Elektrische Heckenschere Vergleich 2019

Die besten Elektro-Heckenscheren im Vergleich.

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Kaufberatung zum Elektrische Heckenschere Test bzw. Vergleich 2019

  • Elektrische Heckenscheren werden über ein Stromkabel betrieben, was sie leiser und leichter gegenüber der Akku- und insbesondere gegenüber der Benzin-Variante macht.
  • Als einziger Heckenscheren-Typ können die elektrischen Heckenscheren dank des Stromkabels durchgängig und ohne Unterbrechung benutzt werden.
  • Sie sind ökonomisch und leistungsstark, dadurch allerdings auch an Steckdosen und ggf. Verlängerungskabel gebunden.

elektrische Heckenschere Test

Möchten Sie lieber mit dem Kopf durch die Wand oder ab durch die Hecke? Kein Wunder also, dass sich Hecken in Deutschland nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen, da sie die optimale Möglichkeit bieten, das eigene Grundstück abzugrenzen und zugleich ein freundliches und natürliches Bild zu erzeugen.

Wer sich für die Naturvariante der Mauer oder des Zauns entscheidet, steht aber auch vor der regelmäßigen Aufgabe, seine Hecke zu schneiden. Damit die Gartenarbeit Spaß macht, ist die Wahl der besten Heckenschere für das eigene Vorhaben entscheidend.

Hier führt der Weg nur schwer an Elektro-Heckenscheren vorbei, sind doch immerhin rund 60 % der verkauften Heckenscheren mittlerweile elektrisch, wovon rund die Hälfte der Produkte akku- und die andere Hälfte netzbetrieben ist. Grund genug, uns ausführlich mit den kabelgebundenen elektrischen Heckenscheren zu beschäftigen (im weiteren Verlauf Elektrische Heckenschere oder Elektro-Heckenschere).

Deshalb haben wir für Sie unseren Elektrische Heckenschere Vergleich 2019 durchgeführt, mit dem wir Ihnen die Auswahl Ihres persönlichen Testsiegers der elektrischen Heckenscheren erleichtern.

1. Wie funktioniert eine elektrische Heckenschere?

Eine Heckenschere ist ein Gartengerät, das durch sein charakteristisches Schwertblatt gekennzeichnet ist. Genau genommen sind es zwei Schwertblätter, die übereinander liegen und jeweils Aussparungen aufweisen, wodurch das typische zackige bzw. gezahnte Schneide-Element entsteht.

Je nach Modell bewegt sich eines der Schwertblätter oder beide hin und her, sodass dazwischen liegende Äste durchtrennt werden. Elektro-Heckenscheren gewinnen ihre Energie über ein Stromkabel, wodurch sie sich von anderen Typen unterscheiden, die mit Benzin oder per Akku betrieben werden. Elektrische Heckenscheren kommen also ohne fossilen Brennstoff und somit auch ohne Emissionen und Benzingeruch aus. Zudem sind sie der einzige Typ Heckenschere, der durchgehend ohne Unterbrechung genutzt werden kann.

  • ähnlich leistungsfähig wie eine Benzin-Heckenschere
  • keine Pausen für Akku-Wechsel oder Nachtanken nötig
  • keine Emissionen
  • relativ leise und leicht
  • Kabelgebundenheit
  • Steckdose muss in der Nähe sein bzw. Verlängerungskabel kommen zum Einsatz
  • das Kabel kann versehentlich durchtrennt werden

2. Welche Heckenscheren-Typen gibt es?

Da es in diesem Ratgeber explizit um Elektro-Heckenscheren geht, sollen hier kurz andere Heckenscheren-Typen vorgestellt werden, um die Abgrenzung und die Veranschaulichung der Besonderheiten zu erleichtern. Wie beispielsweise auch die Rasenmäher sind Heckenscheren geprägt von der Unterteilung in die Klassen kabel-, akku- und kraftstoffbetriebene Gartengeräte.

2.1. Mechanische Heckenschere

Mechanische Heckenscheren benötigen zwar mehr Muskelkraft, eignen sich aber besonders gut für den Feinschliff der Hecke.

