Kaufberatung zum Boxsack Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Boxsäcke gibt es in zwei Bauvarianten: von der Decke baumelnd oder auf einer Halterung stehend. Mehr Mobilität bietet der Boxsack mit Standfuß; stabiler ist das Modell, das an der Decke hängt.
  • Die besten Boxsäcke überzeugen in diversen Boxsack-Tests im Internet durch Stabilität und Langlebigkeit. Idealerweise ist ein Boxsack zum Boxen, Kick Boxing und Muay-Thai-Boxen geeignet.
  • Damit das Training mit dem Boxsack effektiv werden kann, sind Füllgewicht und Höhe wichtig: Je nach Trainingsstand des Boxers sollte der Boxsack zwischen 40 und 70 Prozent des Gewichts des Sportlers auf die Waage bringen. Darüber hinaus gibt es Unterschiede zwischen Boxsäcken für Erwachsene und Modellen für Kinder.

Boxsack-Test

Ein Boxsack, von vielen irrigerweise auch als Sandsack bezeichnet, ist ein Trainingsgerät nicht nur für Faustkämpfer, die damit Box- und Tritttechniken trainieren. Der Boxsack für zuhause ist für all jene, die sich gelegentlich so richtig auspowern wollen. Boxen ist ein Sport, der viel Technik trainiert, aber auch Ausdauer und Schnelligkeit. Boxsäcke müssen beim Training viel einstecken, deshalb besteht er aus stabilem Material wie Leder, Kunstleder oder festen Textilien.

Wer sich für zuhause einen Boxsack für Erwachsene oder einen Boxsack für Kinder kauft, kann damit Kondition und Koordinationsfähigkeit trainieren. Weitere Kauftipps geben begeisterte Nutzer in Boxsack-Tests im Internet. Die Redaktion von Heimwerker.de hat diese Informationen aus der Praxis in die folgende Kaufberatung 2021 einfließen lassen.

1. Welche Arten von Boxsäcken gibt es?

Boxsäcke lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: in Standboxsäcke und freihängende Boxsäcke. Der Boxsack mit Halterung ist die klassische Variante, bei der der Boxsack an der Decke verankert und auch als Boxsack zum Aufhängen bezeichnet wird. Das freie Herumtänzeln ist so leicht möglich. Auch die Treffgenauigkeit lässt sich trainieren.

Wer diesen Boxsack kaufen möchte, sollte die folgenden Vor- und Nachteile abwägen:

    Vorteile
  • günstiger Preis
  • kann in alle Richtungen frei schwingen
  • höhenverstellbar
  • im Nahbereich viel Bewegungsfreiheit
  • das Boxsack-Workout ist damit abwechslungsreich und sehr effektiv
    Nachteile
  • braucht viel Platz, könnte sonst Möbel oder Fenster beschädigen
  • aufwendige Installation
  • Umstellen nur schwer möglich

Der Boxsack mit Standfuß ist hingegen das Modell, das auch bei geringem Platzangebot ein Training ermöglicht. Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Ein mit Sand oder Wasser gefüllter Ständer erhöht die Stabilität.

Darüber hinaus sind diese Vor- und Nachteile abzuwägen:

    Vorteile
  • keine aufwendige Installation, sofort einsatzbereit
  • flexibel aufstellbar
  • hohe Mobilität, leicht verstaubar
  • kein Bohren notwendig
    Nachteile
  • teurer
  • Ständer kann beim Training stören
  • schwingt nicht, nur Übungen mit statischem Ziel möglich
  • kann umkippen, falls der Ständer zu leicht gewichtet ist

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Der Boxsack für Kinder ist in der Regel leichter und kleiner (z.B. Standboxsäcke mit 120 cm). Zum Trainieren muss er sich auf Augenhöhe des Kindes befinden. Wir raten Ihnen dazu, Ihre Kinder niemals allein trainieren zu lassen, um Unfällen und Verletzungen vorzubeugen.

2. Was ist beim Kauf laut Boxsack-Tests im Internet zu beachten?

Sandsack-Test

Sportart und Raumangebot entscheiden über die Art des Boxsacks.

Die Entscheidung für einen Boxsack zum Aufhängen oder einen Boxsack mit Ständer hängt zum einen von den Trainingszielen ab. Zudem ist nicht überall gleich viel Platz. Wenn in der Wohnung nur wenig Platz zur Verfügung steht, ist ein Boxsack zum Aufstellen, der sich anschließend einfach wegräumen lässt, besser geeignet.

