den um 90° verstellten Kopf auf einen Ast legen und der Hochentaster die Arbeit durch sein Eigengewicht fast alleine übernimmt.

Hochentaster Vergleich

Im nachfolgenden Video wird das Multifunktionsgerät Bosch AMW 10 vorgestellt, welches sich mit den entsprechenden Vorsätzen vom Hochentaster über den Rasentrimmer und die Heckenschere hin zum Laubbläser verwandeln lässt.

4. Pflege und Reinigungstipps

Kettenöl
Mit einem Pflege-Öl halten Sie die beweglichen Teile des Hochentasters rost- und schmutzfrei.

Mit stumpfen Waffen kämpft es sich nicht gut: Sie sollten Ihre Kettensäge schärfen, damit die Arbeit Spaß macht und Sie gute Ergebnisse erzielen. Hierfür eignen sich Kettenschärfgeräte, mit denen Sie den Sägeketten in der eigenen Hobby-Werkstatt den nötigen Feinschliff verpassen können. Abgesehen davon sollten Sie das Schwert und die Sägekette nach jedem Gebrauch gründlich reinigen. Von Zeit zu Zeit reicht das Schärfen der Kettensäge nicht aus, sodass Sie Schwert und Kette ggf. tauschen müssen.

Benzin-Hochentaster benötigen zudem immer sauberen Treibstoff. Sollten Sie Ihr Gerät längere Zeit nicht gebrauchen, ist es ratsam, das Benzin zuvor zu entfernen. Um zu verhindern, dass Ihr Hochentaster zu viel Öl verbraucht, müssen Sie auf ein geeignetes Sägekettenöl setzen. Entscheidend ist hierbei, dass es sich um zähflüssiges Öl handelt, welches nicht zu schnell abgeschleudert wird, wodurch wiederum der Ölverbrauch reduziert wird.

Achtung: Achten Sie bei der Reinigung und Pflege Ihres Hochentasters stets darauf, das Gerät zuvor zu sichern. Bei Elektro-Kettensägen reicht das Ziehen des Steckers, bei Akku-Kettensägen das Entfernen des Akkumulators.

5. Sicherheit

Gehörtschutz
Wichtig beim Arbeiten mit dem Hochentaster: Gehörschutz und Helm.

Mit Hilfe eines Hochentasters können Sie bereits viele Risiken minimieren, dennoch bleibt das Absägen von Ästen eine nicht ungefährliche Aufgabe. Mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen und angemessener Schutzkleidung sorgen Sie dafür, dass Sie sich keine unnötigen Verletzungen zuziehen. Da nicht alles Gute von oben kommt, sollten Sie einen Helm mit Gesichtsschutz zu Ihrer obligatorischen Arbeitskleidung zählen, wenn Sie den Hochentaster anwenden wollen.

Splitter, Späne und kleinere Astteile können immer unkontrolliert Richtung Körper fliegen, selbst wenn Sie in einem angemessenen Abstand zum Ast stehen. Um Verletzungen auch an weniger empfindlichen Körperregionen zu vermeiden, ist es außerdem empfehlenswert, Schutzkleidung für Oberkörper, Beine und Hände hinzuzuziehen. 

Nicht zuletzt das passende Schuhwerk in Form von Sicherheitsschuhen ist für größere Gartenarbeiten immer ratsam. Ein Gehörschutz ist nicht zwingend notwendig, da der Abstand zwischen Ihren Ohren und der Sägekette recht groß ist, dennoch können Sie auf diese Weise Ihr Gehör schonen.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Hochentaster

6.1. Warum soll ich meinen Baum von manchen Ästen befreien?

Dies kann mehrere Gründe haben. Die Äste größerer Bäume können kleineren das Licht nehmen. Bei Obstbäumen sollten Äste und Zweige entfernt werden, damit die Bäume besser wachsen und ihre Früchte mit Nährstoffen versorgen können. Nicht zuletzt drohen manche Äste – beispielsweise nach Stürmen oder Gewittern – unkontrolliert zu brechen und herunter zu fallen. Diesen Ästen sollten Sie zuvorkommen und sie aktiv entfernen.

6.2. Wann soll ich die Äste am besten absägen?

Für die Mehrzahl der Baumsorten ist der ideale Zeitpunkt für das Absägen von Ästen der späte Winter. Zu diesem Zeitpunkt haben die Bäume ihre Säfte im Stamm konzentriert und verlieren somit nur wenige Nährstoffe.

6.3. Brauche ich überhaupt einen Hochentaster?

Multifunktionstool
Viele Hochentaster werden mit zusätzlichen Vorsätzen geliefert, beispielsweise Heckenscheren oder Rasentrimmern, sodass ein Gerät vielfältig eingesetzt werden kann.

Hochentaster sind im Vergleich zu manch anderem Gartenhelfer recht spezielle Geräte, deren Anschaffung sich nicht immer lohnt. Hängen die zu schneidenden Äste niedrig und haben einen geringen Durchmesser, so reicht ggf. eine normale Gartenschere. Unter Umständen lohnt sich auch ein Multifunktionsgerät, welches über verschiedene Aufsätze zu unterschiedlichen Garten-Motorgeräten umgestaltet werden kann.

Sind die Äste jedoch dicker und nicht mehr vom Boden aus zu erreichen, ist der Kauf eines Hochentasters sinnvoll. So umgehen Sie die äußerst gefährliche Kombination von Leiter und Kettensäge. Da im Winter erschwerte Arbeitsbedingungen herrschen, ist es umso ratsamer, kein unnötiges Risiko einzugehen und einen Hochentaster zu verwenden.

6.4. Wie hoch komme ich mit einem Hochentaster?

Der Teleskopstiel der Motorkettensägen lässt sich je nach Modell etwa zwei bis viereinhalb Meter ausfahren. Wird die Körpergröße hinzugerechnet, können Sie Höhen von 6 Metern erreichen, in manchen Fällen sogar noch etwas mehr.

6.5. Was sagt die Stiftung Warentest?

Reichweite
Hoch hinaus: Zwar lassen sich Äste auch mit einer Kettensäge kürzen, bequemer ist die Arbeit jedoch mit dem Hochentaster.

Obwohl sich die Stiftung Warentest bereits mit vielen Gartenprodukten wie Astsägen, Astscheren, Rasenmähern, Vertikutierern oder Holzspaltern beschäftigt hat, lässt sich dort kein Hochentaster Test finden. In der Ausgabe 09/2013 wurden jedoch zuletzt Motorsägen getestet, was womöglich auch leichte Rückschlüsse auf die Hochentaster zulässt.

Unter den Benzin-Modellen schnitten hierbei die Produkte von Husqvarna, McCulloch und Stihl gut ab. Einhell erhielt die Note befriedigend, Matika erzielte lediglich die Note ausreichend. Größer waren die Diskrepanzen bei den Elektrokettensägen: Dolmar und Gardena erhielten gute Noten, während Black & Decker nur ausreichend und Ryobi gar nur mangelhaft abschnitt. Das Teilnehmerfeld im Bereich der Akku-Geräte lag hingegen sehr eng beieinander. Hier war das Modell von Bosch mit der Note befriedigend bereits das am schlechtesten bewertete Produkt.

 

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