Die mechanische Heckenschere, auch Handheckenschere genannt, ähnelt optisch als einzige Heckenschere tatsächlich einer Schere. Sie ist üblicherweise etwa 60 cm lang, wovon ca. die Hälfte auf die Schnittmesser entfällt. Die langen Griffe sorgen für eine sehr gute Hebelwirkung, sodass das Schneiden relativ leicht fällt.

Nichtsdestotrotz eignet sich die mechanische Heckenschere nur für kleinere und filigranere Arbeiten, da das manuelle Schneiden bei längerem Einsatz sehr anstrengend werden kann. Vorteilhaft sind dennoch der geringe Anschaffungspreis, der Verzicht auf Benzin und Strom, die ausbleibende Lärmbelästigung und das somit ruhige, beinahe idyllische Arbeiten im eigenen Garten.

2.2. Benzin-Heckenschere

Benzinbetriebene Heckenscheren sind relativ schwer, aber besonders leistungsstark.

Benzin-Heckenscheren sind die leistungsstärksten Strauchscheren. Da sie zudem kabellos und somit sehr flexibel einsetzbar sind, greifen Profis im Gartenlandschaftsbau oder in der Forstwirtschaft in der Regel zu diesen Geräten. Zwar können Kraftstoff-Heckenscheren auch im eigenen Garten sinnvoll sein, allerdings sollten Hobby-Gärtner hierbei auch das höhere Gewicht und die größere Lautstärke der benzinbetriebenen Heckenscheren in Betracht ziehen.

Der Verbrauch fossiler Brennstoffe und die damit verbundene Geruchsbelastung werden von vielen Menschen mittlerweile als nicht mehr zeitgemäß und störend empfunden. Nicht zuletzt kann es recht aufwändig sein, das spezielle Kraftstoff-Gemisch zu kaufen, da es nicht an allen Tankstellen zu erwerben ist.

2.3. Akku-Heckenschere

Dank der zwei unterschiedlich ausgerichteten Griffe lässt sich die Bosch-Heckenschere besonders gut handhaben.

Heckenscheren mit Akkus werden immer beliebter und gelten als die Heckenscheren der Zukunft. Sie werden durch einen Akku betrieben, der eine ähnliche Flexibilität erlaubt wie der Gebrauch einer Benzin-Heckenschere. Somit werden die Vorzüge von Kraftstoff- und Elektro-Heckenscheren kombiniert: Kabelunabhängige Flexibilität, geringeres Gewicht, geringere Lautstärke und kein Schadstoffausstoß.

Und doch haben auch diese Gartengeräte Nachteile, die beispielsweise den Kauf einer Heckenschere, die elektrisch betrieben wird, nahe legt. So ist die Laufzeit der Akkus noch recht begrenzt, sodass die Arbeit nach maximal einer Stunde unterbrochen werden muss. Dem kann zwar mit einem Zweitakku und einem Schnellladegerät begegnet werden, beides verursacht jedoch zusätzliche Kosten.

Auch die Leistungsstärke gilt noch als Manko der Akku-Geräte, da Akku-Strauchscheren spürbar leistungsschwächer sind als Benzin- und Elektro-Heckenscheren.

2.4. Teleskop-Heckenschere

Teleskop Heckenschere
Mit einer ausziehbaren Teleskop-Heckenschere lassen sich auch höhere Hecken manuell kürzen.

Teleskop-Heckenscheren haben die Besonderheit, dass sie einen ausfahrbaren Teleskopstiel mitbringen. Damit können Sie bequem vom Boden aus auch höhere Bereiche Ihrer Büsche schneiden. Riskantes Hantieren auf Leitern können Sie sich damit sparen. Eine elektrische Heckenschere mit Teleskopstange kann sich gleich doppelt lohnen, da Sie damit einerseits die gefährliche Kombination aus Leiter und Kabel vermeiden und sich Schwertblätter und Kabel andererseits nicht zu nahe kommen.

Kabelbetriebene Teleskop-Heckenscheren sind nicht zuletzt deshalb auch die verbreitetsten Teleskop-Heckenscheren, gefolgt von der Akku-Variante. Die Heckenschere mit Teleskop bietet also nützliche Vorteile beim Schneiden Ihrer Büsche im Garten. Beachtet werden sollte allerdings auch das etwas höhere Gewicht von rund sechs Kilogramm, welches trotz Tragegurt die Muskulatur stärker beansprucht.