Darüber hinaus gibt weitere wichtige Kaufkriterien wie etwa das Gewicht in kg, den Preis in €, die Höhe in cm und weitere Faktoren, die in diversen Sandsack-Tests im Internet immer wieder erwähnt werden.

2.1. Wie groß muss ein Boxsack sein?

Der Trainingserfolg hängt entscheidend von der Höhe des Boxsacks ab. Doch wichtig ist auch, dass sich der Boxsack in der Wohnung unterbringen lässt.

Größe Merkmale
Boxsack 80 cm
  • Mindestgröße für ein effektives Training
  • für einfaches Schlagtraining geeignet
Boxsack 90 cm
  • für Kickbox-Training und Sparringseinheiten geeignet
Standboxsack
  • muss zur Körpergröße des Sportlers passen
  • 170 cm guter Richtwert
  • Größe variiert je nach Kampfsportart

2.2. Was ist das ideale Gewicht für einen Boxsack?

Training

Je größer ein Boxsack ist, umso schwerer ist er auch. Ein schwerer Boxsack erfordert einen höheren Kraftaufwand beim Cardio-, Kickbox- oder Schlagtraining.

Das Gewicht des Boxsacks ist im Idealfall an das Gewicht des Sportlers und an seinen Trainingszustand angepasst und beträgt zwischen 40 und 70 Prozent vom Körpergewicht. Damit ist ein guter Kampfwiderstand gegeben. Ist der Boxsack zu leicht, schwingt er mehr und bietet kaum Schlagwiderstand.

Aber auch die Art des Trainings ist hier maßgebend. Wer Kicks trainieren möchte, braucht auf jeden Fall einen schweren Boxsack, sonst pendelt er viel zu stark.

Für Cardio-Training ist ein leichter Boxsack besser. Zur Auswahl stehen Boxsäcke von 15 bis 100 kg.

Boxsack-Typ: Gewicht in kg Trainingsempfehlung
Boxsack mit 20 kg
  • für Cardio-Boxen
  • für leichtes Boxtraining zuhause
Boxsack mit 25 kg
  • für intensives Training zuhause
  • für ambitionierte Boxer, die zwischen 50 und 60 kg wiegen
Boxsack mit 30 kg
  • für fortgeschrittene Teenager, die einen trittlastigen Kampfsport trainieren
  • für leichte Erwachsene, die in erster Linie an Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit arbeiten
Boxsack mit 45 kg
  • für Boxer, die etwa 80 kg wiegen
Boxsack mit mehr als 60 kg
  • für schwere Sportler
  • für ein professionelles Box- und Kicktraining

Der Boxsack sollte weder viel zu leicht noch viel zu schwer sein. Ein zu schwerer Boxsack bleibt statisch und bewegt sich nicht. Dadurch bleibt der Trainingseffekt aus.

Der Boxsack mit Standfuß hat meistens höhere Gewichtsangaben, die sich auf den Standfuß beziehen. Das hohe Gewicht ist für die Standfestigkeit wichtig. Das beeinflusst jedoch nicht die Beweglichkeit. Ein Boxsack mit Ständer hat eine Vorrichtung mit einer flexiblen Feder, um das Gewicht auszugleichen. Sie hält den Sandsack gleichzeitig beweglich und stabil, sodass er während des Trainings nicht umfallen kann.

2.3. Aus welchem Material besteht ein Boxsack?

boxsack-zum-aufhaengen

Profi-Boxsäcke, wie sie auch in Fitnessstudios zu finden sind, sind meist aus Leder. Das macht die Sportgeräte robust und langlebig.

Der klassische Boxsack ist aus Leder. Dieses Material ist robust, langlebig, flexibel, pflegeleicht und die Nähte lassen sich gut verarbeiten. Wer nur gelegentlich trainiert, sollte sich für einen Boxsack aus Kunstleder entscheiden, den es neben schlichtem Schwarz auch in vielen verschiedenen Farben und Designs gibt.

Ein günstiger Boxsack ist aus Nylon. Er ist besonders gut fürs Cardiotraining geeignet. Das Material ist nicht so robust und abriebfest wie Leder und hält leichte Belastungen, beispielsweise bei einem Cardiotraining, gut aus.