Kombinieren Sie sich durch den Garten: Unter den Teleskop-Gartenhelfern gibt es auch Multifunktionsgeräte, die mit verschiedenen Aufsätzen zu mehreren Gartengeräten umgewandelt werden können. So können Sie den Heckenschneider-Aufsatz gegen den Motorsensen-, Rasentrimmer- oder Kettensägenaufsatz tauschen. Auf diese Art sparen Sie bei den Anschaffungskosten und an Platz, müssen aber auf der anderen Seite ggf. Abstriche bei der Funktionalität der einzelnen Geräte machen.

Benzin-Heckenschere Akku-Heckenschere Elektrische Heckenschere
Vorteile
  • sehr leistungsstark und flexibel einsetzbar
  • Profi-Heckenscheren
  • flexibel einsetzbar
  • recht leise und leicht
  • keine Abgase
  • recht leistungsstark
  • durchgehendes Arbeiten möglich
  • sehr leise und leicht
Nachteile
  • sehr laut und schwer
  • fossiler Treibstoff: unökologisch
  • Benzin-Öl-Gemisch nicht überall erhältlich
  • recht kurze Laufzeit (max. 1h)
  • Zweitakku und Schnellladegerät verursachen Zusatzkosten
  • recht leistungsschwach
  • Steckdosennähe und/oder Verlängerungskabel nötig
  • Kabel kann störend und potentiell gefährlich sein

3. Kaufkriterien für elektrische Heckenscheren: Darauf müssen Sie achten

Sehen Sie den Wald vor lauter Hecken nicht mehr? Akku-Strauchscheren oder solche, die benzinbetrieben laufen, die mechanische Handheckenschere oder doch lieber der Griff zur elektrischen Heckenschere, ggf. mit Verlängerung durch den Teleskopstiel?

Die zahlreichen Kategorien machen die Kaufentscheidung oftmals sehr schwierig, da alle Typen bestimmte Vor- und Nachteile aufweisen. Um Ihnen eine bestmögliche Kaufberatung zu bieten und Ihnen so dabei zu helfen, die beste elektrische Heckenschere für Ihre Bedürfnisse zu finden, betrachten wir nun eingehend die entscheidenden Kaufkriterien in Hinblick auf Elektro-Heckenscheren.

3.1. Leistung

Die Leistungsstärke einer Heckenschere mit Kabel hängt in erster Linie von der Wattzahl ab. Je höher diese Zahl ist, desto größer ist auch das Leistungsvermögen der Strauchschere. Üblicherweise bewegen sich die Wattzahlen der Elektro-Heckenscheren zwischen 400 und 700 Watt, solide Mittelwerte pendeln sich zwischen 550 und 600 Watt ein.

Wie leistungsstark Ihr Gartengerät sein sollte, wird durch die Schneide-Aufgaben bestimmt, die Sie damit angehen wollen. Handelt es sich um eine eher holzige und große Hecke mit Astdicken von etwa 2,5-3,5 cm, bietet sich ein leistungsstärkeres Gerät mit 600 bis 700 Watt an, welches damit leicht fertig wird und die Arbeit deutlich angenehmer gestaltet.

Möchten Sie hingegen Hecken schneiden, die vornehmlich aus dünneren Zweigen mit einem Durchmesser von ungefähr 1,5-2,5 cm bestehen, so reicht – je nach Schnittstärke der Gartengeräte – eine Leistung von 400 bis 550 Watt in der Regel völlig aus.

3.2. Schwertlänge

Schwertlänge
Ein langes Schwert eignet sich besonders für großflächige Hecken, erfordert aber etwas Übung in der Handhabung.

Ein weiteres Kriterium für die Einsatzbereiche Ihrer Heckenschere ist die Schwertlänge. Je größer Ihre Hecke ist und je mehr es auf flächiges Schneiden ankommt, desto größer sollte auch die Schwertlänge sein. Diese liegt bei den meisten Geräten in einem Bereich von etwa 40 bis 70 cm.

Möchten Sie kleinere Büsche schneiden, die kein allzu langes, dafür aber eher filigranes und präzises Arbeiten erfordern, eignet sich eine kürzere Schwertlänge, da die entsprechenden Geräte tendenziell leichter sind und eine günstigere Hebelwirkung haben. Das Führen der Strauchschere wird so spürbar erleichtert. Greifen Sie für besonders kleine Schneide-Aufgaben also zu Geräten mit einer Schwertlänge von maximal 50 cm.

Suchen Sie einen Allrounder, der mit Abstrichen auch noch für das präzise Arbeiten gemacht ist, zugleich aber auch mittelgroße Hecken in Angriff nehmen kann, sollten Sie Geräte mit Schwertlängen von bis zu 60 cm in Erwägung ziehen. Für größere Hecken, die längeres und flächiges Arbeiten erfordern, kommen schließlich Geräte mit einer Schwertlänge von bis zu 70 cm in Frage.

3.3. Schnittstärke

Schnittstärke
Beispiel der Schnittstärke einer Heckenschere. Die Lücke zwischen den Zähnen entspricht etwa dem maximalen Durchmesser der schneidbaren Äste.

Wie die Schwertlänge ist auch die Schnittstärke im Prinzip Teil der Leistungsfähigkeit einer Elektro-Heckenschere. Denn auch, wenn eine Heckenschere theoretisch die Leistung aufbringt, um dickere Äste zu schneiden, so müssen die Schwertblätter zugleich in der Lage sein, diese Äste überhaupt zu greifen. Gemeint ist mit der Schnittstärke also der Abstand zwischen den einzelnen Zähnen des Schwertes. Je größer dieser ist, desto dicker können die zu schneidenden Äste sein.

Benötigen Sie eine leistungsstarke Heckenschere, die großflächige Schneide-Arbeiten verrichten und dabei auf dickeres, holziges Geäst stößt, so müssen Sie neben der entsprechend hohen Wattzahl und der richtigen Schwertlänge auch auf die Schnittstärke achten. Diese liegt bei den meisten Geräten zwischen 1,6 und 3,4 cm, sodass je nach Heckenschere Äste bis zu einer Dicke von 3,4 cm geschnitten werden können.

Auch hier sollten Sie wieder prüfen, wofür Sie die Elektro-Heckenschere eigentlich genau brauchen, ob Sie eine elektrische Heckenschere für dicke Äste benötigen oder ob nicht auch ein leistungsschwächeres Gerät in Frage kommt, welches Vorteile bei Anschaffungspreis und Gewicht bieten kann.

3.4. Gewicht und Handhabe

In guten Händen

Achten Sie beim Kauf Ihrer elektrischen Heckenschere auch auf die Ergonomie: Das Gartengerät sollte sicher in der Hand liegen und nicht zu schnell zu Ermüdungen in den betroffenen Muskelgruppen führen. Auch alle wichtigen Bedienelemente sollten gut erreichbar sein, um ein bequemes und sicheres Arbeiten zu gewährleisten.

Wenn es Ihnen beim Schneiden Ihrer Büsche vor allem auf ein möglichst bequemes Arbeiten ankommt, sollten Sie auf Aspekte wie Gewicht und Handhabbarkeit der Geräte achten. Zwar sind elektrische Heckenscheren im Vergleich zu Kraftstoff-Heckenscheren ohnehin deutlich leichter und lassen in der Regel auch die Akku-Variante hinter sich. Dennoch gibt es auch innerhalb dieser Strauchscheren-Kategorie noch spürbare Unterschiede.

Das Gewicht vieler elektrischer Strauchscheren liegt zwischen zwei und vier Kilogramm, womit die schwereren Modelle im Vergleich zu den Fliegengewichten das Doppelte auf die Waage bringen. Dies macht sich vor allem bei längeren Arbeiten bemerkbar, wenn Schulter-, Arm- und Rückenpartien geschont werden und der Muskelkater am nächsten Tag ausbleibt. Wenn Sie in Ihrem Garten also keine allzu großen Hecken schneiden müssen, sollten Sie den Fokus weniger auf Leistungsdaten als vielmehr auf die Handhabe der Heckenschere legen.