Die meisten im Handel erhältlichen Boxsäcke sind bereits gefüllt. Meist sind Holzpellets oder Stoffreste als Füllung darin. Es gibt auch Boxsäcke ohne Füllung. Diese kann der Sportler nach seinen eigenen Wünschen befüllen. Die meisten Boxsäcke haben einen Reißverschluss und sind so konzipiert, dass die Füllung leicht austauschbar ist. Eine Empfehlung der Stiftung Warentest gibt es zu Boxsäcken nicht. Die Verbraucherschützer haben keinen Boxsack-Test initiiert und keinen Boxsack-Testsieger gekürt.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Ein Boxsack aus Leder oder Stoff lässt sich an den Nähten öffnen, wenn es keinen Reißverschluss gibt, um das Füllmaterial aufzufüllen. Wichtig ist, einen stabilen Faden zu verwenden, um anschließend die Naht wieder zu schließen.

2.4. Welches Zubehör zum Boxsack ist sinnvoll?

boxsack-fuer-kinder

Geboxt wird meist mit Boxhandschuhen. Alternativ sollten Bandagen getragen werden, um Verletzungen vorzubeugen.

Zu einem Boxsack gehört immer ein Paar Boxhandschuhe. Boxen geht zwar auch mit der bloßen Faust, dabei besteht allerdings Verletzungsgefahr. Für Anfänger gibt es Boxsack-Sets, die alles Wesentliche für das Training mit dem Boxsack enthalten, also den Sack und die Befestigungsmaterialien sowie Handschuhe und Bandagen. Boxbandagen schützen Handgelenke und Hände.

Neben der klassischen Wandhalterung gibt es auch Boxsack-Sets, die einen Boxsack mit einer Klimmzugstange kombinieren. Damit erweitern sich die Trainingsmöglichkeiten, ohne viel mehr Platz zu beanspruchen.

2.5. Welche bekannten Marken und Hersteller gibt es für Boxsäcke?

Neben den bekannten Sportartikelherstellern wie Adidas oder Decathlon gibt es auch einige Spezialanbieter für Boxausrüstung wie Bad Company, RDX, Super Pro oder Hammer, die Boxsäcke herstellen. Auch Anbieter für Sportequipment für Zuhause wie SportsTech bieten Boxsäcke an. Bei großen Fachhändlern wie Sport-Thieme gibt es eine große Auswahl für jeden Anspruch. Online haben Sie mit Abstand die größte Auswahl und Sie können in Ruhe die Produktdaten vergleichen. Günstige Boxsäcke gibt es hingegen ab und an als Aktionsware in Discountern wie Aldi oder Lidl.

3. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Boxsack-Vergleich

3.1. Gibt es bestimmte Altersklassen für das Training mit einem Boxsack?

Mit dem Boxsack-Training anzufangen ist laut Berichten in diversen Boxsack-Tests im Internet in jedem Alter möglich. Wichtig ist, dass es keine Probleme mit der Gesundheit gibt, die gegen die Ausübung von Sport sprechen. Ein Boxsack-Workout ist sehr effektiv und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

3.2. Was bringt ein aufblasbarer Boxsack?

Ein aufblasbarer Boxsack ist gut zum Stressabbau geeignet. Insbesondere Kinder können sich damit gut austoben, wenn es keine Möglichkeit gibt, nach draußen zu gehen.

3.3. Was ist eine Boxbirne?

boxsack-boxbirne

Eine Boxbirne hat ein anderes Trainingsziel als ein klassischer Boxsack. Das Training mit der Boxbirne verbessert die Schlagtechnik und die Schnelligkeit.

Eine Boxbirne ist ein kleinerer, birnenförmiger Sack, der für die Verbesserung einer schnellen Schlagtechnik und zur Steigerung der Konzentration entwickelt wurde. Meist ist er an einem runden Brett befestigt, das der Montage dient und gleichzeitig Rückprallfläche ist. Damit lassen sich sehr schnelle Schlagfolgen trainieren, welche die Reflexe und die Ausdauer der Muskeln trainieren.

3.4. Was kostet ein Boxsack?

Ungefüllte Boxsäcke gibt es schon für 20 Euro. Die bereits gefüllten Boxsäcke kosten zwischen 50 und 200 Euro. Schwerere Profimodelle sind meist etwas teurer.

3.5. Welcher Boxsack ist für welchen Trainingszustand geeignet?

Für Anfänger, die sich einen Boxsack mit Halterung zulegen, sollte das Gewicht des Boxsacks etwa 40 bis 50 Prozent des Körpergewichts ausmachen. Wer schon trainierter ist, braucht einen höheren Trainingswiderstand. Deshalb sind hier Boxsäcke ideal, die etwa 60 bis 70 Prozent des Körpergewichts wiegen.

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