3.5. Sicherheit

Elektrische Heckenscheren bergen wie die Kraftstoff- und Akku-Varianten Gefahren, die einen achtsamen Umgang mit ihnen erfordern. Im Folgenden sollen daher alle Aspekte aufgelistet werden, die beim Nutzen einer elektrischen Heckenschere beachtet werden sollten.

Schutzbrille Heckenschere
Neben einer Schutzbrille empfehlen sich auch Gehörschutz und Schutzkleidung bei der Arbeit mit einer Heckenschere.
  • Schutzkleidung: Um sich optimal vor Schnittverletzung und herumfliegendem Geäst zu schützen, sollten Sie in jedem Fall eine Schutzbrille und Schnittschutzhandschuhe verwenden. Wenn Sie zudem auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie auch einen Gesichts- und Kopfschutz anlegen.
  • Gehörschutz: Elektro-Heckenscheren sind die leiseste Kategorie. Mit Dezibel-Werten von 74 bis 90 dB können allerdings auch hier Lärmpegel erreicht werden, die zumindest langfristig auf die Ohren gehen. Es ist daher äußerst ratsam, beim Gebrauch einer Heckenschere einen Gehörschutz zu tragen, um in Hinblick auf Ihre Gesundheit nicht langfristig einen hohen Preis zu zahlen.
  • Geräte-Ausstattung: Der Sicherheitsstandard der Geräte sollte möglichst hoch sein. Hierzu zählen Faktoren wie der Motor-Schnellstopp, eine Zugentlastung und ein Mehrfach-Sicherheitsschalter. Achten Sie beim Kauf Ihrer Heckenschere darauf, dass diese Sicherheitsfeatures möglichst enthalten sind.

Achtung: Eines der größten Hindernisse bei der Nutzung der elektrischen Heckenschere stellt das Stromkabel dar. Dieses kann in die Fänge des Schwertes gelangen und dort durchtrennt werden. Hier kann eine Absicherung der Steckdose über einen FI-Schutzschalter Abhilfe leisten. Dennoch bleibt eine theoretische Restgefahr, ein mulmiges Gefühl und im besten Fall eine ärgerliche und kostspielige Arbeitsunterbrechung. Achten Sie beim Schneiden also stets darauf, das Kabel hinter sich zu führen. Kaufen Sie daher am besten gleich eine Heckenschere mit orangefarbenem Kabel, welches auffälliger ist und dadurch nicht so leicht übersehen wird.

4. Pflege und Reinigungstipps

Auch bei der Pflege Ihres Gartengerätes geht selbstverständlich Ihre eigene Sicherheit vor. Trennen Sie die Elektro-Heckenschere darum stets von der Stromversorgung, damit sie beim Reinigen nicht versehentlich angestellt werden kann. Bei der Nutzung einer elektrischen Heckenschere ist darauf zu achten, dass die Hecke nicht völlig durchnässt ist. Ansonsten könnten Schäden an der Elektronik Ihres Gartenhelfers entstehen. Darüber hinaus gelten die üblichen Reinigungsvorgaben wie bei Geräten mit Akku- oder Benzin-Antrieb.

Pflegespray
Verwenden Sie das Pflegespray (bspw. von Gardena) am besten unter freiem Himmel, um es nicht zu konzentriert einzuatmen.
  • Reinigen Sie die Heckenschere nach jedem Gebrauch gründlich, sodass keine Geäst- und Schmutzrückstände am Schwert zurückbleiben.
  • Auch Harzrückstände sollten nach jedem Gebrauch sorgsam entfernt werden.
  • Für die optimale Pflege sollten Sie die Schwertblätter nach der Reinigung mit einem Pflegeöl oder -spray behandeln.
  • Lagern Sie die Heckenschere anschließend in der entsprechenden Scheide. Wurde keine Scheide mitgeliefert, können Sie das Schwert auch mit einem Tuch umwickeln.
  • Von Zeit zu Zeit sollten Sie Ihre Heckenschere schärfen. Hierfür bietet sich allerdings ein Besuch beim Fachmann an.

5. Beliebte Hersteller und Marken

Die Auswahl an Elektro-Strauchscheren ist sehr groß, sodass wir nicht alle namhaften Hersteller in unseren Vergleich der elektrischen Heckenscheren aufnehmen konnten. Discounter wie Aldi oder Lidl vertreiben günstige elektrische Heckenscheren unter ihren Eigenmarken; für höhere Ansprüche sollten Sie jedoch Markenprodukte von Bosch, Gardena, Metabo, Makita, Einhell, Husqvarna, Stihl, Ryobi, Atika oder Black & Decker in Betracht ziehen, wenn Sie eine elektrische Heckenschere kaufen.

Das sagt Stiftung Warentest: Die Stiftung Warentest hat zuletzt im Jahr 2012 einen Elektrische Heckenscheren Test gemacht. Der Testsieger im Elektrische Heckenscheren Vergleich war die Bosch AHS 50-26. Gut schnitten zudem folgende Geräte ab: Metabo HS 55, Stihl HSE 52 und Wolf-Garten HSE 55 V.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema elektrische Heckenscheren

6.1. Wie funktioniert eine Elektro-Heckenschere?

Eine Elektro-Heckenschere wird über ein Stromkabel betrieben. Der gezogene Strom treibt den Elektro-Motor an, welcher wiederum die Schwertblätter in Bewegung setzt. Die immer wieder zwischen den Zähnen der Schwertblätter entstehenden Lücken erfassen Zweige und Äste und durchtrennen diese.

6.2. Wie kann ich eine elektrische Heckenschere schärfen?

Hier sollten sich nur erfahrenere Hobby-Gärtner heranwagen, da es sich um ein etwas komplizierteres Unterfangen handelt. Daher ist es empfehlenswert, zum Schärfen der Heckenschere eine Fachwerkstatt aufzusuchen. Möchten Sie die Schwertblätter dennoch selbst schärfen, bietet sich beispielsweise folgende Vorgehensweise an: Feilen Sie mit einer Feile immer in Richtung Schneidkante.

Den vorgegebenen Schärfwinkel, den Sie der Gebrauchsanweisung Ihres Gerätes entnehmen können, sollten Sie möglichst beibehalten. Feilen Sie nur im Vorwärtsstrich und setzen Sie die Feile dann wieder neu an. Achten Sie zudem darauf, nicht zu viel Material abzutragen. Beispielsweise sollte unbedingt vermieden werden, dass die Schneidmesser letztlich nicht mehr die gleiche Länge haben.

6.3. Wann sollte ich meine Hecke schneiden?

elektrische heckenschere test
Hecken sind für viele Lebewesen ein natürlicher Lebensraum.

Hecken sind nicht nur praktische Grundstücksbegrenzungen in Ihrem Garten, sie sind zugleich auch immer ein Ökosystem und bieten vielen Tieren eine Heimat. Deshalb darf in Deutschland vom 01. März bis zum 30. September nicht geschnitten werden. Ausgenommen davon sind das Kürzen der Jahrestriebe und Formschnitte.

Ein idealer Zeitpunkt für den Formschnitt ist der Juni, da es in diesem Zeitraum zu einem zweiten Austrieb kommt. Die elektrische Heckenschere am Sonntag zu benutzen ist übrigens nicht zu empfehlen: Am wöchentlichen Ruhetag sollten Gartengeräte wie Heckenscheren, Rasenmäher oder Kettensägen nicht in die Hand genommen werden.

6.4. Wie benutzt man eine elektrische Heckenschere?

Führen Sie die Elektro-Heckenschere stets mit beiden Händen. Achten Sie dabei auf einen stabilen und festen Untergrund; für höhere Heckenregionen bietet sich ggf. eine Teleskop-Heckenschere an. Lassen Sie keine weiteren Personen in Ihre unmittelbare Nähe kommen, da sonst die Unfallgefahr steigt.

Geben Sie besondere Acht auf das Stromkabel: Hier besteht Lebensgefahr, wenn kein Stromschutzschalter im Spiel ist. Tragen Sie immer die entsprechende Schutzkleidung und schneiden Sie die Hecke erst, wenn diese weitestgehend trocken ist.

 

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